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Aktuelles

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04.03.2010

Zahl der Ökobetriebe ist weiter gestiegen

L P D - Im deutschen Ökolandbau dominieren die einem anerkannten Verband angeschlossenen Betriebe. Der Landvolk-Pressedienst zitiert aktuelle Zahlen des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), wonach Anfang 2010 bundesweit rund 21.000 landwirtschaftliche Betriebe nach den Kriterien des ökologischen Landbaus wirtschafteten. Davon haben sich 11.030 Landwirte einem Anbauverband angeschlossen. „Marktführer“ Bioland zählte im Januar 5.233 Mitgliedsbetriebe, das waren 5,4 Prozent mehr als 2009. Noch deutlicher zulegen konnte als Zweitplatzierter Naturland, dem sich mit 2.214 rund 10,4 Betriebe mehr angeschlossen haben als im Vorjahr. Zuwachs vermeldete auch Demeter, und zwar um 3,5 Prozent auf 1.388 Betriebe. Erst mit deutlichem Abstand folgten Biokreis mit 810 angeschlossenen Landwirten und Biopark mit 647 Mitgliedern. Kleinere Anbauverbänden sind außerdem Gäa (337 Betriebe), Ecovin (210 Betriebe), der Verbund Ökohöfe (162 Betriebe) sowie Ecoland mit 29 Betrieben. >>>
 

 
04.03.2010

ISN: „Vierländertreffen“

©ISN - Zu einem zweitägigen Spitzengespräch begrüßte am Mittwoch, dem 24.02.2010 Geert Wallays, Vorsitzender von der Vereniging Varkenshoulders (VEVA) Belgien, zwölf Delegierte der Interessenvertretungen der Schweinehalter aus Dänemark, den Niederlanden, Belgien und Deutschland in Tielt in Belgien.
Bei dem ersten Vierländertreffen in diesem Jahr, wurde zunächst der Schlachtschweine- und Ferkelmarkt anhand verschiedenster Erhebungen intensiv analysiert und diskutiert. Aktuelle EU-Prognosen ließen für das zweite Halbjahr durchaus „Gutes“ hoffen. Die Teilnehmer des Vierländertreffens waren sich nach eingehender Marktanalyse einig, dass die Überschreitung eines Schweinepreises von  1,50 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht im September dieses Jahr realistisch ist. Damit verbunden wird auch mit einem Ferkelpreis von 50 Euro gerechnet. >>>
 

 
03.03.2010

Den großen Stromkonzernen die rote Karte zeigen!

"20 Milliarden in drei Jahren – das ist der Gewinn von RWE. Ähnliche Gewinne erwirtschaften auch die anderen drei Energieriesen E.ON, Vattenfall und EnBW. Zusammen haben die vier Konzerne alleine in den Jahren 2002 bis 2008 rund 100 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Es spricht sicherlich nichts dagegen, wenn große Konzerne gut verdienen. Exorbitante Kapitalrenditen im Energiesektor sind jedoch problematisch, wenn sie auf monopolartigen Märkten erwirtschaftet werden. .... Was kann der Verbraucher tun? Er kann den Wettbewerb fördern, in dem er zu einem alternativen Anbieter wechselt und damit den Markt stärkt. Die ISN - Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. kooperiert - wie der ZDS - mit der meistro Strom GmbH aus Ingolstadt, die bundesweit Strom für Unternehmer anbietet.
Ein Kommentar von Andreas Stärk, ISW-Geschäftsführer

 

 
03.03.2010

Wie kann ich als Unternehmer bei der Stromsteuer sparen?

meistro GmbH meistro - Die Stromsteuer ist eine gesetzliche Abgabe, die an das Hauptzollamt abgeführt wird gemäß der StromStV vom 24.03.1999. Seit 01.01.2003 liegt der Standardsteuersatz bei 2,05 ct/kWh - reduziert allerdings bei 1,23 ct/kWh.

Sie als Unternehmen des produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft können bei dem für Sie zuständigen Hauptzollamt (die Niederlassungen finden Sie unter www.bund.de) einen "Antrag auf Erlaubnis zur steuerbegünstigten Entnahme von Strom als Unternehmen des Produzierenden Gewerbes oder Unternehmen der Land- und Fortswirtschaft" stellen. >>>

 

 
03.03.2010

Amflora: maßgeschneiderte Stärkekartoffel für die industrielle Verarbeitung

Foto (c) BASF: Amflora Forschern ist es gelungen, das für die Synthese von Amylose verantwortliche Gen mit Hilfe der Pflanzenbiotechnologie "auszuschalten". Das Ergebnis: Amflora - eine Stärkekartoffel, die für den industriellen Einsatz optimal abgestimmt ist und reines Amylopektin produziert. Aus Amflora gewonnene Stärke bietet viele Anwendungsmöglichkeiten: So wird z.B. Garn reißfester und Papier glänzender, Sprühbeton haftet besser an der Wand und Klebstoff bleibt länger flüssig.
Die gentechnisch veränderte Pflanze hat nach 13 Jahren die Zulassung erhalten und darf jetzt angebaut werden. Die Zulassung umfasst jedoch auch die Verfütterung der Nebenprodukte, so dass entsprechend der konventionellen Stärkeerzeugung die anfallende Pülpe auch verfüttert werden kann. >>>

Siehe auch: Fütterung von Kühen mit gentechnisch modifiziertem Mais MON810 verändert ihre Milch nicht
 

