22.12.2011
Noch kein Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit einem Kurs zum "Schweineflüsterer"?
Die Agrar - und Veterinär - Akademie (AVA) bietet in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Fachtierarzt und Schweinespezialisten Dr. Kees Scheepens und Dipl.-Ing. agr. Lucia Lake (ausgewiesene Ernährungswissenschaftlerin) einen 2-tägigen Workshop zur
Verfeinerung der Tierbeobachtung
und dem
Aufspüren und Deuten von Schweinesignalen
an. Dieser Schweinesignale-Workshop ist einer der erfolgreichsten AVA-Kurse und wird mittlerweile zum 21. Mal angeboten. Ziel ist es, das Auge des Tierbeobachters zu schärfen und aus diesen
Schweinesignalen
entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
Schweine geben uns eine Vielzahl von Zeichen, durch die wir bereits schon sehr früh feststellen können, ob die Tiere sich entsprechend wohl fühlen
, so Kees Scheepens, der dieses Konzept bereits seit Jahren erfolgreich in den Niederlanden und Zusammenarbeit mit der AVA anbietet.
Und das Buch zum Kurs finden Sie im AVA-Shop.
22.12.2011
Stärkere Anreize für umweltfreundliche und tiergerechte Landwirtschaft in NRW
Die EU-Kommission hat den Änderungsantrag zur umweltgerechteren Ausrichtung des NRW-Programms Ländlicher Raum genehmigt. Nach der nun vorliegenden Genehmigung aus Brüssel können die neuen Förderschwerpunkte im NRW-Programm, die eine umwelt- und tiergerechte Modernisierung der Landwirtschaft zum Ziel haben, jetzt ohne den bisherigen Vorbehalt der Programmgenehmigung umgesetzt werden. Die Änderungen schaffen stärkere Anreize, um mehr Landwirte für eine besonders umweltfreundliche Landbewirtschaftung, für besonders tiergerechte Haltungsverfahren und zur Erzeugung von ökologischen Produkten zu gewinnen. Bei den Agrarumwelt- und Tierschutzmaßnahmen wird das Förderangebot erweitert und attraktiver gestaltet. Die einzelbetriebliche Agrarinvestitionsförderung wird neu ausgerichtet, indem insbesondere die Förderung tiergerechter Haltungsverfahren und die Flächenbindung der Tierhaltung gestärkt werden.
22.12.2011
Betreuungsvertrag überprüfen

Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. erinnert alle QS-Betriebe, ihren jetzigen Betreuungsvertrag mit ihrem Tierarzt zu überprüfen. QS akzeptiert ab dem 01.01.2012 nur noch Verträge, die inhaltlich (Nennung der Besuchshäufigkeit etc.) mit dem Mustervertrag übereinstimmen. Hierin muss die Besuchshäufigkeit gemäß der aktuellen SHHV (Schweinehaltungshygieneverordnung)
festgeschrieben werden bzw. Bezug darauf genommen werden.
Die Betriebe müssen mindestens einmal pro Durchgang (bei Rein-Raus Mast oder Ferkelaufzucht) oder mindestens alle 6 Monate vom Bestandstierarzt besucht werden. Hierüber ist jeweils ein Besuchsprotokoll zu erstellen.
QS hat hierzu das beiliegende Muster veröffentlicht.
22.12.2011
Stichtagsmeldung HI-Tier

Der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) erinnert an die rechtzeitige Stichtagsmeldung in die HI-Tier Datenbank Schwein. Bis zum 13. Januar 2012 muss der Tierbestand vom 01.01.2012 gemeldet worden sein. Eine Nichtmeldung oder nicht fristgerechte Meldung ist CC-relevant.
Bitte verwechseln Sie diese Meldung nicht mit der Meldung zur Tierseuchenkasse.
22.12.2011
Ausländische Bioprodukte mit Relevanz für den deutschen Biomarkt

