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08.12.2011

Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle

In diesem ebenso spannenden wie provokativen Buch zeigt Nicolai Worm, wie man eine gengerechte, gesunderhaltende Lebensweise im 21. Jahrhundert aussehen könnte. Denn die menschlichen Gene scheinen auf ein Essen und Trinken wie im Schlaraffenland, wie wir es in den Industrieländern kennen, schlecht vorbereitet zu sein. Unser Genprogramm funktioniert immer noch wie in der Steinzeit. Ernährungsabhängige Störungen nehmen rapide zu, Syndrom X entwickelt sich weltweit zu einer tödlichen Epidemie nie gekannten Ausmaßes. Der Autor verrät, wie die Spezies Mensch auf die schiefe Ernährungsbahn geraten ist und warum die angeblich gesunde Ernährung tatsächlich eher krank macht. Er zeigt aber auch Wege auf, wie wir uns aus der Ernährungsfalle befreien können. systemed Verlag, Lünen 280 Seiten, vierfarbig illustriert von Stefanie Harjes Format: 16,5 x 23,5 cm, Paperback mit Klappen. ISBN: 978-3-927372-23-8, 19,90 €
 

08.12.2011

Die aktuelle SuS 6/2001 ist da

Schweinezucht und Schweinemast Die aktuelle SuS, Ausgabe 6/2011, ist soeben erschienen. U.a. mit folgendem Inhalt:
  • Genomische Selektion – wie groß ist der Nutzen?
  • Wir setzen 110 kg Wurfmasse ab (Fotos zum Betrieb)
  • Serie Fruchtbarkeits-Check: So wird’s gemacht
  • Ohne Husten durch die Mast
  • Mast: Nicht zu teuer bauen!
  • Mast-Konzept für mehr Umtriebe
  • Tierschutz: Viel Aufklärung nötig!
  • Fleisch zum Schleuderpreis
Hier klicken, wenn Sie die Versuchsberichte online lesen wollen.
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08.12.2011

Gruppensäugen: gut für das Ferkel, schlecht für die Sau?

Im Rahmen eines Projektes an der Universität Kiel wurde die Gruppenhaltung mit Einzelbuchtsteuerung für laktierende Sauen (GELAS) mit der konventionellen Haltung verglichen. Dafür wurden sechs Abferkelbuchten mit Ferkelschutzkorb installiert. Jede Bucht war 4,7 qm groß. Zwischen den beiden Buchtenreihen befand sich eine 13 qm große Bewegungszone und jede Sau konnte mit Hilfe eines Ohrsenders nur die ihr fest zugeordnete Bucht betreten. Die konventionellen Vergleichsgruppen waren 5,2 qm groß.
 

08.12.2011

Wie muss der Stallfußboden der Zukunft aussehen?

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft Katrin Rau, Mitarbeiterin der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, informierte rd. 150 Teilnehmer des Thüringer Schweinetages am 01.12. in Stadtroda über die Auswirkungen der Fußbodengestaltung im Mastschweinestall auf das Leistungniveau der Tiere, die Auswirkungen auf die Umwelt (incl. Arbeitsschutz) und die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse.
Hintergrund war die Modernisierung einer Altanlagen mit Teilperforierten Böden. Dieses Verfahren wird wegen der festen Liegefläche aus Tierschutzgründen häufig gefordert. Leider wurden diese Flächen in dem zu modernisierenden Stall von den Tieren trotz zahlreicher Managementmaßnahmen zu oft verkotet, was zu schlechten Klimawerten im Stall und damit zu vermehrten Ammoniakemissionen führte.
 

08.12.2011

Pietrain oder Duroc-Endprodukteber?

Top Agrar In der aktuellen Top Agrar (12/2011) werden die Arbeiten des 4. Meister- und Fachschularbeiten-Wettbewerbs vorgestellt. Der erste Preis ging an den 28-jährigen Florian Deters aus Meppen für seine Analyse verschiedener Eber-Genetiken – vom Abferkelstall bis zum Schlachthaken.
Für den Ferkelerzeuger, der 190 Hülsenberger Sauen im geschlossenen System versorgt, war wichtig, was am Ende auf das Mastschwein gerechnet übrig blieb.
Dafür selektierte der Junglandwirt zwei vergleichbare Sauengruppen á 15 Tiere und belegte die Tiere entweder mit Duroc- oder mit Pietrain-Genetik. In der Ferkelerzeugung hatte die Duroc-Gruppe knapp die Nase vor (2,20 € pro Sau und Jahr), in der Ferkelaufzucht gab es kaum Unterschiede (+ 15 Cent pro Pietrain-Ferkel), aber in der Mast überzeugten die Pietrainkreuzungen deutlich. Eine um 1,4 % bessere Ausschlachtung und 0,053 mehr Indexpunkte pro kg sorgten für einen Unterschied von mehr als 10 € pro Mastschwein. Mit der Umstellung der Masken dürften die Unterschiede zwischen den Vaterrassen vermutlich noch deutlicher ausfallen.
 

08.12.2011

„Faserfuttermittel“ stärken den Darm von Sauen

Proteinmarkt Fester Kot, Gebärmutterentzündungen und Milchmangel sind heute häufig Begleiter der Geburten von Sauen. Stimmt die Kotkonsistenz vor und nach der Geburt sind auch die anderen beiden Erscheinungen häufig kein Thema. Sicherlich sind diese Erscheinungen nicht monokausal zu sehen. Wichtige Gründe könnten die mangelnde Ca-Mobilisierungskapazität der Sau (zu hohe Ca-Versorgung vor der Geburt) oder zu hoher Harn-ph-Wert (z.B. schlecht abgestimmte Mineralfutter) darstellen.Häufig ist aber eine schlechte Versorgung der Sau mit Futtermitteln, die die Darmmotorik anregen, Schuld an diesen Problemen. Die Darmgesundheit und –funktionalität  ist nicht nur ein ganz wichtiger Punkt bei der Realisierung von Leistungszielen jenseits der 28 abgesetzten Ferkel, sondern sollte bei jeder Sau optimiert werden.
 

