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31.08.2010

Lebensmittelbedingte Erkrankungen nehmen weiter ab

Der Jahresbericht des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz gibt einen anschaulichen Überblick über die im gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärwesen von den Behörden des Landes geleistete Arbeit. Der Bericht dokumentiert und analysiert die Kontrollergebnisse der  Lebensmittel-, Veterinär- und Futtermittelüberwachung in den Landkreisen und kreisfreien Städten, des Landesamtes sowie des Landeslabors Berlin-Brandenburg (LLBB).

Erfreuliches Ergebnis: Weniger lebensmittelbedingte Erkrankungen und keine relevanten Tierseuchen in Brandenburg
 

 
31.08.2010

Wirtschaftskraft des Agribusiness vergleichbar mit der Automobilindustrie

Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young erzielen die mehr als 600.000 Beschäftigten des Agribusiness einen Umsatz von rd. 200 Milliarden Euro pro Jahr. "Damit ist das Agribusiness nach der Automobilindustrie Deutschlands zweitgrößter Wirtschaftszweig", fasst Thomas Löcker, Bereichsleiter Firmenkunden bei der WGZ Bank die Studie im Mittelstandsmagazin "Initiativbanking" (Ausgabe 3/2010) zusammen. Und die deutschen Unternehmen sind gut aufgestellt. Deutschland habe 2009 im internationalen Agrarhandel bei den Exporten den dritten und bei den Importen den zweiten Platz belegt. Dank der neuen europäischen Agrarpolitik und hocheffizienten Unternehmen. Was für alle anderen Wirtschaftsbereiche eine Selbstverständlichkeit ist, ist für das Agribusiness verhältnimäßig neu: die Orientierung und Wertschöpfung auf den Weltmärkten. Deutsche Getreide- und Fleischlieferungen gingen oft nach Fernost. Wirtschaftlich prosperierende Staaten wie China und Indien und weitere Länder mit wachsender Bevölkerung seien die Kunden von morgen. Allerdings wird die weitere Entwicklung durch die Subventionspolitik der Regierung zur Förderung erneuerbaren Energien ernsthaft gefährdet. Wenn ein Fünftel des Primärenergiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden soll, führe dies zu Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der Landwirtschaft und damit des ganzen Agribusiness.
 

 
31.08.2010

Einladung zur Besichtigung des Anbauversuches von Öko-Sojabohnen

Proteinhaltige Futterkomponenten sind im Ökologischen Landbau knapp. Der Anbau beispielsweise von Erbsen und Lupinen geht aufgrund unsicherer Erträge zurück (ZDS-PI vom 18.08.2010) und Öko-Soja wird über weite Strecken teuer importiert. Die Klimaveränderungen und Fortschritte in der Züchtung lassen vermuten, dass auch in Niedersachsen Sojaanbau künftig möglich sein könnte. Daraus resultiert die Frage, unter welchen Bedingungen in unseren Breitengraden Sojaanbau praktikabel ist. Inzwischen sind vergleichsweise frühreife Sojabohnensorten auf dem Markt verfügbar, die einen Anbau, zumindest in klimatisch günstigen Lagen Niedersachsens, erwarten lassen. Deshalb führt der Fachbereich Ökologischer Landbau der LWK Niedersachsen seit vergangenem Jahr einen Öko-Sojabohnenversuch, mit finanzieller Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, auf dem Bio-Betrieb Gruhs in Lessien (Lkr. Gifhorn) durch. >>>
 

 
31.08.2010

IndoLivestock 2011 - Indonesiens größte Nutztierfachmesse jetzt auch in Ost-Java

Vom 15. bis 17. Juni 2011 öffnet Indonesiens größte Nutztierfachmesse IndoLivestock Expo & Forum zum 6. Mal ihre Tore. Erstmalig findet die Messe in Surabaya statt. Veranstalter ist PT Napindo Media Ashatama. MEREBO Messe Marketing organisiert den Europa & Amerika Pavillon.
Die IndoLivestock 2011 umfasst alle Bereiche der Nutztierhaltung und Fleischverarbeitung. Die Messe wird auf einer Fläche von 10.000 m² im neuen Messeglände von Surabaya, der Grand City Expo, ausgetragen. Auf der letzten IndoLivestock in Jakarta verzeichneten die Veranstalter 379 Aussteller aus 39 Nationen sowie 10.717 Fachbesucher und Konferenzteilnehmer.
Internationale Unternehmen, Verbände und Fachverlage haben die Möglichkeit, sich im Rahmen des Europa & Amerika Pavillons über MEREBO zu beteiligen. Interessenten wenden sich bitte an: MEREBO Messe Marketing, Jakobikirchhof 9, D-20095 Hamburg, Telefon +49-40-3999905-0, Telefax +49-40-3999905-25, E-Mail kontakt@merebo.de, Internet www.indolivestock.merebo.com.
 

