12.01.2012
Carl-Albrecht Bartmer als DLG-Präsident wiedergewählt
der Gesamtausschuss der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat am 11. Januar 2012 auf der Wintertagung in Münster/Westfalen den Landwirt Carl-Albrecht Bartmer aus Löbnitz a. d. Bode (Sachsen-Anhalt) für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren als Präsident wiedergewählt. Bartmer führt die DLG seit Januar 2006. Weiterhin bestätigte der Gesamtausschuss den Lebensmitteltechnologen Prof. Dr. Achim Stiebing aus Lemgo (Nordrhein-Westfalen) und den Landwirt Helmut Ehlen aus Ahrensmoor (Niedersachsen) für weitere drei Jahre als Vizepräsidenten.
Das Foto zeigt das DLG-Präsidium nach der Wahl (v.l.n.r.): Helmut Ehlen, Carl-Albrecht Bartmer und Prof. Dr. Achim Stiebing.
11.01.2012
Schützt und nützt. Moderner Pflanzenschutz

Damit Verbraucher jeden Tag hochwertige Lebensmittel kaufen können, brauchen Pflanzen vor und nach der Ernte Schutz.
Moderne Anbaumethoden tragen dazu bei, auch in Zukunft eine sichere Versorgung zu gewährleisten.
Der
Treffpunkt Pflanzenschutz
auf dem
Erlebnisbauernhof
der 'GrünenWoche' (20. - 29.01.) in Berin zeigt u.a., wie viel Ertrag verloren gehen kann, wenn Pflanzen nicht geschützt werden
11.01.2012
Wasserversorgung beim Schwein – darauf ist zu achten
Wasser ist das Futter Nr. 1 für alle Tiere. Ohne Futter können Schweine eine ganze Zeit aushalten. Ein Wasserentzug führt sehr viel schneller zu Störungen im Organismus, oder sogar zum Tod des Tieres. Wasser ist an vielen Stoffwechselvorgängen des Schweins beteiligt. Neben dem Stofftransport beeinflusst es auch direkt oder indirekt die Stoffaufnahme. Wenn dem Organismus nur ein Zehntel seines Wassergehaltes entzogen wird, so kommt es zu schwerwiegenden Störungen.
11.01.2012
Zurück zum Sonntagsbraten – Zukunft der tierischen Veredlung?

