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05.03.2010

"Schwankendes" Mittelmeer

Auch ohne Klimaveränderungen ist der Meeresspiegel in der Vergangenheit gesunken und gestiegen. Israelische Forscher der Universität Haifa haben die Pegelveränderungen des Mittelmeeres der vergangenen 2.500 Jahre rekonstruiert - mit erstaunlichen Ergebnissen: in der hellenistischen Periode lag der Meeresspiegel rd. 1,6 Meter unterhalb des heutigen Niveaus, um in der römischen Ära fast das heutige Niveau zu erreichen. Danach fiel er wieder kontinuierlich und steigt seitdem. Die Geografin Dorit Sivan wird vom "Der Spiegel" (Ausgabe 7/2010) mit den Worten zitiert: "... die Beobachtung über Hunderte und Tausende von Jahren hinweg lehrt, dass das, was sich heute wie ein irrguläres Phänomen ausnimmt, in Wirklichkeit nichts Neues unter der Sonne ist."
 

 
05.03.2010

Tag des offenen Hofes 2010: Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben lassen

Tag des offenen Hofes 2008 Hunderte Betriebe werden sich in den Sommermonaten Mai und Juni wieder an der Aktion „Tag des offenen Hofes“ des Deutschen Bauernverbandes (DBV), des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) und des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) beteiligen. Mittlerweile gehören die Tage des offenen Hofes schon fast zum Alltag. Und doch steckt unendlich viel Mühe und Arbeit dahinter, wenn alle zwei Jahre in der ganzen Republik  Landwirte ihre Betriebe öffnen, um interessierten Besuchern einen direkten Einblick in die Landwirtschaft zu ermöglichen und über die Leistungen der Landwirtschaft für Gesellschaft und Umwelt zu informieren.
 

 
05.03.2010

Symposium der Edmund-Rehwinkel-Stiftung

Landwirtschaftliche Rentenbank Die Edmund Rehwinkel-Stiftung der landwirtschaftlichen Rentenbank hat ihre Ausschreibung 2009 dem aktuellen Thema Finanzkrise und volatile Märkte gewidmet. Sie förderte fünf Studien, die mit unterschiedlichem Fokus Auswirkungen untersucht haben und konkrete Lösungen vorschlagen. Die Ergebnisse der Studien wurden auf dem Symposium der Stiftung vorgestellt und diskutiert. >>>
 

 
04.03.2010

"Globus Organic": und noch ein (Öko-)Label

©LID -Für sein Biosortiment führt der Detailhändler Globus das neue Bio-Label "Globus Organic" ein. Das Label, das für nachhaltige Produktion, für beste Qualität und Lifestyle stehen soll, umfasst derzeit über 200 Produkte und soll systematisch erweitert werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Man arbeite mit den Pionieren der biologischen Produktionsweise zusammen, sei aber auch immer auf der Suche nach Neuem. Unter "Globus Organic" wird nicht nur eine breite Palette an Lebensmitteln, sondern auch Textilien, Lingerie, Kinderbekleidung, Damen- und Herrenmode und Heimtextilien verkaufen. Für die Textilien werde ausschliesslich Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwendet, Transparenz und Rückverfolgbarkeit sei gewährleistet, heisst es weiter.
 

 
04.03.2010

Duroc für die Ökoschiene?

Die Fleischqualität bzw. -beschaffenheit beim Schwein ist Gegenstand ungezählter Untersuchungen und steht immer wieder im öffentlichen Interesse. Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen haben in Kooperation mit dem Friedrich-Löffler-Institut und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen weltweit zum ersten Mal unter ökologischen Bedingungen untersucht, welchen Einfluss die Einkreuzung von Duroc-Zuchttieren auf Mastleistung, Schlachtkörper- und Fleischqualität hat. Hierfür nahmen sie verschiedene Zuchtlinien unter die Lupe: Mastschweine ohne, mit 25 Prozent, 50 Prozent und 75 Prozent Duroc-Gen-Anteil. Dabei zeigte sich: Alle Duroc-Zuchtlinien hatten eine deutlich verbesserte Fleischqualität. Um die neuen Züchtungen auf dem Ökofleischmarkt konkurrenzfähig zu machen, müsste nach Meinung der Forscher allerdings ein neu gewichtetes Bezahlsystem zum Tragen kommen. >>>
 