 
31.08.2010

Deutschland: bedeutendster Markt für Naturdärme

Mit einem Gesamtaußenhandelsumsatz von über 700 Mio. Euro war Deutschland auch im Jahr 2009 der bedeutendste Umschlagplatz für Naturdärme. Somit kann der deutsche Naturdarm-Handel eine positive Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres ziehen.
Nach vorläufigen Schätzungen des Verbandes blieb die Exportmenge auf einem stabilen Niveau. Wurden im Vorjahr 80.437 Tonnen ausgeführt, so waren es im Berichtsjahr insgesamt 81.825 Tonnen. Nach einer Steigerung des Wertes um 16,3 Prozent auf über 325 Mio. Euro in 2008 gab es im letzten Jahr einen leichten Rückgang von 2,2 Prozent auf 318 Mio. Euro. 2008 waren die Ergebnisse stark von einer deutlichen Verteuerung der Rohstoffe und Wechselkursschwankungen beispielsweise im Außenhandel mit Russland geprägt. 2009 haben sich diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder normalisiert. >>>
 

 
30.08.2010

FAO: Emissionsreduktionen sind eher bei intensiven Systemen zu erwarten

"Die FAO schätzt, dass die extensive Tierhaltung global für deutlich mehr Emissionen von klimarelevanten Treibhausgasen verantwortlich ist als die intensive. Die Frage, welches Haltungssystem mehr Emissionen pro Ertragseinheit verursacht, ist dabei nicht eindeutig geklärt. Emissionsreduktionen sind laut FAO eher bei intensiven Systemen zu erwarten. Das Anpassungspotenzial an die Folgen der globalen Erwärmung wird für extensive Systeme als geringer eingeschätzt als für intensive Systeme." (Quelle: Wikipedia)

Die britische Ökobilanzierung errechnete für ökologische und konventionelle Tiererzeugnisse folgende Vergleichswerte für das globale Erwärmungspotential pro Ertragseinheit (jeweils im Vergleich zum anderen System):

  • Geflügelfleisch: 46 % höhere Belastung durch ökologische Produktion
  • Eier: 27 % höhere Belastung durch ökologische Produktion
  • Milch: 16 % höhere Belastung durch ökologische Produktion
  • Rindfleisch: 15 % höhere Belastung durch ökologische Produktion
  • Schweinefleisch: 13 % höhere Belastung durch konventionelle Produktion
  • Schaffleisch: 73 % höhere Belastung durch konventionelle Produktion
Quelle: Williams, A., Audsley, E. and Sandars, D. Determining the environmental burdens and resource use in the production of agricultural and horticultural commodities Defra Research Project IS0205. Bedford: Cranfield University and Defra. (2006)
 

 
30.08.2010

Wissenschaftler reduzieren Ammoniakemissionen bei Rindern

Rinder, Hirsche, Schafe, Ziegen und anderen Wiederkäuer sind in der Lage, Pflanzen zu verwerten, die nicht für die menschliche Ernährung geeignet sind. Dabei bedienen sie sich einer Reihe von Bakterien, die Gras und Faserpflanzen in den vier Wiederkäuermägen "verdauen". Leider gibt es darunter auch solche Bakterien, die aus Aminosäuren Ammoniak produzieren und damit den Futterwert reduzieren. Außerdem ist Ammoniak schädlich für die Umwelt.
Wissenschaftlern aus Kentucky ist es jetzt gelungen, diese schädliche Bakterienaktivität durch den Zusatz von Hopfen zu reduzieren. Weitere Fütterungsversuche mit Rotklee waren ebenfalls vielversprechend.

Quelle: Michael Flythe, Isabelle Kagan. Antimicrobial Effect of Red Clover (Trifolium pratense) Phenolic Extract on the Ruminal Hyper Ammonia-Producing Bacterium, Clostridium sticklandii. Current Microbiology, 2010; DOI: 10.1007/s00284-010-9586-5
 

 
30.08.2010

Wie entsteht eigentlich Wurst?

Die Wurst ist in Deutschland und anderen europäischen Ländern sehr beliebt. Dabei weiß der Verbraucher selten, wie das Produkt entsteht bzw. was es enthält. Der Branchenverband der englischen Schweinefleischproduzenten will dem abhelfen und hat hierfür eine neue Internetseite aufgebaut. Dort sind neben Anregungen für eine gesunde Ernährung mit Schweinefleisch auch zwei Filme zur "Entstehung einer Wurst" zu sehen. >>>
 

 
30.08.2010

Lucia Puttrich wird Agrarministerin

MdB Lucia Puttrich agrarheute.com - "Die CDU-Bundestagsabgeordnete Lucia Puttrich wird Hessens neue Agrar- und Umweltministerin. Puttrich folgt Silke Lautenschläger, die ihr Amt im Zusammenhang mit dem Rückzug von Roland Koch aus der Position des hessischen Ministerpräsidenten niederlegt."
 

 
30.08.2010

Ökobiolanzen zeigen den Weg?

"Wir entnehmen unserer Umwelt mehr, als diese leisten kann. Und vernichten damit unwiederbringlich Natur und Lebensräume", fasst der Astronom und Physiker Dr. Peter Heller das Ergebnis eines "Zukunftsdialogs" auf seiner Internetseite "http://www.science-skeptical.de " zusammen, zu dem u.a. das Unternehmen Siemens im vergangenen Jahr nach Berlin geladen hatte. Heller hat auf der Basis des "ökologischen Fußabdrucks" nachgerechnet und kommt zu einem anderen Ergebnis. Der "ökologische Fußabdruck" dient dem Autoren auch als Beleg dafür, dass wir wir die Natur dabei unterstützen müssen,  ihre Produktivität pro Hektar weiter zu steigern. "Oder, anders gedacht: Mit immer weniger natürlichen Ressourcen immer mehr erreichen."
Der nächste Zukunftsdialog findet am 29. September in Beijing statt.
 

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