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08.04.2014

ZDS-Fachtagung am 20. Mai in Rostock

Fachtagung Die Schweinehalter sind Teil eines Wirtschaftssektors, der sich als Wertschöpfungskette darstellt. Jedes Glied der Kette – von der Zucht bis zur Ladentheke – steht im harten, globalen Wettbewerb und ist somit gezwungen, sich konsequent ökonomisch auszurichten. Zu einer Verunsicherung der Marktbeteiligten führt es, wenn   z.T. ideologisch geprägte Ansprüche von Seiten Dritter, z.B. politischer Parteien oder Organisationen des Tier- und Umweltschutzes angemeldet werden. Hier stellt sich die Frage, ob und wie auf diese Wünsche eingegangen werden kann und wer die zusätzlichen Kosten trägt.
Mit einer Fachtagung will der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. den Entscheidungszwiespalt sowie mögliche Entscheidungshilfen aufzuzeigen, die sich ergeben, wenn ideologische Wunschvorstellungen in die Mechanismen des freien Marktes aufeinander treffen.
 

22.04.2014

Gärreste: Kennzeichnungsanforderungen beachten

Gärreste aus Biogasanlagen werden in der Regel als Düngemittel auf landwirtschaftlich genutzten Flächen verwertet.  Dabei gelten für den Inverkehrbringer die Kennzeichnungsvorschriften der Düngemittelverordnung (DüMV). Das bedeutet, unabhängig vom Lieferscheinverfahren nach der Wirtschaftsdüngerverbringensverordnung ist nach den Anforderungen der Düngemittelverordnung eine Warendeklaration (Kennzeichnung) notwendig. Diese gesetzliche Anforderung wird leider zu oft unzureichend umgesetzt, meldet die LWK Niedersachsen in einer aktuellen Pressemeldung.
 

22.04.2014

AFP 2014 - Bauliche Anforderungen an die Ausgestaltung von Stallplätzen

Im Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) sind zukünftig nur solche Stallanlagen förderfähig, die je nach Tierart und Tiergruppen besondere Anforderungen an die neu erstellten Tierplätze erfüllen. Dabei kann für Stallanlagen, die die Anforderungen der niedersächsischen Anlage 2 der AFP-Richtlinie erfüllen, ein höherer Fördersatz bewilligt werden als für solche, die nur die Anlage 1 der Richtlinie erfüllen. Beide Anlagen der AFP-Richtlinie finden sie auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
 

22.04.2014

Humanarzneimittel werden für Umwelt zum Problem

©aho - Humanarzneimittel gelangen hauptsächlich über das häusliche Abwasser in die Umwelt, erläutert das Umweltbundesamt (UBA) in einer Medieninformation. Als besonders umweltrelevant, weil schon in geringen Konzentrationen toxisch für die Umwelt und oft auch sehr langlebig, haben sich Hormone, Antiparasitika und bestimmte Schmerzmittel herausgestellt. So wurden nach Informationen des Umweltbundesamtes im Jahr 2009 mehr als 13 Tonnen (13.697,9 kg) Hormone in der Humanmedizin verabreicht. Dagegen nehmen sich die vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) kürzlich kritisierten 90 kg des Hormons Altrenogest zur Zyklussynchronisation bei Jungsauen eher bescheiden aus.
 

17.04.2014

Resistente Keime als Urlaubssouvenir

©aho - Vor gefährlichen Mitbringseln warnen französiche Wissenschaftler, nachdem Sie Indienurlauber auf resistente Keime untersucht haben. Obwohl die Personen nicht in einer Klinik behandelt worden waren, fanden die Mediziner in Stuhlproben Coli-Bakterien, die selbst gegen modernste Reserveantibiotika wie die sogenannten Carbapeneme resistent waren. Diese Antibiotika werden zur Therapie von schweren Krankenhausinfektionen (nosokomialen Infektionen) eingesetzt. Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für gramnegative Krankenhauserreger registriert einen deutlichen Anstieg von gramnegativen Erregern, die gegen Reserve­antibiotika aus der Klasse der Carbapeneme resistent sind. Das Robert Koch-Institut (RKI) spricht im Epidemiologischen Bulletin (2013; 19: 167-172) von einer bedrohlichen Entwicklung.
 

17.04.2014

"Wer mittags ruht, stirbt früher ...."

Dr. Thomas Georg Schätzler ist Arzt und Autor im Internetportal doccheck. In einem aktuellen Blogbeitrag ärgert er sich über die europäische EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition), weil deren Daten auch für fragwürdige Hypothesen missbraucht würden. Bei der EPIC-Studie handele es sich tatsächlich um eine sog. Follow-up-Studie, bei der Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen durch Fragebögen ex post erfasst wurden. Eine Studiengruppe sei der Hypothese vom langen Mittagsschlaf und einer ggf. daraus resultierenden erhöhten Mortalität nachgegangen. Aussagekraft: Null.
Man hätte auch nach der täglichen Fernsehdauer, nach Gehhilfen, Sturzneigung oder Hörgeräten, nach schwindender Alltagskompetenz, Essen auf Rädern, nach Lesehilfen, Mobilitäts- und Kognitionsdefiziten fragen oder ein geriatrisches Basis-Assessment machen können, erregt sich der Mediziner im Internetportal.

