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08.05.2009

JSR: Lebensleistung zählt mehr als Jahresleistung

JSR Hirschmann Hybrid GmbH Es ist kaum nachvollziehbar, warum erfahrene Fachleute immer noch die Jahresleitung der Sauen als Maßstab für den wirtschaftlichen Erfolg anlegen anstatt – wie es mittlerweile auch in der Milcherzeugung gängige Praxis ist – die Lebensleisung des Tieres. Denn im Prinzip sind sich alle einig: die Lebensleistung ist ein wesentlich zuverlässigerer Indikator für den nachhaltigen, gesamtwirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes. Darauf weißt das Zuchtunternehmen JSR Hirschmann Hybrid in einer Pressemeldung mit.
 

08.05.2009

Pietrain: überregionale Zuchtwertschätzung

Die Züchtervereinigungen in Baden-Württemberg, Rheinland und Schleswig-Holstein haben sich auf eine einheitliche, überregionale Zuchtwertschätzung verständigt. Die Züchter versprechen sich von der Zusammenarbeit wichtige züchterische Impulse, u.a. um auf einer breiten Zuchtbasis Spitzenvererber durch einheitliche Zuchtwertschätzung noch besser selektieren zu können. Ab dem 1. Mai werden sich auch zwei Zuchtbetriebe aus Nordrhein-Westfalen beteiligen, heißt es in einer Pressemeldung der Züchtervereinigungen.
 

07.05.2009

"Vermeidung von Ebergeruch durch züchterische Maßnahmen und neuartige messtechnische Erfassung (EN-Z-EMA)"

Aufgrund des häufig bei Schlachtkörpern von männlichen Schweinen auftretenden Ebergeruchs ist in Deutschland die Ebermast nicht üblich. Die operative Ferkelkastration ist hierzulande wie auch in Europa das Verfahren der Wahl zur Vermeidung von Ebergeruch im Schweinefleisch. Aus Tierschutzgründen ist dieses traditionelle Verfahren wiederholt Gegenstand öffentlicher, kontroverser Diskussionen. Als eine mögliche Alternative zur operativen Ferkelkastration bietet sich die Mast von männlichen Ferkeln an. Dazu ist es allerdings notwendig, dass männliche Schlachtkörper am Schlachtband mit Geruchsabweichungen automatisch identifiziert werden können und die Häufigkeit solcher Schweine reduziert wird. Einen Beitrag zur Beantwortung dieser beiden Fragen soll ein von den Bonner Universitätsinstituten Tierwissenschaften (Abteilung Haustiergenetik, Dr. Tholen) und Landtechnik (Arbeitsgruppe Sensorik, PD Dr. Boeker) initiiertes Forschungsprojekt liefern. Der benötigte finanzielle Bedarf des Projektes liegt bei ca. 1 Mio. €. Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung.
 

05.05.2009

Pietrainkreuzung überzeugt bei Rohschinkenverkostung

Die Fleischqualität bzw. -beschaffenheit beim Schwein ist Gegenstand ungezählter Untersuchungen und steht immer wieder im öffentlichen Interesse. In einer aktuellen Untersuchungen haben die Landesanstalt für Landwirtschaft in Jena und das Max-Rubner-Institut in Kulmbach Endproduktkreuzungen auf ihre Eignung für die Rohschinken- und Original Südtiroler Markenspeck-Erzeugung untersucht. Zum Einsatz kamen Hybridsauen, die an Pietrain- bzw. Durocendprodukteber angepaart wurden. Bei der Geschmacksprüfung Rohschinken als auch Schinkenspeck schnitten die Pietrainmastendprodukte am besten ab. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe von Schweinezucht aktuell (34/2009) nachzulesen.
 

30.04.2009

Goldene Ehrennadel für Edmund von Holtum

Edmund van Holtum Aus Anlass seines Ausscheidens als Vorsitzender des Landesverbandes Rheinsicher Schweinezüchter (LRS) wurde Edmund von Holtum die Goldene ZDS-Ehrennadel durch das ZDS-Vorstandsmitglied Hans-Benno Wichert am 29.04.2009 in Krefeld überreicht.
 

