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20.01.2012

Agrarinvestitionsförderung setzt Schwerpunkt auf Verbesserung der Tierhaltung

Mit dem Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) legt Niedersachsen einen neuen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Tierhaltung und der Tierhygiene in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung. Hierauf weist Landwirtschaftsminister Gert Lindemann anlässlich des bevorstehenden Antragsverfahrens für das Jahr 2012 hin. Der Minister unterstreicht, dass der Tierschutz in der Förderung und bei der Bewertung von Förderanträgen Priorität genießt. Zu den förderfähigen Vorhaben zählt auch die Umstellung auf die ab 2013 vorgeschriebene Gruppenhaltung für Sauen.
 

20.01.2012

Bayerischer Bauernverband kritisiert Vorstoß des Bundesrechnungshofs zur Steuerpauschalierung

Deutliche Kritik übt der Bayerische Bauernverband am erneuten Vorstoß des Bundesrechnungshofs (BRH), der die bewährte und unbürokratische Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen abschaffen will. Gerade kleiner landwirtschaftliche Betriebe würde das Wegfallen der Steuerpauschalierung unnötig belasten.
Für unsere kleineren Betriebe und vor allem die Nebenerwerbslandwirte, die ohnehin schon mit einer hohen Bürokratielast kämpfen, würden die BRH-Pläne nur unnötigen Papierkram bedeuten, erklärt Georg Wimmer, stellvertretender Generalsekretär des Bayerischen Bauernverbandes.
 

20.01.2012

Frauen in der Landwirtschaft stark vertreten

Anders als eine aktuelle Meldung des Statistischen Bundesamtes den Eindruck erweckt, ist die Landwirtschaft kein überdurchschnittlich von Männern dominiertes Berufsfeld, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2010 sind 38 Prozent aller in der Landwirtschaft tätigen Personen weiblich. In den letzten 10 Jahren hat der Frauenanteil um etwa 2 Prozentpunkte zugelegt, die Männerquote hat entsprechend abgenommen. Vor allem weist der DBV darauf hin, dass die Frauen in landwirtschaftlichen Familienbetrieben durchweg gleichberechtigte Mitunternehmerinnen sind. 91 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland sind Familienbetriebe.
 

20.01.2012

Niedersachsen drängt auf EU-weite Umsetzung des Verbotes konventioneller Käfige

Auf Initiative des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Gert Lindemann wurde im Rahmen der Amtschefkonferenz der Länder-Agrarressorts in Berlin eine Protokollerklärung zum Verbringungsverbot für Eier aus konventioneller Käfighaltung verabschiedet.
Im Mittelpunkt der Erklärung – der sich Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen angeschlossen haben – steht die Absicht, zeitnah Betriebe zu überprüfen, die Eier und Eiprodukte aus solchen Mitgliedstaaten verarbeiten, in denen nach Auskunft des Bundeslandwirtschaftsministeriums Eier in herkömmlichen Käfigen produziert werden. Der Hintergrund: Diese Haltungsform ist seit 1. Januar 2012 EU-weit verboten.
Niedersachsen drängt auf EU-weite Umsetzung des Verbotes konventioneller Käfige
 

19.01.2012

Aigner stellt sich hinter moderne Tierhaltung

Agrarministerin Ilse Aigner rügt, dass bei der Beurteilung des Tierwohls oft menschliche Maßstäbe angelegt werden. Sie setzt sich auch für moderne Großbetriebe ein, überschreibt die Journalistin Claudia Ehrenstein ein Interview mit Frau Ministerin Ilse Aigner, das sie für Welt online geführt hat.
Es ist nicht generell so, dass es einer großen Anzahl von Tieren in großen Ställen schlechter gehen muss und es wenige Tiere in kleineren Ställen grundsätzlich besser haben, stellt die Ministerin in dem Interview u.a. klar. Außerdem beantwortet sie Fragen zum Medikamenteneinsatz in der Tierproduktion und dem Agrarhandel.
 

19.01.2012

Kosteneinsparung durch bessere Futterverwertung

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) SuS - Die Futterkosten haben insbesondere in der Schweinemast einen hohen Anteil an den Direktkosten. Die Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein (SSB SH) hat die in puncto Futterverwertung besten 10 % der Betriebe unter die Lupe genommen. Diese Betriebe weisen zwar denselben Futteraufwand je Tier und Tag auf wie das Mittel aller Betriebe. Die bessere Futterverwertung resultiert aber aus den höheren Tageszunahmen bzw. kürzeren Mastdauer, so dass der Futteraufwand je Tier geringer ausfällt. In der Tabelle werden die Futterkosten je Tier bei unterschiedlicher Futterverwertung und -preisen aufgeführt. So konnten bei mittleren Preisen von 24,50 € je Dezitonne Mastfutter im vergangenen Wirtschaftsjahr 9 € je verkauftem Mastschwein bei einer verbesserten Futterverwertung um 0,4 eingespart werden.
 

19.01.2012

Wildschweine weiter auf dem Vormarsch

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) SuS - Wildschweine sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch: Im Jagdjahr 2010/11 wurden nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) mehr als 585.000 Wildschweine zur Strecke gebracht; das waren fünf Mal so viele wie im Jahr 1975. Der Anstieg der Wildschweinpopulationen ist laut DJV allerdings nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern mittlerweile ein internationaler Trend.
 

19.01.2012

Big Dutchman-Gründer Jack DeWitt (100) verstorben

Big Dutchman Jack Dewitt Als Erfinder voller Esprit, als begnadeten Inspirator und Motivator, als mutigen Pionier und geselligen wie verlässlichen Partner: So wird die gesamte Big Dutchman Familie mit ihrem Hauptsitz in Vechta-Calveslage ihren Unternehmensgründer Jack DeWitt in Erinnerung behalten, der am Dreikönigstag im stolzen Alter von 100 Jahren zuhause in Zeeland (Michigan/USA) verstarb.
Als Pionier im Agrarbusiness hatte Jack DeWitt 1938 zusammen mit seinem Bruder Dick das Mutterunternehmen des heutigen Weltmarktführers für Stalleinrichtungen zur modernen Geflügel- und Schweinehaltung gegründet. Ihre damals absolut bahnbrechende Idee, die aufwändige Handfütterung auf Geflügelbetrieben mit einer automatischen Futtertransportkette effizienter zu gestalten, hat sich heute weltweit durchgesetzt.
 

19.01.2012

Die Verbraucher müssen ihr Preisverständnis ändern

DBV - Die Verbraucher müssen ihr Preisverständnis ändern. Erst dann wird sich die derzeitige Tierhaltung entscheidend verändern. Mit dieser Aussage wird Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, Ökobeauftragter des Deutschen Bauernverbandes (DBV), in der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Ausgabe am 19. Januar 2012 zitiert. Graf von Bassewitz ist Landwirt in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung.
 

19.01.2012

Drittlandmärkte sichern dynamische Exportentwicklung

Exportorganisation der Deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft Die bis Oktober 2011 vorliegenden Exportzahlen für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft stimmen trotz Euro-Staatsschuldenkrise weiter optimistisch. So sind die Ausfuhren inklusive der Landtechnik in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres um 10,8% auf 51,4 Mrd. Euro gestiegen. Alle in der GEFA vertretenen Exportbranchen haben in diesem Zeitraum bei ihren Umsätzen im Ausland deutlich zugelegt.
 

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