 
04.03.2010

Europäisches Patent auf "Milchleistungsverfahren" bleibt bestehen

Das Patent auf das Verfahren zur erhöhten Milchleistung bei gentechnisch veränderten Rindern kann in der erteilten Fassung aufrechterhalten werden. Zu dieser Entscheidung kam die zuständige Einspruchsabteilung des Europäischen Patentamts (EPA) nach Anhörung der beteiligten Parteien in der mündlichen Verhandlung im Einspruchsverfahren. Gegen das Patent, das einer Gruppe belgischer und neuseeländischer Forscher gehört, hatten verschiedene Organisationen, darunter Greenpeace Deutschland und der Bundesverband deutscher Milchviehzüchter, eingesprochen. >>>
 

 
04.03.2010

Referent/Referentin im Bereich Tierschutz

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Dienstsitz Bonn für das Referat "Tierschutz" befristet auf 2 Jahre eine Referentin/ einen Referenten. Nähere Informationen zur Stellenausschreibung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der Internetseite unter Ministerium/Stellenangebote.

 

 
04.03.2010

Verblüffender Grund für die Antibiotika-Resistenz von Tuberkulose-Bakterien entdeckt

Rifampicin ist ein bewährter Wirkstoff gegen Tuberkulose. Doch manche Krankheitserreger haben sich so gut an das Bakteriengift angepasst, dass sie es als Nahrung benutzen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wissenschaftler aus den USA und China entdeckten die resistenten Bakterien im Körper eines chinesischen Patienten, bei dem die Behandlung versagt hatte. Weltweit erkranken jährlich etwa elf Millionen Menschen an der Tuberkulose, 1,3 Millionen sterben daran. Ein Grund unter vielen: resistente Bakterien.
Mehr Infos über Tuberkulose und ihre Therapie unter www.apotheken-umschau.de/tuberkulose.
 

 
04.03.2010

Abenteuer Forschung: Wo bleibt die Katastrophe?

Das Gespenst "Angst" geht um: Überall und zu jeder Zeit drohen Gefahren. Gestern vertrieb die Rinderseuche BSE Bürger von den Fleischtheken. Kürzlich versetzte uns die Schweinegrippe in Angst und Schrecken, mal die Infektion, mal der gegen sie hergestellte Impfstoff. Kaum ist eine Gefahr aus Zeitungen und Fernsehen verschwunden, kommt die nächste. Die Angst bleibt und auch die Frage: Wie groß ist das jeweilige Risiko wirklich? >>>
Den Film können Sie sich in der Mediathek des ZDF anschauen.
Es ist schwierig, den Überblick zu behalten. Oft treffen wir Entscheidungen, die nicht vernünftig zu begründen, die objektiv betrachtet sogar falsch sind. Warum ist das so?.
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04.03.2010

Butter nur mit geringem Einfluss auf Blutfettwerte

L P D - Butter, erhöhte Blutfettwerte und höherer Cholesterinspiegel, für viele Ernährungsphysiologen war diese Folgerung bislang unausweichlich. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen räumen nun damit auf. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen verweist auf Studien der Lund-Universität in Südschweden, wonach der Butterverzehr zu einem geringeren Anstieg der Blutfettwerte als bei Oliven-, Raps- oder Leinsamenöl führt. Bei Männern war diese Beobachtung ausgeprägter als bei Frauen. Die schwedischen Wissenschaftler haben für ihre Beobachtung eine schlüssige Erklärung. Zu einem Fünftel besteht das Fett der Butter aus kurz- und mittellangen Fettsäuren, die der Körper direkt zur Energiegewinnung nutzt. Sie beeinflussen den Blutfettwert kaum und können damit als gute Fettsäuren eingestuft werden. Die Forscher spekulieren darüber, ob die Darmzellen die Fettsäuren der Butter gegenüber denen aus Pflanzenölen bevorzugen. >>>
 

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