08.12.2011

ErlebnisBauernhof 2012: Tierschutz und Produktivität sind eine Einheit

Erlebnisbauernhof auf der "Grünen Woche", Berlin Der ErlebnisBauernhof auf der Internationalen Grünen Woche 2012 präsentiert sich mit einem deutlich erweiterten Ausstellungsbereich Tierproduktion. Das gibt die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) als federführender Organisator des ErlebnisBauernhofes heute bekannt. Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, erklärt die Besonderheit: Der ErlebnisBauernhof 2012 will ein Signal setzen: Unser Hallenmotto Aufbruch zu Grünem Wachstum gilt für die gesamte Agrarbranche. Im tierischen Bereich bedeutet Grünes Wachstum, dass Tierschutz und Produktivität keine Widersprüche sind. Beides gehört zusammen. Durch die Präsentation von modernen Ställen und modernster Technik machen wir deutlich, wie Innovation im Stall das Tierwohl vergrößert.
In einem modernen Schweinestall, von der MIK International AG mit einem Anti-Rutsch Ferkelrost mit energieeffizientem Wärmesystem, einem Breifutterautomat und dem innovativen Schweinespielzeug MIK-TOY ausgerüstet,  sind 15 junge Schweine zu sehen. Für gute Luft im Stall sorgt dabei die Hagola Biofilter GmbH mit ihrem DLG-zertifizierten und europaweit patentierten Biofilter.
 

08.12.2011

Biobranche und Regionalbewegung - zwei Welten

(aid) - Der Lebensmitteleinzelhandel engagiert sich zunehmend in Sachen Regionalität. Davon zeugen etliche regionale Handelsmarken. Im Naturkostfachhandel hingegen führen Bioprodukte mit einem Regionallabel noch ein Nischendasein. Bisher kooperieren nur ganz wenige Naturkostgroßhändler mit regionalen Vermarktungsinitiativen. Das ergab eine aktuelle Studie des Instituts für Ländliche Strukturforschung (ifls). Es besteht bislang kaum eine Schnittstelle der Regionalinitiativen zur Biobranche, erläutert Armin Kullmann vom ifls. Von ihrem Selbstverständnis her ticken Regionalbewegung und Biobranche nämlich ganz anders. Entsprechend unterschiedlich würden beide Welten ihre Vermarktungsstrategien gestalten. Der Studie zufolge gibt es in Deutschland 149 Initiativen mit Bio-Produkten, darunter 46 rein ökologische sowie 103 Initiativen mit hybrider Vermarktung. Letztere vermarkten ihr gemischtes - sprich konventionelles und biologisches - Sortiment weitgehend über den konventionellen Lebensmitteleinzelhandel. ...

Anm. ZDS: Marktbeobachter und Wissenschaftler sind über die Entwicklung nicht verwundert. Der steigende Importanteil von Bioprodukten (zum Nachteil heimischer Bioerzeuger) lässt sich mit steigender Nachfrage nach regionalen Produkten kaum rechtfertigen. Wissenschaftlich betrachtet kann der Import dabei durchaus ökologische Vorteile haben, wie die Veröffentlichung Bananas from Bavaria des Humboldt Forums für Ernährung und Landwirtschaft e. V. (HFFA) zeigt.
 

08.12.2011

Unterstützung für belgische Pietrainzüchter

In Belgien wird über die staatliche Unterstützung der Schweinezucht nachgedacht. Ein soeben vorgelegter Aktionsplan sieht für Piétrain-Züchter Beihilfen in Höhe von bis zu insgesamt 100 Euro je Piétrain-Zuchtsau vor. Angeblich habe die EU-Kommission dieser Maßnahme bereits zugestimmt. Als Grund führt die flämische Regionalregierung an, einem angeblich drohenden Verlust der notwendigen genetischen Vielfalt der Rasse Piétrain begegnen zu wollen.
Die Rasse Piétrain gehört in der europäischen Schweinehaltung zu der wichtigsten Vaterrasse. Sie zeichnet sich durch hohe Magerfleischanteile und eine hervorragende Schlachtausbeute aus.
Experten aus dem Kreis der Schweinezucht sehen die angekündigen Maßnahmen kritisch. Nicht nur, weil dies zu Wettbewerbsverzerrungen in Europa führt, sondern auch, weil die belgische Zucht für Extremtypen bekannt ist. Während Deutschland seit Jahren mittels eines Gentestes auf stressstabile Pietrain-Linien züchtet, hört man hierzu aus Belgien wenig.
 

08.12.2011

Neues Kundenmagazin GENial online

GENial 2/12/11 Die Zuchtorganisation German Genetic hat soeben ihre aktuelles Kundenmagazin GENial veröffentlicht. Neben der Vorstellung aktueller Zucht- und Mastleistungsergebnisse von Kundenbetrieben, werden ausgesuchte stressselektierte Eber der Rasse Pietrain vorgestellt. Das Unternehmen informiert über seine züchterische Arbeit bei den sog. funktionale Merkmalen wie Abferkelverhalten, Ferkelvitalität, Säugeverhalten, Wurf-Qualität, Rausche- sowie Gruppenverhalten und welche Rolle der neue Online-Sauenplaner dabei spielt. Das Heft enthält eine Checkliste zur Optimierung des Geburtsmanagements.
German Genetic ist Partner des Gutfleischprogrammes der EDEKA Südwest.
 

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