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19.12.2011

Soja: wichtige Pflanze für die Bioenergiebranche

Sojaanbau in Brasilien (rot eingezeichnet die administrative Regenwaldgrenze) Die meisten Leguminosen gehen in ihren Wurzelknöllchen eine Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien ein. Sie machen sich dadurch nahezu unabhängig vom Nitratgehalt des Bodens und können in stickstoffarmen Böden überleben (nach Wikipedia). Wenn diese Symbiose dazu führt, den Einsatz stickstoffhaltiger Mineraldünger zu reduzieren, soll das gut für die Umwelt sein. Die Sojabohne gehört z.B. zu diesen Pflanzen. Allerdings gilt die Sojabohne als selbstunverträglich, d.h. es muss ein Fruchtwechsel eingeplant werden, will man keine Ertragseinbußen provozieren. Außerdem liebt es die Pflanze trocken bei Bodentemperaturen von 10 Grad Celsius. Das ist u.a. der Grund dafür, dass diese Pflanze v.a. auf solchen Vorzugsstandorten angebaut wird, die diese Voraussetzungen ganzjährig gewährleisten. Das sind u.a. Argentinien, Brasilien und Amerika. Viele Kritiker glauben, dass der Sojabohnenanbau die Ursache für das Waldsterben im Regenwald ist. Und daran wiederum sei die Tierhaltung schuld. Doch stimmt diese Argumentation wirklich? Warum könnte eine leichte Ausdehnung des brasilianischen Tierbestandes sogar vorteilhaft für das Land sein?
 

19.12.2011

Fachverband Biogas veröffentlicht Sonderheft "Beste Beispiele aus der Praxis"

Auf 42 Seiten dokumentiert der Fachverband Biogas e.V. in einem Sonderheft Beste Beispiele aus der Praxis die Vorteile der Biogasnutzung. Dabei wird die gesamte Bandbreite der Nutzungsoptionen vorgestellt: Von ausgefeilten Wärmekonzepten über Biomethan als Treibstoff bis zu beispielhaften kommunalen Gemeinschaftsanlagen bietet das Heft einen Überblick über die Potenziale des regenerativen Energieträgers Biogas.
 

19.12.2011

Agravis-Fachzeitschrift für Hygiene im landwirtschaftlichen Betrieb

Hygiene im Stall ist für landwirtschaftliche Betriebe, Berater und Tierärzte ein wichtiges Thema. Hilfreiche Tipps dazu gibt die Fachzeitschrift Der Hygienemanager, die von der AGRAVIS Raiffeisen AG herausgegeben wird. Die Zeitschrift enthält umfangreiche Informationen rund um die Hygiene in der Tierhaltung, erklärt biologische Vorgänge und gibt Hinweise, wie mögliche Schwachstellen auf landwirtschaftlichen Betrieben aufgedeckt und behoben werden können. Die kürzlich erschienene fünfte Ausgabe beinhaltet Betriebsreportagen aus dem Stall, Tipps zur Schadnagerbekämpfung und einer effektiven Bekämpfung sowie Hinweise zu Dysenterie mit Einblicken in Biologie und Bekämpfung.
 

19.12.2011

Neuer DBV-Situationsbericht 2011/2012

Dbvlogo Der neue Situationsbericht 2011/12 des Deutschen Bauernverbandes (DBV) kann ab sofort bestellt werden. Auf 296 Seiten und mit 309 Grafiken wird die wirtschaftliche Entwicklung der Land- und Agrarwirtschaft umfassend analysiert. Ein besonderer Schwerpunkt sind die aktuellen Daten der Landwirtschaftszählung 2010. Darüber hinaus greift der Situationsbericht viele aktuelle Themen auf, darunter die Gemeinsame Agrarpolitik nach 2013, die Bioenergie und den Flächenschutz. Die Broschüre beschreibt zudem die Einordnung der Land- und Ernährungswirtschaft in die Gesamtwirtschaft und in die internationalen Agrarmärkte. Auch die aktuellen Buchführungsergebnisse der landwirtschaftlichen Betriebe werden dargestellt.
 

16.12.2011

PIC Deutschland will wachsen

Camborough Pic Deutschland

PIC sucht weitere Vermehrungs- und Aufzuchtbetriebe in Gesundlage!

  • Vermehrungsbetriebe ab 500 Sauen im geschlossenen System
  • Aufzuchtbetriebe ab 1.800 Plätze.

