Die meisten Leguminosen gehen in ihren Wurzelknöllchen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien ein. Sie machen sich dadurch nahezu unabhängig vom Nitratgehalt des Bodens und können in stickstoffarmen Böden überleben (nach Wikipedia). Wenn diese Symbiose dazu führt, den Einsatz stickstoffhaltiger Mineraldünger zu reduzieren, soll das gut für die Umwelt sein. Die Sojabohne gehört z.B. zu diesen Pflanzen. Allerdings gilt die Sojabohne als selbstunverträglich, d.h. es muss ein Fruchtwechsel eingeplant werden, will man keine Ertragseinbußen provozieren. Außerdem liebt es die Pflanze trocken bei Bodentemperaturen von 10 Grad Celsius. Das ist u.a. der Grund dafür, dass diese Pflanze v.a. auf solchen Vorzugsstandorten angebaut wird, die diese Voraussetzungen ganzjährig gewährleisten. Das sind u.a. Argentinien, Brasilien und Amerika. Viele Kritiker glauben, dass der Sojabohnenanbau die Ursache für das Waldsterben im Regenwald ist. Und daran wiederum sei die Tierhaltung schuld. Doch stimmt diese Argumentation wirklich? Warum könnte eine leichte Ausdehnung des brasilianischen Tierbestandes sogar vorteilhaft für das Land sein?
Beste Beispiele aus der Praxisdie Vorteile der Biogasnutzung. Dabei wird die gesamte Bandbreite der Nutzungsoptionen vorgestellt: Von ausgefeilten Wärmekonzepten über Biomethan als Treibstoff bis zu beispielhaften kommunalen Gemeinschaftsanlagen bietet das Heft einen Überblick über die Potenziale des regenerativen Energieträgers Biogas.
Der Hygienemanager, die von der AGRAVIS Raiffeisen AG herausgegeben wird. Die Zeitschrift enthält umfangreiche Informationen rund um die Hygiene in der Tierhaltung, erklärt biologische Vorgänge und gibt Hinweise, wie mögliche Schwachstellen auf landwirtschaftlichen Betrieben aufgedeckt und behoben werden können. Die kürzlich erschienene fünfte Ausgabe beinhaltet Betriebsreportagen aus dem Stall, Tipps zur Schadnagerbekämpfung und einer effektiven Bekämpfung sowie Hinweise zu Dysenterie mit Einblicken in Biologie und Bekämpfung.
Der neue Situationsbericht 2011/12 des Deutschen Bauernverbandes (DBV) kann ab sofort bestellt werden. Auf 296 Seiten und mit 309 Grafiken wird die wirtschaftliche Entwicklung der Land- und Agrarwirtschaft umfassend analysiert. Ein besonderer Schwerpunkt sind die aktuellen Daten der Landwirtschaftszählung 2010. Darüber hinaus greift der Situationsbericht viele aktuelle Themen auf, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013, die Bioenergie und den Flächenschutz. Die Broschüre beschreibt zudem die Einordnung der Land- und Ernährungswirtschaft in die Gesamtwirtschaft und in die internationalen Agrarmärkte. Auch die aktuellen Buchführungsergebnisse der landwirtschaftlichen Betriebe werden dargestellt.
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Dr. Wilhelm Pflanz, Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg, referierte Anfang Dezember über Emissions-Minderungsstrategien in der Schweinehaltung. Seine Präsentation ist jetzt online. Wichtigste Ergebnisse seines Vortrages sind:
Auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche wird nicht nur Landwirtschaft demonstriert, eindrucksvoll präsentieren verschiedene Verbände und gesellschaftliche Gruppen sich und ihre erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), als federführender Organisator des ErlebnisBauernhofes, stellt dazu heute den Bereich Landwirtschaft & Gesellschaftder Sonderausstellung in der Halle 3.2 vor. Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, erklärt, worum es geht:
Die landwirtschaftliche Arbeit endet nicht mit dem fertigen Lebensmittel, der eingespeisten Kilowattstunde oder dem erneuerbaren Rohstoff. Sie wird auch durch zahlreiche, bundesweit agierende Verbände unterstützt, die den Berufsstand politisch vertreten oder Öffentlichkeitsarbeit für die Branche betreiben. Diese Aussteller finden sich im Bereich ‚Landwirtschaft und Gesellschaft‘ wieder. Gemeinsam unterstützen sie denAufbruch zu Grünem Wachstum
als Motto des ErlebnisBauernhofes 2012.
Vom 31. Januar bis 02. Februar findet die 11. Internationale Bio-Schweinetagung unter dem Motto - Ökologische Schweinehaltung bei steigenden Anforderungen - in Wels, Österreich statt. Erstmalig wird die Schweinetagung in Österreich gemeinsam mit Naturland und BioAustria ausgerichtet. Schwerpunkte der Tagung bilden das Tierwohl, die Kastration und Ebermast sowie der Stallbau. Zwei parallele Exkursionen zu biologischen Höfen informieren die Teilnehmer zum Tagungsauftakt über Mast und Ferkelaufzucht. Die Veranstaltung schafft beste Voraussetzungen für einen vielfältigen Austausch aller Akteure im deutschsprachigen Raum.