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Ernährung
04.01.2010 RSS Feed

Urwaldschutz durch Sojamoratorium

In Brasilien wird die Fleisch- und Lederindustrie keine Rinder mehr von neu gerodeten Urwaldflächen beziehen, darauf hat Greenpeace in einer aktuellen Pressemeldung hingewiesen. Fleisch- und Lederabnehmer wie Adidas, Nike, und Walmart haben die brasilianische Rinderindustrie als größten Urwaldvernichter im Amazonasgebiet zu wirksamen Maßnahmen zum Urwaldschutz bewegt. Ein weiterer Meilenstein für den Erhalt des Regenwaldes in Amazonien sei das sog. Sojamoratoriums. Es stellt sich, dass kein Soja von neu gerodeten Urwaldflächen in Amazonien gehandelt werden darf.
Rd. 10 Prozent der dt. Mischfutterproduktion stammen in Form von Sojaschrot aus Brasilien, weil derzeit nur dieses Land die hohen Anforderungen an gentechnisch freie Ware garantieren kann.


Nach vorläufigen Schätzungen bleiben in diesem Jahr die Fördererzahl und die Einnahmen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr stabil (2008: 564.000 Förderer, 43,6 Millionen Euro).


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