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03.05.2013

Vilomix mit neuem Mineralfutterkonzept für Mastschweine

Vilomin Unter dem Namen VILOMIN® EVA hat der Tierernährungsspezialist aus Neuenkirchen-Vörden ein neues Mineralfutterkonzept umgesetzt. Durch den Zusatz eines abgestimmten Wirkstoffkomplexes aus Enzymen, Vitaminen und Aminosäuren im Mineralfutter will die Deutsche Vilomix ihre Zielsetzung, die Futterverwertung bei Mastschweinen zu steigern, noch effizienter umsetzen. Der Einsatz kostenintensiver Proteinfuttermittel kann auf das Notwendige reduziert werden. Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Schweinemast kann VILOMIN® EVA einen nachhaltigen Beitrag zur Reduzierung der Futterkosten leisten. Weitere Informationen unter www.vilomix.com/eva oder bei Herrn Christoph Ebbeskotte (Tel. 05493/987043, cebbeskotte@vilomix.com).

Für Fragen zum neuen Mineralfutter können sich Teilnehmer der ZDS-Fachtagung am 07.05. in Bamberg auch an die Herren  Bucher und Butz wenden.
 

03.05.2013

Exkursionen in die Landwirtschaft - Betriebe stellen sich vor

Um Kindern, Jugendlichen und auch interessierten Erwachsenen Einblicke in die moderne Tierhaltung zu ermöglichen, empfiehlt sich die Besichtigung eines Betriebes.
In unserer neuen Rubrik Exkursionen in die Landwirtschaft stellen wir künftig Betriebe vor, die sich im Rahmen des Projektes EinSichten in die Tierhaltung engagieren. Die I.M.A. beginnt ihre Exkursionen-Serie durch die Welt der Tierhaltungs-EinSichten mit dem Betrieb von Henrik Lütke Brintrup im Münsterland. Der 44-jährige Landwirt hat den Familienbetrieb vor zehn Jahren von seinem Vater übernommen. Die Geschichte des Hofes lässt sich bis ins Jahr 1290 zurückverfolgen. Stallfenster ermöglichen Einblicke in die Welt von 280 Sauen mit ihren Ferkeln sowie in die Ställe von 900 Mastschweinen.
 

03.05.2013

Der Knigge für Feld und Flur

Knigge Feld Flur Pünktlich zur Frühlings- und Ausflugssaison veröffentlicht der information.medien.agrar e.V. (i.m.a) den Knigge für Feld und Flur. Die Broschüre erläutert Fahrradfahrern, Reitern, Joggern und Spaziergängern, was sie im Umfeld landwirtschaftlicher Flächen beachten sollten und gibt Tipps für das richtige Verhalten in Feld und Flur.
Das 38. Heft aus der Reihe der 3-Minuten-Informationen ist besonders als Argumentationshilfe für Landwirte geeignet. Die enthaltenen Tipps sollen Missverständnissen zwischen Erholungssuchenden und Landwirten vorbeugen, zum Dialog anregen und das gute Miteinander auf dem Land fördern. Die kostenlose Broschüre im praktischen Postkartenformat kann imi.m.a-Webshop bestellt werden.
 

03.05.2013

Jederzeit für jedermann Einsichten in die Tierhaltung

Tobias Großerichter Dem Eindruck, dass Landwirte heutzutage etwas zu verbergen haben, tritt Sauenhalter Tobias Großerichter beherzt entgegen. Statt hohe Zäune um seinen Schweinestall zu ziehen, stellt er ein großes Herzlich-Willkommen-Schild auf und baut Podeste an seine Stallfenster, damit Besucher von außen bessere Einsichten in die moderne Art konventioneller Tierhaltung bekommen.
 

02.05.2013

Wettbewerbsfähigkeit von Ökoprodukten werden analysiert

Die Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln hat in Deutschland auch in den letzten Jahren weiter zugenommen. Dieser Wachstumstrend spiegelt sich bisher allerdings nur bedingt in der Entwicklung der heimischen Erzeugung wieder. Vielmehr konnte in den letzten Jahren beobachtet werden, dass der Anteil importierter Öko-Ware am deutschen Ökomarkt weiter gestiegen ist. Um das Marktpotenzial für die heimische Öko-Produktion besser ausnutzen zu können, bedarf es fundierter Informationen über die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Erzeugung in Deutschland und darauf aufbauend geeignete Strategien, um diese zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel eines Forschungsvorhabens, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Öko-Getreide-, Ölsaaten- und Körnerleguminosenproduktion im Vergleich zu ausgewählten Hauptkonkurrenzländern zu analysieren und für die Praxis und Agrarpolitik Strategien zur Produktionsausdehnung in Deutschland zu entwickeln.
 

02.05.2013

Gibt es Grenzen des Wachstums?

