27.04.2015RSS Feed

"Fulda" mit resistenten Bakerien belastet - aus Haushalten und Krankenhäusern

Es gebe einen deutlichen Eintrag von Bakterien mit Resistenzen aus Haushalten und Krankenhäusern Kassels in die Fulda, informiert die Journalistin Christina Hein (HNA)  über Forschungsergebnisse von zwei Jugend-forscht-Preisträgerinnen, die hierfür das Wasser der Fulda im Bereich Klärwerk mikrobiologisch untersuchten.

Anm. d. Red.: Das Problem ist bekannt. Jährlich gelangen mehr als 8.000 Tonnen umweltwirksame Medikamente über die Toiletten in die Umwelt. Kläranlagen wurden bereits als ESBL- und MRSA-Quelle enttarnt. Das Problem ist, dass Kläranlagen bei Humanarzneimitteln sehr häufig versagen. Die Beobachtung gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für andere Länder. Ein weiteres Problem können Kunststoffpartikel darstellen, die kleiner als fünf Milimeter sind. Dieses Mikroplastik gelangt über Peelingprodukte, Zahnpasta und Reinigungsmitteln in die Umwelt und kann von vielen Kläranlagen nicht entfernt werden. Das geht zumindest aus einer Bachelor Arbeit von Melissa Hoffmann hervor. Die Studentin durfte die Ergebnisse anlässlich des Tages des Wassers im Gesundheitszentrum Eyb vorstellen. Es war die Rede von 500 Tonnen Mikroplastik je Jahr. Völlig ungeklärt ist die Bedeutung antibakterieller Zusatzstoffe in Seifen und Waschmitteln für die Resistenzbildung.

Resistenzen aus Kliniken und Haushalten

Bedeutung antibakterieller Seifen für die Resistenzbildung

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