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16.01.2012

Interview mit Buchautorin Donna Laframboise zum Weltklimarat

Im Dezember 2011 veröffentlichte Ökowatch eine Rezension von Steffen Hentrich über die Buchneuerscheinung The Delinquent Teenager Who Was Mistaken for the World's Top Climate Expert. Im Nachgang hat die Autorin Donna Lafromboise Ökowatch nun ein ausführliches Interview zum IPCC gegeben.

Zitat: Ich war einigermaßen schockiert, als ich während der Vorbereitungen zu diesem Buch entdeckte, wie unverblümt die Funktionäre des IPCC den primären Zweck der IPCC-Berichte in der Unterstützung internationaler Klimaverhandlungen und Abkommen über Emissionsbegrenzungen sehen, um damit Zugeständnisse seitens aller Länder zu erreichen.
 

16.01.2012

Konzept des virtuellen Wassers ist irreführend

Trinkwasserversorgung 2006 (Quelle: BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.) Das im Mainstream verwendete Konzept des virtuellen Wassers sei irreführend, meint Helmar Schubert, ehemaliger Leiter des Instituts Bio-und Lebensmitteltechnik in Karlsruhe im Internetportal The European. Das bestehende Konzept sei nicht hilfreich, um die Frage einer effizienten Wasserwirtschaft und allgemein eines nachhaltigen Gebrauchs der Ressource Wasser zu beantworten, ist das Mitglied der International Academy of Food Science and Technology überzeugt.
Entgegen vielen Berichten in Massenmedien und Broschüren sei es auch nicht geeignet, durch ein geändertes Kaufverhalten einem Wassermangel in anderen Ländern entgegenzuwirken.
Es sollte auch nicht dazu missbraucht werden, um bei Verbrauchern ein schlechtes Gewissen beim Verzehr von importierten Lebensmitteln zu erzeugen.

Quelle: http://www.theeuropean.de: Im Fluss (15.01.2012)
 

16.01.2012

Raffinierte Pflanzenöle nicht immer gesund

Am 30. September 2011 wurde das vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) sowie vom Verband der Ölsaatenverarbeitenden Industrie Deutschland (OVID) und anderen Verbänden initiierte Forschungsvorhaben Untersuchungen zur Bildung von 3-Monochlorpropan-1,2-diol-Fettsäureestern (3-MCPD-FE) in Pflanzenölen und Entwicklung von Strategien zu deren Minimierung (AiF 16004 BG) unter der Federführung des Max Rubner-Institutes abgeschlossen.
Da tierische Fette, mit Ausnahme von Fischölen, in der Regel nicht raffiniert werden, wurden in diesen Fetten bisher keine 3-MCPD-Ester nachgewiesen.
 

16.01.2012

KTBL veröffentlicht Online-Anwendung "Wirtschaftsdünger-Rechner"

Ktbllogo Wie viel Gülle oder Festmist fällt in meiner Tierhaltung an? Welche Mengen an Nährstoffen aus dem Wirtschaftsdünger stehen zur Verfügung? Wie groß muss das Wirtschaftsdüngerlager bemessen sein und in welcher Größenordnung liegen die Kosten für dieses Lager? Diese Fragen beantwortet der neue Wirtschaftsdünger-Rechner des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL). Aus über 100 Produktionsverfahren der Tierhaltung können die passenden ausgewählt und weiter angepasst werden, zum Beispiel im Hinblick auf Weidegang, auf Einstreumenge und -art und auf Höhe der Futterverluste. Kalkuliert wird die Anfallmenge je Produktionsverfahren wie auch die Mengen an Stickstoff, Phosphor und Kali. Die Werte werden auch für den gesamten Betrieb aufsummiert. Für die betrieblich anfallenden Wirtschaftsdüngermengen können ein oder mehrere Lager kalkuliert werden, wobei wiederum betriebsspezifische Gegebenheiten, wie unter anderem Niederschlagshöhe, Prozesswasser oder befestigte Hoffläche berücksichtigt werden. Neben der Ausgabe als Excel- oder PDF-Datei lassen sich die Kalkulationen auch online speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufrufen.  Diese und weitere Online-Kalkulationsdaten stellt das KTBL auf seiner Homepage zur Verfügung.
 

