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Aktuelles

02.07.2015

Methusalem-Alter Dank tierischer Fette

Sie sind beide 115 und führen ihr Alter auf tierische Fette zurück. Davon essen die Italienerin Emma Morano und die Amerikanerin Susannah Jones, beide Geburtsjahr 1899, regelmäßig und viel. Das Internetportal N24 hat eine Meldung zu den Essgewohnheiten der beiden Damen gebracht.

Anm. d. Red.: Ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen der Essgewohnheit und dem Alter besteht, darf angezweifelt werden. Der Bericht ist vielmehr ein Beleg, dass es noch Verbraucher gibt, die vollkommen entspannt mit dem Thema Ernährung umgehen. Das ist heute ja leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Eine Selbstverständlichkeit sollte es dagegen sein, dass auch deutsche Ernährungsberater endlich zur Kenntnis nehmen: die Mär von den schlechten Fetten gehört der Vergangenheit an. Und das ist schließlich wissenschaftlich bewiesen.
 

02.07.2015

Gewässerrandstreifen - rechtmäßig oder Enteignung?

Durch das Anlegen von Gewässerrandstreifen und immer neuen Bewirtschaftungsbeschränkungen wird die Nutzbarkeit landwirtschaftlicher Flächen an Gewässern immer mehr eingeschränkt. Dies führt nicht nur zu einem Ertragsverlust sondern auch zu einer schleichenden Enteignung in Form einer dauerhaften Wertminderung der betroffenen  Grundstücke.
Dr. Christian Halm, Fachanwalt für Agrarrecht, wird sich am 8. Juli 2015 (19:0 Uhr) im Weingut Ihle, 69231 Rauenberg, mit der Frage beschäftigen, ob Anträge auf Befreiung erfolgsversprechend sind.
Daneben beschäftigt sich der Vortrag mit der Frage, ob ein Anspruch auf Entschädigung besteht, oder ob hier ein Fall der sog. Sozialpflichtigkeit des Eigentums vorliegt, d.h. ob der Eigentümer die Beeinträchtigung entschädigungslos hinnehmen muss.
 

02.07.2015

Mythen um "Glyphosat": "Stern" klärt auf

Sorglos Stillen (Die Pflanzenschützer) Die Grünen haben wenige Proben Muttermilch untersuchen lassen und fanden darin Spuren von Glyphosat, einem Pflanzengift. Das sorgte für ein gewaltiges Medienecho. Doch die Studie entbehrt nicht nur jeder wissenschaftlichen Grundlage - sondern schürt auch unbegründet Angst, glauben Ilona Kriesl und Lea Wolz vom Stern (01.07.15: Die Mär von der verseuchten Muttermilch) und berufen sich dabei u.a. auf eine gemeinsame Pressemeldung des BfR und der Nationalen Stillkommission.

Kollege Hartmut Wewetzer vom Der Tagesspiegel hat die Ergebnisse bereits am 26.05. als Panikmache entlarvt (26.05.15: Wie gefährlich ist Glyphosat in Muttermilch?).

Zwei Beispiele, die Lob verdienen. Ansonsten müsse man einmal mehr allen Medien ein profundes Versagen unterstellen, glaubt Unternehmensberater und Kommunikationsexperte Hasso Mansfeld (01.07.15: The European: Die Medienmaschinerie der Guten).

Das Schlimmste, was mit solchen Untersuchungen angerichtet wird, ist, dass Mütter verunsichert werden und Kindern die Muttermilch vorenthalten.

 

02.07.2015

Falsche Ernährung: Armut gefährdet geistige Entwicklung von Kindern

Gesunde Ernährung ist auch eine Frage des Einkommens: Menschen mit wenig Geld ernähren sich im Durchschnitt schlechter. Prof. Dr. Hans K. Biesalski, Ernährungsmediziner an der Universität Hohenheim, warnt vor den Folgen vor allem bei Kindern. ... Besonders im Fokus steht bei Prof. Dr. Biesalski die Ernährung von Kindern in den ersten beiden Lebensjahren. Das sogenannte 1000-Tage-Fenster ist der entscheidende Zeitraum – falsche Ernährung in dieser Zeit hat massive Konsequenzen für die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder, warnt der Experte.
Armut sei ein wesentlicher Faktor, der die kognitive Entwicklung der Kinder beeinträchtigt. In der Folge könnten sie schlechtere schulische Leistungen zeigen und auch später im Leben oft noch Probleme haben.
Die problematischste Gruppe seien alleinerziehende junge Mütter, die von Hartz IV leben müssen. (idw]
 

02.07.2015

Kontrollgebühren verärgern Landwirte

L P D - Kontrolle ist gut, bezahlen ist besser …Nach diesem Motto werden Landwirte neuerdings für Untersuchungen im Rahmen der Nationalen Rückstandskontrollen zur Kasse gebeten. Einzelne Betriebe werden risikobasiert von den Überwachungsbehörden für Stichprobenkontrollen ausgesucht und dürfen als Dankeschön – selbst wenn nichts zu beanstanden ist – auch noch die Zeche bezahlen, kritisiert Landvolkpräsident Werner Hilse diese  Praxis. Das Landvolk Niedersachsen hat eine Reihe Anrufe verärgerter Landwirte erhalten, die kein Verständnis dafür haben, dass sie die Überwachungstätigkeit im Dienste der Allgemeinheit nun bezahlen sollen. Als absolut unangemessen bezeichnet Hilse die Höhe einzelner Gebühren im Vergleich zum tatsächlichen Warenwert. Beträge von mehr als 100 Euro seien leider keine Bagatellen, für ein Honigglas mit 500 Gramm Inhalt könnten es im schlechtesten Fall gar mehr als 750 Euro werden.

