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24.02.2012RSS Feed

Wissenschaftler warnen vor Reissirup

Auf der Suche nach gesunden Süßstoffen soll der Einsatz von Sirup aus Bioreis zunehmen - und damit das Risiko einer schleichenden Arsenvergiftung, meinen amerikanische Wissenschaftler. Die Grenzwerte überschritten in den untersuchten Lebensmitteln (darunter Müsliriegel und Fertignahrung für Kleinkinder) vielfach das erlaubte Maß. Alarmierend war, dass diese Zutat nicht auf der Zutatenliste stand.

Quelle: Brian P. Jackson, Vivien F. Taylor, Margaret R. Karagas, Tracy Punshon, Kathryn L. Cottingham. Arsenic, Organic Foods, and Brown Rice Syrup. Environmental Health Perspectives, 2012; DOI: 10.1289/ehp.1104619

Woher kommt das Arsen?

ÖKO-TEST Magazin 9/2010 - Die Reispflanze nimmt natürliches Arsen aus dem Boden auf und reichert es in den Körnern an - und zwar viel mehr als alle anderen Pflanzen.
Kommt arsenverseuchtes Grundwasser hinzu - wie in manchen Gebieten Asiens -, potenziert sich der Gehalt. Zu erhöhten Belastungen führen auch Böden, die mit arsenhaltigen Pestiziden behandelt wurden, oder Bergbau und metallverarbeitende Betriebe in der Nähe. Daher variiert der Arsengehalt je nach Anbauregion. Hohe Belastungen haben Forscher der schottischen University of Aberdeen zum Beispiel in Reis aus Bangladesh und China gefunden, während Reis aus Ägypten und Indien relativ gering belastet war.


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