16.01.2012

Antibiotika-Minimierungskonzept

Bei Vorliegen bakteriell bedingter Erkrankungen von landwirtschaftlichen Nutztieren ist es erforderlich, antimikrobiell wirksame Substanzen (Antibiotika) gegen den oder die Infektionserreger einzusetzen. Jede Anwendung von Antibiotika in der Tier- wie auch in der Humanmedizin birgt jedoch das Risiko, dass Bakterien gegen antimikrobiell wirksame Substanzen resistent werden und die Wirkung von Antibiotika abnimmt (Antibiotika-Resistenzentwicklung). Daher ist die Erkrankungsrate in den Beständen zu senken, so dass sich der Antibiotikaeinsatz automatisch vermindert.
Antibiotika dürfen kein Ersatz für suboptimale Hygienestandards und Haltungsbedingungen sowie unzureichendes Bestandsmanagement sein. Die Verwendung von Antibiotika als Masthilfsmittel ist ohnehin verboten.
Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann hat hierzu vergangene Woche einen Maßnahmenplan vorgelegt, in dem detailliert auf einzelne Schritte zur Umsetzung seiner im November vorgestellten Minimierungsstrategie eingegangen wird. Darin werden u.a. auch Kriterien der Schweinehaltungshygiene-VO aufgegriffen, wie z.B. die Erfassung Mortalitätsrate zur Erfassung der in einem Betrieb verendeten bzw. aufgrund von Krankheiten bei aussichtslosem Behandlungserfolg getöteten Tiere.
 

16.01.2012

Vorankündigung Kulmbacher Woche 2012

Max Rubner-Institut Am 24. und 25. April 2012 findet in Kulmbach, in der Dr.-Stammberger-Halle, die 47. Kulmbacher Woche mit folgenden Themenschwerpunkten statt:

• Fleischreifung und Verpackung
• Chemische Sicherheit bei Fleisch und Eiern
• Nachhaltigkeit und Fleischqualität
• Mikrobiologische Sicherheit von gekühltem Fleisch

Einzelheiten zum Programm erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

 

15.01.2012

Bauern suchen Dialog mit der Gesellschaft

WLV - Die heimischen Bauernfamilien stellen sich der Diskussion über die Weiterentwicklung der Landwirtschaft und suchen den Dialog mit der Gesellschaft. Mit dieser Botschaft hat WLV-Präsident Franz-Josef Möllers gestern Abend den Havichhorster Presseabend eingeleitet. Traditionell trifft sich das WLV-Präsidium zum Jahresbeginn mit den führenden Medienvertretern in Westfalen-Lippe.
Der Verband und seine Mitglieder wollen in den kommenden Monaten vor allem die Rahmenbedingungen der in der hiesigen Region wichtigen Tierhaltung intensiv erläutern. Dabei gelte es, sich auf sich wandelnde gesellschaftliche Erwartungen einzustellen und in einem Spagat sowohl der Verantwortung für Verbraucher und Nutztiere, aber auch für die im Markt stehenden Familien der Tierhalter gerecht zu werden, stellt Möllers fest.
 

15.01.2012

Den Keimen auf der Spur!

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Wie können sich Verbraucher vor Erkrankungen durch Keime in Lebensmitteln schützen? Welche Keime können überhaupt in Lebensmitteln enthalten sein? Und: Sind Keime eigentlich immer gesundheitsschädigend? Bakteriell belastete Lebensmittel müssen nicht unbedingt krank machen, erklärt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Andererseits können aber Lebensmittel ohne Verderbnisanzeichen dennoch krankmachende Keime enthalten. Den Keimen auf der Spur! - das ist das Motto, unter dem das BfR auf der Internationalen Grünen Woche die Besucherinnen und Besucher informiert. Der Messeauftritt ist zudem der Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des BfR.
 

13.01.2012

REM`s Schweinemastseminar

Rheinischer Erzeugerring für Mastschweine e. V. Der Rheinische Erzeugerring für Mastschweine e. V. lädt zum Schweinemastseminar am Dienstag, den 14. Februar 2012 (13.30 - 16.30 Uhr) in die Landwirtschaftskammer, Hans-Tenhaeff-Straße 40, 47638 Straelen.
Thema des Seminars: Auswertung und Controlling als Grundlagen einer effizienten Mast.
Um Anmeldung bis zum 10. Februar wird gebeten.
 

13.01.2012

Giesen: Ferkelpreis steigt bis Ostern auf 60 Euro

Wie die Westfälischen Nachrichten melden, sieht Dr. Helfried Giesen vom Unternehmen Westfleisch für die Schweinehaltung Licht am Horizont. Insbesondere für die Ferkelerzeuger stellt er eine gute Prognose auf: So würden sich bis Ostern die Preise um mehr als 20 Prozent auf 60 Euro erhöhen.

Quelle: ACHIM GIERSBERG in www.westfaelische-nachrichten.de (Ferkelpreis steigt bis Ostern auf 60 Euro)
 

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