Aktuelles

09.02.2016

Rezept für die Zukunft - Schweine mit Herkunft aus Viecheln

HSZV - In Viecheln übergab Herr Torsten Roder, Geschäftsführer der GbR Armin Roder & Söhne nach nur 3,5 –monatiger Bauzeit ,4 Wochen früher als geplant,einen neuen Maststall mit 400 Plätzen.
Nach Planungsstart im Oktober 2014 waren in Jahresfrist alle Hürden genommen. Mit meist ortsansässigen Firmen und viel Eigenleistung entstand ein Wohlfühlstall mit Tiefstreu in dem Mastschweine nach den Anforderungen des Tierschutzlabels wachsen werden. Interessierten Verbrauchern werden über eine Terrasse Einblicke in den Stall gewährt.

Der Betrieb wirtschaftet mit seinen 270 Sauen (HSZV-Genetik auf Edelschweinbasis)im geschlossenen System, das heißt alle hier geborenen Ferkel werden selbst aufgezogen und gemästet. Nicht jedem Trend hinterherlaufen, sondern das eigene Betriebskonzept entwickeln, ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

 

09.02.2016

BW: Betriebs-Check als Entscheidungshilfe für die betriebliche Ausrichtung veröffentlicht

Die nachhaltige, anpassungsfähige, tiergerechte und multifunktionale Landwirtschaft in Baden-Württemberg soll gestärkt werden. Das Land unterstützt mit dem Betriebs-Check die landwirtschaftlichen Betriebe bei grundsätzlichen Entscheidungen über die betriebliche Ausrichtung und bei einer nachhaltigen Entwicklung des Betriebs. (Neue Übersicht zur Beratungsmaßnahme Betriebs-Check im Förderwegweiser)
 

08.02.2016

Das Dilemma der Antibiotika-Diskussion

Der Journalist Jörg Held nimmt die Diskussion um den vermeintlichen Bio-Skandal um die Hermannsdorfer Landwerkstätten - u.a. die TAZ hatte ausführlich berichtet - zum Anlass, auf ein Dilemma der momentanen Antibiotika-Diskussion aufmerksam zu machen: Die Therapiefreiheit der Tierärzte stehe auf der Kippe. Gleichzeitig übt der Kommunikationswirt Kritik am aktuellen Arzneimittelgesetz. Wenn dort bewährte klassische Kombinationswirkstoffe mit zwei Wirktagen gezählt werden, die alternativ zugelassenen Reserveantibiotika dagegen nur mit einem Tag, würden falsche Anreize geschaffen.
 

08.02.2016

Zutaten "vegetarischer Produkte" unter der Lupe

In der NDR-Sendung "Markt" am 08.02.2016 wurden vegetarische Produkte auf Herz und Nieren geprüft. Ein Wortspiel, das Abnehmer derartiger Produkte provoziert. Tatsächlich ging es um die Inhaltsstoffe im Vergleich zum Original. Lt. Filmankündigung von Rieke Sprotte, enthielten die getesteten vegetarischen Alternativen zuviel Salz, zuviel Zucker und zuviel Fettsäureester. Dabei beruft sich die Journalistin auf die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Birgit-Christiane Zyriax.
Alexandra Gregor, Ernährungsreferentin beim Bayerischen Bauernverband war schon Wochen vorher zu einem vergleichbaren Ergebnis gekommen. Andere Kritiker gehen noch einen Schritt weiter: sie glauben, dass derartige Produkte Klima schädlicher seien, als das Original.
 

08.02.2016

Homöopathie: Alternativmedizin oder "Pseudowissenschaft"?

Ein Netzwerk aus Gegnern der Alternativmedizin will mit dem Netzwerk Homöopathie über Homöopathie aufklären. Mediziner, Apotheker, Wissenschaftler aller Disziplinen, Journalisten, Blogger und andere Interessierte wollen künftig über diese Plattform ihre Aktivitäten gegen die ihrer Ansicht nach Pseudomedizin bündeln. Ziel sei, die therapeutische Unwirksamkeit homöopathischer Präparate ins allgemeine Bewusstsein zu bringen, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. Darin klingt auch ein wenig Frust mit. Die, die uns vor Quacksalberei und Pseudowissenschaft schützen sollten, tun es nicht. Einer der Initiatoren, Dr. Norbert Aust, Ingenieur im Ruhestand, kritisiert, dass das Heilverfahren oft ein Einstieg in die Impfskepsis, in Skepsis der Pharmaindustrie generell gegenüber darstelle.

Tatsache aber ist, dass es auch in der Veterinärmedizin Befürworter und Kritiker gibt. Es wäre schade, die Ergebnisse der Karl und Veronica Carstens-Stiftung nicht zu berücksichtigen.
 

