Aktuelles

16.01.2017

Der Schweine-Cast für Tierärzte und schweinehaltende Landwirte

Der »Schweine-Cast« bringt aktuelle und praxisorientierte Informationen zum zielgerichteten Antibiotikaeinsatz und zu Antibiotikaresistenzen. Dabei steht sowohl der hohe Gesundheitsstand der Zuchtsauen, Schweine und Ferkel im Fokus als auch die Überschaubarkeit der Kosten. Die im »Schweine-Cast« angesprochenen Fragen werden in begleitenden Info-Broschüren vertieft. Die handlichen Broschüren bieten komprimiertes Hintergrundwissen zu der jeweiligen Podcast-Folge und bereiten diese grafisch anschaulich auf.

Eine abschließende Evaluierung soll zeigen, ob sich die neuen Kommunikations- und Informationsstrategien auf den Antibiotikaeinsatz auswirken. Studienteilnehmer werden im Sommer 2017 um ein Feedback in Form eines Fragebogens gebeten.
Es werden noch Teilnehmer gesucht.

 

16.01.2017

Forbildungsreihe für Landwirte durch "Landwirte Akademie"

Die Landwirte-Akademie ist der Arbeitstitel einer Fortbildungsreihe für Landwirte organisiert von MSD Tiergesundheit und den regionalen landwirtschaftlichen Organisationen und Ausbildungsstätten bzw. Fakultäten.
Die Idee ist, mit den Landwirten zu aktuellen Themen praktische Ansätze für ihre Arbeit zu diskutieren und eine Plattform für einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Beteiligten des regionalen landwirtschaftlichen Netzwerkes zu bieten.
Die nächsten Veranstaltungen mit top aktuellen Themen finden in Süddeutschland statt und am 22.02.2017 in Vechta: www.anmelde.info/LW-Akademie-Schwein-Vechta

Die Teilnahmegebühr beträgt 15,- € einschließlich Tagungsunterlagen, Mittagsbuffet und Kaffee. Die Tagungsgebühr ist vor Ort zu entrichten. Eine Teilnahmebestätigung wird ausgehändigt. Um Anmeldung wird unter dem oben genannten Link bis 20.02. gebeten.

 

16.01.2017

TA Luft und Klimaschutzplan 2050

(DLG). Das Bundeskabinett hat Mitte November 2016 den von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgelegten Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Es ist das erste Regierungsdokument, das den Weg in ein weitgehend treibhausgasneutrales Deutschland im Jahr 2050 aufzeigt. In einem ersten Schritt will sich nun das Umweltministerium mit dem Landwirtschaftsministerium auf eine neue Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) einigen. Sie soll Ammoniak-, Staub- und Geruchsemissionen aus der Tierhaltung um mehr als 70 Prozent reduzieren. Dafür sind eine stickstoffreduzierte Fütterung und eine bundesweite Filterpflicht für große Ställe geplant. Die Überarbeitung der TA Luft soll noch vor der Bundestagswahl im Herbst 2017 abgeschlossen sein. Mit welchen Auswirkungen müssen die Veredelungsbetriebe demnächst rechnen?
Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt eines öffentlichen Impulsforums auf der DLG-Wintertagung am 22. Februar 2017 in Hannover, zu dem die DLG-Ausschüsse für Schweine- und Geflügelproduktion einladen.

 

16.01.2017

Erfahrungsbericht - Praktischer Workshop „Caudophagie“

Dieses Seminar wendet sich an Landwirteinnen und Landwirte, Tierärzteinnen und Tierärzte sowie Spezialberaterinnen und Spezialberater, die Schwanzbeißen in der Ferkelaufzucht und Mast vermeiden und bzw. oder zukünftig auf das routinemäßige Kupieren der Schwänze verzichten möchten. Verschiedene Risikokategorien werden in Kurzvorträgen aufgearbeitet und die häufigsten Schwachstellen aufgezeigt. Die Tierbeobachtung nimmt eine nicht zu unterschätzende Rolle sowohl bei kupierten als auch bei unkupierten Tieren ein und wird ein Schwerpunkt in diesem Seminar sein. Abgerundet wird das Seminar durch einen Praxisteil in den Ställen von Haus Düsse.
 

