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12.01.2012

Die QS GmbH wird ein Monitoringprogramm zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung einführen

Das neue QS-Logo Die QS GmbH wird ein Monitoringprogramm zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Tierhaltung einführen. Für die Geflügelfleischerzeugung fällt der Startschuss im April 2012. Mitte des Jahres soll das Programm auf die Schweinemast ausgedehnt werden. Das hat die QS Qualität und Sicherheit GmbH in ihren Fachbeiräten für Geflügel sowie Rind- und Kalbfleisch, Schweinefleisch beschlossen.
Die Wirtschaft nimmt die Besorgnis der Verbraucher über die Verwendung von Antibiotika in der Tierhaltung und über das Auftreten von resistenten Erregern ernst. Wir wollen dazu beitragen, die Verwendung von Antibiotika in der Landwirtschaft auf das absolut notwendige Maß zu senken. Mit unserem Monitoringprogramm werden wir eine belastbare Datengrundlage schaffen, aus der wir die notwendigen Konsequenzen für eine Minimierung des Antibitotika-einsatzes ableiten, erläutert QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff.
 

12.01.2012

Intelligenter Pflanzenschutz reduziert Herbizideinsatz um 90 Prozent

Künftig sollen nur noch wenige Tropfen Pflanzenschutzmittel reichen, um wertvolle Getreidepflanzen vor unerwünschter Konkurrenz zu schützen. Dänische Wissenschaftler entwickelten dafür ein intelligentes Pflanzenschutzgerät, das mit Kamera, einer Fotoauswertungssoftware und Düsenindividueller Ventilsteuerung ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um einen selbstfahrenden Roboter, der Fotos von Ernte und Konkurrenzpflanzen macht, diese auswertet und zielgenau winzigste Mengen Herbizidmittel ausbringt.
In diesem Jahr startet ein erster Versuch in Maiskulturen.
 

12.01.2012

Schweine: Europa stockt ab, USA auf

SuS - n den Vereinigten Staaten werden wieder mehr Schweine gehalten. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums belief sich der Bestand am 1. Dezember 2011 auf 65,9 Mio. Stück. Im Vergleich zur Vorjahreserhebung wurde die Schweineherde demnach um 1 Mio. Tiere oder 1,5 % aufgestockt. Damit dürften nach Einschätzung der Washingtoner Experten die Weichen für eine wachsende Erzeugung im Jahr 2012 gestellt sein. Zwar habe sich die Zahl der Zuchtsauen nur um 0,4 % nach oben bewegt, doch steige die Produktivität der Muttertiere stetig.
In Europa dagegen sinkt der Schweinebestand lt. EuroStat seit Jahren kontinuierlich.
 

12.01.2012

Mikroorganismen als Klimaretter?

Das Biotechnikunternehmen Brain und der Energieversorger RWE sind eine Kooperation eingegangen, um gemeinsam das Potenzial maßgeschneiderter Mikroorganismen für die Umwandlung von C02 in Biomasse oder direkt zu Sekundärrohstoffen (Bio-Kunststoffe und Zwischenprodukte chemischer Produkte) zu prüfen. Dafür untersuchten die Wissenschaftler rd. 3.000 Bakterien, die sich in den Rauchabgasen eines Braunkohlekraftwerkes fanden. 29 Kandidaten blieben übrig. Davon zehn Bakterien, die bis heute völlig unbekannt waren.
 

12.01.2012

Brasilien: mit Biodiesel auf der Überholspur

Brasilien ist Lateinamerikas Wirtschaftsmacht Nummer eins und rückt auch weltweit in der Rangliste vor. Angeblich soll Brasilien bereits England überholt haben. Gründe sind der enorme Reichtum an Biodiversität und eine moderne Landwirtschaft sowie die weltweite Nachfrage Biokraftstoffen. Selbst während der Weltwirtschaftskrise von 2008-2009 wuchs Brasiliens Wirtschaft um rund 7,5 Prozent.
Allein die Handelsbilanz Brasiliens mit den USA erbringt derzeit Überschüsse von rd. 15 Mrd. US-Dollar. Mit dem Wohlstand, steigen die Einkommen und damit der Konsum, den die Brasilianer v.a. aus Drittländern decken (müssen).
Die Kehrseite dieser Entwicklung ist die Gefährdung des Regenwaldes. Hier wird versucht, mit Nachhaltigkeitslabeln und Wechsel der Ölpflanzen gegenzusteuern.
Nutznießer dieser Entwicklung ist die Tierproduktion, die die Rückstände aus der Ölgewinnung, z.B. das sog. Sojaextraktionsschrot über den Tiermagen veredeln dürfen.
 