BÖLN - Deutschland ist nicht nur größter Absatzmarkt, sondern auch größter Produzent von Bioprodukten in Europa. Trotzdem hat der deutsche Handel im Wirtschaftsjahr 2009/2010 je nach Produkt zwei bis 95 Prozent der abgesetzten Produkte, die auch von deutschen Erzeugern hätten produziert werden können, importiert. Bei Gerste ist fast eine Selbstversorgung erreicht. Nur 15 % müssen importiert werden. Von Weizen allerdings kamen 21 Prozent der Partien aus dem Ausland; der Anteil variiert je nach Menge und Qualität der deutschen Ernte. Unerwartet hoch fiel mit 24 Prozent der Importanteil von Leguminosen, vor allem Futtererbsen, aus. Hierbei spielen auch die Ölsaaten mit den
Sojabohnen hinein, die mit durchschnittlich
76 Prozent den größten Importanteil aller untersuchten Produkte aufweisen. Der Anbau in Deutschland ist zwar machbar, aber nicht ganz einfach, so dass hier noch deutliches Ausbaupotenzial besteht. Diese Situation beeinflusst auch die Schweinefleischerzeugung, bei der hohe Futter- und Investitionskosten den Ausbau bremsen, obwohl der Absatz von Bioschweinefleisch noch lange nicht gesättigt ist. So importiert Deutschland 22 Prozent des Bioschweinefleischs. (Anm. d. Red.:
In Deutschland werden knapp 300.000 Bioschweine geschlachtet. Das sind rd. 0,5 % des deutschen Schweinemarktes.)
Bei Bio-Rindfleisch dagegen muss ein Teil sogar konventionell vermarktet werden.
22.12.2011
Salmonellen-Bekämpfungsprogramm greift
BfR - Salmonellen gehören zu den weit verbreiteten Bakterien auf Lebensmitteln, die schwere Magen-Darm-Infektionen beim Menschen auslösen können. Deswegen hat die Europäische Kommission 2008 ein EU-weites Salmonellen-Bekämpfungsprogramm gestartet. Teil des Programms ist der jährliche nationale Zustandsbericht. In Deutschland nehmen dafür die zuständigen Behörden der Länder sowie die Lebensmittelunternehmer Proben in den landwirtschaftlichen Betrieben, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wertet die übermittelten Daten aus: 2010 wurden bei 0,3 % der Herden von Zuchthühnern und 0,2 % der Herden von Masthähnchen bekämpfungsrelevante Salmonellen nachgewiesen. Im Vorjahr lag diese Rate noch bei 0,9 % bzw. 0,4 %.
Damit verstetigt sich der Trend, der sich bere its in den Vorjahren abzeichnete. Immer weniger Geflügelherden sind mit Salmonellen belastet
, so BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel,
die Maßnahmen zur Bekämpfung greifen.
21.12.2011
Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein e.V. sucht eine/n qualifizierte(n) Fachberater/in

Die Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein e.V. sucht eine/n qualifizierte(n) Fachberater/in für die produktionstechnische und betriebswirtschaftliche Beratung von Schweinemast- und Ferkelerzeugungsbetrieben.
Bewerbungsschluss: 15. Februar 2012
21.12.2011
Neue Auflage des Standardwerks "Tierernährung" erschienen

Tierernährung ist das Standardwerk für alle Fragen der modernen, leistungsgerechten Tierfütterung. Das 648-seitige Buch behandelt sämtliche ernährungsbiologischen und chemischen Grundlagen der Fütterung ebenso anschaulich wie die speziellen Ernährungsanforderungen und Fütterung von Rindern, Schweinen, Schafen, Pferden und Geflügel. Die 13. Auflage der Tierernährung von Kirchgeßner wurde von Stangl, Schwarz und Roth überarbeitet. Das Buch ist übersichtlich nach physiologischen Ernährungsgrundlagen, Nährstoffen, Energiehaushalt und Mineral- und Wirkstoffen unterteilt. Dem schließt sich ein großer Teil zur praktischen Ernährung der verschiedenen Tierarten an mit Beispielen zur Rationsgestaltung. Damit ist Tierernährung ein wichtiges Grundlagenwerk für das Studium, Wissenschaft und Beratung sowie auch für den praktischen Landwirt und Tierarzt. Das Standardwerk kann zum Preis von 49,90 € beim
DLG-Verlagsshop oder unter Tel: 069/24 788-451 bestellt werden.
21.12.2011
Zuchtplanungssoftware ZPLAN+ verfügbar

Eine neue Zuchtplanungssoftware ZPLAN+ steht nach der Entwicklungsphase im Forschungsverbund FUGATO+brain für Endanwender zur Verfügung. Die Software modelliert und berechnet komplexe Zuchtprogramme und verschiedene Zuchtplanungsszenarien. Unabhängig von der Tierart können tierzüchterische Modellrechnungen durchgeführt werden, um Zuchtfortschritte zu berechnen. Das Angebot richtet sich an Zuchtunternehmen für eigene Planungsrechnungen, sowie an Hochschulen für den Einsatz in der Lehre.
21.12.2011
Food Nordwest und NieKE präsentieren F&E-Atlas für die Agrar- und Ernährungsbranche

Forschung und Entwicklung spielen für die Agrar- und Ernährungsbranche eine primäre Rolle. Innovative Ideen, neue Produkte und Verfahren entlang der Wertschöpfungskette stellen die Branche vor immer neue Herausforderungen. Die Agrar- und Ernährungsforschung sieht sich in der Metropole Nordwest mit zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen sehr gut aufgestellt, so dass beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorhanden sind. Mit dem neu entwickelten F&E-Atlas – ein Innovationsprojekt von Food Nordwest (Cluster Ernährung der Metropole Nordwest) und dem NieKE (Landesinitiative Ernährungswirtschaft) - soll mehr Transparenz in die Forschungslandschaft der Metropole Nordwest gebracht werden.