![]() ACKNOWLEDGEMENT Download Q-PorkChains In Kürze EU-Projekt 2007 - 2011 |
Neue Produkte aus Schweinefleisch (Modul I: Verbraucher und Markt)Ausgehend von einer umfangreichen Konsumenten- und Marktanalyse in EU-Mitgliedsländern bezüglich des Konsums von Schweinefleisch werden neue Produktideen und Marketingkonzepte entwickelt, die auf die aktuellen Verbraucherbedürfnisse abgestimmt sind. Zu diesem Zweck haben sich unter dänischer Führung Wissenschaftler, die Ernährungsindustrie und Verbraucher an einen Tisch gesetzt. Weitere Informationen finden Sie hier. Nachhaltigkeit in landwirtschaftlichen Produktionssystemen (Modul II)In diesem Forschungsmodul wurde versucht, unter Führung schottischer Wissenschaftler Richtlinien zur Bestimmung von teilweise nur schwer erfassbaren Merkmalen wie Wohlbefinden der Tiere, Ökonomische Nachhaltigkeit, Fleischqualität und -Sicherheit, Genetische Ressourcen, Tiergesundheit, Humanitäre Arbeitsbedingungenund Soziale Konformitätaufzustellen. Diese Richtlinien wurden in einem Handbuch zusammengefasst und dienen der Evaluierung von Einzelbetrieben oder Betriebsgruppen. Derzeit nur für wissenschaftliche Zwecke. Eine unternehmens- oder programminterne Nutzung z.B. im Rahmen einer Qualitätssicherung oder einer Status quo- Erhebung bietet sich an. Weitere Informationen zum Modul finden Sie hier. Produktentwicklung: Qualität, Nährwert und |
Integration und nachhaltiges Management in der Produktionskette (Modul IV) |
PilotprojekteComputergestützte Schätzung des Fettgehalts bei ungeräuchertem KochschinkenQuelle: Q-PorkChains Newsletter No. 8
(ws) Der Gesamt-Fettgehalt von Schweinefleisch-Teilstücken ist ein Schlüsselfaktor für die fleischverarbeitende Industrie. Vom technologischen Standpunkt aus gesehen erlaubt die Kenntnis über den Gesamt-Fettgehalt der Industrie, die Teilstücke in verschiedene Klassen aufzuteilen und sie dem entsprechenden Verarbeitungsprozess zuzuteilen. In der Verarbeitung von geräuchertem Schinken beeinflusst der Fettgehalt des Rohschinkens die Menge des absorbierten Salzes, die Diffusionsmechanismen und die Verarbeitungsverluste. Gleichermaßen ist in der Verfeinerung von gekochtem Schinken ein Übermaß an subkutanem Fett nicht wünschenswert. Aus diesem Grund ist es für die fleischverarbeitende Industrie von besonderem Interesse, eine nicht-invasive Technologie zu besitzen, anhand derer der Fettgehalt in ungeräuchertem Kochschinken geschätzt werden kann. Fallstudien zur Logistik-Modellierung in Schweinefleisch-VersorgungskettenQuelle: Q-PorkChains Newsletter No.8 Europäische Schweinefleisch-Versorgungsketten werden durch eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Produktionssystemen und Prozessen charakterisiert. Darüber hinaus haben unterschiedliche Marktsegmente ihre eigenen spezifischen Präferenzen für Produktspezifikationen und logistischen Service. Die Komplexität der logistischen Planung in Schweinefleisch-Versorgungsketten wird zunehmend durch ihre spezifischen Charakteristika gesteigert. Dies sind insbesondere der Tierschutz, eine Vielzahl relevanter produktqualitätsspezifischer Parameter (z.B. Gewicht, Magerfleischanteil), wechselnde Produktqualitätsmerkmale im Laufe der Zeit und einen divergenten Produktionsprozess (ein Schwein wird zu einer Vielzahl von Endprodukten verarbeitet). In den letzten Jahren hat eine Globalisierung und Marktkonsolidierung stattgefunden. Die Möglichkeiten, Qualitätsinformationen für logistische Entscheidungen zu sammeln und zu kommunizieren wurde verbessert, vor allem durch Entwicklungen in sensorischen sowie in Informations- und Kommunikations-Technologien. Trotz dieser Neuentwicklungen unterliegen logistische Prozesse immer noch einer Reihe von Uneffizienzen, wie z.B. schlechter Materialnutzung, operativer Mängel oder schlechter Produktqualität beim Endverbraucher. Dies mündet in einen suboptimalen Marktauftritt und einen Anstieg des Einflusses auf die Umwelt. An der Universtät Wageningen, Niederlande, wird versucht, diese Unzulänglichkeiten effektiv durch eine Reihe von Fallstudien anzugehen. In diesen Fallstudien werden innovative logistische Managementkonzepte und Entscheidungsmodelle entwickelt und bewertet.Den kompletten Artikel finden Sie hier: Fallstudien zur Logistikmodellierung in Schweinefleisch-Versorgungsketten |