30.04.2009

LRS: Wechsel in der Vorstandsspitze

Edmund Holtum, Klaus Düngelhoef, Hans-Benno Wichert Der Landesverband der Rheinischen Schweineerzeuger hat auf seiner gestrigen Mitgliederversammlung Klaus Düngelhoef aus Kevelaer zum Nachfolger des langjährigen Vorstandsvorsitzenden Edmund von Holtum bestellt. Von Holtum, der aus Altersgründen seinen Rücktritt erklärte, wurde für seine langjährigen Verdienste von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen geehrt. Als langjähriges Mitglied im Beirat der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schweineerzeuger, der Vorgängerorganisation des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion, hat sich von Holtum um die Deutsche Schweineproduktion verdient gemacht und wurde hierfür vom ZDS-Vorstandsmitglied Hans-Benno Wichert mit der Goldenen ZDS-Ehrennadel ausgezeichnet.
 

27.04.2009

Kosten der Ammenhaltung

Mit steigenden Ferkelzahlen reicht die Milch der Sauen oft nicht mehr aus. Abgesehen davon, dass mittlerweile mehr Ferkel geboren werden, als Zitzen vorhanden sind. Um große Würfe erfolgreich aufzuziehen, setzen Praktiker daher immer mehr auf den Einsatz von Ammen, z.B. in Form von Altsauen oder technischen Lösungen. Anhand von Betriebsreportagen hat die Zeitschrift TopAgrar in ihrer Ausgabe 4/2009 informiert, welche Lösungen derzeit am Markt angeboten werden und wie die Betriebsleiter damit klar kommen. Worüber nicht informiert wurde, ist die Wirtschaftlichkeit des Managements großer Würfe. Dabei konnte mit dem Bericht Was ist ein Spitzenbetrieb? in der letzten Ausgabe der SuS, dem ZDS-Verbandsorgan, bereits gezeigt werden, dass hohe biologische Leistungen nicht automatisch zu guten ökononischen Ergebnissen führen.
 

22.04.2009

ZDS: Hans-Benno Wichert gegen "Schweinepatent"

Hans-Benno Wichert, ZDS-Vorstand Nachdem der Deutsche Bauernverband (DBV), Mitgliedsorganisationen des ZDS und andere Organisationen Einspruch gegen das sog. Schweinepatent mit der Nummer EP 1651777 erhoben haben, nehmen sich jetzt auch die Medien des Themas an; teilweise mit schlecht recherchierten Hintergrundinformationen.
Hans-Benno Wichert, Präsident des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg und Vorstandsmitglied im Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. informiert in der Schwäbischen Zeitung korrekt, dass nicht der Gentest das Problem ist, sondern der unsauber formulierte Patentantrag, mit dem gegen das Patentgesetz (§ 2a PatG) verstoßen wird.
 

22.04.2009

Patent auf Gentest für Schweine in der Kritik

Soll es möglich sein, ganze Lebewesen zu patentieren? Diese Frage wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Jetzt hat ein Patent auf einen Gentest bei der Schweinezucht den Streit wieder neu belebt. Umweltverbände, Viehzüchter und Tierschutzorganisationen zogen am 15. April vor das Europäische Patentamt (EPA) in München und legten Widerspruch gegen den Antrag einer amerikanischen Firma ein. Die Befürchtung ist, dass mit dem Gentest auch gleich die so ausgesuchten Tiere und ihre Nachkommen patentiert werden können. Das Patent wurde bereits vor einem Jahr erteilt. Am 15. April endete die Einspruchsfrist.
 

20.04.2009

Wie häufig ist Jungsauenanöstrie?

SVIFT - Wie häufig klappt es nicht mit der Jungsauenfruchtbarkeit, weil die Tiere zur ersten Belegung noch nicht geschlechtsreif sind? Überraschende Antworten gibt eine Doktorarbeit von der Tierärztlichen Hochschule in Hannover. Die Strategien dieses Problem zu vermeiden sind hinreichend bekannt und müssen nur umgesetzt werden. Neu ist ein Blut-Progesteron-Test, der schnell und einfach eine zuverlässige Aussage über den Pubertätsstatus der Jungsauen macht. Eine schnelle Erfolgskontrolle der Jungsaueneingliederung ist damit jetzt möglich.
Jungsauen-Anöstrie (pdf)
 

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