Aktuelles

30.06.2016

Nimmt Diabetes zu?

Das, was als Epidemie bezeichnet wird, kommt in erster Linie zustande, weil die Grenzwerte sinken und die Menschen älter werden, informiert die Fachärztin und Gesundheitswissenschaftlerin Ingrid Mühlhauser im Interview mit dem Internetportal Brandeins.de zur angeblichen  Medizin, Endokrinologie und Diabetologie sowie Gesundheitswissenschaftlerin.
 

30.06.2016

Hotline für existenzgefährdete Bauernhöfe

LWK NRW - Für landwirtschaftliche Betriebe, die durch das anhaltende Preistief, vor allem bei Milch und Schweinefleisch, in wirtschaftliche Schwierigkeiten gekommen sind, bietet die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen jetzt mit dem Finanzcheck ein spezielles Beratungsangebot. Die Beratung beginnt mit der Besichtigung des Betriebes und einem Gespräch mit der Familie. Der Berater nimmt dann eine Kurzauswertung der Jahresabschlüsse vor und erfasst die Verbindlichkeiten. Daraus leitet er eine erste Einschätzung der Situation ab. In einem zweiten Gespräch mit der Familie werden mögliche Lösungswege erörtert und die weitere Vorgehensweise abgesprochen.
 

30.06.2016

BDI: Klimaschutzplan mit Widersprüchen

Holger Lösch, BDI-Mitglied der Hauptgeschäftsführung, äußert sich kritisch zum Klimaschutzplan der Regierung.

Die deutsche Industrie sieht viele Widersprüche beim Klimaschutzplan. Es ist problematisch, ehrgeizige nationale Klimaziele erneut zu verschärfen. Wir halten es für falsch, sich verfrüht auf einzelne Instrumente und Technologien festzulegen. Es muss darum gehen, einen technologieoffenen Prozess zu beginnen, wie Klimaschutzziele und wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit den europäischen Vorgaben möglichst effizient und konsistent erreicht werden können. Dabei muss die Politik die Industrie stärker berücksichtigen. Schließlich müssen unsere Unternehmen die notwendigen Innovationen und Investitionen leisten.

 

30.06.2016

Gute Nachrichten für Schokoladenliebhaber?

echte-esser.de - Eine aktuelle Großanalyse von 19 Studien, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition, dem wissenschaftlichen Top-Journal der American Society for Nutrition, hat ergeben: Die Wahrscheinlichkeit für Übergewicht und Fettleibigkeit war bei Kindern und Jugendlichen mit dem höchsten Konsum von Süßigkeiten und Schokolade um 18% niedriger als bei den Normalnaschern (Referenzgruppe). Die von ihren eigenen Ergebnissen überraschten Autoren Empfehlen: Maßnahmen gegen Fettleibigkeit sollten andere Ernährungselemente fokussieren statt Süßigkeiten.

Anm. d. Red.: Das mag Liebhaber von Süßigkeiten freuen. Der Diplom-Ökotrophologe Knop dagegen hat für sein neues Rowohlt Buch Ernährungswahn mehr als 1.000 aktuelle Studien kritisch analysiert  und kommt zu dem ernüchternden Fazit: Niemand kann sagen, was gesunde Ernährung ist - denn Ernährungsforschung gleicht dem Lesen einer Glaskugel, da dieser evidenzlimitierte Forschungszweig keine harten Beweise, sondern systembedingt nur wachsweiche Hypothesen liefert.
 

29.06.2016

Niedersachsens Minister Meyer findet versöhnliche Worte

Am Dienstag (28.06.2016), vor Beginn des Deutschen Bauerntages, fand Niedersachsens Grünen Minister Christian Meyer versöhnliche Worte für die Deutschen Landwirte. Gegenüber der FAZ räumte der Minister Fehler der eigenen Partei im Umgang mit den Landwirten ein. Die Partei könne nicht immer nur mit dem erhobenen Zeigefinger ankommen und man dürfe auch nicht alle Landwirte über einen Kamm scheren. Immerhin könne eine Agrarwende nicht ohne die Bauern gelingen, so Meyer. Der Minister gab auch zu, dass bei der Kampagne um das Herbizid Glyphosat, die eigene Partei als auch die Landwirte, übertrieben haben. Auch lobte er den stetig sinkenden Einsatz von Antibiotika über die vergangenen eineinhalb Jahre und relativierte die Aussage Robert Habecks (Agrarminister Schleswig-Holstein), der das Essen von Tieren für ethisch fraglich gehalten hatte. Meyer betonte, dass das Ziel eine nachhaltige und faire Landwirtschaft mit guten Einkommen für die Landwirte und einem hohen Niveau des Umwelt- und Tierschutzes sein sollte.
 