Anm. d. Red.: Der Ärger ist verständlich, auch wenn derartige Hypothesen niemand wirklich ernst nimmt. Bis auf Arbeitgeber wahrscheinlich. Viel ärgerlicher sind derartige Studien dann, wenn daraus Empfehlungen abgeleitet werden, die zu echten Gesundheitsrisiken führen können. Das ist z.B. bei vielen Ernährungsempfehlungen der Fall.
 

17.04.2014

Weiterer Schritt zur Umsetzung der Initiative Tierwohl Schwein

Das neue QS-Logo Vertreter aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel haben am 11. April 2014 in einer Projektgruppensitzung erneut über die Ausgestaltung der Initiative zum Tierwohl Schwein beraten. Weitgehendes Einvernehmen wurde hinsichtlich des Organisations- und Finanzierungsmodells erzielt, informiert die QS Qualität und Sicherheit GmbH auf ihrer Internetseite.
Nach dem gegenwärtigen Stand der Beratungen wird die Finanzierung der Initiative auf eine breitere Grundlage gestellt. So soll für die Finanzierung der Ausgleichszahlungen, die die Tierhalter für die Umsetzung definierter Tierwohlanforderungen erhalten, die gesamte Vermarktungsmenge an Schweinefleisch, Wurst und Fleischwaren mit Schweinefleischanteil herangezogen werden. Pro Kilogramm vermarkteter Ware werden Handelsunternehmen  einen festen Betrag an eine von der Trägergesellschaft beauftragte Clearingstelle abführen. Der Lebensmitteleinzelhandel hat zugesagt, in den ersten drei Jahren die Initiative zum Tierwohl Schwein mit knapp 200 Mio. EURO zu unterstützen.

Film zur Tierwohlinitiative
 

17.04.2014

Europas Landwirtschaft ist spitze bei Senkung von Treibhausgasemissionen

Über eine Datenbank der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) kann man Schätzungen zu Treibhausgasemissionen nach Ländern recherchieren. Danach sollen die jährlichen Emissionen aus dem Pflanzenbau und der Tierhaltung in den letzten 10 Jahren insbesondere aufgrund von Produktionssteigerungen in Entwicklungsländern gestiegen sein. Es ist die Rede von 14 % auf weltweit 5,3 Mrd t CO2-Äquivalent (CO2 eq), was angesichts der Geburtensteigerung im selben Zeitraum nicht wirklich wundert. Unterteilt man die Emissionen nach Regionen, soll lt. der FAO-Zahlen Asien zu 45 % am globalen Gesamtausstoß verantwortlich sein. Europa konnte seine Emissionen seit 1990 bis 2011 von  21 % auf 11 % der Treibhausgasemissionen der globalen Landwirtschaft senken, was vielen Experten als Beleg für ihre Forderung nach einer nachhaltigen Produktivitätssteigerung gilt. 10 % aller landwirtschaftlich verursachten Emissionen stammen lt. FAO-Datenbank aus dem Reisanbau.
 

17.04.2014

Wissenswertes zur Erzeugung und Vermarktung von Eiern

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat vor dem Osterfest interessante Fakten rund ums Ei zusammengestellt: 847.000 Tonnen Eier wurden im Jahr 2013 in Deutschland produziert. Seit dem Jahr 2000 sind die Zahlen der Erzeugung kontinuierlich gesunken, 2000 waren es noch 893.000 Tonnen. Gegenüber dem Jahr 2010 mit 656.000 Tonnen zeigt die aktuelle Zahl wieder eine steigende Tendenz. Die vorläufige Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) weist für 2013 eine verwendbare Erzeugung von 13,7 Milliarden Eiern (+2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr) aus. Im Jahr 2013 importierte Deutschland 362.000 Tonnen Eier und damit rund 24 Prozent mehr als noch im Jahr 2000 (293.000 Tonnen).

Anm. d. Red.: Derart steigende Nachfragen lassen sich nur durch Massenproduktion bedienen. In der BMEL-Faktensammlung wurde vergessen darauf hinzuweisen, dass sich Eier aus Freiland- und Bodenhaltung als Industrieware kaum vermarkten lassen. Schuld soll eine höhere Keimbelastung sein. Die lassen sich neuerdings auch mit Radiowellen abtöten. Es fehlt auch ein Hinweis, dass Eier keine Gefahr für den Cholesterinspiegel darstellen. Vergessen wurde auch, dass der Preiskampf der Discounter die bäuerlichen Familienbetriebe ruiniert.

 

17.04.2014

Neuer Webauftritt bei meistro

Meistro Energie GmbH Seit einigen Wochen erstrahlt die meistro Website in neuem Glanz: Dank der neu geordneten Struktur der Geschäftsfelder bietet sich den Besuchern der Website eine noch bessere Übersicht über das Produktportfolio. Unter dem Punkt  Energieeffizienz finden Unternehmer jetzt weitere Angebote, die sie dabei unterstützen, die Energiebilanz ihres Unternehmens im Betriebsalltag zu optimieren. Darüber hinaus erfahren Besucher der Website mehr über das vielfältige soziale Engagement der meistro Energie GmbH.
 

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