 
03.03.2010

DLG-Aussteller-Workshop am 15. April 2010 in Osnabrück

Die Aussteller-Workshops der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) gehören für Unternehmen, Organisationen und Dienstleister der Agrarwirtschaft zu den wichtigsten Foren in Sachen Kommunikation, Marketing und Unternehmensstrategien. Der nächste Workshop steht unter dem aktuellen Thema „Innovative Kommunikation mit Landwirten und Lohnunternehmern“. Er findet am 15. April im Steigenberger Hotel Remarque in Osnabrück statt. Was erwarten zukunftsorientierte Landwirte und Lohnunternehmer von ihren Marktpartnern in Bezug auf eine effiziente Kommunikation? Antworten hierzu geben Fritz Seiler, Ackerbauer und Lohnunternehmer aus dem niederbayerischen Rotthalmünster, Andrea Rahn-Farr, Milchviehhalterin aus dem hessischen Büdingen, und Philip Schulze Esking, Schweinehalter aus dem westfälischen Billerbeck. Über Standards und Chancen der modernen Unternehmenskommunikation via Internet informiert Rainer Maaß, Geschäftsführer Plantamedium, Fachagentur für Agrar, Ernährung und Tier aus Warendorf. Wie sich Social Media zur Kundenansprache nutzen lassen und welche Unterschiede zu klassischen Medien zu beachten sind, zeigt Oliver Schleyerbach, Senior Consultant Produkt + Markt, aus Wallenhorst am Beispiel von Twitter, Blogs und Web-Communities auf. Aus Sicht des innovativen Herstellers geht Aart van’t Land, Vice President Dairy Equipment der Lely Holding aus dem niederländischen Maassluis, auf erfolgreiche Konzepte zur Kundengewinnung und -bindung ein. >>>
 

 
03.03.2010

Das Wohlbefinden der Tiere steht und fällt mit dem Landwirt, der sie betreut!

Foto (c) NDR: Glückliches Biotier? "Konventionelle Stallhaltung kann unter Tierschutzaspekten sogar der ökologischen Haltung im Freien überlegen sein. 45 Min hat bei Gegnern und Unterstützern einer konventionellen Landwirtschaft nachgefragt, bei enttäuschten Aussteigern aus der Bioszene und erbosten Tierschützern. Zu Wort kommen aber auch Visionäre, die ganz andere Formen der Tierhaltung entwickeln und so den Kompromiss zwischen Tierschutz, Umweltschutz und Verbraucherschutz suchen." (Quelle: NDR) Der Autor Sven Jaax hat für Tagesschau, Tagesthemen und den Weltspiegel gearbeitet.
Ein Filmbeitrag, der auf Polarisierung (hier gut, da böse) verzichtet und die biologische sowie konventionelle Tierhaltung unvoreingenommen beleuchtet und dabei zu dem für alle Seiten akzeptablen Ergebnis kommt: "Bio oder konventionell, das ist nicht entscheidend. Das Wohlbefinden der Tiere steht und fällt mit dem Landwirt, der sie betreut!". Den Film können Sie hier anschauen: >>>
 

 
03.03.2010

Kennzeichnung von Eiern

Seit Beginn dieses Jahres ist die Haltung von Legehennen in konventionellen Käfigen, den sogenannten Legebatterien, in Deutschland verboten. In der konventionellen Landwirtschaft müssen Hühner nun in Käfigen mit etwas mehr Platz, Sitzstangen, Lege-Nestern und Einstreu gehalten werden. Für diese tierfreundliche "Kleingruppenhaltung" gibt es in Europa keine eigene Kennzeichnung, so dass leicht eine Verwechslung mit der in den anderen europäischen Ländern noch erlaubten Käfighaltung möglich ist.
Verbraucher, die ihre regionalen Landwirte unterstützen wollen, sollten daher wissen: Eier, die mit "DE-3" gekennzeichnet sind, kommen aus einer deutschen Kleingruppenhaltung, während z.B. "NL-3" für Eier aus der Käfighaltung steht.

Siehe auch: LEH läßt dt. Legehennenhalter im Stich und Gutgemeintes Käfigverbot mit fatalen Folgen.
 

 
03.03.2010

8. Uelzener Schweineworkshop - Neue Herausforderungen für die Schweinezucht- und Produktion

Am 23./24. Februar 2010 fand in Uelzen unter der Federführung von Professor Dr. Dr. h. c. mult. Ernst Kalm von der Kieler Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität Kiel, der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. (DGfZ), dem Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V.(ZDS) und der Uelzener Allgemeinen Versicherung der 8. Uelzener Schweineworkshop statt.
Diese Möglichkeit wurde von rund 120 Teilnehmern aus Wissenschaft, Ministerien, Zucht- und Besamungsorganisationen und Erzeugerringen sowie der Praxis ausgiebig genutzt. In 24  Vorträgen zu Rahmenbedingungen und Entwicklungstendenzen, aktuellen Züchtungsfragen, gesundheitlichem Krisenmanagement, neue Züchtungsstrategien „Genomische Selektion“ und Konsequenzen des Kastrationsverbot wurden wesentliche, die Schweineproduktion betreffenden Themenbereiche umfassend bearbeitet.
 

 
02.03.2010

Nanostrukturierte Materialien für die Wasserstofferzeugung

Wasserstofferzeugung aus Sonnenenergie, das wäre ein bahnbrechender Beitrag zu einer künftigen Energiegewinnung, die ohne fossile Rohstoffe auskommt und die Atmosphäre nicht belastet. Mit dem Projekt "Nanostrukturierte Materialien für die Wasserstofferzeugung" (Nano4Hydrogen) sind Rostocker Forscher dieser alternativen Energiegewinnung auf der Spur. Das Land Mecklenburg Vorpommern fördert das Forschungsvorhaben mit einer Million Euro. Das über drei Jahre laufende Projekt ergänzt das Vorhaben "Energie für die Zukunft - Photokatalytische Spaltung von Wasser zu Wasserstoff" (Light2Hydrogen) im Rahmen des Programms "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" der Bundesregierung.>>>
 

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