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15.12.2009

Staatliches Nicht-Handeln wäre oft der beste Umweltschutz

Liberales Institut im Dienst der Freiheit"Der Glaube an die Problemlösungskompetenz der Politik ist ungebrochen. Dies gilt nicht zuletzt im Hinblick auf die angeblich drohende Klimakatastrophe und anderes ökologische Ungemach. Alle Hoffnung richtet sich auf staatliche Verbote, Lenkungsabgaben und Förderprogramme. Doch lassen sich diese Erwartungen rechtfertigen?...Staatliches Nicht-Handeln wäre oft der beste Umweltschutz," meint das "Liberale Institut im Dienst der Freiheit" mit Sitz in der Schweiz. Zum Thema "Vom ökologischen Schaden der Politik" hat das Institut soeben eine Stellungnahme veröffentlicht.

"Billig" gleich "ökologisch"?


 Auszug aus der Stellungnahme:

"Vor  allem  aber  gilt  es  zu  bedenken,  dass  eine  Förderung  nur  deshalb erforderlich ist, weil die meisten erneuerbaren Energien bisher finanziell unattraktiv sind. Deren hohe Kosten kommen jedoch nicht von ungefähr. Sie sind ein klares Indiz  dafür,  dass  ihre Bereitstellung  umfangreiche Ressourcen  beansprucht.  Der Rückgriff  auf  so  ziemlich  jede  Ressource  ist  aber  mit  Umweltbelastungen verbunden.  Was  ökonomisch  uninteressant  ist,  wird  daher  mit  hoher Wahrscheinlichkeit  auch  die  Umwelt  nicht  freuen.  Oder  anders  ausgedrückt:
Marktpreise enthalten nicht zuletzt ökologische Information und dürften in dieser Hinsicht  oftmals  aussagekräftiger  sein  als  ihre  bürokratische  Variante  der Ökobilanzen.  Förderprogramme  können  die  Ursachen  der  hohen  Kosten  nicht beseitigen. Sie verschleiern jedoch die Notwendigkeit weiterer Verbesserungen auch  in  ökologischer  Hinsicht.  Staatliche  Eingriffe  haben  also  auch  im Umweltbereich vor allem eine Konsequenz: Verschwendung."

Stellungnahme


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