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Aktuelles

01.08.2014

A: warum steigen in Österreich Biobauern aus?

Angeblich steigen in Deutschland jährlich rund 600 Bauern aus der Bioproduktion aus. Gründe gibt es viele, davon in erster Linie finanzielle. So wundert nicht, dass Bauern mittlerweile ganz pragmatisch, fern jeder Ideologie entscheiden. Der Politik gefällt die Entwicklung nicht. Sie versucht mit Steuergeldern und höheren Ökozulagen gegenzusteuern. Damit begeben sich die Betriebe in neue Abhängigkeiten.
Ein Blick ins Nachbarland Österreich zeigt, dass dort Rückumsteller unter der Last der Zertifizierungsauflagen und der Lieferverträge leiden, was als "Knechtschaft" empfunden werde.
 

01.08.2014

Ernährung: Es reicht! von Werner Bartens

novo-argumente - Die um sich greifenden Ernährungsvorschriften und Gesundheitsratschläge nimmt Werner Bartens, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, in einer Streitschrift aufs Korn. Christoph Lövenich rezensiert das Buch, in dem einige zeitgenössische Mythen entlarvt werden.
 

01.08.2014

Tierärzteverband erfreut über weiter gesunkene Antibiotikaabgabemengen

BpT - Seit 2011 sind die pharmazeutischen Unternehmer gesetzlich verpflichtet, die Antibiotika-Abgabemengen in der Tiermedizin an das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) zu melden. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat heute die dritte Auswertung der DIMDI-Zahlen vorgelegt. Danach wurden im Jahr 2013 mit insgesamt 1.452 Tonnen (t) rund 250 t weniger Antibiotika von pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern an Tierärzte in Deutschland abgegeben. Mit rund 1,2 Prozent der Gesamtmenge war die Abgabe von für die Humanmedizin wichtigen Reserveantibiotika erneut sehr gering.
 

01.08.2014

DBV ab 1. August mit neuer Struktur

DBV - Der Deutsche Bauernverband (DBV) strukturiert die Arbeit seiner Geschäftsstelle neu. Ab dem 1. August 2014 werden die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, das Brüsseler Büro und das Parlamentsreferat organisatorisch direkt an die Geschäftsleitung angebunden. Generalsekretär Bernhard Krüsken wird dann außerdem den Fachbereich Service/Verwaltung und die beiden Fachbereiche Pflanzliche Erzeugung und Tierische Erzeugung leiten.
Gleichzeitig verlässt Anton Blöth zum 31.01.2015 den Deutschen Bauernverband (DBV). Bereits ab dem 01.08. 2014 sei er von seinen Aufgaben als Leiter des Fachbereichs Kommunikation und Gesellschaftspolitik freigestellt, heißt es in einer DBV-Pressemeldung.
 

01.08.2014

Erzeuger: Gesundheitsmanagement bei Bioschweinen

oekolandbau.de - Landwirtinnen und Landwirte haben einen großen Bedarf an Managementwerkzeugen, mit denen der Tiergesundheitsstatus verbessert werden kann. Ein transnationales Forschungsvorhaben hat Systeme zum Gesundheitsmonitoring der beteiligten EU-Länder erfasst und Managementhilfen für die Anwendung entwickelt.
 

01.08.2014

Dritte Datenerhebung zur Antibiotikaabgabe in der Tiermedizin

BVL - Im Jahr 2013 wurden in der Tiermedizin knapp 170 Tonnen weniger Antibiotika abgegeben als im Vorjahr. Das ergab die Auswertung der im Jahr 2013 zum dritten Mal erhobenen Abgabemengendaten für Antibiotika durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als Wirkstoffe mit besonderer Bedeutung für die Therapie beim Menschen (Critically Important Antimicrobials) eingestuften Antibiotikaklassen wie Fluorchinolone und Cephalosporine der 3. und 4. Generation werden weiterhin nicht in großen Mengen abgegeben.

