Verschiedene Studien verweisen auf einen mehr oder weniger starken Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Selen mit der Nahrung und dem generellen Krebsrisiko. In der bisher umfangreichsten Untersuchung dieser Art haben jetzt amerikanische Wissenschaftler die Daten von drei unabhängigen Studien ausgewertet: Probanden mit den höchsten Selenwerten besitzen ein bis zu 34 Prozent geringeres Darmkrebsrisiko.
Selen ist in Fleisch und Getreide in variabler Menge enthalten, die vom regional sehr unterschiedlichen Selengehalt des Bodens abhängt. Ein Zusammenhang, den sich
Koreanische Schweinehalter längst zu Nutzen gemacht haben. Speziell gefütterte Schweine erzielen 30 % Preisaufschlag bei der Vermarktung.
Eine Strategie, zu deren Nachahmung man deutschen Schweinehaltern nicht unbedingt raten kann. Experten nennen drei Gründe:
- für Deutschland sind keine Selenmangelregionen bekannt
- die gesetzlich zugelassenen Selenhöchtgehalte für Futtermittel betragen nur 0,5 mg / kg Futtermittel
Empfehlung des ZDS: Wer sich ausgewogen ernährt, braucht keine Nährstoff- und Spurenelementdefizite zu befürchten.
Quelle:
Journal of the National Cancer Institute