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Ernährung
24.06.2010 RSS Feed

Nachhaltigkeit ist mehr als ein CO2-Fußabdruck

DvtlogoNachhaltigkeit und Carbon Footprinting bewegen auch die Futtermittelindustrie als Teil der Lebensmittelkette.
Jörg Bartel stellte die Erfahrungen und Einschätzungen des Unternehmens Westfleisch eG, Münster, auf der Mitgliederversammlung der DVT-Regionalgruppe West am 22. Juni 2010 dar. Westfleisch betrachtet dabei nicht nur den Carbon Footprint, sondern hat eine umfassende Definition von Nachhaltigkeit („Qualitätspartnerschaft“) als Leitbild formuliert; der Carbon Footprint bildet nur ein Teilprojekt. Wichtig sei laut Bartel, dass die Systematik zur Berechnung von Carbon Footprints für Produkte standardisiert werde.
Derzeit existierten keine verbindlichen Normen und Vorgaben für Landwirtschaft, Tierhaltung und Fütterung. Insbesondere bei Nebenerzeugnissen, die als Futtermittel verwendet werden, bestünde Gestaltungsspielraum bei der Berechnung; so kann beispielsweise tierischem Eiweiß aus Schlachtnebenerzeugnissen ein positiver Effekt zugerechnet werden. Systemgrenzen der Rechen- und Bewertungsmodelle müssten eindeutig definiert sein, um vergleichbare und einheitliche Ergebnisse zu erzielen. Die bedeutenden Stellschrauben bildeten die Basisdaten und Zurechnungen von Klimagasemissionen. Bartel betonte, dass der Carbon Footprint kein - Wettbewerbsinstrument sein dürfe – jedes Unternehmen solle die eigenen CO2 Emissionen optimieren, um damit Veränderungen aufzeigen und Verbesserungen belegen zu können. Abschließend stellte Bartel klar, dass Westfleisch keine Auflagen bzw. zusätzlichen Anforderungen in Richtung Landwirtschaft und Vorstufen plane. 

Kontakt:

Britta Noras

Deutscher Verband Tiernahrung e.V. (DVT)
Beueler Bahnhofsplatz 18
53225 Bonn

Tel.: +49 228 97 568 23
Fax.: +49 228 97 568 68

mobil: +49 178 6387828
E-Mail: noras@dvtiernahrung.de
Internet: www.dvtiernahrung.de



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