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29.07.2010

aid-Heft zur Schweinehaltungshygieneverordnung überarbeitet

Die Schweinehaltungshygieneverordnung (SchHaltHygV) regelt die verbindlichen Vorgaben zur Stallhygiene und zur Abschottung der Tiere nach außen. Das jetzt neu überarbeitete aid-Heft "Schweinehaltungshygieneverordnung - Fragen und Antworten für die Praxis" fasst die Inhalte der Verordnung leicht verständlich für Landwirte zusammen. Es wird erläutert, für welche Betriebe die Regelungen gelten und es werden Fragen zu Transport, betriebseigenen Kontrollen, Stallreinigung und Desinfektion, zusätzlichen Anforderungen an Zuchtbetriebe und zur Dokumentation der tierärztlichen Untersuchungen beantwortet. Weiterhin werden konkrete Maßnahmen zur Abschottung der Bestände, etwa die Anforderungen bei Zu- und Abgängen oder die Frage, ob betriebsfremde Personen die Stallungen betreten dürfen, behandelt. Das aid-Heft bietet Schweinehaltern einen schnellen Überblick zu den geltenden Regelungen. Tierärzte können sich in einem eLearning-Grundkurs über die SchHaltHygV informieren und das vom Gesetzger für Tierärzte, die Schweinebestände betreuen wollen, geforderte "besondere Fachwissen" in den Bereichen einschlägiger tierseuchenrechtlicher Vorschriften, seuchenprophylaktischer und betriebshygienischer Maßnahmen und der Epidemiologie erwerben.



 

 
28.07.2010

Dr. Torsten Staack ab 01.10.2010 neuer Geschäftsführer der ISN

Im Vorstand der ISN Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e. V. ist eine wichtige Zukunftsentscheidung gefallen.
Dr. Torsten Staack wird neuer Geschäftsführer der ISN.
Der 34-jährige Dr. Staack ist zurzeit Fachbereichsleiter bei der QS Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn. Er tritt seine neue Aufgabe zum 01. Oktober 2010 an.
"Wir freuen uns, mit Dr. Staack eine kommunikationsstarke Persönlichkeit mit Visionen für die deutsche Schweineproduktion gefunden zu haben", so ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes. Der neue Geschäftsführer soll die effektive Arbeit der ISN weiterentwickeln und im engen Kontakt mit Politik, der Wirtschaft und relevanten gesellschaftlichen Gruppen die Interessen der zukunftsorientierten deutschen Schweinehaltung einbringen. Die ISN vetritt mit rund 12.000 Mitgliedern die Anliegen eines Großteiles der deutschen Schweineproduktion.
Dr. Torsten Staack hat nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen promoviert. Nach verschiedenen Tätigkeiten unter anderem in der Unternehmensberatung, ist er zurzeit als Leiter des Bereiches Markting und  Kommunikation bei der QS Qualität und Sicherheit GmbH mit Sitz in Bonn tätig. Der gebürtige Schleswig-Holsteiner ist verheiratet und beabsichtigt, seinen Wohnsitz in die Nähe von Damme zu verlegen.
 

 
28.07.2010

Prognose: 2010 über 10 Millionen importierte Ferkel

(AMI) Deutschland ist der größte Ferkelimporteur weltweit. Bei einem Schlachtaufkommen von über 1 Million Schweinen pro Woche gibt es einen hohen Ferkelbedarf, der nur zu einem Teil durch das inländische Ferkelangebot gedeckt werden kann. Laut Prognose der Argramarkt Infomations-GmbH (AMI) werden Deutschlands Schweinemäster daher im laufenden Jahr voraussichtlich über 10 Millionen Ferkel importieren.
Wichtigste Lieferländer sind Dänemark mit schätzungsweise knapp 7 Millionen Tieren, gefolgt von den Niederlanden mit gut 3 Millionen Ferkeln. Die jährliche Wachstumsrate im Ferkelhandel, vor allem mit Dänemark, wird aber in diesem Jahr geringer ausfallen. Aktuell geht die AMI in diesem Jahr von einem Plus um sieben Prozent aus. In den vergangenen zwei Jahren stiegen die Einfuhren aus Dänemark jährlich noch um über 30 Prozent. Ursache für die Enztwicklung: In Dänemark sind die Schweine- und Ferkellpreise aufgrund verbesserter Erlösmöglichkeiten im Inland auf deutsches Niveau gestiegen. Damit sind die Ausfuhren von Schlachtschweinen und Ferkeln weniger lukrativ geworden.
 

 
27.07.2010

"Natürlicher" Gentransfer gar nicht so selten

Erbsenläuse haben eine Fähigkeit, die sonst nur Pflanzen oder Mikroorganismen besitzen. Die Insekten aus der Gruppe der Blattläuse können Karotinoide  - natürliche Farbstoffe - selber herstellen. Grund: im Erbgut der Läuse findet sich ein Pilzgen, das die Läuse im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte in ihr Erbgut eingebaut haben.
Quelle: Apotheken Umschau, 7/2010, Seite 45.

Siehe auch: Parasitengen in Keimdrüsen des Störs und Erzwespe und Parasitengen
 

 
27.07.2010

i.m.a-Lehrerkalender – mit der Landwirtschaft durch das ganze Schuljahr

Jetzt noch schnell zugreifen: Die letzten Exemplare des kostenlosen i.m.a-Lehrerkalenders für das neue Schuljahr 2010/2011 sind noch verfügbar. Neben den üblichen praktischen Rubriken zur Organisation des Schulalltags beinhaltet der Kalender wichtige Informationsquellen und Ansprechpartner der Agrarbranche. Stunden- und Aufsichtspläne, Zensurenlisten und Hinweise auf Unterrichtshilfen und Erlebnispädagogik bieten Hilfestellung. Der praktische Kalender im Format DIN A6 mit 192 Seiten ist kostenlos erhältlich unter www.ima-agrar.de.
 