Anm. d. Red.: Die Gebühren fallen auch bei Lebensmittelkontrollen an. Allerdings haben Restaurants und Einzelhändler i.d.R. die Möglichkeit, die Kosten über höhere Preise an die Verbraucher weiterzureichen. Diese Möglichkeit haben Landwirte nicht. Außerdem führen derartige landesspezifische Besonderheiten zu innerdeutschen Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der zweitwichtigsten niedersächsischen Branche - der Landwirtschaft.
 

02.07.2015

Erleichterungen bei Dokumentationspflichten auch für die Landwirtschaft schaffen

(DBV) Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, fordert, die aktuell vorgeschlagenen Erleichterungen bei den Dokumentationspflichten zum Mindestlohn auch für die Beschäftigten in der Landwirtschaft und im Gartenbau zu ermöglichen. In einem Schreiben an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles forderte Rukwied gemeinsam mit dem Präsidenten des Gesamtverbandes der land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeber, Martin Empl, dies über eine entsprechende Verordnung umzusetzen.

 

02.07.2015

OECD-FAO Agricultural Outlook 2015

Hohe Produktivität und eine langsamer wachsende Nachfrage werden dazu führen, dass Landwirtschaftsprodukte im kommenden Jahrzehnt allmählich preiswerter werden. Es wird dennoch davon ausgegangen, dass die inflationsbereinigten Preise über jenen vom Anfang der 2000er Jahre bleiben werden. Auch niedrigere Ölpreise könnten dazu beitragen, dass die Preise sinken, denn sie verkleinern Energie- und Düngemittelkosten.     
Der OECD-FAO Agricultural Outlook 2015 ist eine gemeinschaftliche Publikation der OECD und der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO). Er zeigt die Weltmarkt-Trends für Biokraftstoffe, Getreide, Ölsamen, Zucker, Fleisch, Fisch und Milchprodukte bis 2024. Die aktuelle Ausgabe widmet sich in einem Sonderkapitel der landwirtschaftlichen Entwicklung in Brasilien.

Direktzugang zur Online-Ausgabe:  www.oecd-ilibrary.org/agriculture-and-food/oecd-fao-agricultural-outlook-2015_agr_outlook-2015-en

Anm. d. Red.: Eine moderne und nachhaltige Intensivierung ist der Schlüssel zur Hungerbeseitigung. Die FAO fordert einen Zugang zu Innovationen auch für Entwicklungs- und Schwellenländern und mehr Agrarforschung. Hochproduktionsstandorten und dem Agrarhandel kommen dabei eine herausragende Bedeutung zu.
 

02.07.2015

Futterfermentation von Rapsextraktionsschrot – Vieles spricht dafür

proteinmarkt - Es gibt viele gute Gründe für die Fermentation von Futtermitteln in der Schweinefütterung. Allen voran bietet sich hierfür Rapsextraktionsschrot an. Neben Einsparungen bei den Futterkosten wird die Futtereffizienz gesteigert. Zudem berichten Praktiker von positiven Effekten auf den Gesundheitsstatus beim Schwein und die erhöhte Phosphorfreisetzung aus Phytat und eine Verbesserung der Verdaulichkeit von Aminosäuren und Proteinen.
 

01.07.2015

Schweinebestand leicht gesunken

Zum Stichtag 3. Mai 2015 gab es nach vorläufigen Ergebnissen rund 28,1 Millionen Schweine, darunter 12,2 Millionen Mastschweine mit mindestens 50 Kilogramm Lebendgewicht. Das waren im Vergleich zum 3. November 2014 rund 0,7 % weniger Schweine und 2 % weniger Mastschweine. Die Zahl der Betriebe mit Schweinehaltung ist im gleichen Zeitraum um rund 3,3 % auf 25.900 gesunken.

Noch deutlicher ist der Rückgang bei den Mastschweinehaltern. Während es im November noch rund 22.800 Betriebe mit Haltung von Mastschweinen gab, sind es aktuell mit rund 21.800 Betrieben rund 4,2 % weniger.
Auch die Zahl der Zuchtsauen ist leicht um 1,1 % auf rund Millionen Tiere zurückgegangen. Lediglich im Bereich der Ferkel gab es ein leichtes Wachstum. In den letzten sechs Monaten hat sich die Zahl der in Deutschland gehaltene Ferkel um rund 2,6% auf 8,3 Millionen Tiere erhöht.

Mehr in der Destatis-Fachserie 3 Reihe 4.1

 

01.07.2015

QS-Antibiotikadatenbank: Fehlende Angaben können zu Verlust der Lieferberechtigung führen

Schweine und Geflügel haltende Betriebe verlieren zum 1. Juli 2015 ihre Lieferberechtigung in das QS-System, wenn sie für den Zeitraum vom 1. Juli 2014 bis zum 30. Juni 2015 keine Daten zur Antibiotikaabgabe in der QS-Antibiotikadatenbank erfasst haben.

Gleiches gilt, wenn für den besagten Zeitraum in der Datenbank keine Informationen zu nicht behandelten Quartalen und Herden vorliegen. Ziel ist die lückenlose Erfassung und zuverlässige Auswertung der Daten.

 

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