Kaum ist diese eigentlich erfreuliche Meldung online, wird das Ergebnis für politische Zwecke missbraucht. Dabei helfen Mengendiskussionen überhaupt nicht weiter. Es ist gut zu wissen, dass altbewährte Antibiotika in der Veterinärmedizin nach wie vor wirksam sind. Jeder Antibiotikaeinsatz selektiert spezifische Resistenzen. Die Resistenzentwicklung gibt es nicht. Allerdings kommt sog. Reserveantibiotika eine besondere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang wird auf die strenge Indikationsstellung der BTK-Antibiotikaleitlinien zu den Reserveantibiotika hingewiesen.
 

01.08.2014

AVA-Jungsauentagung

Agrar- und Veterinärakademie (AVA) Die Agrar- und Veterinärakademie (AVA) führt am 26. und 27. September 2014 in Horstmar-Leer ein Jungsauenseminar durch. Jungsauen sind die Prinzessinnen eines jeden Ferkelerzeugerbetriebs und verlangen auch demensprechende Behandlung durch den Tierbetreuer und bestandsbetreuenden Tierarzt. Die regelmäßige Zuführung und Integration von Jungsauen in den Sauenbestand verlangt ein ausgefeiltes Management, um nicht nur tiergesundheitliche Probleme zu verhindern. In dem zweitägigen Jungsauenseminar informieren die geladenen Referenten über den neuesten Stand aus tierärztlicher und landwirtschaftlicher Sicht.
 

01.08.2014

Amerikanische Schweinehalter wehren sich gegen Umrüstung der Ställe

Europäische Ferkelerzeuger mussten ihre Ställe für trächtige Sauen auf die sog. Gruppenhaltung umrüsten. Das hat viel Geld gekostet, wurde aber vom Lebensmitteleinzelhandel nicht honoriert, so daß viele kleine Erzeuger die Schweinehaltung aufgegeben haben. Ähnliche Entwicklungen deuten sich jetzt in Amerika an. Schaute man 2012 noch voll Häme auf steigende europäische Tierschutzvorgaben, die zu deutlichen Wettbewerbsverzerrungen geführt haben, fordern jetzt auch immer mehr Fleischabnehmer in Amerika eine Umsrüstung. In erster Linie, weil sie ihre Fleischprodukte auch auf dem lukrativen europäischen Markt verkaufen wollen. Eine amerikanischer Agrarunternehmer hat im Internetportal CommonGround kalkuliert, welche Kosten auf ihn zukommen. Er ist Teilhaber einer Farm mit 3.200 Sauen.
 

01.08.2014

Futtermittelunternehmer für GVO-haltiges Futtermittel regresspflichtig

Ein Ökolandwirt hatte seine 650 Schweine mit Misch­futter gefüttert, das Spuren (1,7 %) von gentechnisch veränderten Sojabohnen enthielt (zulässig sind nur 0,9 %). Daraufhin verweigerte die Kontrollstelle ihm das Biosiegel. Zu Recht, wie das Verwaltungsgericht Lüneburg jetzt entschied. Der Verlust für den Schweinemäster wird mit rd. 100.000 Euro angegeben, die er sich allerdings vom Futtermittelhändler wiederholen könne (Az. 4 B 24/07).
 

01.08.2014

Ideologisch orientierte Ernährungsmedizin: Ernährungsunsinn August

Im Ernährungsunsinn August widmet sich das Europäische Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E e.V.) einer Meta-Analyse der University of Pennsylvania, wonach eine völlige Alkoholabstinenz besser für die Gesundheit sei als der (moderate) Konsum von Bier, Wein oder Spirituosen. Diese Aussage steht damit diametral zum bisherigen Kenntnisstand, demzufolge ein mäßiger wie regelmäßiger Alkoholkonsum eher vorteilhaft sein sollte.
Eine unabhängige Auswertung der Orginaldaten kommt aber zu einem ganz anderen Ergebnis. Danach hatten selbst die Schwersttrinker bessere Leberwerte, als die Personen, die komplett auf Alkohol verzichteten. In dieser Metaanalyse schneiden peinlicherweise die Säufer oft besser ab als die Abstinenzler, so das EU.L.E e.V.
 

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