Aktuelles

03.05.2016

Drei Viertel der Bevölkerung halten Lebensmittel in Deutschland für sicher

BfR - Die Risikowahrnehmung der Bevölkerung in Deutschland ist bei Lebensmitteln widersprüchlich. Das ist eines der Ergebnisse des dritten BfR-Verbrauchermonitors. Einerseits halten fast drei Viertel der im Februar 2016 repräsentativ befragten Verbraucherinnen und Verbraucher die am Markt befindlichen Lebensmittel für sicher.
 

03.05.2016

ZDS-Fachtagung am 03. Mai in Wernigerode

Facetten2016 Ein gesunder Tierbestand ist das Ziel eines jeden Landwirts, und zwar nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aus seinem ethischen Selbstverständnis als verantwortungsbewusster Tierhalter.
Allerdings ist dieses Ziel leichter formuliert, als realisiert, denn Tiergesundheit hat viele Facetten. Wichtige Bedingung ist sicherlich die wirksame Vorsorge gegen die Einschleppung und Ausbreitung von Infektionskrankheiten im Bestand. Dazu zählen Gesundheitsanforderungen für den Zukauf von Tieren genauso wie Schutzimpfungen und diverse Maßnahmen zur Biosicherheit, wie sie u.a. in der Schweinehaltungshygieneverordnung vorgegeben sind.
Weitere Aspekte der Tiergesundheit ergeben sich aus aktuellen politischen Vorgaben, wie u.a. der Reduktion des Antibiotikaeinsatzes, dem Verzicht auf das Kupieren der Ferkelschwänze und dem Verbot der Kastration ohne Schmerzausschaltung. Auch für die Verbesserung des Tierwohls besteht ein enger Bezug zur Tiergesundheit mit Inidikatoren wie z.B. den Schlachtbefunden.
 

02.05.2016

Soziales Engagement des Bauernhofes Sagel

28 ha Acker und Grünland mit Schweinen und Mutterkühen sind die wirtschaftliche Grundlage des landwirtschaftlichen Betriebes Sagel. Der konventionell geführte Betrieb hat sich aber noch andere Standbeine aufgebaut. Der Betrieb ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Lernort Bauernhof e.V. (BAGLoB), vermietet Gartenflächen und vermarktet das Rindfleisch selber. Außerdem engagiert sich die Familie beim Projekt Zeit für Söhne der AWO.
 

29.04.2016

24.ooo.ooo kg CO2 Einsparung allein in Göttinger Biogasanlage

Allein die Rosdorfer Biogasanlage ersetzt unter Berücksichtigung des Eigenverbrauches auf der Anlage und den Energieverbrauch für Anbau und Ernte der Substrate ca. 46 Mio. kWh fossile Energie. Legt man den durchschnittlichen Energiemix zu Grunde, spart das gut 24.000 Tonnen CO2 jährlich ein.
Was die Urheber dieser Rechnung vergessen: es handelt sich um Energie aus regenerativer Energie. Die Einsparungen mit C02 aus fossilien Energiequellen aufzurechnen ist nicht ganz richtig, verdeutlicht aber das ernorme Potential. Derartige Zusammenhänge erkennen mittlerweile immer mehr Menschen.
 

29.04.2016

Die Welt wird grüner Dank "Treibhausgas" C02

Kohlendioxid und Sonne sind Futter für unsere Pflanzen. Daher wundert es nicht, dass unsere Welt derzeit immer grüner wird. Die Zunahme an Biomasse soll aktuell dem eines grünen Kontinents, doppelt so groß wie die USA, entsprechen. Das haben Wissenschaftler soeben im Fachmagazin Nature Climate Change berichtet. Sie glauben aber auch, dass sich dieser Düngeeffekt umkehren könnte, und erklären dies mit abschmelzenden Polkappen und zunehmenden tropischen Stürmen. Ab wann dieser Rückkopplungseffekt allerdings eintreten könnte, weiß derzeit niemand.

Anm. d. Red.: Wusssten Sie eigentlich, dass die Land- und Forstwirtschaft die einzigen Branchen sind, die mehr C02 in Form von Biomasse fixieren, als von ihnen emittiert wird? Damit tragen diese Branchen maßgeblich zur positiven C02-Bilanz aller anderen Branchen bei. U.a. deshalb wird ihnen bei der Klimadiskussion ein Sonderstatus zuerkannt.
 

