Aktuelles
11.06.2010
Lilly erwirbt die europäischen Rechte an einem Pfizer Animal Health Portfolio

Elanco, die Tiergesundheits-Division von Eli Lilly & Company, übernimmt die europäischen Rechte an einem Portfolio von Pfizer Animal Health Produkten. Die Produkte finden sowohl im Nutztierbereich (u.a. Mycoplasmen-Impfstoffe für Schweine sowie Antiparasitika) wie auch im Hobbytiermarkt Anwendung. Elanco wird auch ein Produktionswerk für Impfstoffe in Sligo, Irland übernehmen.
Auf Nachfrage des ZDS zu den "Schweine relevanten" Wirkstoffen handelt es sich einen Mycoplasmenimpfstoff, ein Antiparasitikum und um Elektrolytpulver für Ferkel und Läufer.
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11.06.2010
Q-PorkChains: Hohe Fleischqualität dank neuer Technologie zur Fettbestimmung

Im Rahmen des europäischen Verbundprojektes Q-PorkChains wird derzeit unter wissenschaftlicher Federführung der Universität Bologna und des spanischen Forschungsinstitutes IRTA und mit Beteiligung von drei italienischen und einem spanischen Wirtschaftsunternehmen ein Pilotprojekt durchgeführt, bei dem der Fettgehalt von frischen Lenden und ungeräuchertem Kochschinken mittels nicht-invasiver Methoden gemessen wird.
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11.06.2010
Schulz-Systemtechnik modernisiert Mischfutterwerk
Das Automatisierungsunternehmen Schulz Systemtechnik (Visbeck) modernisiert derzeit für die Deutsche Tiernahrung Cremer das Deuka-Mischfutterwerk in Bramsche. Das Unternehmen übernimmt hierbei alle steuerungs- und elektrotechnischen Aufgaben. Zum Einsatz kommt das Schulz-eigene Prozessleitsystem "ProControl" zur Steuerung chargenorientierter Produktionsabläufe.
Info über Michael Jungeblut, michael.jungeblut@schulz.st
11.06.2010
Marktnische: Wurstwaren für Muslime
"Halal" heißt rein/erlaubt und steht für islamisch korrekt zubereitetes Fleisch. So muss zum Beispiel der Schlachter Moslem sein, die Produktionsmaschinen dürfen nicht mit Alkohol gereinigt und es darf kein Schweinefleisch verwendet werden. Meemken Wurstwaren aus Gehlenberg erfüllt dies Anforderungen und hat das Audit zur Halal-Zertifizierung erfolgreich bestanden. Derzeit werden rd. 25 Tonnen "Halal" produziert - mit Rohware aus der Region. Eine Marktnische, die sich für Meemken, der an anderen Standorten ausschließlich Schweine schlachtet, lohnt.
11.06.2010
Rentenbank senkt Zinsen
Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, hat
die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an
den Kapitalmärkten um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. In der
günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins für Förderkredite an
Junglandwirte mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 10-jähriger
Zinsbindung jetzt bei effektiv 3,02 Prozent und 2,52 Prozent bei
5jähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch
nachhaltige Investitionen z. B. in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den
Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie
finanziert.
Die Programmkredite der Förderbank für die
Agrarwirtschaft dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, z. B.
Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU
vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei
den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge an die
Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der
Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die
Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.
Service-Nummer Kreditanfragen: 069/2107-700
Internet: www.rentenbank.de
11.06.2010
Das Lehr- und Forschungsgut der TiHo erwartet 10.000 Besucher
Das
Lehr- und Forschungsgut Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am niedersachsenweiten Tag des offenen Hofes. Das Informationsangebot rund um die Landwirtschaft startet am
13. Juni 2010 um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Danach erwartet die Besucher ein informatives und unterhaltsames Programm, das Einblicke in die Landwirtschaft von gestern und heute gewährt: Mit einer Besichtigung der Kuh-, Geflügel- und Schweineställe, in denen Wissenschaftler der TiHo vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, wird über die moderne Haltung unserer landwirtschaftlichen Nutztiere informiert; für interessierte Verbraucher gibt es verschiedene Informationsstände zur Landwirtschaft; in einer Landmaschinenausstellung werden moderne Techniken präsentiert und in Vorführungen zum alten Handwerk werden Schafe geschoren und Wolle gesponnen.
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11.06.2010
Sauenverluste: der unterschätzte Kostenfaktor
Ist bei Remontierungsraten von 62 Prozent überhaupt noch eine wirtschaftliche Ferkelerzeugung möglich und warum ist die Klauengesundheit für die Leistung im Sauenstall so wichtig? Auf diese Fragen wird Johannes Hilgers, Landesverband Rheinischer Schweinezüchter e.V., versuchen, auf dem
RWM Sauen-Symposium am 16.06.2010 in Rhede-Vardingholt Antworten zu finden. Auf Interesse dürfte die Meinung des ausgewiesenen Zuchtexperten bzgl. einer tierschutzgerechten und nachhaltigen Zucht stoßen. Die Folgen einer linearen Exterieurbewertung für die Fundamentstabilität werden herausgearbeitet.
Eine Sau, die bereits nach dem 3. Wurf im 102 Trächtigkeitstag aus der Produktion ausscheidet, kostet nach Berechnungen von Georg Grundhoff, LWK NRW, rd. 640 €. Ein Betrieb mit einer Herde von rd. 200 Tieren verliert bei 15 Prozent Sauenverlusten rd. 19.200 € in Jahr. Das entspricht rd. 2,5 Ferkeln pro.Sau und Jahr (Preise 2009).
11.06.2010
Gentechnik und die Wahlfreiheit der Verbraucher
"Zwei Drittel aller Deutschen wollen keine gentechnisch veränderten Nahrungsmittel", behauptet Mathias Rauck in der Sendung "
markt-Scanner" des WDR, die am Montag, 07. Juni 2010, 21.00 - 21.45 Uhr, ausgestrahlt wurde. Dabei wird suggeriert, dass die Fütterung von gentechnisch veränderten Pflanzen dazu führt, dass man Spuren dieser "Fremdgene" in tierischen Lebensmitteln findet. Dabei ist diese Behauptung
längst widerlegt. Eine Bewertung hat das Dt. Maiskomitee bereits 2005 versucht.
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Wenn Sie sich weiter zur "Gentechnik" informieren wollen, finden Sie
einige Informationen auf dieser Internetseite.
Siehe auch:
Junge Menschen ohne Vorbehalte gegenüber Gentechnik
11.06.2010
Arbeit mit Leidenschaft. Die deutschen Bauern

Jetzt beginnt die heiße Phase der Vorbereitungen für den diesjährigen "Tag des offenen Hofes 2010". Landjugend, Bäuerinnen und Bauern haben mit viel Engagement einzelbetriebliche Informations- und unterhaltsame Rahmenprogramme organisiert. Denn sie wissen, wie wichtig es ist, landwirtschaftliches Handeln und Denken für die Öffentlichkeit transparenter zu machen.
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Zur Plakatbestellung"Tag des offenen Hofes 2010"
auf Facebook.
11.06.2010
Finanztransaktionssteuer bei Spekulationen mit Agrarprodukten
©DBV - Für eine Transaktionssteuer bei spekulativen Geschäften mit Agrarprodukten hat
sich der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) erneut ausgesprochen. Die
in den vergangenen Jahren verstärkt zu beobachtenden extremen Preisschwankungen
an den internationalen Rohstoffmärkten für Agrarprodukte machten dies notwendig.
Das schrieb Sonnleitner dem Finanzausschuss im Deutschen Bundestag.
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