Nähere Informationen über Dr. Markus Haarannen, PIC, Telefon 0160 96 66 56 50

 

16.12.2011

Patent für Verbesserung der stabilen Energieerzeugung in Biogasanlagen

Ein Verfahren zur Verbesserung der stabilen Energieerzeugung in Biogasanlagen, das Wissenschaftler der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock entwickelt haben, ist jetzt patentiert worden.
Grundlage der wissenschaftlichen Arbeit war die Erkenntnis, dass trotz positiver Entwicklung der Biogaserzeugung und dem zunehmenden Wissen über die Gestaltung von Verfahren der Biogasproduktion immer häufiger Probleme mit der Prozessbiologie von Biogasanlagen auftreten. Jede zweite Biogasanlage in Deutschland hat Schwierigkeiten mit der Prozessstabilität, was zu hohen wirtschaftlichen Verlusten führt.
 

16.12.2011

EEG 2012 - erwartete Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen

LSZ - Das EEG 2012 unterscheidet sich grundsätzlich vom EEG 2009. Die Boni für nachwachsende Rohstoffe und Gülle fallen in der bisherigen Form weg und der Wärmebonus ist in die Grundvergütung eingearbeitet. Der NAWARO -Bonus (Gülle-Bonus) wird neu gestaltet und die Vergütung neu definiert, aber es sind noch weitere Bedingungen zu erfüllen, um die Vergütung nach dem neuen EEG zu bekommen.
Dr. Manfred Dederer, LSZ Boxberg, Jörg Messner, LAZBW Aulendorf, haben die Auswirkungen für Biogasanlagen unter verschiedenen Szenarien berechnet. Das EEG 2012 gilt für alle Anlagen, die ab dem 01.01.2012 in Betrieb gehen. Bestandsanlagen werden weiter
nach dem bisherigen EEG vergütet. In Einzelfällen können sich aber auch für diese Anlagen Änderungen ergeben (z.B. Einbau von Gasverbrauchseinrichtungen ab 2014.
 

16.12.2011

Emissionsminderungsmaßnahmen in der Schweinehaltung

LSZ Boxberg Dr. Wilhelm Pflanz, Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg, referierte Anfang Dezember über Emissions-Minderungsstrategien in der Schweinehaltung. Seine Präsentation ist jetzt online. Wichtigste Ergebnisse seines Vortrages sind:
  • Fütterung große Praxisbedeutung und großes Potential
  • Minimierung verschmutzte Bodenfläche und Gülleoberfläche
  • Saubere, trockene Aktivitäts- und Liegefläche (erfolgreiche Strukturierung Buchten)
  • Rasches Abführen des Harns (Ureaseinhibitoren)
  • wenig Güllebewegung
  • möglichst tiefe Temperatur und Luftgeschwindigkeit über den verschmutzten Flächen, Kühlmöglichkeiten
Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten werden vorgestellt und ökonomisch bewertet.
 

16.12.2011

ErlebnisBauernhof: gemeinsamer Aufbruch zu Grünem Wachstum

Erlebnisbauernhof auf der "Grünen Woche", Berlin Auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche wird nicht nur Landwirtschaft demonstriert, eindrucksvoll präsentieren verschiedene Verbände und gesellschaftliche Gruppen sich und ihre erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit. Die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), als federführender Organisator des ErlebnisBauernhofes, stellt dazu heute den Bereich Landwirtschaft & Gesellschaft der Sonderausstellung in der Halle 3.2 vor. Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, erklärt, worum es geht: Die landwirtschaftliche Arbeit endet nicht mit dem fertigen Lebensmittel, der eingespeisten Kilowattstunde oder dem erneuerbaren Rohstoff. Sie wird auch durch zahlreiche, bundesweit agierende Verbände unterstützt, die den Berufsstand politisch vertreten oder Öffentlichkeitsarbeit für die Branche betreiben. Diese Aussteller finden sich im Bereich ‚Landwirtschaft und Gesellschaft‘ wieder. Gemeinsam unterstützen sie den Aufbruch zu Grünem Wachstum als Motto des ErlebnisBauernhofes 2012.
 

16.12.2011

11. Internationale Bio-Schweinetagung

Naturland Vom 31. Januar bis 02. Februar findet die 11. Internationale Bio-Schweinetagung unter dem Motto - Ökologische Schweinehaltung bei steigenden Anforderungen - in Wels, Österreich statt. Erstmalig wird die Schweinetagung in Österreich gemeinsam mit Naturland und BioAustria ausgerichtet. Schwerpunkte der Tagung bilden das Tierwohl, die Kastration und Ebermast sowie der Stallbau. Zwei parallele Exkursionen zu biologischen Höfen informieren die Teilnehmer zum Tagungsauftakt über Mast und Ferkelaufzucht. Die Veranstaltung schafft beste Voraussetzungen für einen vielfältigen Austausch aller Akteure im deutschsprachigen Raum.
 

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