Der Lebensmitteleinzelhandel hat ein Problem: er bekommt kaum noch Nahrungsmittel ohne geringfügige Bestandteile gentechnisch veränderter Organismen.
Insbesondere die britischen Lebensmittelkonzerne merken, dass die eigenen Vorgaben immer schwieriger einzuhalten sind und befürchten jetzt Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Anbietern. Auch in Englands Supermarktregalen ist die Globalisierung angekommen und es werden mittlerweile mehr ausländische als heimische Lebensmittel angeboten.
In
Geheimsitzungen
prüft der LEH jetzt, wie man mehr GVO-haltige Lebensmittel verkaufen kann, ohne den Verbraucher zu brüskieren. Dabei gesteht man ein, in der Vergangenheit den Verbraucher getäuscht zu haben, insbesondere bei Ölen und Fetten, die man nicht ordnungsgemäß ausgezeichnet hat. Gleichzeitig zeigen Umfragen, dass die Ablehnung der Bevölkerung gegen GVO in Lebensmitteln sinkt. Ein idealer Zeitpunkt also, um die Verbraucher endlich aufzuklären.
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