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Ernährung
26.08.2010 RSS Feed

Vergleich landwirtschaftlicher Betriebe auf der Basis "Nettorentabilität"

(aid) - Als Vergleichsmaßstab für landwirtschaftliche Betriebe mit unterschiedlichen Produktionsstrukturen gewinnt die Kennzahl Nettorentabilität zunehmend an Bedeutung.  Sie gibt an, zu wie viel Prozent die betriebseigenen Faktoren Boden, Arbeit und Kapital aus dem ordentlichen Ergebnis entlohnt werden.

Die Kennzahl Nettorentabilität wird für das Testbetriebsnetz ermittelt, das jährlich aktuelle Informationen zur Lage der Landwirtschaft bereitstellt. In rentabel wirtschaftenden Betrieben liegt dieser Wert deutlich über 100 Prozent. Erst dann werden die Lohnansprüche voll befriedigt und darüber hinaus noch ein Unternehmergewinn erzielt.
Die Aussagekraft der Nettorentabilität im Vergleich zwischen den Bundesländern und unterschiedlichen Rechtsformen ist aber eingeschränkt. Warum, das erläutern in der aktuellen Ausgabe der aid- Fachzeitschrift B&B Agrar Niklas Blanck und Professor Dr. Enno Bahrs vom Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim. Bei der Interpretation der Ergebnisse seien genaue Kenntnisse der Berechnungsmethodik sowie steuerrechtlich bedingte Besonderheiten zu berücksichtigen. Auch regionale Unterschiede am Bodenmarkt und Kenntnisse über die bilanzierten Bodenwerte sollten stärker ins Kalkül gezogen werden, so ein Fazit. Weiterhin erschwerten fehlende Bilanz- und Erfolgspositionen für Personengesellschaften rechtsformübergreifende Vergleiche.
Michaela Kuhn, www.aid.de

Weitere Informationen:  www.bub-agrar.de
www.bmelv-statistik.de/de/testbetriebsnetz


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