Aktuelles

30.09.2016

Vogelsänger zur Vergabe des Tierschutzplans Brandenburg

Eine Bietergemeinschaft aus dem Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) Potsdam Bornim und der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung e.V. (LVAT) Ruhlsdorf/Groß Kreutz e.V. hat heute vom federführenden Agrar- und Umweltministerium den Zuschlag erhalten, in den kommenden 18 Monaten den Tierschutzplan für das Land Brandenburg zu erarbeiten. Vorausgegangen war ein öffentliches Vergabeverfahren über die Vergabeplattform des Landes Brandenburg.

 

30.09.2016

100 Prozent Biofütterung – der aktuelle Stand der Forschung

Ökolandbau - Bis zum 1. Januar 2018 müssen tierhaltende Biobetriebe ein Konzept entwickelt haben, wie sie die Eiweißversorgung ihrer Bestände mit rein ökologischen Futtermitteln sicherstellen. Denn mit diesem Termin endet die derzeitige Übergangsregelung, nach der fünf Prozent der Rationskomponenten, bezogen auf die Trockenmasse, aus konventioneller Erzeugung stammen dürfen.
 

30.09.2016

Save the date: Mit professionellem Energiemonitoring Kosten im Schweinestall senken, Umwelt schonen“

Die Tierhaltung steht als Klimaschädling in der Kritik. Dabei kommen in der Fütterung regenerative Energien in Form von Futterpflanzen zum Einsatz und viele Landwirte erzeugen über Biogas oder Photovoltaik selber Energie.
Langfristiges Ziel könnte ein Energie autarker Betrieb sein, wenn die unregelmäßig anfallende regenerative Energie effektiver genutzt werden könnte. Das erfordert Speichermedien, die noch sehr teuer sind.
In einem Forschungsprojekt, das mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank unterstützt wird, wurde überprüft, ob sich zur Überbrückung von Angebots- und Bedarfsschwankungen in der betrieblichen Energieversorgung der Einbau eines Akkuspeichersystems rechnet.

 

30.09.2016

Beraterfortbildungen "Schweinegesundheit"

Boehringer Am 26. und 27. Oktober 2016 führt die Fa. Boehringer Ingelheim gemeinsam mit der FH Osnabrück bzw. mit der Landwirtschaftskammer NRW Beraterfortbildungen zum Thema Schweinegesundheit - Tierschutz, Tiergesundheit, Herdenmanagement  - durch.
  • 26. Oktober 2016 in Münster; Fa. Boehringer Ingelheim gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
  • 27. Oktober 2016 in Osnabrück; Fa. Boehringer Ingelheim gemeinsam mit der Fachhochschule Osnbrück
 

30.09.2016

DLG: Mitglieder informieren

Professor Martin Ziron, Fachbereich Agrarwirtschaft der Universität Soest, ist zuständig für die Ausbildung der Studenten im Bereich Tierhaltung. Als Projektleiter Fachzentrum Schwein und Projektbetreuer Forum Spitzenbetriebe Schwein kennt er die DLG seit Jahren und ist dort lange Mitglied. Jetzt spricht er im Interview zu den Beweggründen seiner Mitgliedschaft.

Anm. d. Red.: Anlässlich der EuroTier (15.-18.11.16) wird der ZDS im Fachforum Schwein ein interdisziplinäres Projekt zum Energieverbrauch in Schweineställen vorstellen. Mit im Boot ist der Fachbereich von Prof. Ziron, der auch erste Ergebnisse am 16.11, 12:00 Uhr (Halle 17, Stand A05) vorstellen wird. Ziel des durch die Landwirtschaftliche Rentenbank geförderte Projekt ist es, Solarstrom und gespeicherte Energie richtig einzusetzen und den Energieverbrauch im Schweinestall zu optimieren.
 

30.09.2016

Erntedank: Landwirte ernähren uns Menschen

(bbv) – Wenn die Früchte des Sommers eingebracht sind und auf den Märkten Äpfel, Birnen, Kohl oder Kartoffeln locken, dann ist Zeit der Besinnung und des Dankes für die eingebrachte Ernte. Am ersten Oktobersonntag feiern Christen deshalb das Erntedankfest.
Die Tradition erinnert jedes Jahr an die Bedeutung der Landwirtschaft für eine ausreichende Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung und die hohe Qualität der Lebensmittel. Landwirtschaftlich genutzte Böden sind und bleiben Lebensgrundlage für uns Menschen.
Landwirtschaft dient allen – und dies wird gerade zu Erntedank deutlich. Ohne die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern blieben die Teller leer. Wir wünschen uns diese Wertschätzung nicht nur zu Erntedank, sondern das ganze Jahr über, sagt Bauernpräsident Walter Heidl und dankt zugleich allen bayerischen Bäuerinnen und Bauern für ihre Arbeit. "Unsere Landwirtschaft ist nachhaltig und für die Zukunft gut aufgestellt. Davon konnten sich die Verbraucher beim Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest vergangene Woche selbst ein Bild machen.

 

30.09.2016

15 Jahre ÖKOPROFIT in NRW - Neue Broschüre informiert Firmen und Kommunen

umwelt.nrw - Seit dem Start im Jahr 2000 haben über 1.800 Unternehmen und Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich am Umweltschutzprojekt ÖKOPROFIT teilgenommen und so ihre Betriebskosten um insgesamt über 75 Millionen Euro jährlich senken können. Kommunen und Unternehmen, die sich für die Aktion interessieren, können sich in einer neuen Broschüre darüber informieren. Sie erläutert ÖKOPROFIT im Detail und stellt 15 erfolgreiche Projektbeispiele vor.
 

