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23.01.2012

Neues Tierhalterregister in Thüringen bringt Erleichterungen für Verwaltung und Tierhalter

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit weist als oberste Veterinärbehörde des Freistaats auf das neu eingerichtete Thüringer Tierhalterregister hin. Die webbasierte Anwendung ist eine Gemeinschaftsentwicklung der Firma Balvi GmbH und der Veterinärverwaltung. Sie wurde Anfang des Jahres in Betrieb genommen. Mit dem Thüringer Tierhalterregister werden die historisch gewachsenen Strukturen der mehrfachen Erfassung von Tierhaltern zu einer gemeinsamen Datenbasis zusammen geführt.
Einerseits ergibt sich für den Halter landwirtschaftlicher Nutztiere daraus der grundlegende Vorteil, dass er sich nur einmal bei seinem zuständigen Veterinäramt oder alternativ bei der Thüringer Tierseuchenkasse anmelden muss. Weiterhin hat der Tierhalter mit seiner jährlichen Tierzahlmeldung und der Angabe von eventuellen Bestands- oder Adressänderungen gegenüber der Tierseuchenkasse alle rechtlichen Verpflichtungen im Rahmen der Viehverkehrsverordnung seinerseits erfüllt. Somit entfällt das mehrmalige Ausfüllen von Formularen gegenüber verschiedenen zuständigen Stellen.
 

23.01.2012

Verbraucherschutz vor Umweltkontaminanten in Lebensmitteln EU-weit

Seit 1. Januar 2012 gelten europaweit neue rechtsverbindliche Höchstgehalte und freiwillig anzuwendende Auslösewerte (Frühwarnsystem) für die gesundheitsschädlichen Dioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) in verschiedenen Lebensmitteln tierischen Ursprungs, pflanzlichen Fetten und Säuglingsnahrung. Insbesondere die Harmonisierung der bislang geltenden verschiedenen einzelstaatlichen Höchstgehalte für nicht dioxinähnliche PCB in Lebensmitteln, die eine Verschärfung gegenüber den bislang in Deutschland geltenden Grenzwerten bedeutet, und die aus Vorsorgegründen erfolgte Ausdehnung der Regelung auf Säuglings- und Kleinkindernahrung sind ein spürbarer Beitrag zur Verbesserung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes bzw. der Lebensmittelsicherheit.
 

23.01.2012

Sicherer Einkauf per Mausklick - BVL stellt Projekt zur Kontrolle des Internethandels mit Lebensmitteln vor

Der Handel mit Waren im Internet nimmt stetig zu. Auch Lebensmittel sind mit einem Mausklick zu kaufen. Neben zahlreichen Vorteilen birgt das wachsende Marktsegment jedoch auch neue Risiken, die nicht jedem Internetnutzer bewusst sind. Mit einem Projekt zur amtlichen Kontrolle des Internethandels mit Lebensmitteln will das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin den virtuellen Marktplatz sicherer gestalten.
 

23.01.2012

Forschungspreis der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung

Der Forschungspreis der Internationalen Gesellschaft für Nutztierhaltung (IGN) wird im Jahr 2012 zum zehnten Mal vergeben. Prämiert werden mit insgesamt bis zu 10.000 Euro herausragende wissenschaftliche Leistungen, die der Weiterentwicklung der artgemässen und verhaltensgerechten Tierhaltung dienen. Die eingereichten Arbeiten sollen anwendungsorientiert sein und helfen, den natur- und artgemässen Umgang mit Tieren und deren Zucht, Haltung und Fütterung zu gestalten. Ferner können Studien eingereicht werden, in denen die Mensch-Tier-Beziehung unter rechtlichen, ethischen oder allgemein kulturwissenschaftlichen Aspekten beleuchtet wird.

 

23.01.2012

LfL-Praktikerforum zu heimischen Eiweißfuttermitteln

Lfl In der Schweine- und Geflügelhaltung werden große Mengen an Importsoja aus Übersee eingesetzt. Grund dafür ist, dass weder in Bayern noch in ganz Europa heimische Eiweißalternativen in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen, um eine bedarfsgerechte Versorgung der Tiere mit hochwertigem Futterprotein sicherzustellen. Mit dem Aktionsprogramm Heimische Eiweißfuttermittel verfolgt Bayern das Ziel, gegebene heimische Potenziale zu nutzen und die Eigenversorgung mit Futterprotein schrittweise zu verbessern. Die bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) engagiert sich mit einem eigenen Arbeitsschwerpunkt Strategien zur Erhöhung des Anteils von Eiweißfuttermitteln aus inländischem Anbau. Das 2. Praktikerforum der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), das am 1. Februar 2012 in Dettelbach stattfindet, wendet sich  mit Ergebnissen und Erfahrungen an die Akteure der gesamten Wertschöpfungskette. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um mit allen Beteiligten von der Produktion über die Verarbeitung bis hin zum Handel die Möglichkeiten und Grenzen für heimische Eiweißfuttermittel in der Schweine- und Geflügelhaltung zu diskutieren.
 

