
Für eine nachhaltige Landwirtschaft ist die Schonung und Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen eine unabdingbare Voraussetzung. Die Landwirtschaft hat deshalb ein natürliches Interesse an einem guten Zustand der Umwelt. Wenn von Umweltproblemen in Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Tierhaltung die Rede ist, dann sind damit hauptsächlich die Freisetzung von Emissionen in die Luft und der Eintrag von Nährstoffen in Grund- und Oberflächengewässer gemeint.
Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW stellt in der Broschüre "Tierhaltung und Umweltschutz" klar: die Umweltverträglichkeit der Tierhaltung ist nicht primär von der Größe eines Betriebes abhängig, entscheidend sind vielmehr die Haltungsformen in Kombination mit dem Einsatz moderner Technik sowie die jeweiligen Arbeitsmethoden, unter Beachtung der Wirk- und Funktionszusammenhänge in unserer natürlichen Umwelt. Auch räumt das Ministerium mit dem Vorurteil auf, dass Kühe Klimakiller per se sind. In Deutschland tragen Rinder gerade einmal 1,82 Prozent zu den Treibhausgas-Gesamtemissionen Deutschlands bei.