Der Projektpartner EGO (Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh im Raum Osnabrück eG) verfügt über eine vollständig integrierte regionale Produktionskette von der Ferkelerzeugung bis zur Fleischverarbeitung. Das Tiergesundheitsmanagementsystem soll im Rahmen der bestehenden Forschungsaktivitäten um das systematische Monitoring von Salmonellen und PRRS in der Ferkelerzeugung und Mast erweitert werden. Die Einführung neuartiger integrierter Informationssysteme im Qualitätsmanagement (QM) ermöglicht Beratern und Landwirten im Internet einen umfassenden Überblick über die Qualität von Schlachtschweinen in Bezug auf die Anforderungen des Eichenhof-Markenfleischprogramms. Durch ein von der Uni Bonn entwickeltes Ranking können Landwirte erfahren, ob sie zu den TOP 10 der Betriebe zählen. Berater werden durch Schulungsmaßnahmen für die Verwendung innovativer Beratungssoftware fit gemacht. Gesetzliche Anforderungen und deren Folgen in der Schweinefleisch-Kette erfordern unmittelbare Kenntnis des Tiergesundheits-Status auf dem Betrieb. Die relevanten Daten sind oftmals in verschiedenen Formen und Datensätzen vorhanden. Das Inter-Enterprise/Chain Information System Sanibase ermöglicht einen gesicherten Zugang zu allen relevanten Informationen. Entwickelt wurde Sanibase in Zusammenarbeit mit dem Software-Entwickler Chainfood und dem französischen Unternehmen Group Glon, die für diese Innovation mit dem Innov`Space Award 2008 ausgezeichnet wurde. Akute-Phase-Proteine (APP) zirkulieren im Blutplasma und steigern ihre Konzentration nach Verletzung, Infektion oder einem Trauma. In diesem Pilotprojekt wurde unter deutscher Federführung in Zusammenarbeit mit dem spanischen Unternehmen PigChamp Proein Schnelltest entwickelt, der zur objektiven Bestimmung des aktuellen Gesundheitsstatus eines Tieres dienen kann und der damit als Marker für die Tiergesundheit genutzt werden könnte. Während der International Meat Week am 17.11.09 in Bonn wurden die neuesten Forschungsergebnisse zu diesem Thema vorgestellt. Die Posterpräsentationen stehen zum download bereit: Die fleischverarbeitende Industrie ist spezialisiert auf die Sortierung des Frischfleisches nach Gewicht und Magerfleisch-Charakteristika. Jedoch ist die Wasserbindekapazität des Fleisches eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale, allerdings konnte eine Messung der Wasserbindekapazität am Schlachtband bisher nicht praktikabel umgesetzt werden. Nahinfrarot (NIR) ist eine potentielle Messmethode zur Bestimmung der Wasserhaltekapazität bei Frischfleisch. In diesem Pilotprojekt wird die Effektivität von NIR zur Bestimmung der Wasserhaltekapazität von Frischfleisch unter kommerziellen Bedingungen am Schlachtband ermittelt. Basierend auf dieser Methode wird ein logistisches Schweinefleisch-Qualitäts-Konzept entwickelt. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit VION Food Group durchgeführt. |
Eine Gruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Michel Bonneau (INRA, Frankreich) hat innerhalb des Q-PorkChains Projektes die Nachhaltigkeit 15 unterschiedlicher Schweine-Produktionssysteme auf landwirtschaftlicher Betriebsebene innerhalb von 5 Ländern untersucht. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten sollen nun in einem Pilotprojekt unter der Beteiligung der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) in die Praxis umgesetzt werden.
