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23.08.2010

13. Berliner Gespräch der FNL

Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) Am 7. Oktober 2010 veranstaltet die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft von 17.30 bis 19.15 Uhr in den Räumen der Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin, ihr 13. Berliner Gespräch. Thema der Podiumsdiskussion ist: „Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik: Versorgungssicherheit und Umweltschutz – was muss die Landwirtschaft leisten?“ Im  Podium sind u.a. vertreten: Prof. Dr. Klaus-Dieter Borchardt, Direktor, Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission, Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes und Vorsitzender des Vorstandes der FNL, Heino von Meyer, Mitglied im Stiftungsrat des WWF Deutschland, Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstandes der BASF SE, Hans-Michael Goldmann, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.
Weitere Informationen: m.buchholz@fnl.de
 

 
23.08.2010

EGZH: 79. Landesabsatzveranstaltung in Dettelbach

EGZH Die Erzeugergemeinschaft und Züchtervereinigung für Zucht- und Hybridzuchtschweine in Bayern w.V. veranstaltet am 14./15. Oktober 2010 ihre 79. Landesabsatzveranstaltung in der Frankenhalle in Dettelbach Vorläufiges Programm: Donnerstag, den 14.10.2010 14.00 Uhr - 16.00 Uhr Auftrieb 17.00 Uhr Reihung 19.30 Uhr Züchterabend im Gasthof Schwarzes Ross“ in 97359 Hörblach, Kitzinger Str. 4 Freitag, den 15.10.2010 9.00 Uhr Vorführung der Tiere, anschließend Versteigerung Zum Auftrieb kommen Eliteeber der Rassen DL und Pietrain.
Für Kataloganforderungen oder andere Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Bezirksgeschäftsstelle in Würzburg, Herrn Schwemmer, Tel.: 0931/7904831, Fax: 0931/7904837, E-Mail
 

 
23.08.2010

TOPIGS startet mit KB in Deutschland

Topigs-SNW GmbH TOPIGS-SNW hat zum 01.07.2010 die Besamungsstation Stockhausen, Kreis Döbeln in Sachsen, übernommen. Nach umfangreichen Renovierungs- und Umbaumaßnahmen soll die Station mit einer Kapazität von 150 Ebern im Herbst 2010 wieder die Produktion aufnehmen.
Die Besamungsstation wird Sperma mit höchstem Qualitätsstandard nach den Vorgaben von TOPIGS Niederlande produzieren. Hierzu wird es eine enge Verzahnung mit Varkens KI Niederlande geben.
Zur Sicherstellung der Bedürfnisse der TOPIGS Kunden wird Stockhausen einen TOPIGS SPF Gesundheitsstatus haben, der Zukauf der TOPIGS Vorstufen- und Endstufen-Eber erfolgt ausschließlich aus TOPIGS SPF zugelassenen Zuchtbetrieben.
Mit dem hohen Qualitäts- und Gesundheitsniveau soll Stockhausen aber nicht nur in Deutschland Kunden beliefern, auch für die internationalen Aktivitäten, insbesondere in Mittel- und Osteuropa, steht die Produktion zur Verfügung. >>>
 

 
23.08.2010

Tuberkulose: vom angeborenen Schutz vieler Menschen lernen

Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben zusammen mit afrikanischen und britischen Kollegen erstmals durch systematische Suche einen Bereich im menschlichen Genom entdeckt, in dem sich Menschen mit Tuberkulose eindeutig von nicht Erkrankten unterscheiden. „Es ist zwar noch ein weiter Weg bis zur praktischen Anwendung dieser Ergebnisse, aber wir haben gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, durch Untersuchung des gesamten menschlichen Genoms aufzuklären, warum etwa 90 Prozent der Menschen natürlicherweise vor Tuberkulose geschützt sind“, sagt Prof. Rolf Horstmann, Leiter des Projekts am BNI.
Die Wissenschaftler hoffen, diese Entdeckung für die Entwicklung wirkungsvoller Impfungen nutzen zu können.

Quelle: Thye T., et al.: Genome-wide association analyses identifies a susceptibility locus for tuberculosis on chromosome 18q11.2. Nat Genet. 2010 Aug 8.
 

 
20.08.2010

Aus für Shoppingcenter auf der "grünen Wiese"?

Neue Siedlungen und Shoppingcenter auf der „grünen Wiese“ stehen im Widerspruch zu den Zielen der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie: Sie verbrauchen Fläche, zerschneiden Landschaften, verlängern Verkehrswege und führen zu steigenden CO2-Emissionen. Als besser verträglich mit dem Leitbild der nachhaltigen Entwicklung gilt die Wiederbelebung innerstädtischer Brachen. In der Praxis aber schrecken Investoren und Kommunen davor oft zurück, weil sie einen höheren Geld- und Arbeitsaufwand gegenüber einer Planung auf der grünen Wiese fürchten. Diese Vorbehalte konnte eine deutsche Forschungsgruppe jetzt entkräften. Das Fazit der Finanzwissenschaftler, Stadtentwickler und Immobilienexperten: Über zehn Jahre betrachtet, bei Berücksichtigung aller Kosten und Erträge, verschwinden die vermeintlichen finanziellen Vorteile auf der „grünen Wiese“.

