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08.08.2006

Endemische Influenza im Flatdeck

©Pigpool - Im Fall August schildert die Tierarztpraxis Dr. Heggemann, Tellingstedt, die endemische Verlaufsform einer Infektion mit Influenza A-Virus bei Ferkeln im Flatdeck. In diesem Fall sind zwei Aspekte ungewöhnlich: Sowohl die Jahreszeit, als auch die betroffene Altersgruppe sind für eine klinische Influenza relativ untypisch. Influenzainfektionen finden gehäuft im Winter statt und betreffen vor allem ältere Mastschweine und Sauen. Diese erkranken in aller Regel hoch fieberhaft (40-42°C) mit Fressunlust, hundesitziger Stellung, schmerzhaftem Husten und Atemnot bis hin zu Aborten bei tragenden Sauen. Zwar können auch jüngere Tiere erkranken, jedoch ist der klinische Verlauf der Infektion umso milder, je jünger die Tiere sind. I.d.R. wird daher bei Atemwegserkrankungen in den ersten drei Wochen nach dem Absetzen nicht zwangsläufig auch an eine Influenzainfektion gedacht, sondern vielmehr bakterielle Erreger vermutet. Der Fall beweißt, dass bei einer andauernden oder wiederkehrenden Atemwegsproblematik die Influenza immer diagnostisch mit einbezogen werden sollte! >>>
 

08.08.2006

Tierschutz zu welchem Preis?

Die Nachfrage nach 'tierfreundlichen' Produkten sei groß und steige ständig, so Dil Peeling, Mitglied der Euro-Gruppe für das Wohlergehen der Tiere. Er beruft sich auf eine Studie des National Food Centre aus dem Jahre 2000, die zeige, dass ein Drittel der Bevölkerung in Irland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland ihren Verzehr von Fleisch hauptsächlich aufgrund von Tierschutzerwägungen gesenkt habe. Der Verbrauch von Eiern aus tierfreundlicher Haltung ist ungefähr 2,5 Mal höher als vor 10 Jahren und der Anteil steige ständig, so Dil Peeling. Trotz des Bewusstseins für den Tierschutz, scheint dieses für die Mehrheit der Bürger kein ausreichendes Kriterium beim Einkauf von Lebensmitteln zu sein; Preiserhöhungen werden nur bis zu einer gewissen Grenze akzeptiert. Dem spanischen Akademiker Luis Gosálvez Lara zufolge würden nur 11% der Bevölkerung eine Erhöhung der Fleischpreise von mehr als 25% hinnehmen. >>>
 

07.08.2006

FAL distanziert sich von Greenpeace-Broschüre

In einer umfassenden, im Internet seit dem vergangenen Mittwoch (19.7.2006) angebotenen Broschüre versucht die Umweltorganisation Greenpeace e.V., die ökologischen Gefahren des Anbaus von gentechnisch verändertem Bt-Mais in Deutschland darzustellen. In ihrer Broschüre bezieht sich Greenpeace auf Ergebnisse, die an verschiedenen Forschungseinrichtungen erarbeitet wurden - darunter auch am Institut für Agrarökologie der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig. Allerdings stehen diese Ergebnisse in direktem Widerspruch zu den Aussagen der Greenpeace-Broschüre. Der Leiter des FAL-Forscherteams Dr. Christoph Tebbe erklärt dazu: "In der Greenpeace Broschüre werden Einzelergebnisse unserer Forschung aus dem Zusammenhang gerissen und gezielt herausgepickt, offenbar um eine bereits vorgefasste Meinung zu untermauern. Messwerte werden genannt, ohne darauf hinzuweisen, dass diese häufig hundert bis tausendfach unter denen einer wirksamen Dosis liegen. ..." >>>
Mehr Informationen zur Gentechnik auf unserer Internetseite
 

07.08.2006

Terminänderung bei den Zuchtschweineauktionen 2006

Die Niedersächsische Erzeugergemeinschaft für Zuchtschweine e.G. (NEZ) wird ab August 2006 in Nordheim keine Auktionen mehr veranstalten. Die Termine am 24. August, 05. Oktober, 02. November sowie 14. Dezember 2006 finden nicht mehr statt.
Zu den Zuchtschweineaktionen 2006
 

07.08.2006

Neue Nutztierhaltungsverordnung

Am 03.08.06 sind die neuen Tierschutzbestimmung für Geflügel und Schweine mit der geänderten Nutztierhaltungsverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Sie traten am 04.08.06 in Kraft. Für die Schweinehaltung gelten damit unmittelbar (zum Teil ohne Übergangsfrist!) eine Reihe neuer Bestimmungen.
 