 
27.07.2010

Lehrerfortbildung zur Landwirtschaft

ima - Für interessierte Lehrerinnen und Lehrer bietet sich im September die Möglichkeit, an einer Fortbildung zur Landwirtschaft in der Region Weser-Ems teilzunehmen. Am 22. September 2010 wird der Genossenschaftsverband Weser-Ems in Kooperation mit der i.m.a und dem Projekt „Transparenz schaffen“ Pädagogen der Sekundarstufen I und II zu dem Thema „Lernort Bauernhof: Handlungsorientiertes Lernen auf einem Milchviehbetrieb“ in Bockhorn-Grabstede begrüßen. Nach einem kurzen Theorieteil geht es direkt in die praktische Umsetzung, die am Ende auf dem Vorzugsmilchbetrieb Meinen endet, wo alle Teilnehmer zunächst eine handlungsorientierte Hofführung erleben und anschließend beim Füttern, Einstreuen und Melken selbst Hand anlegen können. Das genaue Programm sowie die Anmeldekarte finden Sie unter www.ima-agrar.de
 

 
27.07.2010

Greenpeace verunsichert Verbraucher

IVA: Einer Meldung des Industrieverbund Agrar (IVA) zufolge hat Greenpeace nach eigenen Angaben Strauchbeeren aus überwiegend deutschem Anbau in verschiedenen Supermärkten gekauft und auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersuchen lassen. Das Ergbnis ist unspektakulär: Viele Proben wiesen gar keine Rückstände auf; kamen Rückstände vor, so lagen sie weit unterhalb der gesetzlich festgelegten Höchstgehalte. Das entspricht den umfassenden Untersuchungen der deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden für Lebensmittelsicherheit.
Was macht Greenpeace daraus? "Johannisbeeren mit Pestizid-Cocktails / Grennpeace entdeckt illegale Pestizide in deutschen Strauchbeeren".
Eine Gegenüberstellung der Pressmeldung und der ausführlichen Analyse ist entlarvend.
Das Ergebnis der Analyse: "(...) Keine Überschreitung der gesetzlich zugelassenen Höchstgehalte (...)".
Schaut man in den Tabellen nach  -  so der IVA  -  zeigt sich, dass selbst der höchste gefundene Rückstand nicht einmal die Hälfte des zulässigen Höchtgehalts ausmacht.
 

 
26.07.2010

Tiergesundheit: Prophylaxe vor Therapie

Während Kritiker der Nutztierhaltung den Antibiotika-Einsatz bei Schweinen anprangern, wird im US-amerikanischen Dachverband der Schweinehalter (NPPC) die Auffassung vertreten, dass Tierhalter aus ethischen Gründen verpflichtet sind, die Tierbestände gesund zu erhalten; das erfordere den Einsatz wirksamer Arzneimittel (u. a. Antibiotika). Gesunde Tiere sind die Basis für gesunde Lebensmittel und damit für die menschliche Gesundhei; so der NPPC.
Amerikanische Wissenschaftler aus dem nationalen Zentrum für Krankheitskontrolle und -vorsorge konnten in diesem Zusammenhang keinen Nachweis für den Einfluss des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung und der Resistenzbildung in der Humanmedizin bringen.
Grundsätzlich gilt: So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Um diesem Grundsatz gerecht werden zu können, erscheint es wichtig, der vorbeugenden Impfung besondere Aufmerksamkeit zu widmen, nach dem Motto: Prophylaxe ist besser als Therapie.
 

 
26.07.2010

Deutsches Schweinefleisch nach China

Wie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mitteilte, ist es endlich gelungen, den chinesischen Markt für deutsches Schweinefleisch zu öffnen.
Als Bedingungen für den Import verlangt China eine mehrstufige, detaillierte Risikoanalyse.
Der deutsche Veterinärdienst sowie die beteiligten Unternehmen mussten sich mehreren Audits und Inspektionen unterziehen. Zunächst ist der Export auf Fleisch von Tieren beschränkt, die in Deutschland geboren, aufgewachsen und geschlachtet worden sind.
 

 
26.07.2010

Ausschreibung internationaler DLG-Preis 2011

DLG-Logo Zum 26. Mal vergibt die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft im Jahr 2011 den Internationalen DLG-Preis, mit dem bereits 215 Preisträger aus 21 Ländern ausgezeichnet wurden.
Gesucht werden junge Menschen, die beruflich in der Agrar- und Ernährungswirtschaft aktiv sind oder werden wollen und die sich durch eine gute fachliche Qualifikation, ehrenamtliches Engagement und Kontaktfähigkeit auszeichnen.
Die mit dem Preis verbundenen Stipendien sollen die Preisträgerinnen und Preisträger dabei unterstützen, ihr fachliches Wissen und Können zu erweitern und sich über ihr engeres Berufsfeld hinaus zu qualifizieren.
Bewerbungsunterlagen stehen unter www.DLG.org/jungedlg zum Download zur Verfügung.
Für Informationen steht die E-Mail-Adresse kuhlmann@dlg.org zur Verfügung.
 

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