28.12.2011
Bessere Viehzucht Dank APP-Unterstützung

Nach aktuellen Schätzungen der FAO wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 73 % mehr Fleisch und 58 % mehr Milchprodukte verzehren als derzeit. Nicht nur, weil Lebensmittel tierischer Herkunft den Ernährungszustand vieler Familien mit niedrigem Einkommen nachhaltig verbessern. Fleisch, Milch und Eier liefern Proteine mit einer breiten Palette von Aminosäuren und sichern eine leichte Versorgung mit sog. Mikro-Nährstoffe wie Eisen, Zink, Vitamin A, Vitamin B12 und Kalzium, zu denen viele mangelernährte Menschen sonst keinen Zugang hätten.
Um Ressourcen zu schonen, muss also alles getan werden, um die Produktivität in Dritt- und Schwellenländern zu steigern und nachhaltiger zu gestalten. Eine Möglichkeit könnte Afrikas
APP des Jahres 2010
sein.
iCOW
beantwortet Fragen zur Fruchtbarkeit, zur Tierernährung und tierärztlichen Unterstützung. In Kenia muss ein Farmer rd. 15 Liter Milch je Tag verkaufen, damit er seine Familie davon ernähren kann. Die meisten der 1,5 Millionen kenianischen Farmer kommen im Mittel jedoch nur auf drei bis 5 Liter. Mit
iCow
soll das bald anders werden.
28.12.2011
German Genetic mit neuer Internetseite