13.01.2017

Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie 2016 mit „Schlagseite“

DBV - Eine wirklich nachhaltige Nachhaltigkeitsstrategie für die deutsche Landwirtschaft darf sich nicht nur auf ökologische Kriterien beziehen und die soziale und ökonomische Seite ausblenden. Ein detailverliebtes Aneinanderreihen von Umwelt- und Nährstoffindikatoren ist im Sinne der Nachhaltigkeit zu kurz gegriffen und vernachlässigt den gesamtheitlichen Ansatz der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN. Bei wachsender Weltbevölkerung muss die Effizienz des Ressourceneinsatzes im Vordergrund stehen und damit Höhere Erträge mit weniger erzeugt werden, erklärte Eberhard Hartelt, Umweltbeauftragter des Deutschen Bauernverbands (DBV), zur in dieser Woche vom Bundeskabinett verabschiedeten Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2016.

Anm. d. Red.: Deutlicher ausgedrückt: die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie – Neuauflage 2016  ist tatsächlich ein Rückschritt. Noch vor Jahren haben sich alle Parteien für ein Wirtschaften nach Ökoeffizienzkritierien ausgesprochen. Das beinhaltet einen Gleichklang der Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Die einseitige Berechnung zu erwartender Treibhausgasemissionen, wobei zwischen Herkunft zu unterscheiden wäre, riskiert ein Ungleichgewicht zu Lasten von Ökonomie und Soziales. Unabhängig davon ist die Forderung wohlfeil: jeder Gesetzentwurf muss heute von einer sozioökonomischen Folgenabschätzung begleitet werden. Da es der Gesetzgeber damit weder in der Vergangenheit und noch heute sehr genau nimmt, wäre die Forderung vorrangig, diesen Auftrag gewissenhaft zu erfüllen.
 

13.01.2017

Bundesratsinitiative zum Tierwohl - Länder fordern zügige Umsetzung von Konzepten für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung

Anlässlich einer Pressekonferenz in der Niedersächsischen Landesvertretung zur Nationalen Nutztierstrategie am 13. Januar 2017 fordern die Länder Niedersachsen und Bremen eine Bundesratsinitiative, mit der eine zügige Umsetzung von Konzepten für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung gestartet werden soll.
Die Initiative stützt sich auf Empfehlungen des Kompetenzkreises Tierwohl  Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl sowie dem im März 2015 vorgelegten Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung.

Erst am Vortag hatten Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und Christian Meyer eine gemeinsame Erklärung zur nachhaltigen Entwicklung der Tierhaltung als Diskussionsgrundlage der Wirtschaft vorgestellt. Darin wurden als Ziele genannt:

  • Mehr Tierwohl im Stall durch ausreichend Platz, artgerechte Beschäftigung und Auslauf
  • Verzicht auf Amputationen wie das Ringelschwanzkürzen
  • Umweltemissionen reduzieren
  • Zielkonflikte zwischen Umwelt- und Tierschutz klar benennen und auflösen
  • Verbindliche und mehrjährige Verträge mit dem Einzelhandel abschließen, um Investitionen in tiergerechte Haltungssysteme zu fördern
  • Marktanteil von Bio-Schweinefleisch erhöhen
  • Nachhaltige Schweinehaltung gemeinsam mit den Niederlanden und Dänemark weiterentwickeln
In der Erklärung finden sich auch Ansätze zur Entwicklung der Haltung von Sauen im Deckzentrum. Hier fordern die Länder praktikable, wissenschaftsbasierte Lösungen mit ausreichend Übergangsfristen, die den Betrieben Planungssicherheit bieten und daher national einheitlich, also über eine Änderung der Tierschutznutzhaltungsverordnung umgesetzt werden müssen.
 

13.01.2017

Studie: Neonikotinoid-Verbot im Raps kostet EU-weit jährlich 900 Mio. Euro

UFOP - Den europäischen Rapsproduzenten und -verarbeitern entstehen durch das geltende Anwendungsverbot für drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide jährlich Verluste in Höhe von fast 900 Mio. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Bayer und Syngenta in Auftrag gegebene und von der Forschungsgesellschaft HFFA Research GmbH durchgeführte Studie, die heute im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin vorgestellt wurde.
 