Grenzen des Wachstums, ZDS-Fachtagung am 07. Mai 2013

Vor dem Hintergrund der aktuellen Bundesratsinitiative zur Än­derung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung erhält die öffentlichen ZDS-Fachtagung am 07. Mai 2013 in Bamberg (13.00 bis 17.30 Uhr), mit der sich namhafte Referenten mit der Frage befassen, ob und in welchem Maße sich Grenzen des Wachstums für die deutsche Schweineproduktion ergeben, besondere Brisanz.  Mittlerweile liegen rd. 170 Anmeldungen vor.
Prof. H. v. Witzke, Humboldt Universität, Berlin, wird die Möglichkeiten und Grenzen des internationalen Marktes analysieren. Dr. M. Lendle, Institut für Nachhaltiges Management, wird die Bedeutung der Nachhaltigkeit für künftiges Wachstum beleuchten. DBV-Vizepräsident W. Schwarz hat die Aufgabe übernommen, die Perspektiven der deutschen Schweinehaltung aus Sicht des Berufsstandes unter dem Eindruck einer kritischen öffentlichen Debatte über die moderne Schweinehaltung bewerten. Als vierter Referent wird G. Breitenwinkler, Schweinehalter aus Bayern, seine einzelbetrieblichen Überlegungen und Entscheidungen zur Frage künftiger Positionierung im globalen Markt skizzieren. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Holler, DLG Verlag.
Eine Teilnahme ist kostenlos nach Voranmeldung. Weitere Informationen

 

02.05.2013

In Sibirien entsteht Riesenfarm

In Sibirien soll Anfang 2014 mit dem Bau einer Schweinemastanlage für rd. 120.000 Mastschweine begonnen werden. Ziel sei die jährliche Produktion von rd. 24.000 Tonnen Fleisch. Initiator ist eine Futtermittelfirma, die rd. 150 Mio. US-Dollar investieren will. Allerdings werden rd. 80 % der Geldmittel aus Krediten stammen, was nur bei prognostiziert guter Verzinsung möglich ist.
 

02.05.2013

"Neues" Stressgen sorgt für Aufregung

Stress ist grundsätzlich nicht negativ. Es wird zwischen dem positiven sog. Eustress und negativen Distress unterschieden. In der Tierhaltung ist er v.a. dann von Bedeutung, wenn Gesundheit, Wohlergehen und Produktqualität leiden. Heute ist z.B. möglich, mit Hilfe des sog. MHS-Gentests rein- und mischerbige Stressresistenz bei Zuchtschweinen zu ermitteln und für die Zucht zu nutzen. Die deutschen Schweinezüchter nutzen den Test sehr erfolgreich und haben alle Ausgangsrassen nahezu vollständig saniert, Fleischqualitätsmängel gehören seit dem der Vergangenheit an.

Wissenschaftler aus Amerika haben jetzt bei ihren Schweinen einen weiteren Genort gefunden, der v.a. bei drei Monate alten männlichen Schweinen zu einem Stresssyndrom führen könnte. Indikator sollen besonders hohe Herzfrequenzen und das Enzym Creatinphosphokinase sein, das sich bei anfälligen Tieren drei Mal so häufig analysieren lässt. Welche Bedeutung die Ergebnisse für die dt. Schweinezucht haben, bleibt abzuwarten.
 

02.05.2013

Die Suggestion von Gefahren kann Krankheitssymptome auslösen

©aho - Kaum eine Woche vergeht, in der nicht in den Medien über gefährliche Rückstände in Lebensmittel oder anderen Risiken berichtet wird. Dabei nutzen insbesondere Politiker und NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) dieses Vehikel ausgiebig zur Selbstdarstellung. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mahnen jetzt, dass mit Warnungen vor vermeintlichen Gesundheitsrisiken verantwortungsvoll umgegangen werden sollte. Wie einem Bericht in der Fachzeitschrift Journal of Psychosomatic Research zu entnehmen ist, können solche Berichte bei empfindlichen Menschen Krankheitssymptome auslösen, obwohl es objektiv keinen Anlass dafür gibt.

Michael Witthöft, G. James Rubin: Are media warnings about the adverse health effects of modern life self-fulfilling? An experimental study on idiopathic environmental intolerance attributed to electromagnetic fields (IEI-EMF), Journal of Psychosomatic Research, März 2013, DOI: 10.1016/j.jpsychores.2012.12.002
 

02.05.2013

Thünen-Institut veröffentlicht Forschungsergebnisse aus einem Freilandanbau mit Bt-Mais

Im Rahmen eines Freilandversuchs mit gentechnisch verändertem Mais (Bt-Mais), der in den Jahren 2008 bis 2010 in Braunschweig stattfand, untersuchten Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Biodiversität und des Lehrstuhls für Tierökologie und Tropenbiologie der Universität Würzburg die Wirkung von Maispollen auf Honigbienen. Bei dem Mais handelte es sich um eine gentechnisch veränderte Sorte, die insgesamt drei unterschiedliche insektenschädigende Proteine (Eiweiße) bildet. Sie ist dadurch gegenüber Maisschädlingen wie dem Maiszünsler oder dem Maiswurzelbohrer geschützt, ohne dass chemische Insektizide eingesetzt werden müssen.
n einer aktuellen, im Internet frei zugänglichen Fachpublikation(1) berichten die Thünen-Wissenschaftler gemeinsam mit ihren Würzburger Kollegen jetzt über die Auswirkungen der Maispollen-Ernährung auf Ammen-Bienen.

Quelle: Effect of Stacked Insecticidal Cry Proteins from Maize Pollen on Nurse Bees (Apis mellifera carnica) and Their Gut Bacteria. PLOS ONE 10.1371/journal.pone.0059589
 

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