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01.03.2010

Das zweite Standbein. Wenn man von der Landwirtschaft allein nicht mehr leben kann

"Dass ein Bauer von der klassischen Landwirtschaft leben kann, ist beileibe nicht mehr die Normalität. Deshalb bauen sich immer mehr Landwirte ein zweites Standbein auf," schreibt der "Schwarzwälder Bote" (Die zweiten Standbeine der Landwirte) am 26.02.2010. Ob Biogas, Photovoltaik oder Direktvermarktung: das Berufsbild Landwirt wandelt sich wieder. Wegen des Preisverfalls bei landwirtschaftlichen Produkten und des damit verbunden Produktionsrisikos findet sich eine Spezialisierung nur noch in "größeren" Betrieben. Andere Betriebe müssen das Marktrisiko über eine breitere Produktions- und Dienstleistungsvielfalt auffangen.
 

 
01.03.2010

Krustenbraten vom Schwein: so gelingt's

Oswald Ahlborn schreibt für die "Giessener Zeitung" nicht nur zum Zeitgeschehen, sondern auch lesenswerte Kochrezepte, die beim Nachkochen immer gelingen.
Empfehlung: Krustenbraten vom Schwein mit Kartoffelpüree und Karamellsauerkraut. Kulinarisch ein Genuss mit Erfolgsgarantie.
 

 
01.03.2010

Babynahrung: Hersteller sparen beim Fleisch

Öko-Test 3/2010 Die Zeitschrift "Öko-Test" hat Babynahrung untersucht und dabei krebserregende Stoffe gefunden. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen die Belastung durch Schadstoffe und die Sicherheit der Kunststoffverpackungen. Allerdings fiel den Testern auf, dass auffällig viele Hersteller beim Fleisch sparen.
"Laut Ernährungsexperten enthalte Fleisch viel Eisen und Zink. Diese Spurenelemente sind notwendig für das Wachstum des Kindes. Während der ersten Lebensmonate genügt das zugeführte Eisen aus der Muttermilch. Danach muss es zusätzlich über feste Nahrung aufgenommen werden." >>>
 

 
01.03.2010

CH: Agrarfreihandel treibt Schweizer Bauern in den Ruin

Im Falle eines Agrarfreihandelsabkommens mit der EU bräuchten die Schweizer Getreideproduzenten zusätzliche finanzielle Stützung um weiter bestehen zu können. Dies die Resultate einer ETH-Studie über die "Auswirkungen eines derzeit diskutierten Freihandelsabkommens auf die Getreidebranche in der Schweiz. >>>
 

 
01.03.2010

Can: Schweinebestand weiter gesunken

Die kanadischen Schweinebestände sinken weiter. Ende 2009 wurden 11,63 Millionen Tiere gezählt. Das ist ein Rückgang von 4, 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verantwortlich für den Bestandsabbau sind zum einen das staatliche "Ausstiegsprogramm", zum anderen machen den Schweinehaltern gestiegene Futterkosten und erschwerte Exportmöglichkeiten nach Amerika zu sc haffen. Lt. Verbandvertreter müssten die Landwirte für eine Kostendeckung rd. 140 Kanadische Dollar erzielen; tatsächlich sind es nur 120 Dollar.
Quelle: Pig International
 

 
01.03.2010

Rentenbank senkt Zinsen

Landwirtschaftliche Rentenbank Die Rentenbank, Frankfurt am Main, hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt.  >>>
 

 
01.03.2010

TV-Tipp: Glückliches Biotier?

Alles bio – alles gut: so lautet eine These vieler Konsumenten in Deutschland. Sie wollen gesunde Produkte essen und dabei auch noch etwas Gutes für die Tiere tun. Denn nur die Bioaufzucht macht Tiere “glücklich”, das haben wir gelernt.
NDR Autor Sven Jaax begibt am Dienstag, 02. März 2010 um 22:30 Uhr in der Doku-Reihe 45 Min auf eine Spurensuche mit provokanten Fragen: Was richten wir an, wenn wir unser Fleisch vom Bioschlachter kaufen? Glaubt man neuen Erkenntnissen der Agrarwissenschaftler, dann ist die ökologische Freilandhaltung weder bei Hühnern noch bei Schweinen eine Garantie für glücklichere Tiere. Konventionelle Stallhaltung soll unter Tierschutzaspekten sogar der ökologischen Haltung im Freien überlegen sein. In den neuen, artgerechteren Käfigen gehe es den Legehennen oft deutlich besser als unter freiem Himmel, so der Autor in einer Vorabmeldung. >>>
 

 
01.03.2010

Discounter Schuld am Preisdruck auf dem Biomarkt

"Ähnlich wie im übrigen Handel sind auch in Biomärkten Stundenlöhne von sieben bis acht Euro Usus. "Um Discount-Preise zu bieten, betreiben viele Biomärkte massives Lohndumping", sagt Ulrich Dalibor von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. Betroffen seien nicht nur Aushilfskräfte, sondern auch qualifiziertes Verkaufspersonal," hat Alexander Landsberg für "Spiegel Online" recherchiert (Billiglöhne im Biohandel: Aufstand der Öko-Sklaven). Der Verband des Deutschen Einzelhandels sieht vor allem die Verbraucher in der Pflicht: "Nur der Konsument kann mit seiner Kaufentscheidung Einfluss auf die Situation vieler Bio-Händler und ihrer Angestellten nehmen", wird  Verbandsexperte Heribert Jöries zitiert.
 

 
26.02.2010

Dem Stressverhalten von Tieren auf der Spur

"Wann wird ein Schaf in Stress versetzt? Wenn es geschoren wird? Wenn es auf Futtersuche ist? Oder im Streichelzoo von Kinderhänden abgetapst wird? Weder noch: Den größten Stress erlebt das Schaf, wenn es allein ist! Wenn es als Herdentier keine Artgenossen um sich hat," informiert ERICH WITZMANN für "Die Presse" (Das stressige Leben der Tier). Herausgefunden haben das Wissenschaftler der Universität Wien mit einer neuen Untersuchungsmethode, die die Tiere nicht stresst: es wird einfach der Kot untersucht. Und zwar auf Ausscheidungsprodukte der Stresshormone, die für jede Tierart unterschiedlich sind.
"Stress muss freilich nicht immer eine negative Erscheinung sein. Es gibt den wohldosierten Stress, mit dem der Körper umgehen kann. Stresshormone helfen dem Körper, Belastungen zu überwinden."
 

 
26.02.2010

Schweinepest: Jagd allein kein effizientes Mittel zur Bekämpfung

Das Gremium für Tiergesundheit und Tierschutz (AHAW) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat sich im vergangenen Jahr im Auftrag der EU-Kommission mit Fragen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Klassischen Schweinepest (KSP) befasst.
In einem soeben erschienenen Gutachten kommt das Gremium zu dem Ergebnis, dass die Jagd von Wildschweinen nicht für eine erfolgreiche Bekämpfung der Schweinepest ausreicht.

Control and eradication of Classic Swine Fever in wild boar
Das Gutachten beruht auf dem Bericht Control and eradication of Classic Swine Fever in wild boar and Animal health safety of fresh meat derived from pigs vaccinated against Classic Swine Fever, der Ende letzten Jahres angenommen wurde.
 

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