Aktuelles
26.08.2010
Grundlagen der Gentechnkikdiskussion
Prof. Andreas von Tiedemann, Professor im Fachgebiet Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz am Department für Nutzpflanzenwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen, versucht in seinem Artikel "
Gentechnik-Debatte: Angst-Cocktails vernebeln die Sinne" die Parameter zu bestimmen, von denen sich die deutsche Politik bei ihrem Anbauverbot für gentechnisch veränderte Maispflanzen leiten lassen.
Erschreckende Vermutung: "
Entscheidungen zur Grünen Gentechnik werden gegenwärtig unabhängig vom Stand des Wissens getroffen. Interessanterweise wird die Wissenschaft dennoch zur Begründung der Entscheidungen ins Feld geführt, nur erfolgt dies selektiv entsprechend der in der Politik bereits auf ganz andere Weise zustande gekommenen Willensbildung. Insofern ist die Wissenschaft nur scheinbar und nicht wirklich für die Politik leitend."
26.08.2010
Ratgeber: Raus aus der Insulinfalle dank der Logi -Methode

Jeder Diabetes-2 Patient kennt es: „Sie müssen abnehmen! Sie müssen sich mehr bewegen! Sie müssen Ihren Lebensstil ändern!“ Aufforderungen des behandelnden Arztes nach der ersten Diagnose und nicht nur dann. Nun sind gerade die gängigen Ratschläge für die richtige Diabetesernährung nicht gerade das, was leicht eingängig scheint. Diabetiker sollen besonders kohlenhydratbetont essen, so schreiben es die Fachgesellschaften fest. Das ist nicht jedem einsichtig, ist doch Diabetes mellitus eine Kohlenhydrat - Verwertungsstörung. Katja Richert und Ulrike Gonder zeigen mit ihrem Buch einen anderen Weg auf.
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26.08.2010
Agrardiesel: Antragsfrist endet am 30. September
Nur noch bis zum 30. September 2010 können Anträge für die
Agrardieselvergütung für das Verbrauchsjahr 2009 gestellt werden. Der
Deutsche Bauernverband (DBV) weist alle Land- und Forstwirte sowie Imker
auf diese Ausschlussfrist hin. Wer noch keinen Antrag gestellt hat,
sollte dies zügig tun. Im letzten Jahr war die Antragsfrist
ausnahmsweise
auf den 31. Dezember verlängert worden, jetzt gilt
wieder der 30. September. Die Steuerentlastung von 21,48 Cent je Liter
Diesel wird ohne die frühere Obergrenze und ohne einen Selbstbehalt
gewährt. Es gibt aber eine Bagatellgrenze, das heißt, die
Steuervergütungen werden nur ausbezahlt, wenn diese mindestens 50 Euro
je Betrieb und Jahr betragen. Das entspricht 233 Liter Dieselverbrauch.
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26.08.2010
Handbuch der Erzeugerringe online
Die Erzeugerringe in Deutschland werten seit mehr als 50 Jahren Daten der Betriebszweiganalyse gemeinsam überregional aus. Hierfür wurde zuletzt eine Online-Datenbank geschaffen, die allen interessierten Beratungsorganisationen eine Teilnahme ermöglicht, sofern die Daten den Anforderungen genügen (siehe http://www.erzeugerring.info).
Um interessierten Organisationen die Teilnahme zu erleichtern, wurde das sog. "Pflichtenheft" der Erzeugerringe komplett überarbeitet. Darin sind alle Rechengänge beschrieben und können an einem Beispielsbetrieb nachgerechnet werden.
Die Überarbeitung war auch notwendig geworden, weil es umfangreiche Datenbank-Änderungen gegeben hat. Neben Änderung des Schnittstellenformats, mussten neue Merkmale berücksichtigt werden, um zukünftig ökonomische Auswertungen auf Netto- und Bruttobasis durchführen zu können.
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26.08.2010
Rohmaterial entscheidet über Qualität von Öko-Nahrung
Ökologische Nahrungsmittel haben einen guten Ruf. Doch die Qualität ökologischer Fertignahrung kann noch weiter verbessert werden. Kritische Punkte in der Erzeugung solcher Lebensmittel zu identifizieren war Ziel eines europäischen Forschungsprojekts, an dem unter anderem Wissenschaftler des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften der Uni Kassel teilnahmen.
Im Rahmen des Projekts „Qualitätsanalyse kritischer Kontrollpunkte“ (CORE organic QACCP) haben insgesamt 14 Institutionen aus Forschung und Industrie von Juni 2007 bis Juni 2010 an verbesserten Produktionsprozessen gearbeitet. Dabei wurden Feldversuche und Qualitätsanalysen durchgeführt. In Tiermodellen wurden die Auswirkungen auf die Gesundheit überprüft. Kritisch unter die Lupe nahmen die Wissenschaftler vor allem die Herstellung von Möhrenbrei für Babys.
Im fertigen Produkt ließen sich erhebliche Unterschiede feststellen, je nachdem ob frische oder tiefgekühlte Rohware benutzt wurde.
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26.08.2010
1. Kirchentag "Mensch und Tier"
"Der in der Geschichte der Kirchentage erste bundesweite ökumenische Kirchentag „Mensch und Tier“ wird Begeisterung für das Engagement für Tiere schaffen, eine Theologie anstoßen, die das Tier als Mitgeschöpf des Menschen achtet und würdigt, sowie Menschen, Initiativen und Organisationen unterschiedlicher Herkunft und Ausrichtung zusammen bringen, die sich dem Schutz der Tiere widmen", heißt es auf der Internetseite der Organisatoren des 1. Kirchentages "Mensch und Tier".