30.09.2016

Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung – ein Faktencheck

Die Zunahme antimikrobieller Resistenzen stellt das Gesundheitswesen vor eine große Herausforderung. Die Tiergesundheitsindustrie sieht es als wichtige Aufgabe an, Verantwortung wahrzunehmen und zur Kontrolle der Resistenzentwicklung beizutragen, um Antibiotika als effektives therapeutisches Mittel bei Mensch und Tier zu erhalten.
Eine pauschale Reduktion der Antibiotikaeinsatzmenge ist nicht gleichzusetzen mit einer Vermeidung von Resistenzen. Dies könnte sogar das Gegenteil bewirken. Wesentlich ist es, Antibiotika zielgerichtet einzusetzen, um zur Resistenzvermeidung und zur Lebensmittelsicherheit beizutragen. Darauf macht der Bundesverband für Tiergesundheit im Newsletter Tiergesundheit im Blickpunkt Nr. 77aufmerksam. Unabhängig davon kann festgestellt werden, dass das Antibiotika-Monitoring greift und die Reduktionsziele erreicht wurden.
 

30.09.2016

Das gestörte Verhältnis deutscher Verbraucher zur (Veterinär-)Medizin

FarbatlasSchweinekrankheiten Groß angelegte Impfkampagnen können ein großer Erfolg sein, wie die Ausrottung der Masern in Amerika zeige, informiert der Journalist Jan Osterkamp auf der Internetplattform des Wissenschaftsjournals Spektrum der Wissenschaft. Gleichzeitig nimmt er diesen Erfolg in Amerika zum Anlass, um auf das Spannungsfeld zwischen Anspruch und Wirklichkeit in Deutschland darzustellen.
Dies scheint sich auch im Verständnis dt. Verbraucher beim Einsatz von Medizin bei landwirtschaftlichen Tieren widerzuspiegeln. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des europäischen Verbandes für Tiergesundheit (IFAH-Europe). In sechs EU-Staaten wurden erstmals die Bürger zu ihrem Wissen und ihrer Meinung über Tiergesundheit und die Anwendung von Tierarzneimitteln bei Hobby- und Nutztieren befragt. Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich, dass die Verbraucher grundsätzlich besorgt sind wegen der Anwendung von Tierarzneimitteln, gleichzeitig aber wenig darüber wissen. Auch sind die Zusammenhänge zwischen Tiergesundheit und menschlicher Gesundheit nur wenig bekannt. 

Anm. d. Red.: Wenig bekannt ist auch, dass erkrankte Nutztiere (Schweine, Rinder,. Pferde, Hühner usw.), die nicht erfolgreich tiermedizinisch behandelt werden konnten, sterben können oder notgetötet werden müssen. Krankheit und Tod sind Bestandteil einer tierschutzgerechten Landwirtschaft. Hier gilt es, gemeinsam mit dem betreuenden Tierarzt fachlich angemessen zu reagieren. Wie das aussehen kann, beschreibt das Internetportal Pigpool in seinen aktuellen Fällen.
 

30.09.2016

"Kolonialismus" und Bevormundung wiederholen sich?

Mehr als 50 % der Menschen, die zum ärmsten Teil unserer Weltbevölkerung zählen, sind direkt oder indirekt auf die Tierhaltung angewiesen. Darüber informiert die FAO in ihrem Twitterkanal aktuell. Wie mag vor diesem Hintergrund die Ankündigung einiger Großinvestoren aufgenommen werden, die in einer gemeinsamen Aktion große Lebensmittelunternehmen wie Nestlé, Unilever u.a. auffordern, ihr Warensortiment nachhaltiger auszurichten, u.a. durch Angebot von mehr pflanzlichen Proteinen.

Anm. d. Red.: Die Rückmeldungen in den sozialen Medien und Fachkreisen ließen nicht lange auf sich warten. Eine fachliche Einordnung wurde nur von Expertren vorgenommen. Dabei wurde auf die Rolle der Tierhaltung für den Landbau ebenso hingewiesen, wie auf die Qualität der landwirtschaftlichen Nutzfläche, die zum großen Teil eben nur durch Tiere nutzbar ist, sei es in Form von Gras oder Anbau von Futterpflanzen oder die Veredlung von Backweizen über den Tierdarm, wenn die Qualität für die menschliche Ernährung nicht ausreicht. Eine Gruppe von Wissenschaftlern indes ist schon viel weiter, als die Gruppe der Fondsmanager: verantwortungsvoll fordert sie eine nachhaltige Intensivierung der Landwirtschaft.
Fest steht: nach bisherigem Kenntnisstand braucht sich der deutsche Verbraucher über sein Essverhalten keine Gedanken machen. Außerdem ist längst klar, dass eine ausgewogene Mischkost, Klima verträglicher zu bewerten ist, als eine rein vegetarische Kost.
 

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ⋅⋅⋅ 537 538 539
EuroTier 2016

Meistro Preisrechner

Schweinefakten

SUS 4/16

Datenbank der Erzeugerringe

SuSePaper

Schweine Mobil

ZDS-Standards

C02-Strom aus Wasserkraft

KB-Qualität
top