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24.02.2010

Gentechnikfreie Zonen: symbolische Geste ohne Folgen

"Hamburg hat sich zur gentechnikfreien Zone erklärt. Die Bürgerschaft folgte damit einem gemeinsamen Antrag der Grünen und der CDU.
Natürlich werden weiterhin auch in Hamburg die Kranken mit gentechnisch hergestellten Medikamenten behandelt, werden die Diabetiker sich gentechnisch erzeugtes Insulin spritzen. Werden auch in den Hamburger Supermärkten etwa 60 Prozent der Lebensmittel gentechnisch erzeugte Komponenten enthalten," kommentiert Michael Miersch diesen absurden Umgang mit der Gentechnologie im Deutschland-Radio (Ideologie statt Klarheit).
"Die Hamburger Kaufleute und alle anderen bezahlen weiterhin mit Euroscheinen aus gentechnisch veränderter Baumwolle. Die Frauen benutzen Tampons aus solcher Baumwolle und die meisten Hamburger tragen wohl auch Unterwäsche, die kaum gentechnikfrei sein kann, weil die Hälfte der weltweit erzeugten Baumwolle nun mal von gentechnisch verbesserten Sorten stammt - und niemand sich die Mühe macht, die Ernte extra für Hamburg zu sortieren."
Positives kann der kritische Journalist dem Vorstoß der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, alle Lebensmittel zu kennzeichnen, die GVO enthalten, abgewinnen.
 

 
24.02.2010

Auswirkungen und Bekämpfungsmaßnahmen von Zoonosen

R+V Agrar-Kompetenzzentrum Die R+V / VTV hatte am 23.02. zu einer Fachtagung zum Thema "Zoonosen: Prävention, Auswirkungen und Bekämpfungsmaßnahmen" nach Wiesbaden eingeladen, die mit rd. 150 Teilnehmern gut besucht war. Die hochrangigen Referenten gaben einen Überblick zum Stand der Forschung und dem Gefährdungspotential für Landwirtschaft und Verbraucher. Im Falle eines Seuchenfalls wurden die staatlichen Maßnahmen vorgestellt und an Beispielen konnten die existenzbedrohenden ökonomischen Auswirkungen für die Landwirtschaft aufgezeigt werden, die sich über sog. Ertragsschadenversicherungen minimieren lassen. Ein anderer positiver Effekt solcher Versicherungen für Kreditwürdigkeit und Ranking eines Betriebes wurden anhand aktueller Studienergebnisse vorgestellt. >>>
 

 
24.02.2010

ISN-Mitgliederversammlung fordert Politiker-TÜV

Spannende Referate und eine interessante Podiumsdiskussion bestimmten die Mitgliederversammlung der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V., zu der am 23. Februar nach Münster rund 450 Teilnehmer gekommen waren.
Der ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes ging in seinem Bericht auf die komplexen politischen Rahmenbedingungen ein, die gegenüber klassischen Schweinehalterthemen zunehmend stärker dominierten. Umwelt– und Tierschutzaspekte bestimmten mehr und mehr die Rahmenbedingungen der Schweinehalter, z.B. der Ammoniakleitfaden, die VDI-RL Emissionen und Immissionen aus der Tierhaltung, die VDI-RL „Bioaerosole“, die DüngeVO. Die Subventionierung der Bioenergie sei ein Problem für die Veredlung, und es sei traurig, dass ausgerechnet die Veredlung, die sich immer gegen Subventionen ausgesprochen habe, von den Pacht- und Nachweisflächen getrieben werde. Daneben hänge die Bedrohung durch die Wildschweinepest nach wie vor wie ein Damoklesschwert über den Schweinehaltern, da auch der Export von Schweinefleisch bedroht sei, betonte der ISN-Vorsitzende. >>>
 

 
24.02.2010

EU-Forschungsvorhaben „BioBusiness“ nimmt Tierhaltung unter die Lupe

In dem EU-Vorhaben „BioBusiness“ forschen Biowissenschaftler und Ingenieure gemeinsam an der Verbesserung der Haltungsbedingungen von landwirtschaftlichen Nutztieren. Die EU fördert das Projekt im Rahmen des Programms Marie Curie Actions – Networks for Initial Training (ITN) mit insgesamt 2,4 Millionen Euro. Das Institut für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), erhält 210.000 Euro aus dem Verbund, um mit neun universitären und wissenschaftlichen Partnern ein interdisziplinäres Forschernetz zu entwickeln. >>>
 

 
24.02.2010

Jeder Zweite zahlt fürs Heizen zu viel – Sie auch?

