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17.06.2009

Jubiläum „100 Jahre Schweinezucht“ anlässlich des Maimarkts 2009 in Altheim

Spitzeneber aus dem Zuchtbetrieb Reif wechselte für 4.200 € den Besitzer und die Landesgrenze. Auch in diesem Jahr wurde am Freitag, den 29. Mai 2009 der traditionelle Maimarkt in Altheim bei Landshut wieder mit großem Erfolg abgehalten. Die zahlreichen Besucher hatten die Gelegenheit zusätzlich zur Zuchttierauktion auch eine umfangreiche Fachausstellung mit Ausstellern aus allen Bereichen der Schweineproduktion zu besichtigen.
Im Rahmen der Auktion wurden alle 30 Elite-Eber und 24 hochwertigen DL-Sauen vermarktet. Der Spitzeneber aus dem Zuchtbetrieb Manfred Reif, Karlskorn wechselte für 4.200 € seinen Besitzer und auch die Landesgrenze.
 

17.06.2009

SHZ: Endstufengenetik systematisch weiterentwickelt

gekörter SHZ-Duroc-Jungeber im Vorführraum Am 15. Mai hatte die Schweineherdbuchzucht Schleswig-Holstein e.V. (SHZ) auf den Schweinezuchtbetrieb der Familie Jürgen Rohwer nach Brammer eingeladen, um mit einer Tiervorführung die züchterischen Weiterentwicklungen bei der Rasse Duroc vorzustellen.
Vertreter von Zuchtorganisationen und Besamungsstationen aus fast dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus den Niederlanden waren neben zahlreichen Züchtern vor Ort.
 

09.06.2009

Hans Zink verstorben

Johann Zink Im Alter von 86 Jahren ist am 08. Juni 2009 der Ehrenpräsident des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg e.V., Herr Hans Zink, verstorben.
Auf Bundesebene führte Hans Zink von 1986 bis 1991 als Vorsitzender die Geschicke der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Schweineerzeuger e.V. (ADS). Der Weitsicht des Verstorbenen ist es zu verdanken, dass die ADS 1991 in den Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) überführt werden konnte.Damit war der Weg geebnet worden, um die gesamte organisierte deutsche Schweineproduktion in einem Zentralverband zu bündeln, mit der Zucht, der Besamung, der Vermarktung, der Schweinespezialberatung sowie mit vielen Unternehmen der vor- und nachgelagerten Bereiche.
In Würdigung seiner hervorragenden Verdienste um die Förderung der deutschen Schweineproduktion ist Herrn Zink am 09.06.1989 die goldene Ehrennadel der ADS verliehen worden.
 

04.06.2009

Züchtervereinigungen: mehr Ferkel je Wurf

Der Anstieg der Fruchtbarkeitsleistungen in den deutschen Züchtervereinigungen ist beträchtlich. So berichtet der Mitteldeutsche Schweinezuchtverband (MSZV) in der SuS (Ausgabe 3/2009) über mittlere Zuchtleistungen in den 94 Mitgliedsbetrieben in Höhe von 27,6 leb. geborenen Ferkeln, wobei die besten Betriebe sogar 31 Ferkel erreichten. Innerhalb von vier Jahren ist die Leistung damit um 2 Ferkel gestiegen. Das BW-Hybridzuchtprogramm informiert in seiner aktuellen Verbandszeitschrift "Saustark" (47/2009) gar von einem Zuchtfortschritt von 1 Ferkel je Sau und Jahr.
 

29.05.2009

Aktuelle "Saustark" (47/2009) erschienen

Kundenmagazin Der Schweinezuchtverband Baden-Württemberg hat soeben sein Kundenmagazin Saustark (Ausgabe 47/2009) veröffentlicht.
Neben Tipps und Anregungen zur Eberhaltung (Wie halte ich meinen Eber fit?) und Ebermast, wird der unternehmenseigene Scannerdienst sowie die neuesten Ergebnisse des Baden-Württembergischen Warentests vorgestellt. Anhand von Ergebnissen aus der Nachkommeprüfung zeigt der Verband, dass sich die Zuchtergebnisse in der Praxis widerspiegeln.
Die Warentestergebnisse können Sie hier nachlesen.
Das Magazin erhalten Sie über die Kontaktseite der Internetseite des Zuchtverbandes.
 

28.05.2009

Ebergeruch: Europa sucht nach Auswegen

Europaweit werden seit einiger Zeit Überlegungen über schmerzfreie Alternativen zur chirurgischen Ferkelkastration angestellt – bis jetzt ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Zurzeit wird auch danach geforscht, ob die Ebermast ein Ausweg sein kann. Nach der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland beschäftigen sich in Österreich zurzeit sowohl der Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS) wie auch das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL Österreich) mit dieser Frage, informiert die Bauernzeitung auf ihrem Internetportal.

Die Übergangslösung in Deutschland.
 