29.04.2016

Medien zur "Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt"

Das Bundesamt für Naturschutz hat gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium eine Studie auf der Basis einer Bevölkerungsbefragung veröffentlicht. Erfreulich kritisch gehen einige Medien mit den Ergebnissen und Verlautbarungen aus dem Ministerium um. Das ist wahrscheinlich auch dem Umfang der Veröffentlichung geschuldet: 100 Seiten kann man schnell überfliegen. Und dabei fällt Erstaunliches auf: teilweise galt es, Aussagen zu werten. Das ist nicht unüblich, aber eben keine Befragung. Auch dass 33 % der Befragten mit Hilfe von Gentechnik gegen den Welthunger kämpfen wollen, oder 30 % der Befragten Gentechnik befürworten, wenn durch deren Einsatz die Lebensmittelpreise sinken, wird in den Pressemeldungen der Auftraggeber bisher nicht thematisiert. Zu glauben, aus den Ergebnissen die Notwendigkeit einer Agrarwende ableiten zu können, ist daher wissenschaftlich betrachtet zumindest gewagt.
Gut, dass dies einige Journalisten erkannt haben. Immer wieder wird daher auf die Diskrepanz von Wunsch und Wirklichkeit hingewiesen. Mit Wirklichkeit ist die große Kluft zwischen "Moral und Einkaufverhalten" gemeint.
 

29.04.2016

Marktkrise erfordert Soforthilfe

DBV) Die schwere Preiskrise, unter der besonders unsere Milchbauern und Schweinehalter leiden, erfordert ein sofort wirksames finanzielles Unterstützungsprogramm. Ansonsten wird sich ein gewaltiger Strukturbruch nicht vermeiden lassen. ..

Die wirtschaftliche Lage in unseren Betrieben ist äußerst angespannt. Die Liquidität eines großen Teils der milchviehhaltenden Betriebe ist aufs höchste gefährdet", stellte Rukwied fest. Die Markt- und Preiskrise auf fast allen Agrarmärkten habe ihre Ursachen in politischen Entscheidungen und in wirtschafts- wie marktpolitischen Entwicklungen. Kaufkraftverluste in erdölexportierenden Staaten, die ein Drittel der weltweit gehandelten Milchprodukte importierten, rückläufige Importe seitens China und das Importembargo Russlands als einem der wichtigen Importeure insbesondere von deutschem Käse seien für eine geringere Nachfrage nach Milchprodukten bei hohem Angebot verantwortlich. Seit 2014 sei das Milchaufkommen weltweit stabil hoch, insbesondere durch Neuseeland, Australien und den USA und nach dem Ende der Milchquote in der EU im Jahr 2015 durch Produktionssteigerungen in Irland, den Niederlanden, Polen und Dänemark. Deutschland erzeuge im Moment so viel Milch wie 2014, also zu Zeiten der Milchquote und höherer Erzeugerpreise.
Das vom Bauernverband vorgeschlagene Krisenprogramm umfasst Liquiditätshilfen und Bürgschaften sowie eine über das Jahr 2016 hinausgehende Anhebung der Bundeszuschüsse zur Landwirtschaftlichen Unfallversicherung für 2017 und 2018. Zudem wird ein jährlicher Freibetrag zur betrieblichen Schuldentilgung gefordert. Auch mit Entlastungen bei der Besteuerung des Agrardiesels könne die Bundesregierung den Betrieben helfen. In Deutschland liege der Steuersatz deutlich über dem Niveau anderer europäischer Länder. ...

Der Lebensmitteleinzelhandel müsse sich gleichfalls seiner Verantwortung für die heimische Landwirtschaft bewusster werden. Schließlich habe nachweislich die Spanne zwischen Verbraucher- und Erzeugerpreisen zugenommen. Höhere Anforderungen an Tierschutz und Nachhaltigkeit müssten sich aber auch in den Preisen für die Landwirte widerspiegeln.

