Fusion des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg (SZV) mit dem Landesverband Rheinischer Schweinezüchter (LRS) beschlossene Sache

stehend: Dr. Christian Hodapp (Geschäftsführer der Zuchtschweine-Erzeugergemeinschaft Baden-Württemberg -ZEG), Hubert Eping (Geschäftsführer des Landesverbandes Rheinischer Schweinezüchter -LRS), Albrecht Weber (1. Zuchtleiter und Produktionsleiter des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg -SZV), Jörg Sauter (Geschäftsführer des SZV) sitzend: Klaus Düngelhoef (Vorsitzender des LRS) und Hans-Benno Wichert (Präsident des SZV)
Nachdem sich die Gremien des SZV und des LRS in den letzten Monaten intensiv mit der Frage einer Fusion der beiden Organisationen beschäftigt haben, stimmten jetzt die Mitglieder der Fusion in getrennten Versammlungen zu. Ziel der Fusion ist es, so die Verantwortlichen, die erfolgreichen Zuchtprogramme auf noch breiterer Grundlage weiter zu entwickeln und zu vereinheitlichen, den Marktauftritt überregional aufzubauen und den Kunden leistungsfähige Zuchttiere anzubieten.

Im Zusammenhang mit der Fusion wird es ab 1.7.2010 neben dem bereits etablierten Label „German Pietrain“ die neue Marke „German Hybrid“ geben. Ziel ist es dabei, eine regionalübergreifende Marke zu etablieren, die Genetik aus einem Guss bietet und dabei für bundesweite Perspektiven in der Zucht und im Vertrieb sorgt. Ein wichtiges Standbein ist dabei die leistungsfähige Basiszucht für die Linien im „German-Hybrid“-Hybridzuchtprogramm, bei dem die deutschen Marktbedürfnisse bei Ferkeln und bei Mastendprodukten maßgeblich sind. Fruchtbarkeit spielt in diesem Profil eine bedeutende Rolle, zumal der Zuchtfortschritt über die gemeinsame Zuchtwertschätzung in einer größeren Basispopulation noch besser umgesetzt werden kann.

Zur Zeit liefern über 110 Zuchtbetriebe aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Westfalen, dem Rheinland und Schleswig-Holstein Zuchttiere aus dem German Pietrain oder German Hybrid Konzept.
„Wir sind uns sicher,“ so die Präsidenten des LRS und des SZV Klaus Düngelhoef und Hans-Benno Wichert, „dass die Fusion unsere Schlagkraft entscheidend erhöht und wir Kunden und Züchtern nachhaltige Perspektiven und höchste Wirtschaftlichkeit mit unserer Genetik und unseren Zuchttieren bieten können. German Hybrid sei, so Wichert und Düngelhoef weiter, das Hybridzuchtprogramm, das die Balance für die deutschen Marktanforderungen optimal vereine. Dazu zählten die wichtigen Segmente wie Fruchtbarkeit, Aufzuchtleistung, Nutzungsdauer sowie Magerfleischanteil bzw. Zunahme im Mastendprodukt.Jörg Sauter
Schweinezuchtverband Baden-Württemberg e.V.
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