Aktuelles

27.05.2016

Sind Verbraucherschützer bei Fleischersatzprodukten befangen?

Es ist noch nicht lange her, dass ging ein Aufschrei der Entrüstung durch Deutschland, als bekannt wurde, dass in vielen Fertigprodukten kein Natur-, sondern Analogkäse zum Einsatz kam. Sogar Bundesinstitute wie das MRI warnten vor dem Einsatz.
Jetzt findet man in den Regalen immer öfter Fleischersatzprodukte, die sehen annähernd aus wie Fleisch und heißen auch noch so. Die ISN stellt in einer aktuellen Pressemeldung fest, dass sich selbsternannte Essensretter hierbei erstaunlich bedeckt halten. Und auch die Verbraucherschutzverbände kämen dem vorsorgenden Verbraucherschutz nur ungenügend nach, glaubt der Verband. Zu Recht. Im letzten Ökotest werden vielen veganen Produkten schlechte Noten ausgestellt. Über die Hälfte der Fleischersatzprodukte fällt mit einem mangelhaft oder ungenügend bei Ökotest durch. Ähnelt der Griff zum Fleischersatzprodukt eher einem Griff in den Chemiebaukasten? Die FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel glaubt sogar, dass derartige Produkte richtig ungesund sind. Umso erstaunlicher die Zurückhaltung der Verbraucher- und Umweltschützer. Dabei scheinen die Ersatzprodukte noch nicht mal gut für's Klima zu sein und sollen auch nicht mehr Menschen satt machen.
 

27.05.2016

Tierschutz in skandinavischen Ländern: Kastration kein Thema?

Einige skandinavische Länder können sich vor Besuchen aus Deutschland kaum retten: landwirtschaftliche Delegationen suchen diese Länder gerne auf, um sich die praktische Umsetzung bestimmter Tierschutzziele vor Ort anzuschauen. Das ist grundsätzlich nicht schlecht. Als es um die Optimierung der Produktion ging, waren wir oft zu Besuch in den Niederlanden, Frankreich und Spanien.
Die skandinavischen Länder unterscheiden sich bei einigen Tierschutzvorgaben von Deutschland. So hat bisher kein europäisches Land den Ausstieg aus der Ferkelkastration gesetzlich verankert, außer Deutschland. Das setzt dt. Politiker und Wirtschaft unter enormen Druck und gefährdet (landwirtschaftliche) Existenzen. Dabei könnten wir auch hier von unseren nordischen Kollegen lernen.

Jungebermast oder Impfung gegen Ebergeruch: in Schweden und Norwegen kein Thema. In Schweden wird lokal betäubt und ein Mittel gegen Schmerzen nach dem Eingriff gegeben. Politik und Tierschutz tragen dieses Vorgehen mit, weil die Wissenschaft nachweisen konnte, dass Schmerzen während und nach der Kastration signifikant reduziert werden. Ähnlich wird es in Norwegen gehandhabt.
Dänemark hat gerade die Einführung eines Tierwohllabels angekündigt. Informationen zum Verzicht auf die Kastration findet man in keiner Stufe des Labels. Derart pragmatisches Vorgehen sollte uns zu denken geben, wenn der Selbstversorgungsgrad nicht weiter sinken soll. Bereits heute werden mehr als 11 Mio. Ferkel importiert, die dann vielleicht die dt. Tierschutzvorgaben nicht erfüllen können. Ob das den Verbraucher interessieren wird?
 

27.05.2016

Wird in der Berichterstattung über Antibiotika-Resistenzen übertrieben?

Die Berichterstattung über Antibiotika-Resistenz legt nahe, dass es sich um ein unterschätztes Problem handelt. Tatsächlich werde die Gefahr überschätzt, stellt Hristio Boytchev, Redakteur des Recherchezentrums CORRECTIV, in einem Gastbeitrag auf dem Internetportal Novo-Argumente klar.

 

27.05.2016

Crowdfunding Award von "Die Lebensmittelwirtschaft"

Der Verein Die Lebensmittelwirtschaft e.V. hat soeben "Meine Spezialität" - den Crowdfunding Award der "Lebensmittelwirtschaft"! ausgeschrieben. Bewerben können sich Personen, Organisationen oder Unternehmen, die ein Food-Projekt oder ein Startup planen, das der Welt eine andere Art von Geschmack oder Machart bietet möchte. Bewerbungen werden bis zum 09.06.2016  erbeten.
 

27.05.2016

Programm Europäische Innovationspartnerschaft beginnt in Niedersachsen mit 14 Projekten

Klimaschutzbrötchen durch weniger Düngung, Pflanzenkohle für bessere Fußballengesundheit bei Geflügel, Kompostvarianten bei Biokartoffeln: Auf die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft wie Ökologie, Tierschutz, Emissionsminderung und Klimaschutz reagiert das neue Förderprogramm Europäische Innovationspartnerschaft (EIP-Agri). Eine bessere und nachhaltige Umsetzung von Innovationen in die landwirtschaftliche Praxis und der verstärkte Austausch zwischen Praxis und Forschung – das sind die Hauptziele des in Niedersachsen erstmals gestarteten EU-Programms.

Die neue Maßnahme im Rahmen des niedersächsischen ELER-Programms PFEIL soll durch eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Wissenschaftlern, Beratern und andere Akteuren innovative Ideen für die sanfte Agrarwende in der Land- und Ernährungswirtschaft voranbringen.

