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Aktuelles

24.07.2014

Reduzierung von Ammoniakemissionen

hib - Die Bundesregierung hält eine Minderung der Ammoniakemissionen um fünf Prozent auf zirka 544 Kilotonnen bis zum Jahr 2020 für machbar. Nach aktuellen Prognosen des Umweltbundesamtes werde mit bisher eingeleiteten Regelungen und Maßnahmen bis zum Jahr 2020 eine Emissionsminderung von 3,4 Prozent erreicht, schreibt sie in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die zusätzlich erforderlichen Emissionsminderungen sollen unter anderem durch die Verpflichtung zur Anwendung emissionsarmer Ausbringverfahren für Wirtschaftsdünger und die verpflichtende Einarbeitung von Geflügelmist innerhalb von vier Stunden erreicht werden. Zur Umsetzung dieser Maßnahmen bereite die Bundesregierung derzeit eine Novellierung der Düngeverordnung vor.
 

24.07.2014

Futtermittel fermentieren – ein Beispiel aus der Praxis

proteinmarkt - Im westlichen Münsterland gleich neben Coesfeld hat Bernd Elsbecker gemeinsam mit seinem Futtermittelberater Klaus Behmenburg etwas Neues ausprobiert. In seinem landwirtschaftlichen Betrieb stehen ca. 900 Mastschweine. Neben dem ist er mit Photovoltaik und seiner 400 KW Biogasanlage auch Energiewirt geworden. Da der Bedarf an Wärmeenergie im Betrieb nicht so hoch ist, sucht er Möglichkeiten, die Restwärme sinnvoll zu nutzen. In einer Betriebsreportage erklärt Manfred Weber, wie man die Wärem für die Fermentation von Futtergetreide nutzen kann und damit zur Darmgesundheit seiner Schweine beitragen kann.
 

24.07.2014

Die "richtige Ernährung"

In Deutschland nehmen Essstörungen zu. Vermutlich weil zuviele Ernährungsberater mit fragwürdigen, nicht wissenschaftlichen Empfehlungen, Verbraucher verunsichern und Ängste schüren. Es ist sogar von Ernährungswillkür die Rede.
Im Internetportal http://www.brandeins.de geht der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop den Empfehlungen auf den Grund und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: So wie beim Obst und Gemüse kein Beweis existiert, dass es der Gesundheit nützt, so liegt auch für den Fleischkonsum kein wissenschaftlicher Beleg vor, dass er schadet.
 

24.07.2014

PIC führt die Verwandtschaftsbasierte Genomische Selektion auch bei Kreuzungsebern ein

PIC Logo Ab August 2014 wird PIC die Verwandtschaftsbasierte Genomische Selektion (Relationship Based Genomic Selection) auch für die Zuchtwertschätzung von Ebern aus der Kreuzungszucht einführen. Damit setzt PIC konsequent die differenzierte Nutzung der Genomselektion weiter um. PIC ist das erste Unternehmen, das sowohl in allen Reinzuchtlinien als auch den Endstufeneberlinien aus der Kreuzungszucht die Genomische Selektion für alle Merkmale gezielt umsetzt.
 

23.07.2014

Toxoplasmose wirksam gegen Krebs?

Kinder, die in jungen Jahren eine unfreiwillige "Wurmkur" durchlaufen haben, erkranken signifikant seltener an Allergien. Eine ähnlich positive Wirkung wird jetzt dem einzelligen Katzenparasiten Toxoplasma gondii nachgesagt. Er soll angeblich das Immunsystem so stark anregen, dass selbst Krebszellen abgetötet werden. Allerdings nutzten die Forscher dafür nicht den natürlich vorkommenden Parasit, sondern eine mutierte, nicht virulente Variante von T. gondii namens cps.
 

23.07.2014

Mit probiotischen Bakterien gegen Fettleibigkeit?