08.02.2016

Fördermittel für Ausbau des ökologischen Landbaus in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein gibt es jetzt eine Netzwerkstelle für den Ökologischen Landbau. Zum offiziellen Auftakt überreichte heute Staatssekretärin Silke Schneider auf dem Hof von Biolandwirt Andreas Koch in Wisch den Förderbescheid des Landes Schleswig-Holstein an Dr. Peter Boysen, den Vorsitzenden der Landesvereinigung Ökologischer Landbau Schleswig-Holstein und Hamburg (LVÖ). Die LVÖ ist Trägerin der Netzwerkstelle. Das schleswig-holsteinische Landwirtschafts- und Umweltministerium fördert das Pilotprojekt über einen Zeitraum von zwei Jahren mit 192.000 Euro.
 

08.02.2016

VDMA neues Hauptmitglied des Forum Moderne Landwirtschaft

Forum Moderne Landwirtschaft Der Fachverband VDMA Landtechnik, der das Forum Moderne Landwirtschaft (FORUM) bislang als Fördermitglied unterstützt, hat zum Januar 2016 seinen Mitgliedsbeitrag erhöht und wird neues Hauptmitglied. Dr. Christoph Amberger, Geschäftsführender Vorstand des FORUM: Ich freue mich, dass sich mit dem VDMA Landtechnik ein Verband entschieden hat, das FORUM in solch einem hohen Umfang zu unterstützen, der den technischen Fortschritt der modernen Landwirtschaft verkörpert. Gleichzeitig ist es ein Zeichen dafür, dass immer mehr Player der Agrarbranche die Notwendigkeit unserer Arbeit erkennen.
 

05.02.2016

Ernährung: Trend, Wandel oder nur Mode?

Für den Bonner Ernährungswissenschaftler Peter Stehle sind Ernährungstrends schwer nachzuvollziehen. Im Interview mit Martin Rosenkranz vom Bonner General-Anzeiger behauptet er, auf vegane Ernährung angesprochen, sie komme nicht von der Ernährungswissenschaft. Kommt da ein Prominenter und sagt, vegane Ernährung macht mich besser?, wundert sich der Experte. Gleichzeitig vermutet Stehle auch, dass es sich um einen Hype handele, der genauso schnell wieder verschwinde, wie er entstanden sei.
Wer sich für Ernährungstrends interessiert, kommt an Veröffentlichungen des Privatdozenten Dr. Uwe Spiekermann nicht vorbei.
 

05.02.2016

"Gut" und "böse" haben in Ernährungsempfehlungen nichts verloren

Der Bonner Ernährungswissenschaftler Peter Stehle macht im Interview mit dem Bonner "General-Anzeiger" (GA) auf die Schwierigkeit aufmerksam, aus sog. Beobachtungsstudien Ernährungsempfehlungen abzuleiten. Damit ist der Professor seinen Kollegen, die mit unseriösen Empfehlungen mehr verunsichern, als aufklären, weit voraus. Dazu kommt, dass sich vermeintliche Risiken mit der Zeit allzu häufig als Schwindel herausstellen. Man denke an die Cholesterin- oder Fettlüge. Ernährungsforschung ist komplex und schwierig, es kann kein schwarz und weiß geben, stellt der Wissenschaftler im Interview fest. Stehle gehört auch zu den Experten, die sich über die Monographie der WHO zum Krebsrisiko durch Fleischverzehr aufregt: Das macht man nicht, denn es fehlen eindeutige Belege, vor allem hinsichtlich der Mengen, wird er im GA zitiert.
Nur bei einer Aussage zum tatsächlichen Fleischverzehr irrt Stehle: aus der Nationalen Verzehrsstudie II geht eine durchschnittliche Zufuhr von Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnissen von im Mittel 103 g/Tag bei Männern und bei 53 g/Tag bei Frauen in Deutschland hervor. Damit reißen deutsche Männer nur knapp die WHO-Empfehlung von 600 Gramm pro Woche, wobei man auch nicht weiß, wie diese Empfehlung zustande gekommen ist.
 

05.02.2016

Trotz Kochshows: wie bereitet man Gemüse und Fleisch zu?

Während der Verzehr von Schweinefleisch leicht rückläufig ist und Verbraucher einen Zusammenhang zum veganen Trend auszumachen glauben, dürfte die Ursache viel banaler sein: außer Haus-Verzehr steigt und die Zubereitung von Fleisch traut sich kaum noch jemand zu - trotz der Vielzahl an Kochsendungen. Das die These nicht von der Hand zu weisen ist, zeigen auch aktuelle Zahlen zum Obst- und Gemüseverzehr. Der stagniere nämlich auch, wie aktuelle Informationen von der Berliner Messe Fruit Logistica belegen. Mit rd. 69,9 Kilogram liegt der Gemüseverzehr deutlich unter der von der WHO empfohlenen Menge von rd. 146 kg.
Vielleicht ist der Verbraucher auch nur schlauer als die WHO, der es an seriösen Studienergebnissen für die eigene Empfehlung mangelt. Der renommierte Harvard-Wissenschaftler Walter Willet geht sogar noch einen Schritt weiter: Er wirft der Ernährungsforschung vor, jahrzehntelang Empfehlungen herausgegeben zu haben, die nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhten.
 

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