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16.12.2011

Juniorprofessur (W1) für „Popuationsgenomik von Wirt-Pathogen-Systemen bei Nutztieren“ an der GAU Göttngen zu besetzen

An der Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen ist eine Juniorprofessur (W1) für Populationsgenomik von Wirt-Pathogen-Systemen bei Nutztieren zum nächstmöglichen Termin zu besetzen. Die zukünftige Stelleninhaberin/Der zukünftige Stelleninhaber soll das Fachgebiet in Forschung und Lehre vertreten. Die Forschungsansätze sollen zu einem besseren Verständnis der Adaptationsmechanismen und Wechselwirkungen von Wirt und Pathogen auf genomischer Ebene beitragen. Die Forschungsarbeiten sollen sich auf ausgewählte Wirt-Pathogen-Systeme bei Nutztieren (einschl. Aquakultur) konzentrieren und können sowohl einen experimentellen als auch einen theoretischmethodischen Schwerpunkt haben.
Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2012.
 

16.12.2011

Seminar "Hohe Tiergesundheit bei minimalem Antibiotikaeinsatz"

Tierärztliche Hochschule Hannover Am 3. Februar 2012 findet das Seminar Veterinary Public Health zum Thema Hohe Tiergesundheit bei minimalem Antibiotikaeinsatz an der Tierärztlichen Hochschule Hannover statt. Es wird berichtet, welche Wege in den europäischen Nachbarstaaten beschritten wurden und werden. Praxisnahe Referate stellen Konzepte zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes vor. Es erfolgt eine Bestandsaufnahme über die derzeitigen und zukünftigen Aktivitäten in Deutschland aus wissenschaftlicher und behördlicher Sicht. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch der Konrad-Bögel-Nachwuchsförderpreis für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der veterinärmedizinischen Epidemiologie bzw. des Veterinary Public Health verliehen.
 

16.12.2011

TOPIGS intensiviert Zuchtaktivitäten in China

Das niederländische Zuchtunternehmen TOPIGS hat jetzt die Lieferung von Zuchtsauen nach China intensiviert. Anfang Dezember wurden 1.000 Zuchtsauen von einer TOPIGS Nucleus Farm in Canada nach China eingeführt. Mit dem Aufbau eines eigenen Zuchtbestandes in China will TOPIGS der wachsenden Nachfrage nach robusten und hochproduktiven Sauen mit TOPIGS Genetik nachkommen.
Die Zuchtherde wird in einer neu errichteten Zuchtfarm von TOPIGS Huanshan untergebracht werden. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture zwischen TOPIGS und der Huan-Shan Group. Huanshan ist eine Genossenschaft mit mehr als 1.800 Mitarbeitern, die moderne Produktionsverfahren in China etabliert - beginnend bei der Zucht und Genetik über die Mast bis hin zu eigenen Schlachtanlagen.
 

15.12.2011

Resistenzen aus der kommunalen Kläranlage

Einer aktuellen amerikanischen Studie zur Folge, sind Abwässer aus kommunalen Kläranlagen mit Resistenzgenen belastet. Untersucht wurden das gereinigte Abwasser einer der modernsten Kläranlagen in Duluth, Minnesota. Auffallend war der hohe Resistenzgrad gegen Antibiotika aus der Klasse der Tetracycline, die sowohl bei der Aknebehandlung, bestimmten Geschlechtskrankheiten aber auch bei Milzbrand verstärkt Anwendung finden.

Quelle: Timothy M. LaPara, Tucker R. Burch, Patrick J. McNamara, David T. Tan, Mi Yan, Jessica J. Eichmiller. Tertiary-Treated Municipal Wastewater is a Significant Point Source of Antibiotic Resistance Genes into Duluth-Superior Harbor. Environmental Science & Technology, 2011; 45 (22): 9543 DOI: 10.1021/es202775r

Eine andere Spur im Abwasser führt zur Antibabypille. Im Gegensatz zu den natürlichen Sexualhormonen sind die Wirkstoffe der Pille ziemlich stabil. Sie werden über den Urin ausgeschieden und durch die Toilette in die Kläranlagen gespült. So gelangt der aktive Verhütungsmix aus der Kloschüssel in unsere Gewässer, aus denen die Wasserwerke wieder Trinkwasser gewinnen, informierte bereits der EU.L.E.N-SPIEGEL, 1/1998. Mittlerweile stehen die Östrogene sogar im Verdacht, bei Männern Prostatakrebs auszulösen.
 