Der Mensch lebt in Symbiose mit seinen Darmbakterien. Das ist lange bekannt. Allein die Anzahl menschlicher Darmbakterien überschreitet bei gesunden Menschen die Anzahl der Körperzellen deutlich. Mediziner machen sich das z.B. in Form von Bakterientransplantationen zu Nutze.
Große Hoffnung setzt man in sog. probiotische Bakterienkulturen. Forschern der Vanderbilt Universität ist es bei Mäusen gelungen, über eine Veränderung der Darmflora positiv auf Gewichtszunahme und Insulinresistenz einzuwirken - trotz fettreicher Ernährung.

Quelle: Zhongyi Chen, Lilu Guo, Yongqin Zhang, Rosemary L. Walzem, Julie S. Pendergast, Richard L. Printz, Lindsey C. Morris, Elena Matafonova, Xavier Stien, Li Kang, Denis Coulon, Owen P. McGuinness, Kevin D. Niswender, Sean S. Davies. Incorporation of therapeutically modified bacteria into gut microbiota inhibits obesity. Journal of Clinical Investigation, 2014; DOI: 10.1172/JCI72517


 

23.07.2014

Umsatzsteuerliche Behandlung von Leistungen eines Landwirts an seine Erntehelfer

Gewährt ein Landwirt seinen Erntehelfern Unterkunft und Verpflegung, unterliegt dies der normalen Umsatzbesteuerung zum Regelsteuersatz von 19 % (Unterkunft) und zum ermäßigten Steuersatz von 7 % (Verpflegung). Solche Leistungen sind weder von der Umsatzsteuer befreit noch unterliegen sie der günstigen Besteuerung nach Durchschnittssätzen (Pauschalierung gem. § 24 UStG).

Hessisches FG 7.4.2014, 6 K 1612/11
 

23.07.2014

Stellenausschreibungen des Centre des Institutes für Tierzucht und Genetik der schwedischen Universität für Agrarwissenschaften

Am Interbull Centre des Institutes für Tierzucht und Genetik der schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU) sind zwei interessante Stellen ausgeschrieben.

1. Stellenausschreibung für einen Genetiker (m/w)

2. Stellenausschreibung für den Direktor des Interbull Centre (m/w)

 

23.07.2014

Bonner Forscher fordern mehr Produktionseffizienz

Um den Hunger zu besiegen, ist es u.a. notwendig, die Ernteerträge in Entwicklungs- und Schwellenländern zu erhöhen. Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kommen Bonner Forscher. Sie schlagen die Mischung verschiedener Maßnahmen vor. Z.B. eine bessere Unkraut- und Schädlingskontrolle, angepasste Düngemittel, hochwertiges Saatgut und ausreichende Bewässerung.
Während deutsche Landwirte bereits 80 bis 90 Prozent der möglichen Erträge erzielen, könnten durch die vorgeschlagenen Maßnahmen in anderen Regionen zehnmal so viel geerntet werden, wie heute. Schon eine Steigerung der Erträge um 50 Prozent steigern, würde die Ernährungssituation  von 850 Millionen Menschen verbessern.

Quelle: Science 18 July 2014: 325-328 (Vol. 345 no. 6194 pp. 325-328DOI:10.1126/science.1246067: Leverage points for improving global food security and the environment)
 

23.07.2014

Tierhalter sorgen sich wegen Dioxinrückständen

Rückstände von Dioxin in Produkten lassen immer wieder aufhorchen. Dabei sind die Funde nichts Ungewöhnliches, weil Straßenverkehr, private Kamine und Industrie für natürlichen Nachschub auf unseren Feldern sorgen. Insbesondere Produkte von Tiere in Freilandhaltung fallen immer wieder neg. auf. Aussagen zur Gesundheitsgefährdung lassen daraus allerdings nicht ableiten. Es gilt das Vorsorgeprinzip, weshalb ein Fund zunächst immer zu einer Betriebssperrung führt - mit enormen wirtschaftlichen Schaden für den Betrieb.
Deshalb wundern sich Bauern, wenn sie mit ihren Sorgen alleine gelassen werden. Darüber berichtet Harry Seelhoff für das Internetportal Der Westen (22.07.2014: Dioxin-Eier: Ministerium schweigt).
 

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