Aktuelles
08.09.2010
Was Sie schon immer über Schweinefleisch wissen wollten

Was wollen Sie über Schweinefleisch wissen? Auf der Internetseite
www.was-wir-essen.de ist die ganze Lebensmittelkette "Schweinefleisch" dargestellt. Sie finden dort Informationen zur
- Erzeugung
- Verarbeitung
- Einkauf / Kennzeichnung
- Zubereitung und Lagerung
- Gesunder Ernährung und
- Verbraucherschutz
08.09.2010
MRI warnt vor Analog-Käse
"
Ein hoher Verzehr von Analogkäse könnte sich negativ auf die Calcium-Versorgung der Bevölkerung auswirken. 74 Prozent der weiblichen Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren, 65 Prozent der älteren Frauen und 61 Prozent der älteren Männer unterschreiten die Verzehrsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für den Mineralstoff Calcium. Laut Auswertung verschiedener Ernährungserhebungen ist Milch in Deutschland und anderen westlichen Industriestaaten eine sehr wichtige Calciumquelle. Rund 40 Prozent (Nationale Verzehrs Studie II) des aufgenommenen Calciums stammen in Deutschland aus Milch und Milchprodukten einschließlich Käse und Frischkäse. Zudem ist Calcium aus Milchprodukten für den Körper gut verfügbar. Der Calcium-Gehalt von Analogkäse ist deutlich geringer als bei Käse."
Aus: MRI-Flyer "
Käse und Käse-Imitat"
08.09.2010
Fleischerzeugnisse mit Mehrwert
Omega-3-Fettsäuren kommen vor allem in Fischöl vor, Glukosinolate in Pflanzen wie Senf oder Brokkoli. Beide Stoffe sind so wertvoll, dass nun wissenschaftlich untersucht wurde, ob sich der Verzehr von beliebten Wurstprodukten, die mit diesen Substanzen angereichert wurden, positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Im Ergebnis hat sich zum Einen gezeigt, dass sich mit der Zugabe dieser Substanzen sensorisch, technologisch, mikrobiologisch und analytisch einwandfreie Würste herstellen lassen. Zum Anderen konnte nachgewiesen werden, dass beide Substanzklassen für den Menschen bioverfügbar sind und Omega-3-Fettsäuren zu ähnlich positiven Effekten führen wie der Verzehr von fettreichem Fisch.
>>>Siehe auch
Mythen um Omega-3-Fettsäuren
08.09.2010
Fleisch geklonter Tiere ohne Risiko für Verbraucher?
"Das Klonen landwirtschaftlicher Nutztiere ist mit erheblichen methodischen Schwierigkeiten verbunden, die Erfolgsquote ist daher niedrig", erinnert Prof. Branscheid vom MRI Kulmbach im aktuellen Mitteilungsblatt des MRI (Ausgabe 49/2010, S. 219). Über die Produkte, also Milch und Fleisch solcher Tiere, ist dagegen in einer Reihe von Untersuchungen nichts Negatives zu Tage getreten. Man weiß auch nicht, welches Risiko präzise wissenschaftlich untersuchen werden soll.
Aufschluss mag eine aktuelle Veröffentlichung geben, die in "Animal" (4/2010) veröffentlicht worden ist: "
Effects of cloned-cattle meat on reproductive physiology in rats". Die Ratten hatten Futter mit einer Zugabe von 5 % bzw. 10 % Rindfleisch (von normalen und geklonten Rindern) erhalten.
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08.09.2010
Ökolandbau-Inseln isoliert nicht wirkungsvoll
(aid) - Ökologischer Landbau wird häufig mit einer besonderen Artenvielfalt in Verbindung gebracht. Doch kommt es einer neueren Studie zufolge auch auf die Umgebung an: Forscher fanden in Versuchen heraus, dass isolierte Inseln ökologischen Landbaus innerhalb von konventionell bestellten Feldern keine höhere Artenvielfalt als die Umgebung aufwiesen. Die Versuche wurden in Weingärten in der Nähe von Venedig durchgeführt. Ziel war, herauszufinden, ob Inseln ökologischen Anbaus einen positiven Effekt auf die Bestäubungsleistung durch Insekten haben. Aus Deutschland war der Agrarökologe Josef Settele vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Halle beteiligt.
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08.09.2010
Schleswig-Holstein kürzt Ökofördermittel
Landwirtschaftsministerin Dr. Juliane Rumpf hat die Kritik an der geplanten Kürzung bei der Förderung der ökologischen Landwirtschaft zurückgewiesen. "Dieser Schritt ist angesichts der nach wie vor desolaten finanziellen Lage des Landes notwendig und auch fachlich vertretbar", betonte sie heute (8. September) in Kiel.