15.12.2011

"Nachhaltigkeit" kritisch beleuchtet

DMW - Die Milchwirtschaft Motor einer zukunftsfähigen deutschen Landwirtschaft war und ist das Prinzip der Nachhaltigkeit. Ohne dessen Beachtung ist eine Ernährung der Bevölkerung mit ausreichend Nahrung auf qualitativ hohem Niveau undenkbar. In der Vergangenheit wurde dies durch Stärkung der bäuerlichen Eigenverantwortung erreicht. Der Frage, welche Auswirkungen eine zunehmende Gängelung der Bauern haben kann, geht Georg Keckl in dem Beitrag Hybris Nachhaltigkeit (DMW - Die Milchwirtschaft, Ausgabe 24/2011) nach. Für ihn fußen zusätzliche Verordnungen, ein Erosionsschutz-Kataster und ein zunehmender Bürokratismus auf Vorurteilen gegenüber einer modernen Landwirtschaft und seien Ausdruck des Misstrauens gegenüber einer bewährten nachhaltigen und erfolgreichen Bewirtschaftungweise. Der Landwirt und Agrarstatistiker erinnert in seinem Artikel an die Ursprünge des Nachhaltigkeitsgedankens und ist erstaunt über dessen inflationären Gebrauch. Er will mit dem Artikel zur Versachlichung beitragen und erreichen, dass das ursprüngliche Ziel stärker ins Bewußtsein rückt: eine Ertragssteigerung ohne Raubbau.

Der Artikel wurde uns freundlicherweise vom Verlag Th. Mann GmbH, 45127 Essen, Herausgeber der DMW - Die Milchwirtschaft überlassen.
 

15.12.2011

Wie klimafreundlich ist Heizen mit Holz wirklich?

BMU: Richtig verwendet, ist Holz ein umweltgerechter Brennstoff. Mit gut aufbereitetem Holz aus Ihrer Region, einer modernen Feuerstätte und einer sachgerechten Handhabung können Sie dazu beitragen, dass Ihr Holzofen oder Holzkessel für behagliche Wärme sorgt und die Umwelt nicht allzu sehr belastet. Die Umwelt und Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken!, klart eine aktuelle Broschüre des Umweltbundesamtes (BMU) auf mit dem Titel Heizen mit Holz. Ein Ratgeber für richtiges uns sauberes Heizen. Idealerweise entstehen bei der Verbrennung des Holzes nur Kohlendioxid, Asche und Wasser ... . Dieses Kohlendioxid trägt nicht zur Erderwärmung bei, falls nur so viel Holz verbrannt wird, wie nachwächst – denn dann binden nachwachsende Bäume und Sträucher das bei der Verbrennung entstandene Kohlendioxid. Doch stimmt das wirklich?
 

15.12.2011

Ressourcenschonung durch moderne Tierhaltung

Warum lassen sich mit immer weniger Tieren, immer mehr Menschen ernähren? Das Geheimnis liegt in moderner Tierzucht und moderner Produktionstechnik. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer amerikanischen Studie, die die Umweltauswirkungen der modernen (2007) US-Rindfleischproduktion mit Methoden aus dem Jahr 1977 verglichen hat.
Eine moderne Fleischproduktion benötigt deutlich weniger Ressourcen als die entsprechenden Systeme im Jahr 1977 - bei besserer Versorgung. Um 1 Mrd. kg Rindfleisch zu erzeugen werden im Vergleich zu früher weniger Tieren (69,9 %), weniger Futtermittel (81,4 %), weniger Wasser (87,9 %) und weniger Fläche (67,0 %) benötigt. Entsprechend reduzierte sich der Wirtschaftsdunganfall (81,9 %) sowie die Treibhausgasemissionen deutlich.
 

