Bei Mastschweinen überwiegt die Stallhaltung
Nach einer einmaligen Stichprobenerhebung des Statistischen Bundesamtes wurden von den im Jahre 2004 in Deutschland gehaltenen 10,4 Mill. Mastschweinen fast 3 % der Tiere in sog. Außenklimaställen gehalten. Immerhin 8 % der Tiere wurden lt. Hochrechnung im Stall auf Festmist gehalten. Das Gros der Tiere (89 %) wurde in Ställen mit perforierten Böden und Gülleanfall aufgezogen.
Die Erhebung des Bundesamtes wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz durchgeführt und beinhaltet auch die Erfassung nach Bestandsgrößen.
So wurden 2004 mehr als 70 % aller Mastschweine in Beständen mit mehr als 400 Mastschweinen gehalten. Darin enthalten sind auch die 25 % aller Mastschweine in Beständen mit mehr als 1000 Tieren. Davon gibt es mittlerweile rd. 1.500 Betriebe. Die Geamtzahl der schweinehaltenden Betriebe wird mit 77.600 angegeben. Das Stallhaltungsverfahren "geschlossener Stall mit Festmist" ist rel. gleichmäßig über alle Bestandsgrößen verteilt, wobei insbesondere die viehschwachen Betriebe (1 bis 49 Tiere) diese Aufstallung bevorzugen. Der Außenklimastall findet sich v.a. in den Bestansgrößen ab 200 Tieren je Betrieb, wobei sich dieses arbeitsintensivere Verfahren selbst in Beständen mit mehr als 1.000 Tieren findet.
Am erstaunlichsten aber ist die Information, dass selbst in Beständen bis 50 Tiere die Aufstallung im Stall mit perforierten Böden und Gülleanfall bevorzugt wird.