Den vollständigen Text der Meldung finden sie hier
 

 
20.08.2010

Zwei gute Nachrichten zu MRSA

Methicillin-Resistente-Staphylococcus-Aureus-Erreger (MRSA) waren bislang hauptsächlich als Krankenhauskeime bekannt und gefürchtet. Mittlerweile sind jedoch ca. 6.000 verschiedene Stämme identifiziert, die man in drei Hauptgruppen unterteilt: Krankenhaus-MRSA, sog. community-acquired MRSA und Tier-assoziierte MRSA, dessen zoonotisches Potential im Rahmen des deutschniederländischen Projekts SafeGuard im AP 2.3 näher untersucht wird. Die verschiedenen MRSA-Typen werden oft in der öffentlichen Diskussion nicht unterschieden, dabei ist ihr Gefahrenpotential stark unterschiedlich.
Zwei gute Nachrichten zu MRSA konnte PD Dr. med. Alexander Friedrich vom Universitätsklinikum Münster beim Fachgruppentreffen Zoonosen verkünden: So kommt die besonders gefährliche Komponente, das Panton-Valentine Leukozidin (PVL), das häufig Ursache für besonders schwere Krankheitsverläufe ist, nicht bei den untersuchten Tier-assoziierten (LA)MRSA vor. Außerdem zeigte sich, dass den in Schweinen vorkommenden MRSA-Stämmen das Gen fehlt, das für die Resistenzentwicklung gegen eines der wichtigsten noch wirksamen  Antibiotika verantwortlich ist.
Quelle: SafeGuard
 

 
20.08.2010

Bio ist nicht gleich Bio

"Natürlich kann man Produkten mit EU-Bio-Siegel vertrauen", schrieb die Zeitschrift "Healthy Living" Ende 2009. Der Verbraucher sollte trotzdem genau hinschauen. "Überall, wo Sie das Kampagnen-Logo vom Bund für Naturwaren und Naturkost sehen, werden Sie über die feinen Unterschiede zwischen "Bio" und "Bio" informiert: www.bio.kodex.de
 

 
20.08.2010

Fleisch schmeckt auch ohne Gemüse

(AMI) - Die privaten Verbraucher in Deutschland haben im ersten Halbjahr 2010 so wenig frisches Gemüse eingekauft wie noch nie in den vergangenen acht Jahren. Das zeigt eine Analyse der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) auf Basis des GfK-Haushaltspanels. Mit durchschnittlich knapp 31 Kilogramm kaufte jeder Haushalt ein Kilogramm oder 3,5 Prozent weniger frisches Gemüse ein als im ersten Halbjahr 2009. Das Mittel der vergangenen fünf Jahre wurde sogar um sechs Prozent verfehlt. Bei dieser Entwicklung dürfte die Verfügbarkeit und damit der Preis eine entscheidende Rolle gespielt haben. Denn mit rd. 2,21 Euro je Kilo kostete Frischgemüse im ersten Halbjahr rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr und war damit teurer als in den vergangenen acht Jahren.
Der Fleischverbrauch dagegen hat sich kaum geändert.
Klare Nummer Eins beim Verbraucher ist und bleibt das Schweinefleisch. Mit einem Konsum von 39,0 Kilogramm je Kopf entfielen vergangenes Jahr rund zwei Drittel des gesamten Fleischverbrauches auf Schweinefleisch. Langfristig ist der Verbrauch recht stabil und weist nur wenige Schwankungen auf. >>>
 

 
19.08.2010

Pigports: hohe Funktionssicherheit und niedrige Betriebskosten

Unter dem Pigport-System versteht man ein einreihiges Haltungsverfahren in Pultdachbauweise, wobei der Auslauf nach Süden zeigt und die beheizbare, planbefestigte Liegefläche auf der Nordseite angeordnet ist. Rudolf Wiedmann von der Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg (Baden-Württemberg) hat dieses Stallsystem entwickelt und berichtet in der Onlineausgabe der Bauernzeitung von einem Betrieb der die Absetzferkel seit fast acht Jahren in den Pigports erfolgreich aufzieht.
Unter anderem enthält der Beitrag von Herrn Wiedmann wichtige Hinweise zum Bau und Management des Haltungssystems, damit eine hohe Funktionssicherheit und niedrige Betriebskosten der Pigports in der Ferkelaufzucht gewährleistet sind. >>>
 

 
19.08.2010

Haltungsmanagement entscheidend für Fundamentgesundheit

Wenn eine Sau das Ziel von 100 Ferkeln erreichen will, sind unverletzte Klauen und Gelenke sowie trainierte Muskeln und Bänder eine wichtige Voraussetzung. Jungsauenaufzüchter haben über das Haltungsmanagement und die Fütterung gute Möglichkeiten, für gesunde Fundamente und damit langlebige Sauen zu sorgen, meinen Rudolf Wiedmann und Barbara Hahn vom Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg. Sie haben in drei größeren Praxisbetrieben Untersuchungen zur Fundamentbeschaffenheit der Jungsauen in verschiedenen Haltungsverfahren durchgeführt. Es handelte sich um einen Betrieb mit Warmstall und Vollspaltenboden (0,9 m²/Jungsau), um einen Betrieb mit Warmstall und Teilspaltenboden (1,2 m²/Jungsau) und um einen Außenklimastall mit Tiefstreu (2,5 m²/Jungsau). Die wenigsten Fundamentschäden wiesen die Sauen im Außenklimastall mit Tiefstreu auf. „Im Gegensatz zum Teilspaltenbodenstall sind bei Vollspalten leichte und starke Wandhornrisse festzustellen. Darüber hinaus treten hier Wandhornabschürfungen mit einem Anteil von 35 % im Vergleich zu 6 % im Teilspaltenbodenstall auf.“ Beim Auftreten von verdickten Gelenken schnitt der Vollspaltenboden ebenfalls schlechter ab. Nachteil des Tiefstreulaufstalles sind die etwas zu langen Stallklauen und die schlechte Umweltbilanz (siehe Emissionen und Strategien zu deren Minderung).
 

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