Wurde den landwirtschaftlichen Betrieben bisher in der Phase der Änderung ihrer Wirtschaftsweise eine so genannte Umstellungsförderung und danach dauerhaft eine so genannte Beibehaltungsförderung gezahlt, so soll es in Zukunft nur noch in grundwassergefährdeten Regionen eine Umstellungsförderung geben.
"Die Beibehaltungsförderung war gedacht als finanzieller Ausgleich des Betriebserfolges gegenüber konventionell wirtschaftenden Betrieben. Hier hat sich die Realität aber stark gewandelt: In den vergangenen Jahren hat sich gerade auch in Verbindung mit dem Bioboom die Gewinnentwicklung der Ökolandwirtschaft im Bundesschnitt stark an die konventionelle Landwirtschaft angenähert", erläuterte Frau Rumpf.
08.09.2010
Young Farmers Day auf der EuroTier 2010

Im Rahmen der EuroTier 2010 führt die Junge DLG am 18. November 2010 den schon traditionellen Young Farmers Day
durch. Das Programm enthält neben dem Besuch der EuroTier 2010
Diskussionsveranstaltungen sowie Treffpunkte zum Kennenlernen und zum
Erfahrungsaustausch. Hierzu sind junge Tierhalter, Unternehmer/innen und
Studenten/Innen aus ganz Europa eingeladen.
Die "Young Farmers Party" findet im Anschluss an den Kongress ab 20.00 Uhr statt. Einlass ist ab 18 Jahren nur mit gültiger Eintrittskarte.
Eintrittskarten sind nur im Vorverkauf
ab dem 21. September 2010 erhältlich.
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08.09.2010
Emissionshöchstmengen für Ammoniak 2010
hib - Es ist der Bundesregierung die Tatsache bewusst, dass es ein anspruchsvolles Ziel ist, die Emissionshöchstmenge für Ammoniak im Jahr 2010 einzuhalten. Dies geht aus ihrer Antwort (
17/2806) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (
17/2733) hervor, in der es um die Umsetzung der National Emissions Ceilings (NEC-Richtlinie geht. Sanktionen drohten gegebenenfalls durch Zahlung eines Pauschalbetrages oder eines Zwangsgeldes nach Urteil des Gerichtshofes der Europäischen Union auf Antrag der Europäischen Kommission, heißt es weiter.
08.09.2010
Verordnung zur Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie im Umweltrecht
hib - Durch eine Verordnung (
17/2821) werden die Vorgaben der Richtlinie 2006/123/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – die sogenannte Dienstleistungsrichtlinie – auf dem Gebiet des Umweltrechts in nationales Recht umgesetzt. Nach der europäischen Vorgabe müssen die freie Aufnahme und Ausübung von Dienstleistungstätigkeiten von in anderen Mitgliedstaaten niedergelassenen Dienstleistungserbringern grundsätzlich gewährleistet werden.
Laut Bundesregierung waren für das Umweltrecht Änderungen insbesondere hinsichtlich des Verfahrens zur Bekanntgabe von Sachverständigen und der Anerkennung ausländischer Zulassungen und Nachweise notwendig. Eine einheitliche Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie in umweltrechtlichen Regelungen sei damit erreicht. Für den Bund seien keine zusätzlichen Kosten zu erwarten. Für die Länder könnten sich finanzielle Auswirkungen daraus ergeben, dass die Möglichkeit geschaffen werde, Verwaltungsverfahren über eine einheitliche Stelle abzuwickeln.
08.09.2010
EU-Parlament will Landwirte in Vermarktungskette stärken
lid – Das Europäische Parlament will die Stellung der Landwirte in der Vermarktungskette verbessern und kritisiert den Lebensmitteleinzelhandel.
Das Parlament kritisiert, dass sich der Lebensmitteleinzelhandel mittels Listungsgebühren die Abnahme von Produkten bezahlen lasse, wie Agrarzeitung Online schreibt. Die Abgeordneten verabschiedeten zudem eine Entschliessung, in welcher der Lebensmitteleinzelhandel dazu aufgefordert wird, Rechnungen innerhalb von 30 Tagen zu bezahlen. Weiter warf das EU-Parlament dem Einzelhandel zu hohe Gewinnmargen vor. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos betonte, dass er einige der Vorschläge aus dem Parlament in seinen Reformvorschlägen zur Agrarpolitik übernehmen wolle.
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