©co2online - Bald liegt die Heizkostenabrechnung für 2009 in Ihrem Briefkasten. Wir nehmen die Abrechnung für Sie unter die Lupe! In einem kostenlosen Heizgutachten analysieren wir Ihre Heizkosten und Ihren Heizenergieverbrauch. Im Gutachten erfahren Sie, ob Ihre Heizkosten im Durchschnitt liegen, wo ungenutzte Sparpotenziale schlummern und wie Sie diese nutzen können. >>>
 

 
24.02.2010

Biotechnik: In der Falle des Vorsorgeprinzips

"Würden alle Landwirte nur noch “biologisch” anbauen, verbräuchten wir, um die Menschheit zu ernähren, doppelt soviel Land wie heute. Eine sinnvolle Nutzung von Biotechnik hingegen könnte mehr Ertrag auf weniger kultiviertem Land erbringen. Und dies ohne ein Übermaß an Pestiziden und Kunstdünger," meint Dr. Detmar Doering im Blog des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung, Potsdam (Biotechnik: In der Falle des Vorsorgeprinzips). "Obwohl die Risiken eine Nichtnutzung bedeutend größer sind als die der Nutzung, sei es gerade die Angst vor dem Risiko, die uns darin hindere, diesen Weg zu gehen, schreibt H. Sterling Burnett in seinem grundlegenden Beitrag “Biotech versus Precaution in Europe and America: Killing the Golden Goose“.
 

 
24.02.2010

Tierschutzkennzeichnung und Europäisches Netzwerk für den Tierschutz

Am 22.02. sprachen sich die Mehrheit der Agrarminister (darunter auch Frau Aigner) für die Schaffung eines freiwilligen Tierschutzlabels aus, das außerdem einfach, leicht zu verstehen, flexibel und im Einklang mit den WTO-Bestimmungen sein soll.
Einige Delegationen betonten, dass das System wissenschaftlich abgesichert sein müsse, wobei die meisten Minister die Auffassung teilten, dass noch mehr Forschung notwendig ist, um solide und verlässliche Tierschutz-Indikatoren zu entwickeln, die diesen Ansprüchen genügen. Uneins waren sich die Minister, ob das Label einen Tierschutzstandard oberhalb der gesetzlichen Bestimmungen bezeichnen oder ob mit dem geplanten Label der bereits hohe  "EU-Standard" ausgelobt werden sollte. Es wurde in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass das geplante Label nicht zu einer Abwertung von Erzeugnissen führen dürfe, die gemäß den gesetzlichen Bestimmungen hergestellt wurden und auch nicht bereits bestehende Tierschutzlabel (z. B. Neuland oder Label Rouge) beeinflussen solle. >>>
 

 
23.02.2010

Agrarfinanztagung 2010

DBV Am 27. April 2010 veranstalten der Deutsche Bauernverband und die Landwirtschaftliche Rentenbank in Berlin die Agrarfinanztagung 2010. Auf der diesjährigen Tagung werden die Überwindung der Krise und die Perspektiven der Branche thematisiert. Was hat der einzelne Landwirt von den globalen Megatrends? Welche Konsequenzen lassen sich daraus für die Finanz- und Investitionsplanung ziehen? Wohin steuert das Agrarkreditgeschäft in diesen Zeiten? Setzt sich der Boom bei erneuerbaren Energien fort? Die Agrarfinanztagung soll Antworten auf diese zukunftsträchtigen Fragestellungen geben. Außerdem wird es um Fragen des Ratings von landwirtschaftlichen Betrieben gehen. Hat sich das spezielle Agrarrating bewährt und wie wird sich die Kreditvergabe in Zukunft für die Landwirtschaft gestalten? Worauf kommt es für die landwirtschaftlichen Unternehmer und für die Banken an? >>>
 

 
22.02.2010

Erzeugergemeinschaft für deutsche Qualitätsschweine gegründet

Auf Initiative der ISN – Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. wurde am 17. Februar 2010 in Damme eine „Erzeugergemeinschaft für deutsche Qualitätsschweine w.V.“ gegründet. Die neue Vermarktungsorganisation möchte sich als Erzeugergemeinschaft für Ferkel und Mastschweine den Rahmenbedingungen des Schweinemarktes stellen und für seine Mitglieder eine bestmögliche Vermarktung der auf hohem Niveau produzierten Tiere sicher stellen. >>>
 

 
22.02.2010

Kanada: neue Schweinekrankheit

Wissenschaftler des Western College of Veterinary Medicine, Kanada, glauben eine neue mysteriöse Schweinekrankheit entdeckt zu haben, die vornehmlich in gesunden Beständen mit hohem Hygienestatus zu beobachen ist. Betroffen sind 1 bis 2 Prozent der Aufzuchtferkel, die ganz plötzlich erkranken. Als Symptome werden Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und in Folge Abmagerung genannt. Die Tiere müssen aus Tierschutzgründen euthanasiert werden.
Bisher wurde die Krankheit in den Regionen Manitoba, Saskatchewan, Ontario und Kansas beobachtet. Allein in Manitoba seien 20 Betriebe betroffen.
 

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