04.08.2006

Geringe Salmonellenbelastung bei deutschem Schweinefleisch

Nach einem Bericht der European Food Safety Authority (EFSA) beträgt der Anteil positiver Salmonellenbefunde bei Frischfleischproben in der Schlachtung in Deutschland nur 0,5%. Damit liegt die Belastung sogar noch niedriger als in Dänemark, wo der Anteil 0,8% beträgt., schreibt die ISN in einer Pressemeldung vom 02.08.06. >>>
 

01.08.2006

PIC: strategische Partnerschaft mit der dänischen Besamungsstation "Den Åbne Ornestation"

Das Zuchtunternehmen PIC hat eine strategische Partnerschaft mit "Den Åbne Ornestation" (deutsch: "Die offene Eberstation"), einer Vereinigung dänischer Investoren und engagierter PIC-Kunden in Dänemark, abgeschlossen. PIC wird die Station mit Zuchttieren beliefern sowie mit technischem Know-how im Bereich quantitativer Genetik und Biotechnologie unterstützen. Eber verschiedener Zuchtlinien werden nach speziell für die dänischen Produzenten angepassten Teilzuchtwerten ausgewählt. Die Führung der strategischen Partnerschaft erfolgt durch die PIC Deutschland GmbH in Schleswig. >>>
 

28.07.2006

10 Mio. „neue“ Schlachthaken geplant

"Nach Jahren der Konsolidierung in der deutschen Schlachtbranche wird wieder kräftig investiert!", heißt es in einer Pressemeldung der Interessengemeinschaft Nord-Westdeutscher Schweinehalter (ISN) vom 27., Juli 2006. Die Expansionspläne einiger Schlachtunternehmen beliefen sich zusammen auf eine jährliche Kapazität ca. 10 Mio. Schlachtschweinen. Bei dem aktuellen Preisniveau von € 1,70 je kg Schlachtgewicht entspricht dies einem Umsatz von ca. € 1,6 Mrd.! >>>
 

27.07.2006

Bestand an Rindern und Schweinen in Deutschland sinkt

Nach vorläufigen Ergebnissen der repräsentativen Erhebung über die Viehbestände zum Stichtag 3. Mai 2006 standen 26,5 Millionen Schweine, 12,8 Millionen Rinder sowie 2,6 Millionen Schafe in den Ställen der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hat der Schweinebestand damit gegenüber der Erhebung im Mai 2005 um 1,5% und gegenüber der Erhebung im November 2005 um 2,0% abgenommen. >>>
 

26.07.2006

Rahmenvereinbarung zur Klassifizierung in Niedersachsen verabschiedet

Der Landesmarktverband Niedersachsen für Vieh und Fleisch hat eine Rahmenvereinbarung für eine einheitliche Klassifizierung, Verwiegung und Kennzeichnung von Rindern und Schweinen verabschiedet. Als Dachorganisation aller niedersächsischen Verbände des Vieh- und Fleischsektors von der Landwirtschaft bis zur Fleischwarenindustrie empfiehlt der Landesmarktverband nun den Schlacht- und Klassifizierungsunternehmen in Niedersachsen, der Rahmenvereinbarung beizutreten. Begrüßt wurde die privatrechtliche Lösung auch im niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Schon im Vorfeld hätten die Klassifizierungsunternehmen SGS und Luxcontrol zugesichert, der Rahmenvereinbarung in Niedersachsen beizutreten, heißt es in einer Presseinformation der ISN. >>>
 

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