Die Zuchtorganisation German Genetic hat ihre Internetseite überarbeitet. Informationen zu den Produkten
German Hybrid
,
German Pietrain
und
German Duroc
stehen jetzt nach nur einem
Klick
übersichtlich zur Verfügung. Grundlage der erfolgreichen GG-Zucht sind Leistungsprüfung, Zuchtwertschätzung und Weitergabe der Zuchterfolge über Unternehmens eigene Besamungsstationen. Die Zuchtbetriebe und Besamungsstationen mit ihrem Eberangebot werden ausführlich beschrieben. Auf der Seite werden neben aktuellen Informationen wie z.B. den
Eber des Monats
auch Termine veröffentlicht. Die Kundenzeitsschrift steht als Download zur Verfügung.
Die Zuchtorganisation bedient mit ihren Zuchtprodukten auch Programme wie das
Gutfleischprogramm der EDEKA Südwest oder die
Suisse-Selektion-Genetik
, die auf der Internetseite ebenfalls beschrieben werden.
Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen 2010 64.164 Tiere verkauft.
26.12.2011
Neue Erkenntnisse zur Evolution und geografischen Verbreitung von MRSA
Ein Ziel der Seuchenüberwachung ist es, den Ausbruch und die Verbreitung von Infektionskrankheiten zu erkennen und damit die Ansteckung von weiteren Personen oder Tieren frühzeitig eindämmen zu können.
Eine besondere Herausforderung stellen dabei solche Krankheiten dar, die durch Bakterien ausgelöst werden, die gegen Antibiotika Resistenzen entwickeln, wie z.B. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus, kurz MRSA.
Aktuelle Ergebnisse weisen darauf hin, dass MRSA-Verbreitungen meisst epidemiologischen Grundsätzen folgen und regional typische
Muster
im Genom aufweisen. Damit wäre erstmals eine Rückverfolgung bis zur Entstehungsort und damit eine effektive Eingrenzung möglich.
23.12.2011
Loccumer Landwirtschaftstagung 2012
Um die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU ist eine neue Reformdebatte entbrannt. Soll es zu einer
Begrünung
der GAP kommen, oder zielt die Debatte eher darauf, die gesellschaftliche Akzeptanz für Direktzahlungen zu erhöhen? Ist ein stärkerer Eingriff in das Marktgeschehen notwendig? Wird es zu einer umfassenden Förderung ländlicher Räume kommen?
Nach guter Loccumer Tradition sind als Referenten und Diskussionsteilnehmer wieder Politiker, Wissenschaftler, praktische Landwirte und Interessenvertreter eingeladen, einen intensiven Meinungsaustausch zu pflegen, und der reicht über das offizielle Programm hinaus.
23.12.2011
Koexistenz von konventionellen und gentechnisch veränderten Agrarprodukten wird untersucht
tum - Unter welchen Bedingungen ökologische, konventionelle und gentechnisch veränderte Agrarprodukte nebeneinander angebaut, transportiert und vermarktet werden können, legen die EU-Mitgliedstaaten fest. Ein neues europäisches Forschungsprojekt vergleicht nun die Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern und ermittelt deren Kosten für Landwirte, Händler und Konsumenten. Damit sollen die Strategien identifiziert werden, die sowohl die Wahlfreiheit der Verbraucher als auch eine kostengünstige Lebensmittelproduktion am besten gewährleisten. Die Europäische Union fördert das von der Technischen Universität München (TUM) koordinierte Forschungsprojekt mit rund 4 Millionen Euro.
22.12.2011
Hygienerisiko Einstreu?
Tierhalter, die am QS-Programm teilnehmen, haben Vorbehalte gegen Einstreumaterialien. Aus arbeitswirtschaftlichen und hygienischen Gründen wurde Stroh vielfach aus dem Stall verbannt. Das Risiko eines Keimübertrages auf lebensmittelliefernde Tiere wird vielfach gescheut. Neben Mykotoxinen (Schimmelpilzen) bereiten v.a. Brucella- und Salmonella-Bakterien Kopfschmerzen. V.a. wenn aufgrund des QS-Salmonellenmonitorings eine Abstufung in Kategorie III droht. Die wirtschaftlichen Einbußen wären dann enorm.
Im ökologischen Landbau ist man dieser Frage jetzt wissenschaftlich nachgegangen, allerdings für die Milchviehhaltung. Dafür wurden auf 106 Projektbetrieben Daten zum Einstreumanagement erhoben und das zum Einstreuen verwendete Material beurteilt. Im Focus standen hier Mastitiserreger, die in organischen Einstreumaterialien optimale Wachstumsbedingungen finden und Euterentzündungen (auch bei Sauen!) auslösen können. Das macht nicht selten eine Antibiotika-Behandlung erforderlich.
Das eingesetzte Stroh hatte gute bis sehr gute Qualität. Trotzdem wurden im Großteil der Proben coliforme Erreger in kritischer Anzahl gefunden.
22.12.2011
Noch kein Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit einem Kurs zum "Schweineflüsterer"?
Die Agrar - und Veterinär - Akademie (AVA) bietet in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fachtierarzt und Schweinespezialisten Dr. Kees Scheepens und Dipl.-Ing. agr. Lucia Lake (ausgewiesene Ernährungswissenschaftlerin) einen 2-tägigen Workshop zur
Verfeinerung der Tierbeobachtung
und dem
Aufspüren und Deuten von Schweinesignalen
an. Dieser Schweinesignale-Workshop ist einer der erfolgreichsten AVA-Kurse und wird mittlerweile zum 21. Mal angeboten. Ziel ist es, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen
Schweinesignalen
entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen
, so Kees Scheepens, der dieses Konzept bereits seit Jahren erfolgreich in den Niederlanden und Zusammenarbeit mit der AVA anbietet.
Und das Buch zum Kurs finden Sie im AVA-Shop.
22.12.2011
Stärkere Anreize für umweltfreundliche und tiergerechte Landwirtschaft in NRW
Die EU-Kommission hat den Änderungsantrag zur umweltgerechteren Ausrichtung des NRW-Programms Ländlicher Raum genehmigt. Nach der nun vorliegenden Genehmigung aus Brüssel können die neuen Förderschwerpunkte im NRW-Programm, die eine umwelt- und tiergerechte Modernisierung der Landwirtschaft zum Ziel haben, jetzt ohne den bisherigen Vorbehalt der Programmgenehmigung umgesetzt werden. Die Änderungen schaffen stärkere Anreize, um mehr Landwirte für eine besonders umweltfreundliche Landbewirtschaftung, für besonders tiergerechte Haltungsverfahren und zur Erzeugung von ökologischen Produkten zu gewinnen. Bei den Agrarumwelt- und Tierschutzmaßnahmen wird das Förderangebot erweitert und attraktiver gestaltet. Die einzelbetriebliche Agrarinvestitionsförderung wird neu ausgerichtet, indem insbesondere die Förderung tiergerechter Haltungsverfahren und die Flächenbindung der Tierhaltung gestärkt werden.
22.12.2011
Betreuungsvertrag überprüfen

Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. erinnert alle QS-Betriebe, ihren jetzigen Betreuungsvertrag mit ihrem Tierarzt zu überprüfen. QS akzeptiert ab dem 01.01.2012 nur noch Verträge, die inhaltlich (Nennung der Besuchshäufigkeit etc.) mit dem Mustervertrag übereinstimmen. Hierin muss die Besuchshäufigkeit gemäß der aktuellen SHHV (Schweinehaltungshygieneverordnung)
festgeschrieben werden bzw. Bezug darauf genommen werden.
Die Betriebe müssen mindestens einmal pro Durchgang (bei Rein-Raus Mast oder Ferkelaufzucht) oder mindestens alle 6 Monate vom Bestandstierarzt besucht werden. Hierüber ist jeweils ein Besuchsprotokoll zu erstellen.
QS hat hierzu das beiliegende Muster veröffentlicht.
22.12.2011
Stichtagsmeldung HI-Tier

Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) erinnert an die rechtzeitige Stichtagsmeldung in die HI-Tier Datenbank Schwein. Bis zum 13. Januar 2012 muss der Tierbestand vom 01.01.2012 gemeldet worden sein. Eine Nichtmeldung oder nicht fristgerechte Meldung ist CC-relevant.
Bitte verwechseln Sie diese Meldung nicht mit der Meldung zur Tierseuchenkasse.