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Aktuelles

27.03.2015

DBV unterstützt restriktiven Einsatz von Reserveantibiotika

(DBV) Der Einsatz von Reserveantibiotika muss in der Veterinär- wie in der Humanmedizin weiter möglich bleiben, aber eine Einzelfallentscheidung sein, betonte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) im Hinblick auf den Beschluss der Agrarminister von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz am vergangenen Freitag in Bad Homburg. Deshalb unterstützen wir den Ansatz, die Verwendung von bestimmten Reserveantibiotika an besondere Voraussetzungen, etwa die vorherige Erstellung eines Antibiogramms, zu knüpfen. Nach sorgfältiger Abwägung und in Ausnahmefällen, bei denen keine andere therapeutische Behandlung möglich ist, muss jedoch die Behandlung von erkrankten Tieren mit Reserveantibiotika weiterhin möglich sein, um tierschutzwidrige Situationen zu vermeiden. Die Agrarminister hatten die Bundesregierung aufgefordert, eine Liste vorzulegen, welche antimikrobiell wirksame Stoffe oder Stoffgruppen enthält, die Gegenstand von Anwendungsbeschränkungen in der Veterinärmedizin werden sollen. Das Problem der Antibiotikaresistenzen würde durch ein grundsätzliches Verbot nicht gelöst, sondern eher verschärft, da sich die Zahl zugelassener Wirkstoffe noch weiter verringern würde.

 

27.03.2015

NDR besucht Ferkelerzeuger

Der NDR hat das Ehepaar Henke auf ihrem landwirtschaftlichen Betrieb mit Sauenhaltung besucht. Viele Menschen sind dieser Art der Landwirtschaft gegenüber skeptisch eingestellt - und das bekommen die Henkes deutlich zu spüren. Doch anstatt sich auf dem eigenen Hof zurückzuziehen, gehen sie in die Offensive: Für Besucher öffnen sie - Stichwort Transparenz - ihre Ställe, und das soziale Netzwerk Facebook nutzen sie auch, heißt in der NDR-Filmankündigung.
 

27.03.2015

Weniger Antibiotika; weniger Tierwohl

©aho - Der Niederländische Rat für Tierangelegenheiten RDA (Raad voor Dieraangelegenheden) – ein Expertengremium, welches das niederländische Wirtschaftsministerium in Fragen der Tierhaltung berät – will jetzt mögliche nachteilige Auswirkungen eines verringerten Einsatzes von Antibiotika auf die Tiergesundheit und das Tierwohl untersuchen.
Dem Verband der niederländischen Tierärzte KNMvD (Koninklijke Nederlandse Maatschappij voor Diergeneeskunde) sollen lt. AHO-Pressemeldung Berichte vorliegen, wonach ein reduzierten Antibiotikaeinsatz zu mehr kranken Tieren führe.

 

27.03.2015

Mehr Vorbeugung gegen Krankenhausinfektionen

(hib/PK) Mit besserer Aufklärung, konsequenter Vorbeugung und mehr Hygienefachpersonal könnte nach Ansicht von Sachverständigen die große Zahl der schweren Krankenhausinfektionen zurückgedrängt werden. Die mit nosokomialen Infektionen (Krankenhausinfektionen) verbundene Problematik der Antibiotikaresistenz und ihrer Verbreitung stelle eine der größten Herausforderungen für die moderne Medizin dar, heißt es in dem zugrundeliegenden Fachbericht, den die Bundesregierung in einer Unterrichtung (18/3600) an den Bundestag veröffentlicht hat.
 

27.03.2015

Initiative Tierwohl: Start des Registrierungsverfahrens für schweinehaltende Landwirte

ITW - Am ersten April beginnt das Registrierungsverfahren der Initiative Tierwohl. Ab dann können sich zunächst schweinehaltende Landwirte, die mit ihrem Betrieb zu einer tiergerechteren und nachhaltigeren Fleischerzeugung beitragen wollen, zur Teilnahme an der Initiative Tierwohl registrieren. Hierunter fallen Schweinemast-, Ferkelaufzucht- sowie sauenhaltende Betriebe. Das Registrierungsverfahren für geflügelhaltende Betriebe startet voraussichtlich ab Juli 2015.
 

27.03.2015

Neues Einsteigergerät im Bereich der mobilen Lesetechnik

definitiv! business applications GmbH & Co. KG Der APR500 E der Firma Agrident ist als abgespeckte Version des APR500 die günstige Alternative bei gleichzeitig reduziertem Funktionsumfang und ersetzt damit den von Agrident zum Jahresende 2014 hin abgekündigten APR350. Wie sein großer Bruder entspricht der APR500 E dem ISO Standard 11784/85, mit dem sowohl FDX-B- also auch HDX-Transponder gelesen werden können. Mit der Schutzklasse IP64 ist der Reader auch für Einsatzorte geeignet, an denen Schmutz und Nässe herrschen.
 

25.03.2015

Niedersachsen ist in Europa keine Insel!

Die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Niedersachsen haben für die kommende Bundesratssitzung am 27.03.2015 einen Antrag zur tiergerechten Haltung von Legehennen eingebracht. Ziel dieses Antrags ist das zeitnahe Ende der Kleingruppenhaltung von Legehennen in Deutschland. Der NGW begrüßt zwar eine sichere Rechtsgrundlage für die deutschen Legehennenhalter, fordert aber Augenmaß bei der Entscheidung über Auslauffristen und den Blick auf die gesamteuropäische Situation.
 

25.03.2015

Weiter Kritik an "Ringelschwanzprämie" aus Niedersachsen

Auf Unverständnis stößt nach wie vor die Verteidigung der Ringelschwanzprämie durch Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN). In einer Presseerklärung vom 25. März wird dem Ministerm vorgeworfen, die Ergebnisse des aktuell vorgestellten Gutachtens des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik der Bundesregierung recht eigenwillig zu interpretieren.

 

25.03.2015

Geflügelhalter fordern Importzölle zum Schutz der hohen dt. Tierschutzstandards

ZDG - Um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Eierwirtschaft zu erhalten und dem Verbraucher die weltweit höchsten Standards bei Tierwohl, Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit garantieren zu können, ist die Beibehaltung der bestehenden Importzölle auf Schaleneier und Eiprodukte aus Nicht-EU-Ländern von zentraler Bedeutung. Das ist das Kernergebnis einer aktuellen Studie des Agrarökonomen Peter van Horne vom sozioökonomischen Forschungsinstitut LEI der Universität Wageningen zur Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Eierwirtschaft.
 

25.03.2015

„Export der Nutztierhaltung ist keine Lösung für Landwirtschaft und Tierschutz“

DBV - Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht das heute vom Wissenschaftlichen Beirat an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt übergebene Gutachten zur Nutztierhaltung in weiten Teilen außerordentlich kritisch. Die Analyse der derzeitigen Situation, deren methodische Grundlagen und Bewertungen haben erhebliche Schwächen. Die Empfehlungen der Wissenschaftler sind in Anbetracht der Konsequenzen für die Nutztierhaltung, die Bauernfamilien und für den ländlichen Raum unverantwortlich leichtfertig, kritisierte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken das Gutachten in einer ersten Bewertung. Wissenschaftliche Bewertungen müssten auf umfassenden und abgesicherten Bestandsaufnahmen beruhen und nicht auf lautstarken Zurufen oder einer allgemeinen Beschreibung von Befindlichkeiten. Fragwürdig sei, wenn auf solcher Grundlage Empfehlungen von existenzieller Tragweite für die Landwirtschaft und für den Tierschutz gegeben werden.
 

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