Die Fachhochschule Südwestfalen lädt zum diesjährigen Agrarforum am
Freitag, 13. Januar 2012 in die Stadthalle Soest. Zum Thema
Zurück zum Sonntagsbraten – Zukunft der tierischen Veredlung?
referieren u.a. Minister Remmel und Lebensmittelchemiker Udo Pollmer.
11.01.2012
Netzwerke entscheidend für landwirtschaftlichen Erfolg
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Tierhaltung in bestimmten Regionen Deutschlands zentriert. Mit Auswirkungen auf das Image der Landwirtschaft allgemein, aber auch mit Klagen wegen steigender Pachtpreise auf Seiten der Landwirte. Am Beispiel der Schweinehaltung wurde jetzt untersucht, was diese Regionen gegenüber weniger Schweine intensiven Regionen auszeichnet.
Die Studie der Universität Göttingen bescheinigt den Marktteilnehmern der Intensivtierregion Weser-Ems einen Wettbewerbsvorteil. Zum einen durch einen Wissensvorsprung sowie eine ausgeprägte Arbeitsteilung und kurze Wege. Entscheidend für den Erfolg seien aber sehr effektive soziale und informelle Netzwerke. Für unternehmerische Entscheidungen spielten sie eine wesentliche Rolle.
Quelle:
The Influence of Clusters on the Competitiveness of Hog Production: The Example of Northwestern Germany
11.01.2012
BfR-Stellungnahme versachlicht Antibiotika-Debatte
Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewertet die Äußerung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR), wonach die Belastung von Geflügelfleisch mit resistenten Keimen bereits seit 2009 kritisch verfolgt wird, als Beitrag zur Versachlichung der Debatte. Aus Sicht des DBV muss eine umfassende Risikobewertung aller möglichen Verbreitungswege sowohl in der Nutztierhaltung, in der Heimtierhaltung (vor allem Hunde und Katzen) und in der Humanmedizin jetzt vorangetrieben werden.
Der Präsident des DBV, Gerd Sonnleitner, hat davor gewarnt, in der Diskussion um den Einsatz von Antibiotika bei Tieren die Landwirte einseitig zu verurteilen.
Wir müssen die Komplexität dieses Themas in ihrer Gesamtheit sehen
, sagte Sonnleitner vor Journalisten in München und Düsseldorf. Wichtige Probleme seien auch die Übertragung multiresistenter Keime von Mensch zu Mensch in Kliniken aber auch in privaten Haushalten, so Sonnleitner unter Berufung auf das Bundesinstitut für Risikobewertung.
In der Landwirtschaft sei der Einsatz von Antibiotika trotz wachsender Tierbestände in den letzten Jahren gesenkt worden. Tiere, die krank seien, müssen aber behandelt werden können
, sagte Sonnleitner. Das erfordere schon der Tierschutz.
Ich möchte ausdrücklich betonen, dass wir dieses Thema sehr ernst nehmen
, fasste Sonnleitner zusammen.
11.01.2012
Doktorandenstelle an der Universität Hohenheim zu besetzen
Am Institut für Tierhaltung und Tierzüchtung der Universität Hohenheim ist ab sofort oder später eine Doktorandenstelle (m/w) für 3 Jahre zu vergeben. Interessierte PostDocs sind ebenfalls zur Bewerbung aufgefordert (Finanzierung wird dann angepasst).Tätigkeitsbeschreibung: Der Kandidat / die Kandidatin arbeitet an einem DFG-finanzierten und interdisziplinären Projekt zur Aufklärung von Verhaltensanomalien beim Huhn mit. Die Aufgaben umfassen:
- Unterstützung bei der Datenerfassung im Feld und bei den molekulargenetischen Analysen im Labor (DNA-Extraktion, SNP-Genotypisierungen).
- Statistische Auswertungen mit angepassten quantitativ-genetischen Modellen
- Kopplungs- und Assoziationsanalysen zur Kartierung merkmalsassoziierter Genvarianten.
Das Auswahlverfahren
beginnt am 1. Februar 2012 und wird bis zur Besetzung der Stelle fortgesetzt.
11.01.2012
Schweinetag Süd der Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein

Die Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein e.V. und die Vereine ehemaliger Fachschulabsolventen im südöstlichen Landesteil laden
am 24. Januar 2012 von 9.30 - 13.30 Uhr zum Schweinetag Süd ins Hotel Teegen in 23816 Leezen, Heiderfelder Str. 5, Telefon 04552/99670 ein.
Der Kostenbeitrag incl. Imbiss beträgt 10 € pro Person. Anmeldungen werden
bis zum 19.1.2012 erbeten.
11.01.2012
Tagungsband zur DLG-Wintertagung 2012

Im Zentrum des Tagungsbandes zur DLG-Wintertagung 2012 in Münster steht das Generalthema
Welternährung – Welche Verantwortung hat Europa?
. Das 224-seitig Buch enthält die Hauptvorträge der Tagung sowie zahlreiche weitere Beiträge, die dieses Thema aus verschiedenen Aspekten beleuchten, es erweitern und abrunden. Wie müssen wir uns in Produktion, Forschung, Politik und Gesellschaft positionieren? Welche konkreten Folgen sind daraus abzuleiten? Namhafte Fachleute geben Antworten auf Fragen zur Ernährungssicherung, zur Weltlandwirtschaft, zum Zukunftsmarkt Tierproduktion, zur nachhaltigen Ressourcennutzung und zur gesellschaftlichen Akzeptanz. Der Tagungsband kann beim DLG-Verlag GmbH, Tel.: 069/24788-451, Fax: 069/24788-484,
E-Mail oder im
DLG-Online-Buchshop zum Preis von 26,00 Euro bestellt werden.
10.01.2012
Drei Prozent der Getreideernte 2010/2011 als Rohstoff für Bioethanolherstellung
Nach Veröffentlichung der vorläufigen Getreidebilanz 2010/2011 durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Dezember 2011 teilt der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDB
e) mit, dass 3,16 Prozent der gesamten verwendbaren Getreidemenge von 43,97 Mio. Tonnen für die Herstellung von Bioethanol genutzt wurde. Dies entspricht einer Menge von 1,39 Mio. Tonnen bezogen auf das Getreidewirtschaftsjahr Juli 2010 bis Juni 2011.