Staatliches Nicht-Handeln wäre oft der beste Umweltschutz

"Der Glaube an die Problemlösungskompetenz der Politik ist ungebrochen. Dies gilt nicht zuletzt im Hinblick auf die angeblich drohende Klimakatastrophe und anderes ökologische Ungemach. Alle Hoffnung richtet sich auf staatliche Verbote, Lenkungsabgaben und Förderprogramme. Doch lassen sich diese Erwartungen rechtfertigen?...Staatliches Nicht-Handeln wäre oft der beste Umweltschutz," meint das "Liberale Institut im Dienst der Freiheit" mit Sitz in der Schweiz. Zum Thema "Vom ökologischen Schaden der Politik" hat das Institut soeben eine Stellungnahme veröffentlicht.
"Billig" gleich "ökologisch"?
Auszug aus der Stellungnahme:
"Vor allem aber gilt es zu bedenken, dass eine Förderung nur deshalb erforderlich ist, weil die meisten erneuerbaren Energien bisher finanziell unattraktiv sind. Deren hohe Kosten kommen jedoch nicht von ungefähr. Sie sind ein klares Indiz dafür, dass ihre Bereitstellung umfangreiche Ressourcen beansprucht. Der Rückgriff auf so ziemlich jede Ressource ist aber mit Umweltbelastungen verbunden. Was ökonomisch uninteressant ist, wird daher mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Umwelt nicht freuen. Oder anders ausgedrückt:
Marktpreise enthalten nicht zuletzt ökologische Information und dürften in dieser Hinsicht oftmals aussagekräftiger sein als ihre bürokratische Variante der Ökobilanzen. Förderprogramme können die Ursachen der hohen Kosten nicht beseitigen. Sie verschleiern jedoch die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen auch in ökologischer Hinsicht. Staatliche Eingriffe haben also auch im Umweltbereich vor allem eine Konsequenz: Verschwendung."
Stellungnahme