15.12.2011

Haustiere an Weihnachten nicht leichtfertig verschenken

Die Landwirtschaftsministerin von Schleswig-Holstein, Dr. Juliane Rumpf, hat heute dazu aufgerufen, zu Weihnachten nicht leichtfertig Haustiere zu verschenken. Haustiere sind keine Spielzeuge, so Juliane Rumpf mit Blick auf Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen & Co. Ihre Haltung bringe für einen langen Zeitraum ein erhebliches Maß an Verantwortung, Pflichten und Kosten mit sich. Endstation für ungeliebte Tiere sei leider allzu häufig das Tierheim, oder die Tiere würden verbotenerweise einfach ausgesetzt. Frau Rumpf empfahl, vor einer Anschaffung folgende Checkliste genau zu prüfen:
  1. Können die Anforderungen an den Platz und spezielle Einrichtungen für das Tier erfüllt werden (zum Beispiel Hundezwinger, Terrarium)?
  2. Sind tiergerechte Ernährung, Unterbringung, Haltung und Pflege sichergestellt?
  3. Ist gegebenenfalls über viele Jahre ständig genug Zeit zum Füttern, Pflegen, Ausführen und Reinigen vorhanden? Wer kümmert sich um das Tier während Urlaub oder Krankheit?
  4. Welche laufenden Kosten entstehen (Steuern, Versicherungen, Futter, Pflegemittel, Tierarzt)? Ist die Bereitschaft vorhanden, diese zu tragen?
  5. Hat der künftige Besitzer die notwendigen Fähigkeiten und auch die körperlichen Kräfte, um mit dem Tier richtig umzugehen?
  6. Besteht eine Allergie, zum Beispiel gegen Tierhaare? Welche Krankheiten können durch das Tier verursacht werden?
  7. Können von dem Tier Gefahren ausgehen, insbesondere für Kinder?
  8. Sind der Hauswirt und die Mitbewohner des Hauses mit der Tierhaltung einverstanden?
  9. Wird das Tier nicht bloß als Spielzeug  betrachtet? Ist die gewählte Tierart zum  Beispiel für Kinder geeignet?
  10. Ist der künftige Besitzer bereit, den Lärm zu akzeptieren und auch den Schmutz zu beseitigen, den das Tier eventuell verursacht?
 

15.12.2011

Förderung von Forschungsvorhaben zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt

Soeben hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit eine Bekanntmachung zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt veröffentlicht. Mit dem Bundesprogramm sollen Vorhaben gefördert werden, denen im Rahmen der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt eine gesamtstaatlich repräsentative Bedeutung zukommt oder die diese Strategie in besonders beispielhafter und maßstabsetzender Weise umsetzen. Die geförderten Maßnahmen müssen dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung sowie der Entwicklung der biologischen Vielfalt dienen. Mit dieser Bekanntmachung soll das Innovationspotenzial für die Entwicklung und Erprobung anwendungsorientierter, kooperativer Strategien und beispielhafter Maßnahmenkonzepte zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt gefördert werden. Gefördert werden sollen Konsortien aus Forschungs- und Praxispartnern, die ein gemeinsames Verbundprojekt durchführen.
 

15.12.2011

Rapsextraktionsschrot zusammen mit Maisprodukten in der Schweinefütterung

Proteinmarkt Rapsextraktionsschrot lässt sich zusammen mit allen Getreidearten in Schweinerationen einsetzen, doch wie sieht es aus in Mais-betonten Rationen?
Dr. Wolfgang Preißinger von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft, gibt im aktuellen Proteinmarkt Fachbeitrag Empfehlungen zum Einsatz von Rapsextraktionsschrot in Mais-betonten Rationen.
 

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