Termin: 27. - 29.08.2010 in Dortmund
Unter dem Motto: „Gesegnet sind Mensch und Tier!“ wird vor allem die "Massentierhaltung" im Blickpunkt stehen. Ziel ist eine gemeinsame Erklärung von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen gegen jede Form der "Massentierhaltung".
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26.08.2010
Die "Wunder-Mikrobe" vom Golf von Mexiko
"Der Golf von Mexiko könnte sich einer neuen Studie zufolge überraschend schnell von der Ölpest erholen," berichtet die "Süddeutsche Zeitung" vor zwei Stunden (
Neue Mikrobenart vernichtet Öl im Golf von Mexiko) und beruft sich dabei auf dpa-Angaben. "Eine bisher unbekannten Mikrobenart könnte die gewaltigen Öl-Schwaden, die rund 1100 Metern Meerestiefe gefunden wurden, bereits komplett abgebaut haben."
26.08.2010
Vergleich landwirtschaftlicher Betriebe auf der Basis "Nettorentabilität"
(aid) - Als Vergleichsmaßstab für landwirtschaftliche Betriebe mit unterschiedlichen Produktionsstrukturen gewinnt die Kennzahl Nettorentabilität zunehmend an Bedeutung. Sie gibt an, zu wie viel Prozent die betriebseigenen Faktoren Boden, Arbeit und Kapital aus dem ordentlichen Ergebnis entlohnt werden.
Die Kennzahl Nettorentabilität wird für das Testbetriebsnetz ermittelt, das jährlich aktuelle Informationen zur Lage der Landwirtschaft bereitstellt. In rentabel wirtschaftenden Betrieben liegt dieser Wert deutlich über 100 Prozent. Erst dann werden die Lohnansprüche voll befriedigt und darüber hinaus noch ein Unternehmergewinn erzielt.
Die Aussagekraft der Nettorentabilität im Vergleich zwischen den Bundesländern und unterschiedlichen Rechtsformen ist aber eingeschränkt. Warum, das erläutern in der aktuellen Ausgabe der aid- Fachzeitschrift B&B Agrar Niklas Blanck und Professor Dr. Enno Bahrs vom Institut für landwirtschaftliche Betriebslehre der Universität Hohenheim. Bei der Interpretation der Ergebnisse seien genaue Kenntnisse der Berechnungsmethodik sowie steuerrechtlich bedingte Besonderheiten zu berücksichtigen. Auch regionale Unterschiede am Bodenmarkt und Kenntnisse über die bilanzierten Bodenwerte sollten stärker ins Kalkül gezogen werden, so ein Fazit. Weiterhin erschwerten fehlende Bilanz- und Erfolgspositionen für Personengesellschaften rechtsformübergreifende Vergleiche.
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26.08.2010
Grüner Sprit ohne Landverbrauch
(aid) - Biosprit, der aus Mais oder Zuckerrohr gewonnen wird, steht zunehmend in der Kritik: es würden Pflanzen verbraucht, die auch Menschen als Nahrungsmittel dienen könnten und Wälder würden abgeholzt. Eine ganz andere Idee verfolgt daher Professor Otto Pulz vom Institut für Getreideverarbeitung (IGV) in Nuthetal bei Potsdam. Er will Biosprit aus Algen produzieren. Bioreaktoren könnten dann auf ohnehin nicht landwirtschaftlich nutzbaren Flächen mit Hilfe von Sonnenlicht CO2 aus der Luft oder Abgasen aus Kohlekraftwerken in Sprit umwandeln. Versuche in Zusammenarbeit mit der europäischen Raumfahrtbehörde EADS zeigten erste Erfolge. Ein Testflugzeug mit Biosprit aus Algen wurde bereits in die Luft geschickt. Der grüne Kerosin-Ersatz scheint Potenzial zu haben. Neben einem geringeren Treibstoffverbrauch erwarten die Forscher auch einen geringeren Ausstoß an Stickstoff- und Schwefeloxiden um bis zu 40 Prozent. Mikroalgen vermehren sich besonders rasch und bilden mindestens
30 mal so viel organische Substanz wie beispielsweise Rapspflanzen. Die Produktion des grünen Sprits in industriellem Maßstab ist allerdings noch lange nicht kosteneffizient. (Friederike Eversheim, www.aid.de)
26.08.2010
Wie energieeffizient ist moderner Pflanzenbau?
Wie viel Energie wird im modernen Pflanzenbau eingesetzt und wie viel wird gewonnen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine heute erschienene Publikation der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) mit dem Titel „Energieeffizienter Pflanzenbau“.
Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, sagte: „Wir wollen interessierten Verbrauchern, Journalisten, Öffentlichkeitsarbeitern in der Landwirtschaft und Akademikern Hintergrundinformationen zum effizienten Energieeinsatz im modernen Pflanzenbau geben. Wie viel Energie erfordert die Herstellung von Düngemitteln, Pflanzenschutz und der Einsatz von Maschinen? In welchem Verhältnis steht diese zur energetischen Ausbeute? Um Landwirtschaft nachhaltig nennen zu können, sind Messung und Auswertung des Energieeinsatzes erforderlich. Unsere Publikation fasst aktuelle Forschungsergebnisse zusammen und will einen Beitrag zum besseren Verständnis der modernen Landwirtschaft leisten.“
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