Aktuelles
08.03.2010
Can: Phosphorrückgewinnung aus Schweinegülle
Tierdung ist Besandteil einer nachhaltigen Landwirtschaft. Deshalb dürfen in Europa nicht mehr Tiere je Hektar gehalten werden, als gut für den Boden ist. Betriebe ohne ausreichend Ackerfläche, müssen mit Ackerbaubetrieben kooperieren oder nachweisen, wo der Wirtschaftsdünger eingesetzt wird. Unabhängig davon sind Nährstoffbilanzen anzufertigen, damit nicht mehr Nährstoffe dem Boden zugefügt werden, wie durch Pflanzen entzogen werden. Und hier kann Phosphor zu einer begrenzenden Größe werden, weil es sich im Boden anreichern kann. Wird dann weiter Phosphor über Wirtschafts- oder mineralische Dünger zugeführt, kann es zu Auswaschungen kommen.
Einen Ausweg verspricht eine kostengünstige Technik, die von Wissenschaftlern der Fakultät für Agrar-und Ernährungswissenschaften an der University of Manitoba entwickeln wurde. Dabei "flockt" der flüssige Phosphor als Magnesium-Phosphorkristall aus und kann über Nacht separiert werden.
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08.03.2010
DLG-Trainee Programm startet am 30. August in eine neue Runde

Die Anforderungen an Führungskräfte in Unternehmen der Agrarwirtschaft und in landwirtschaftlichen Betrieben sind in den vergangenen Jahren immens gestiegen. Erfolgreiche Unternehmen im Agribusiness denken strategisch nach vorne und sind deshalb ständigen Veränderungsprozessen unterworfen, die hohe Flexibilität und unternehmerische Höchstleistung von ihren Mitarbeitern erfordern. Landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen brauchen heute Nachwuchskräfte, die bereits über ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz verfügen und dabei auch als Führungskraft persönlich überzeugen können. Die heutigen Bildungswege fördern im Wesentlichen die fachlichen Kompetenzen, Managementpotenziale stehen dagegen nicht im Fokus. Hier setzt das Trainee Programm an, das die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) gemeinsam mit dem Institut für Agribusiness (IAB) seit vielen Jahren erfolgreich durchführt.
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08.03.2010
Stierkampf: die einzige verbliebene ritualisierte Form des öffentlichen Todes
"Die Gegner (des spanischen Stierkampfes) wenden sich gegen Tierquälerei, übersehen aber, dass sie diese
causa möglicherweise nur deshalb aufnehmen, weil das Töten des Stiers in der Arena die einzige ritualisierte Form des öffentlichen Todes ist, die es in zivilisierten Gesellschaften noch gibt", erinnert Paul Ingendaay im Blog "Sanchos Esel" in der FAZ. "
Warum es sie seit Jahrhunderten gibt, fragt sich kaum jemand von ihnen; was es damit auf sich haben könnte und was andere darin möglicherweise sehen, auch nicht." Der französische Philosoph Francis Wolff (Autor des Buches
La philosophie de la corrida) soll in der ritualisierten Vorführung in der Arena eine wertvollere Lebenslehre für Kinder und Jugendliche gesehen haben.
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07.03.2010
CH: Wie unabhängig ist der Verein "Vision Landwirtschaft"
"Sie nennen sich "Landwirtschaftsexperten einer unabhängigen Denkwerkstatt", und kritisieren lautstark die Schweizer Agrarpolitik. Doch kaum jemand weiss, wer hinter dem Verein Vision Landwirtschaft steckt." Die Journalistin Eveline Dudda hat für den Landwirtschaftlichen Informationsdienst recherchiert. Gründungsmitglieder sind demnach u.a. (Ex-) Mitarbeiter staatlicher Einrichtungen.