Im Rahmen des europäischen Verbundprojektes Q-PorkChains wird derzeit unter wissenschaftlicher Federführung der Universität Bologna und des spanischen Forschungsinstitutes IRTA und mit Beteiligung von drei italienischen und einem spanischen Wirtschaftsunternehmen ein Pilotprojekt durchgeführt, bei dem der Fettgehalt von frischen Lenden und ungeräuchertem Kochschinken verschiedener Schlachtkörpergewichte und genetischer Schweinelinien mittels nicht-invasiver Methoden gemessen wird. Diese Informationen sind besonders unter technischen und ernährungsphysiologischen Aspekten wichtig, um die Menge des benötigten Salzes, der Diffusionsmechanismen, der Verarbeitungsverluste und der Salzkonzentration im Endprodukt zu ermitteln. Derzeit werden die Technologien unter Praxisbedingungen getestet und angepasst. nsbesondere Schlachthöfe und die fleischverarbeitende Industrie sollen von diesen hochmodernen Technologien profitieren. Ziel dieses Pilotprojektes ist die Implementierung und Evaluierung von neuen regionalen Schweinefleisch-Produktionskonzepten. Wirtschaftspartner sind die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch-Hall (BESH) und eine griechische Schweinefleisch-Produktionskette. In diesem Projekt soll eine Produktlinie aufgestellt werden, die auf landwirtschaftlichen und regionalen Werten basiert, einer bäuerlichen Erzeugergemeinschaft in Partnerschaft mit einem großen Fabrikanten gehört und dessen Vertriebswege nutzt. Die innovativen Aspekte dieses neuen Weges der Zusammenarbeit liegen in der Kommunikation der Ideen einer regionalen Produktion, des Aufbaus einer Vertrauensbasis zwischen Landwirt und Endverbraucher, unabhängig von Vertriebswegen über den Einzelhandel. Insbesondere sollen in diesem Pilotprojekt innovative Produkte kreiert und in den Markt eingeführt werden. Dazu gehören - neben Souvlaki und Gyros in Griechenland - Würstchen einer regionalen deutschen Schweinerasse. Sowohl die Regionalität dieser Produkte als auch ihre weiteren Werte und Eigenschaften (Tierschutzstandard, Qualität, Zutaten etc.) sind dabei von größter Bedeutung und sollen dem Endverbraucher kommuniziert werden. Im Rahmen der offiziellen Fleischbeschau im Schlachthof wird eine Bewertung des Schlachtkörpers und der Organe durch autorisierte Tierärzte durchgeführt. Diese Bewertung ist in der Regel im Hinblick auf Quantität, Qualität und Definition der Befunde nicht einheitlich, da verschiedene Befund-Codierungen angewendet werden und die Anforderungen aufgrund unterschiedlicher Qualitätssysteme differieren. Um eine Vergleichbarkeit der erhobenen Befunde und des administrativen Ablaufs der Fleischbeschau zu erreichen, werden die Erhebungen im Rahmen dieses Demonstrationsprojektes kategorisiert und vereinheitlicht. Ziel des Projektes ist es, die derzeit divergenten tierärztlichen Befunde und Befund-Codierungen in einem einheitlichen System zu integrieren. Es wird eine einfach zu handhabende Software entwickelt, anhand derer die Befunde direkt am Schlachtband eingegeben werden können und in eine zentralisierte Datenbank eingespeist werden. Auf diese Datenbank sollen autorisierte Nutzer, welche in die Produktionskette eingebunden sind (Landwirte, Schlachthöfe, Tierärzte etc.) Zugriff erhalten. |
Ausführlichere Informationen zum Verbundprojekt und den oben nicht ausgeführten Projektmodulen erhalten Sie hier auf der Q-PorkChains Homepage und in den halbjährlich erscheinenden Newslettern. Neues elektronisches Lernprogramm aus dem Bereich der Produktentwicklung
Im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms Strategische Produktentwicklung ist essentiell für das Überleben vieler Unternehmen und gibt gleichzeitig die Richtung für zukünftige innovative Aktivitäten vor. Konsumenten von Heute achten auf Gesundheit, Convenience, Nachhaltigkeit und Ethik, entsprechend hoch sind die qualitativen Anforderungen an Nahrungsmittel. Das in Zusammenarbeit mit dem Zentrum .für die Erforschung von Kundenbeziehungen im Bereich der Lebensmittel (Universität Aarhus, Dänemark) entstandene Lernprogramm konzentriert sich auf den Prozess von der Ideenentwicklung bis zur Produkt-Kommerzialisierung. Es wird beschrieben, wie die Produktentwicklung in idealer Weise sowohl die Marketingstrategie als auch die technische Entwicklung kombiniert und wie dieser Prozess kontrolliert werden kann. Mehr über das e-learning Programm erfahren Sie hier.
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