13.01.2017

Neue Alternative bei Ferkelkastration hilft auch kleineren Betrieben

bbv - In weniger als 48 Monaten läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Gerade für kleinere und mittlere Betriebe fehlen jedoch nach wie vor Alternativen. Ein vom Bayerischen Bauernverband gemeinsam mit zahlreichen Organisationen aus Landwirtschaft, Schlachtwirtschaft, Vermarktung und Handel in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten zeigt nun einen möglichen Ausweg. Gesetzlich ist nicht unbedingt eine Vollnarkose gefordert. Auch eine örtliche Schmerzausschaltung  ist ausreichend. Dafür ist die Zulassung moderner Lokalanästhetika nötig. Unter diesen Voraussetzungen ist eine örtliche Schmerzausschaltung durch den Landwirt möglich, sagte Dr. Wolfgang Hansen, Rechtsanwalt und Experte für Veterinärrecht bei der Präsentation seines Gutachtens am Freitag in München. Damit wird neben den drei vom Bundeslandwirtschaftsministerium favorisierten, aber für süddeutsche Verhältnisse völlig unpassenden Methoden ein tierschutzkonformer, praktikabler und wirtschaftlich tragfähiger Weg der Ferkelkastration eröffnet, sagte der bayerische Bauernpräsident Walter Heidl.
 

13.01.2017

"Bio" darf Landwirte nicht spalten

Das Marketing von Bio bestehe darin, die Konkurrenz durch Kampagnen und Verbote auszuschalten, behauptet der gelernte Molekularbiologe Ludger Weß, der heute als Gründer von akampion innovative Unternehmen bei ihrer Kommunikation berät. Mit einem zweiteiligen Aufsatz im Internetportal Salonkolumnisten hinterfragt er Behauptungen, mit denen der konventionellen Landwirtschaft das Recht auf Produktion abgesprochen werde, und versucht über den ideologischen Unterbau dieser Landbauform zu informieren, die sich beim Verbraucher großer Beliebtheit erfreut.
In der Autorenbeschreibung am Fuß der Artikel heißt es: Sein berufliches Engagement in der Biotechnologie-Industrie, seine Skepsis gegenüber den Segnungen der Bio-Landwirtschaft und sein Eintreten für Vernunft in der von Chemie und Genen verseuchten öffentlichen Debatte bringen dem Monsanto-Knecht regelmäßig den Vorwurf des Lobbyismus ein (Lüge, Hetze, Verdrehungen). Grundsätzlich sollten wir uns über jeden Landwirt freuen, der mit seinem Betrieb seine Familie ernähren und seinen Betrieb ernähren kann. Dafür braucht es keine moralische Überlegenheit, den der Biolandbau für sich beansprucht.
 

13.01.2017

Bundesrechnungshof rügt Energiewende

Die FAZ berichtet aus einem bisher noch unveröffentlichten Prüfbericht des Bundesrechnungshofes, in dem der Bundesregierung eine mangelhafte Steuerung und schwerwiegende Mängel bei der Kontrolle der Energiewende vorgeworfen werde. Es fehle an einem Überblick zu den finanziellen Auswirkungen der Energiewende, soll es in dem Bericht heißen.

Und tatsächlich mehrt sich die Kritik seit Jahren. So soll die Biogasförderung nicht nur den Pachtpreismarkt für Ackerland zu Lasten von Bio- und Tierhaltenden Betrieben verteuert haben, sondern auch eine Hauptursache für Nitrateinträge im Grundwasser sein, weil angeblich Gärreste anfänglich nicht in Düngebilanzen einflossen. Hier wurde rel. schnell nachgebessert. Tatsache aber bleibt, dass die Kosten für den Steuerzahler weiter steigen werden.
 

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ⋅⋅⋅ 574 575 576
Ringelschwanz Logo

Meistro Preisrechner

Schweinefakten

SUS6 16

Datenbank der Erzeugerringe

SuSePaper

Schweine Mobil

ZDS-Standards


top