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07.03.2010
"Brasilianer beherrschen Schlachthöfe der Welt"
"Mit einer beispiellosen Expansionsstrategie haben die drei brasilianischen Brüder Batista aus dem väterlichen Schlachtbetrieb den größten Fleischproduzenten der Welt gemacht. Das Familienunternehmen JBS schlachtet täglich 90 000 Rinder und 7,2 Mio. Hühner - und kontrolliert damit den Markt," hat von Alexander Busch für das "Handelsblatt"(
Brasilianer beherrschen Schlachthöfe der Welt) recherchiert. "Nach einer rasanten Einkaufstour in Südamerika, Australien und Italien haben sie vor allem in den USA ihre Pflöcke eingeschlagen." Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die internationalen Fleischkonzerne auch in Europa eigene Kanäle aufkaufen werden.
07.03.2010
"Grüne Gentechnik weltweit auf dem Vormarsch"
"In vielen Ländern wird er als großer Erfolg gefeiert, hierzulande dagegen scheiden sich die Geister bei der Beurteilung: Ackerflächen mit gentechnisch veränderten Pflanzen haben weltweit im Jahr 2009 wieder deutlich zugenommen. Bauern in Indien und China profitieren mit ihren Baumwollkulturen am stärksten", fasst Ulli Kulke eine Entwicklung zusammen, die nach Ansicht von Greenpeace nur "Schönrederei" ist. Der Journalist hinterfragt in seinem Artikel (
Grüne Gentechnik weltweit auf dem Vormarsch). den weltweiten Trend und setzt sich auch mit den Kritiken auseinander.
05.03.2010
USA: Wirtschaftsverband unterstützt Fleischhandel
Mit einer neuen Internetseite unterstützt das US National Pork Board (NPB) den Einzelhandel beim Fleischverkauf. In
www.porkretail.org werden Informationen, Studienergebnisse, Marketingaktionen, Termine und Rezepte für den Fleischfachverkäufer bereitgestellt.
Anregungen für eigene Marketingaktionen werden unterstützt und Fachwissen für kritische Verbraucher verständlich aufbereitet.
05.03.2010
DomRep: Steuersenkung für Schweinehalter
Zur Entlastung der heimischen Landwirtschaft und zur Sicherung der Nahrungsversorgung aus heimischer Produktion, hat die Dominikanische Republick die Einfuhrsteuern auf Importe von Rohwaren (Futtermittel, Maschinen) um 50 Prozent gesenkt.
Insbesondere landwirtschaftliche Betriebe mit Legehennen und Schweinen sollen von der Steuersenkung profitieren und im eigenen Land Futter veredeln. Die Importabhängigkeit von frischem Fleisch soll damit reduziert werden.
(Pig Progress: 50% Import tax cuts for Dominican pig farmers)
05.03.2010
"Evolutionary Fitness" - ein neuer Trend aus Amerika
"In den USA entsteht eine Subkultur moderner Steinzeitmenschen. Die Paläo-Fans nehmen sich ein Beispiel an den Urahnen: Sie essen viel Fleisch, baden im Eiswasser und sprinten Barfuß", fasst Philip Bethge einen neuen Trend aus Amerika für "Der Spiegel" (Ausgabe 6/2010:
Endloser Campingtrip) zusammen. Der Grund: die "artgerechte Ernährung" und Bewegung verbessert die Gesundheit. Bestätigt wurde der positive Effekt einer Fett- und Eiweißreichen Kost mittlerweile von der Medizinerin Lynda Frassetoo von der Universität von Kalifornien in San Fransisco.
Siehe auch
Ernährung und Gesundheit kontrovers diskutiert
05.03.2010
Solarstrom: Belastung der Stromkunden
Die Solarenergie wird in Deutschand rd. 20-mal so stark gefördert wie die Windenergie, hat das Fachmagazin "
Photon" errechnet. 2009 wurden Sonnenkollektoren mit einer Leistung von 3.000 Megawatt installiert, die die dt. Stromkunden bis zum Jahr 2029 mit 10 Milliarden Euro belasten werden. Für die in 2009 installierten Windkraftanlagen müssen die Verbraucher nur 450 Millionen bezahlen.
Quelle:
Der Spiegel, 8 / 2010, Solarstrom verbrennt Milliarden