12.01.2012

Carl-Albrecht Bartmer als DLG-Präsident wiedergewählt

(v.l.n.r.): Helmut Ehlen, Carl-Albrecht Bartmer und Prof. Dr. Achim Stiebing

der Gesamtausschuss der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat am 11. Januar 2012 auf der Wintertagung in Münster/Westfalen den Landwirt Carl-Albrecht Bartmer aus Löbnitz a. d. Bode (Sachsen-Anhalt) für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren als Präsident wiedergewählt. Bartmer führt die DLG seit Januar 2006. Weiterhin bestätigte der Gesamtausschuss den Lebensmitteltechnologen Prof. Dr. Achim Stiebing aus Lemgo (Nordrhein-Westfalen) und den Landwirt Helmut Ehlen aus Ahrensmoor (Niedersachsen) für weitere drei Jahre als Vizepräsidenten.

Das Foto zeigt das DLG-Präsidium nach der Wahl (v.l.n.r.): Helmut Ehlen, Carl-Albrecht Bartmer und Prof. Dr. Achim Stiebing.

 

11.01.2012

Schützt und nützt. Moderner Pflanzenschutz

IVA auf dem Erlebnisbauernhof Damit Verbraucher jeden Tag hochwertige Lebensmittel kaufen können, brauchen Pflanzen vor und nach der Ernte Schutz.
Moderne Anbaumethoden tragen dazu bei, auch in Zukunft eine sichere Versorgung zu gewährleisten.
Der Treffpunkt Pflanzenschutz auf dem Erlebnisbauernhof der 'GrünenWoche' (20. - 29.01.) in Berin zeigt u.a., wie viel Ertrag verloren gehen kann, wenn Pflanzen nicht geschützt werden
 

11.01.2012

Wasserversorgung beim Schwein – darauf ist zu achten

Wasser ist das Futter Nr. 1 für alle Tiere. Ohne Futter können Schweine eine ganze Zeit aushalten. Ein Wasserentzug führt sehr viel schneller zu Störungen im Organismus, oder sogar zum Tod des Tieres. Wasser ist an vielen Stoffwechselvorgängen des Schweins beteiligt. Neben dem Stofftransport beeinflusst es auch direkt oder indirekt die Stoffaufnahme. Wenn dem Organismus nur ein Zehntel seines Wassergehaltes entzogen wird, so kommt es zu schwerwiegenden Störungen.
 

11.01.2012

Zurück zum Sonntagsbraten – Zukunft der tierischen Veredlung?

Agrarforum Soest Die Fachhochschule Südwestfalen lädt zum diesjährigen Agrarforum am Freitag, 13. Januar 2012 in die Stadthalle Soest. Zum Thema Zurück zum Sonntagsbraten – Zukunft der tierischen Veredlung? referieren u.a. Minister Remmel und Lebensmittelchemiker Udo Pollmer.
 

11.01.2012

Netzwerke entscheidend für landwirtschaftlichen Erfolg

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Tierhaltung in bestimmten Regionen Deutschlands zentriert. Mit Auswirkungen auf das Image der Landwirtschaft allgemein, aber auch mit Klagen wegen steigender Pachtpreise auf Seiten der Landwirte. Am Beispiel der Schweinehaltung wurde jetzt untersucht, was diese Regionen gegenüber weniger Schweine intensiven Regionen auszeichnet.
Die Studie der Universität Göttingen bescheinigt den Marktteilnehmern der Intensivtierregion Weser-Ems einen Wettbewerbsvorteil. Zum einen durch einen Wissensvorsprung sowie eine ausgeprägte Arbeitsteilung und kurze Wege. Entscheidend für den Erfolg seien aber sehr effektive soziale und informelle Netzwerke. Für unternehmerische Entscheidungen spielten sie eine wesentliche Rolle.

Quelle: The Influence of Clusters on the Competitiveness of Hog Production: The Example of Northwestern Germany
 

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