Insgesamt wurden im ersten EIP-Antragsverfahren in Niedersachsen jetzt für 14 Projekte rund sieben Millionen Euro bewilligt, 80 Prozent des Geldes stammen von der EU, 20 Prozent übernimmt das Land. Gefördert werden sogenannte Operationelle Gruppen, die sich eigens für die Durchführung konkreter Projekte zusammenfinden. Die Gruppen agieren dabei in einem nationalen und europäischen Netzwerk, das dem Erfahrungsaustausch und der Verbreitung der Ergebnisse dient.

 

 

27.05.2016

17. Bauerntag der VzF GmbH

LogoVzFGmbH Am Mittwoch, den 15. Juni 2016 um 13.30 Uhr findet im Niedersachsenhof, Lindhooper Str. 97, 27283 Verden der 17. Bauerntag der VzF GmbH mit einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung der VzF und des NieKE (Landesinitiative Ernährungswirtschaft) zum Thema Globalisierung und Regionalität - Wege für die Zukunft? statt.
 

26.05.2016

Hohes Betrugsrisiko bei Lebensmittelimportprodukten

hib/EIS - Bei der Einfuhr von Olivenöl, Fisch, Bio-Lebensmitteln, Milch, Getreide, Honig, Ahornsirup, Kaffee, Tee, Gewürzen wie Safran und Chili sowie bei bestimmten Obstsäften besteht ein hohes Betrugsrisiko. Das erklärt die Bundesregierung in einer Antwort (18/8463) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zu den Risiken des globalen Lebensmittelhandels (18/8288) . Grundlage dieses Befundes sei eine Auswertung von Verstößen gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften im Zeitraum von 1980 bis 2010, die dadurch gekennzeichnet gewesen seien, dass diese vorsätzlich und mit der Absicht eines finanziellen Gewinns begangen wurden.

Anm. d. Red.: Umso erstaunlicher erscheinen die aktuellen Preisentwicklungen für Milch und Fleisch aus dt. Erzeugung. Mit Wertschätzung hat das nichts mehr zu tun. Schlimmer noch: es geben immer mehr Betriebe auf und die Importe werden weiter steigen. Der Apell von Journalisten: Liebe Verbraucher, lieber LEH, es muss endlich ein Umdenken stattfinden.
 

26.05.2016

Neues Verfahren wandelt in Kläranlagen anfallende Stickstoffverbindungen in unschädlichen Luftstickstoff um

idw - Auf biologischem Weg und mit geringem Energieeinsatz wandelt ein an der Universität Innsbruck entwickeltes Verfahren in Kläranlagen anfallende Stickstoffverbindungen in unschädlichen Luftstickstoff um. Diese innovative Technologie wurde nun gemeinsam mit dem US-Wasserdienstleister DC Water weiterentwickelt und vermarktet. Für die Kläranlage von Washington DC wird die bisher größte DEMON®-Anlage errichtet.

 

26.05.2016

„Signatur“ von Bakterien in Nasengängen und Nasenvorhof

idw - Jeder Mensch hat seine eigene Signatur von Bakterien in Nasengängen und Nasenvorhof – beinahe so unverwechselbar wie ein Fingerabdruck.
Die meisten der zahlreichen Keime, die auf den Oberflächen des Naseninnenraums gedeihen, sind harmlos; andere können Krankheiten auslösen. Dazu zählen etwa die berüchtigten MRSA-Bakterien, methicillinresistente Staphylococcus aureus-Stämme, gegen die viele gängige Antibiotika unwirksam sind. Meist verursachen sie keine Symptome, doch wenn sie beispielsweise in offene Wunden eindringen, kann das sehr problematisch werden, erklärt der HZI-Wissenschaftler Prof. Dietmar Pieper, Leiter der Arbeitsgruppe Mikrobielle Interaktionen und Prozesse. Allein schon wegen der potenziellen Gefährdung durch MRSA und andere Krankheitserreger interessiert man sich in jüngster Zeit verstärkt für das Nasen-Mikrobiom, wie Biowissenschaftler die Bakterien-Gemeinschaften in den oberen Atemwegen nennen.

 

26.05.2016

DLG-Feldtage: Special „Gülle & Gärreste effizient einsetzen“

(DLG). Aktuell bewegen die Landwirte nicht zuletzt durch die anstehende Novellierung der Düngeverordnung viele Fragen um die bedarfsgerechte, effiziente und umweltschonende Düngung. Die Novellierung wird insbesondere den Umgang mit organischen Wirtschaftsdüngern schärfer regeln. Folglich müssen sich Landwirte auf strengere Vorgaben bei der Pflanzenernährung einstellen. Die vorgesehenen, höheren Umweltauflagen und der verbundene finanzielle Mehraufwand motivieren, nach praxistauglichen und zukunftsweisenden Lösungen zu suchen.
 
Mit dem Special Gülle und Gärreste effizient einsetzen auf dem Stand G-F202 bietet die DLG zusammen mit dem Institut für Landtechnik und Tierhaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (Freising) sowie mit Partnern aus der Industrie auf den DLG-Feldtagen 2016 eine Informationsplattform an. Folgende Themen stehen dabei im Fokus:
 

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