28.06.2016

Deutschland: höhere Lebensmittelpreise als EU-Durchschnitt, v.a. bei Fleisch

Das Preisniveau für die privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2015 um 0,2 % unterhalb des Durchschnitts der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war das Preisniveau in den meisten direkten Nachbarstaaten wie schon in den vergangenen Jahren höher. Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten niedriger. 
Bei den Nahrungsmittelpreisen sieht es allerdings etwas anders aus: Deutschland liegt im vergangenen Jahr um 3 Prozent über dem EU-Durchschnitt. Vor allem Fleisch war teuer. Die Teuerung wurde allerdings nicht an die Erzeuger weitergegeben. Die mittlere Erlössituation für Schweinefleisch und Ferkel war 2015 eine einzige Katastrophe. Der vermeintliche Billigfleischboom existiert demnach in Deutschland gar nicht.
 

28.06.2016

Rückgang des Schweinebestandes setzt sich fort

destatis - Rund 27,1 Millionen Schweine wurden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) zum Stichtag 3. Mai 2016 in Deutschland gehalten. Nach vorläufigen Ergebnissen der halbjährlich durchgeführten Viehbestandserhebung ist der Bestand gegenüber November 2015 um 2,2 % oder knapp 600 000 Tiere gesunken. Das war der niedrigste Schweinebestand der vergangenen fünf Jahre. Gegenüber Mai 2015 verringerte er sich sogar um 3,7 % oder rund 1 Million Tiere.
 

28.06.2016

"Stickstoffminderungsstrategie" klammert wichtige Themen aus?

Das BMUB fordert für die Minderung von Stickstoffemissionen eine übergreifende Strategie. Die jährliche Umwandlungsrate in reaktiven Stickstoff durch anthropogene Prozesse habe sich in den vergangenen 100 Jahren in Europa vervierfacht und zwar hauptsächlich durch die Herstellung mineralischer Dünger und Verbrennung von Treib- und Brennstoffen, heißt es in einer Pressemeldung. Das Ministerium will einen Sektor übergreifenden Ansatz und nimmt auch die Landwirtschaft in die Pflicht, indem eine Halbierung der Tierbestände und eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten gefordert werden. Der Ansatz ist typisch deutsch: regional beschränkt in engen Systemgrenzen denkend, die steigende Weltnachfrage nach tierischen Produkten ignorierend und wichtige Bereiche des täglichen Lebens ausklammernd, statt die Chancen einer hochproduktiven und nachhaltigen Landwirtschaft für eine Ressourcen- und Umweltschonende Nahrungsmittelversorgung zu erkennen.
Umso erstaunlicher ist, dass z.B. die Klimawirkung der Produkte für Heimtiere (Hunde, Katzen usw.) oder für Sport- und Freizeittiere (Pferde, Ponys) bei der Diskussion keine Rolle spielen. Immerhin verzehren dt. Heimtiere die jährliche Fleischmenge, die allein für die Versorgung der bayerischen Bevölkerung ausreichen würde; und Pferde nutzen wie Rinder oder Schafe und Ziegen Rohstoffe, die zwar für die menschliche Ernährung nicht geeignet und zudem regenerativ sind, sie werden aber bei uns i.d.R. nicht der menschlichen Ernährung zugeführt. Müsste man also konsequenterweise nicht hier ansetzen, als dem Verbraucher eine ausgewogene Mischkost zu verleiden. Natürlich nicht: die Umweltwirkung wäre marginal und kaum messbar.
 

28.06.2016

Unternehmensberatung für Rindvieh- und Schweinehalter Hunte-Weser e.V. sucht Verstärkung

Die Unternehmensberatung für Rindvieh- und Schweinehalter Hunte-Weser e.V. sucht zur Verstärkung Ihres Teams eine/n Schweinespezialberater/in zur eigenverantwortliche Betreuung von Mitgliedsbetrieben in allen Fragen der Produktionstechnik und der Betriebszweigauswertung. Eine Unterstützung der Kunden im Umgang mit Verwaltung und Handelspartnern bildet einen weiteren Schwerpunkt der Tätigkeit.
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium im Agrarbereich und Berufserfahrung in der Schweineproduktion. Teamfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative und Kommunikationsfähigkeit sollten selbstverständlich sein.
 

28.06.2016

Mast- und Schlachtleistung bei Einsatz heimischer Eiweißfuttermittel

LSZ - Am Bildungs und Wissenszentrum Boxberg werden seit April 2013 in Zusammenarbeit mit dem Raiffeisen Zentrum in Eppingen heimische Eiweißfuttermittel bei Mastschweinen eingesetzt. Einer dieser Versuche zum vollständigen Ersatz von importiertem GVO-freien Sojaextraktionsschrot wurde im Frühjahr 2016 in der Zeitschrift Züchtungskunde veröffentlicht (Zacharias et al. 2016, Züchtungskunde 88: 189- 198).

Ein Effekt der Rationen auf die Futteraufnahme und die täglichen Zunahmen konnte weder bei den weiblichen noch bei den männlich kastrierten Tieren festgestellt werden. Bei beiden Geschlechtern wurde jedoch ein höherer intramuskulärer Fettgehalt gemessen, wenn die Rationen auf Basis der heimischen Proteinträger eingesetzt wurden. Bei Einsatz der Rationen auf Basis des importierten GVO-freien Sojaextraktionsschrots zeigte sich bei den weiblichen Tieren ein höheres Fleischmaß und ein höherer Magerfleischanteil.

 

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