23.01.2012

Fachverband Biogas und Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft veröffentlichen Einsatzstoffliste für EEG 2012

Der Fachverband Biogas e.V. hat gemeinsam mit dem Institut für Agrarökonomie der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) die im EEG 2012 definierten Einsatzstoffe nach der Biomasseverordnung in einer übersichtlichen Liste zusammengefasst. Von A wie Altbrot bis Z wie Zuckerrübe ermöglicht das 15-seitige Papier eine schnelle Übersicht über die Einordnung der einzelnen Substrate in die jeweilige Einsatzstoffvergütungsklasse.
 

23.01.2012

Kenntnisstand zur Fermentation von Schweinefuttermitteln

Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft In der Landwirtschaft wird die Fermentation vorwiegend für die Konservierung, die Hygienisierung und die Verbesserung der Verdaulichkeit von Futtermitteln genutzt.
Da die Futterökonomie bedingt durch längerfristig hohe Futterpreise entscheidend die Wirtschaftlichkeit dieses Produktionszweiges beeinflusst und auch die Tiergesundheit einen großen Einfluss auf den Produktionserfolg ausübt, hat die Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft einen Bericht veröffentlicht, der den Kenntnisstand zur Fermentation zusammenfasst und als wichtige Informationsquelle für Schweinehalter genutzt werden kann.
 

23.01.2012

Undifferenzierte Antibiotikadiskussion geht an der Realität vorbei

Landwirt Hans (56) und Marion Thune (52) in Tappendorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde) erzeugen pro Jahr rd. 10.000 bis 12.000 Schweine. Gemeinsam mit dem Bauernverband Schleswig-Holstein hat das Landwirteehepaar vergangene Woche die Presse auf ihren Betrieb eingeladen. Man fühle sich zu Unrecht an den Pranger gestellt, heißt es sinngemäß in einer Pressemeldung im Internetportal ProPlanta.de. Mit der Aktion wollten die Landwirte Einblicke in eine moderne Schweinehaltungsbetriebe gewähren und zeigen, dass eine Mast ohne massive Antibiotika-Verabreichung die Regel ist. Ein Vorteil der Massentierhaltung sei darüber hinaus die Möglichkeit, stallspezifische Impfstoffe zu entwickeln, um den Medikamenteneinsatz weiter zu reduzieren. Aber das sei noch Zukunftsmusik und lohne sich auch nur für größere Betriebe.
 

20.01.2012

ErlebnisBauernhof 2012 eröffnet

Erlebnisbauernhof auf der "Grünen Woche", Berlin Im Rahmen eines Benefizempfanges zugunsten der Welthungerhilfe und unterstützt von der Nordzucker AG wurde heute der ErlebnisBauernhof auf der Inter­nationalen Grünen Woche eröffnet. Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernver­bandes (DBV) und Vorsitzender der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL), eröffnete die Sonderausstellung im Beisein des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, EU-Verbraucherschutz­kommissar John Dalli, der Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, des Vorstandsvorsitzenden der Nordzucker AG Hartwig Fuchs, sowie dem Geschäftsführer der FNL, Dr. Gibfried Schenk.
 

20.01.2012

Trinkwasser in Deutschland ist spitze

Trinkwasser aus Deutschlands Wasserwerken ist fast immer einwandfrei, man kann es bedenkenlos konsumieren. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Bericht zur Trinkwasserqualität des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes (UBA).

Damit geben die Ergebnisse den Befürwortern der in Deutschland geltenden strengen Umweltgesetze recht. Z.B. schreibt die Düngeverordnung u.a. für Tier haltende Betriebe eine Nährstoffbilanzierung bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern vor. Wirtschaftsdung muss innerhalb von 4 Stunden eingearbeitet werden und darf nicht während der vegetationsfreien Zeit ausgebracht werden. Das Bundesimmissionschutzgesetz soll die Umwelt vor Einträgen aus der Luft schützen.
 

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