 

29.04.2016

FORUM und BDL unterstützen „Tag des offenen Hofes“ 2016

BDL/FORUM - Was ist in Schweineställen gesetzlich vorgeschrieben? Das ist eine Frage im Hofquiz 2016, mit dem das FORUM Moderne Landwirtschaft und der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) die Aktion Tag des offenen Hofes unterstützen. Landwirte kennen die Antwort, doch wissen die Besucher landwirtschaftlicher Betriebe, ob Schweinespielzeug, Musik und Massagebürsten gefragt sind?
Genau darum geht es bei dem Hofquiz, das die beiden Verbände mit Unterstützung des Internetportals Landsichten.de aufgelegt haben: um Fragen zur Landwirtschaft zu provozieren und vor Ort nach Antworten zu suchen. So kommen Besucher mit den Fachleuten vom Hof ins Gespräch, der Verbraucherdialog in den Gang.
Mehr von den Fragen wird nicht verraten. Und die Antworten natürlich auch nicht. Schließlich winkt als Hauptgewinn ein Gutschein für ein Wochenende Urlaub auf dem Bauernhof, mit dem sich das Internetportal Landsichten.de an der breit angelegten Hofaktion beteiligt. Ab sofort können teilnehmende Betriebe das Hofquiz von FORUM und BDL online unter www.offener-hof.de beim Service für Gastgeber bestellen.

 

29.04.2016

EU-Handelsabkommen "Mercosur"

Deutschland unterhält Handelsabkommen mit mehr als 120 Länder und immer mehr Länder streben eine Kooperation mit dem lukrativen europäischen Markt an. Darunter v.a. Agrar geprägte Volkswirtschaften, die nur über den Handel mit Agrarprodukten Devisen generieren, um damit die Produkte kaufen zu könen, die sie selber nicht herstellen könnten. Davon profitieren insbesondere Exportländer wie Deutschland.
Im Fokus der aktuellen Kritik steht derzeit ausschließlich TTIP, also das Handelsabkommen mit Amerika. Einem Land, in dem die unterschiedlichen Verbraucherrechte derzeit am Beispiel der VW-Entschädigung besonders augenfällig dokumentiert werden: Entschädigungen dort, Rückrufaktionen hier.
Aktuelle bemühen sich die Länder des südamerikanische Staatenverbundes Mercosur um eine Kooperation mit Europa: eine Win-Win-Situation, glaubt man diesem Video.
 

28.04.2016

Deutschland vor dem "EU-Kadi" wegen falscher Datenmeldung?

Die Trinkwasserqualität in Deutschland ist hervorragend.Trotzdem hat die EU-Kommission Deutschland jetzt wegen zu viel Nitrat in Gewässern verklagt. Die EU-Kommission sei aufgrund der aus Deutschland zuletzt 2012 übermittelten Zahlen sowie mehrerer Berichte deutscher Behörden auf das Problem aufmerksam geworden, informiert Die Welt heute.
Das stimmt und diese Meldungen hatten bereits 2014 zu einer parlamentarischen Anfrage auf EU-Ebene geführt, weil eine Abgeordnete der FDP die Repräsentanz dieser Zahlen anzweifelte. Anders als in allen anderen EU-Staaten sollen von Deutschland Ergebnisse eines Belastungsmessnetzes nach Brüssel gemeldet worden sein, so dass Deutschland im Länderranking auf den vorletzten Platz rutschte. Hätte man repräsentative Messergebnisse gemeldet, wäre Deutschland im Mittelfeld gelandet. Selbst im Nitratbericht 2012 (S. 27) wird darauf hingewiesen, dass das Belastungsmessnetz nicht repräsentativ für eine Beschreibung der allgemeinen Nitratsituation im oberflächennahen Grundwasser sei. Daher ist es auch bedauerlich, wenn die Ergebnisse genutzt werden, um die Tierhaltung in Deutschland zu kritisieren. Dabei geben das die Ergebnisse so deutlich nicht her. Bedauerlich ist die Posse vor allem aus Sicht der Verbraucher und der Landwirte: durch die Klage könnten Zahlungen in Millionenhöhe auf Deutschland zukommen und mit einer übertriebenen Verschärfung der Düngeverordnung müssen die Landwirte die Suppe auslöffeln. Übrigens: die Verbraucher sollten sich angesichts der derzeit gültigen Grenzwerte von Nitrat keine Sorgen machen: der für Babynahrung liegt bei 250 mg, deutlich über dem für unser Trinkwasser.
 

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