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Ernährung
01.09.2010 RSS Feed

Wirtschaftsdünger: Kennzeichen einer nachhaltigen Landwirtschaft

Der Zwang zur Führung von Nährstoffbilanzen sichert den Nährstoffbedarf der Pflanzen und schützt die Böden vor Überdüngung. So will es in Deutschland die Düngemittelanwendungs-VO. Die VO regelt auch die Ausbringungszeit. Dies gilt auch für Tierdung, der schon immer als wertvoller Dünger eingesetzt wurde. Zu Zeiten, als es noch keine Mineraldünger gab, steigerte Wirtschaftsdünger die Ernten und sein Einsatz ist Kennzeichen der natürlichen Kreislaufwirtschaft.
Und diese Bedeutung dürfte angesichts schwindender Ressourcen u.a. bei Phosphaten und der anhaltenden Klima-Diskussion wieder zunehmen. Dies haben auch amerikanische Wissenschaftler erkannt, die die ökonomischen Auswirkungen des Gülleeinsatzes zu Mais untersucht haben. Sie stellten fest, dass sich die Erträge der mit organischen Düngern versorgten Mais-Felder nicht von denen der mit flüssigem Stickstoff versorgten Felder. Außerdem stellten die Wissenschafter positive Effekte auf die Mikroflora des Bodens heraus.
Der Einsatz von Rindergülle lohnte sich allerdings aufgrund der Transportkosten von rd. 50 Cent je Kilometer nur in einem Umkreis von 30 Meilen.

Quelle: S. C. Park, J. Vitale, J. C. Turner, J. A. Hattey, A. Stoecker. Economic Profitability of Sustained Application of Swine Lagoon Effluent and Beef Feedlot Manure Relative to Anhydrous Ammonia in the Oklahoma Panhandle. Agronomy Journal, 2010; 102 (2): 420 DOI: 10.2134/agronj2009.0166

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