Massentierhaltungist in aller Munde. Auf Nachfrage wird schnell deutlich, dass jeder etwas anderes darunter versteht. Einig scheint man sich nur darin zu sein, dass
Massentierhaltungoffensichtlich als Inbegriff für Tierrechtsverstöße steht. Dabei zeigt die Praxis, dass
Massemit Tierschutz durchaus vereinbar ist und sich selbst im Biobereich Größenordnungen finden, die früher undenkbar waren.
Massentierhaltungwolle man daher künftig auch nicht mehr sprechen.
Massentierhaltungs-VOaus dem Jahr 1975 vorsah. Diese VO wurde übrigens durch die Schweinehaltungshygiene-Verordnung abgelöst und ist vermutlich der Namensgeber für den negativ gebrauchten Begriff
Massentierhaltung.
Ökologie & Landbau(Ausgabe 1/2010, S. 12 - 34) mit den ökonomischen Anforderungen und deren Folge für die Betriebsgröße auseinander. Dort heißt es in dem Beitrag
Wird bio konventionell?
Viele Konsumenten erwarten immer noch, dass Bioprodukte von idealtypischen regionalen Kleinbauern stammen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus.Und das sei auch gut so: Die
Vergrößerung der Betriebe ist aus ökonomischer Sicht grundsätzlich vorteilhaft.Denn das führe zu einer
besseren Auslastung der Produktionsfaktoren, sie erlaube den
Einsatz größerer und modernerer Maschinen und Verfahren.
verfügt über 6,5 Millionen Hektar Fläche und ist damit 1,6-mal so groß wie die Schweiz.Als Bioproduzenten arbeiten dort 300.000 Rinder. Die Bio-Kontrollen werden
per Flugzeug und Helikopter durchgeführt.

Massentierhaltung
: Verbraucherzentrale NRW will diesen Begriff streichen
Tierschutz hat nichts mit der Betriebsgröße zu tun
Tierschutz und Massentierhaltung – ein Widerspruch?

Das Wohlbefinden der Tiere steht und fällt mit dem Landwirt, der sie betreut!
Tiergesundheit durch Management verbessern