25.05.2009

Tipps zur Bestandssanierung aus Thüringen

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft Bereits seit Mai 2006 beschäftigten sich Nucleuszüchter aus dem ehemaligen Thüringer Zuchtgebiet mit der Frage, wie trotz überwiegend positivem PRRS-Status eine Sanierung gelingen könne. Das gemeinsam von TLL Jena und Thüringer Schweinegesundheitsdienst entwickelte und mit Unterstützung des Thüringer Landwirtschaftsministerium, der TLPVG Buttelstedt GmbH, Thüringer Tierseuchenkasse, Zuchtbetrieben und dem Mitteldeutschen Schweinezuchtverband umgesetzte Projekt Bestandssanierung basierte auf folgenden Eckpunkten:
  1. Erzeugung PRRS-freier Zuchtläufer aus PRRS-positiven Nukleus-Herden über die Vor-schaltung einer separaten Aufzucht (Quarantäne) frühabgesetzter Ferkel, Eradikation anderer bakterieller Erreger über gezielte Medikation
  2. Aufzucht der nachweislich PRRS-freien weiblichen Zuchtläufer über die LPA Dornburg
  3. Aufbau eines neuen Sauenzuchtbestandes nach vollständiger Bestandsräumung, Reini-gung und Desinfektion sowie Neubelegung aus der LPA Dornburg
Das Sanierungsmodell wurde an zwei Probeläufen organisatorisch und tiergesundheitlich auf Machbarkeit getestet.
 

25.05.2009

Eine Stunde Zeitgewinn durch 8 Minuten Planung

Damit die Arbeit nicht zum Albtraum wird, empfiehlt der ZDS jedem Mäster und Ferkelerzeuger die Lektüre der Tipps von Johannes Hilgers und Maria Maßfeller, die soeben in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Der Fortschrittliche Landwirt (10/2009) veröffentlicht wurden. Ferkelerzeugern empfehlen die Experten den Wechsel vom Wochenrhythmus in den Mehrwochenrhythmus. Der Mehrwochenrhythmus sei Grundpfeiler für geplantes und planbares Arbeiten. In der Mast kann man den Zeitfressern Reinigung und Desinfektion mit einer Einweichanlage zu Leibe rücken. Umgerechnet kostet eine Einweichanlage mit Zusatznutzen wie Desinfektion und Kühlung bei einem 1000 bis 1200 Plätze zählenden Maststall gut 1 Euro je Schwein. Diese Kosten sollte man der meist ungeliebten und zeitaufwändigen Reinigungsarbeit gegenüberstellen und beim Neubau in diese zeitsparende Technik investieren.
Der Fortschrittliche Landwirt, 10/2009, 22ff: Damit die Arbeit nicht zum Albtraum wird.
 

20.05.2009

Tierhaltung und Umweltschutz

MURL: Tierhaltung und Umweltschutz. Moderne Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen Für eine nachhaltige Landwirtschaft ist die Schonung und Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen eine unabdingbare Voraussetzung. Die Landwirtschaft hat deshalb ein natürliches Interesse an einem guten Zustand der Umwelt. Wenn von Umweltproblemen in Zusammenhang mit der landwirtschaftlichen Tierhaltung die Rede ist, dann sind damit hauptsächlich die Freisetzung von Emissionen in die Luft und der Eintrag von Nährstoffen in Grund- und Oberflächengewässer gemeint.
Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW stellt in der Broschüre Tierhaltung und Umweltschutz klar: die Umweltverträglichkeit der Tierhaltung ist nicht primär von der Größe eines Betriebes abhängig, entscheidend sind vielmehr die Haltungsformen in Kombination mit dem Einsatz moderner Technik sowie die jeweiligen Arbeitsmethoden, unter Beachtung der Wirk- und Funktionszusammenhänge in unserer natürlichen Umwelt. Auch räumt das Ministerium mit dem Vorurteil auf, dass Kühe Klimakiller per se sind. In Deutschland tragen Rinder gerade einmal 1,82 Prozent zu den Treibhausgas-Gesamtemissionen Deutschlands bei.
Die Broschüre ist kostenlos im Internet verfügbar.

Auf der Internetseite des Ministerium stehen weitere Informationsmaterialien zur Landwirtschaft bereit: >>>
 

20.05.2009

SHZ-Piétrain-Eber erzielten Spitzenerlöse

Teuerster Eber der Veranstaltung: Kat.-Nr. 43 aus dem Zuchtbetrieb Rohwer, Schülp Auf eine äußerst gelungene Absatzveranstaltung können die Züchterinnen und Züchter der Schweineherdbuchzucht Schleswig-Holstein e.V. (SHZ) zurückblicken: Anlässlich der Eliteversteigerung am 14. Mai 2009 in Neumünster wurden 37 SHZ-Piétrain-Eber zu einem Durchschnittspreis von  2.140 € verkauft.

Teuerster Eber der Veranstaltung war der Eber mit der Kat.-Nr. 43 aus dem Zuchtbetrieb Rohwer, Schülp. Er wurde für 5.100 € nach Spanien verkauft.

 

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