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02.02.2012

PIC eröffnet neues Forschungszentrum für Ebersperma

PIC Deutschland GmbH Vergangene Woche eröffnete PIC ihr neues Gene Transfer Centre of Excellence im Colworth Science Park in Bedfordshire, UK. Dieses neue Labor ermöglicht es den Wissenschaftlern, an Ebersperma zu forschen ohne selbst auf einer Besamungseber-Station zu sein.
In England betreibt PIC fünf KB-Stationen – und Biosecurity wird hier ganz groß geschrieben, wie auch im gesamten PIC-Programm. Ein Grund dafür, dass PIC ihre Betriebe dort errichtet, wo möglichst wenig Schweine in der Region sind. Aus demselben Grund werden auch keine Besucher auf PIC-KB-Stationen gelassen.
 

02.02.2012

Gewicht, Fütterung und Kondition optimieren - Das PIC-Gewichtsmaßband

PIC Deutschland GmbH Für eine optimale Jungsauenentwicklung und maximale Produktions- und Lebensleistung ist sowohl die Aufzuchtphase als auch die erste Belegung bei möglichst optimalem Gewicht von großer Bedeutung. Auch die Körperkondition während der Trächtigkeit sowohl von Jung- als auch Altsauen ist ein wesentlicher Faktor für die Ausschöpfung des Produktionspotentials bzw. das Auftreten von Problemen während Abferkelung, Säugezeit und nachfolgender Belegung.

Die Kansas State University, bekannt für ihre praxisnahen Untersuchungen und Forschungen, hat zur Unterstützung einer erfolgreichen Aufzucht und Entwicklung von Jung- und Altsauen für eine kosteneffiziente Produktion ein simples Hilfsmittel entwickelt: Ein Maßband, mit dem das Gewicht eines Tieres einfach und schnell geschätzt werden kann, und das so zur Produktionsoptimierung beiträgt.

PIC hat dieses Maßband auf europäische Standards umgerechnet.

 

02.02.2012

"Tag der offenen Tür" auf Betrieb Plate

Topigs-SNW GmbH

Das Zuchtunternehmen TOPIGS-SNW GmbH und die Familie Alfred Plate laden anlässlich eines Neubaus für Sauen mit 144 Abferkel- und 200 Warteplätzen für tragende Sauen zu einem Tag der offenen Tür nach Ahaus-Graes ein. Am Freitag den 10. Februar 2012 kann der Neubau in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr besichtigt werden. Der neue Stall, bestendend aus einem dreischaligen Mauerwerk mit Kalksandstein, Isolierung und Verblender ist ausgestattet mit Erdwärmetauscher und Thermodach für ein gutes Klima. Die Frischluft gelangt im Abferkelbereich per Nasenlüftung zu den Sauen. Im Wartebereich wird die Zuluft in den Kontrollgang geführt. Für die Versorgung der Sauen wurde die bestehende Flüssigfütterung auf dem Hof erweitert. Zwei getrennte Futterkreisläufe mit Restlosfütterung für Abferkel- und Wartebereich garantieren ein hohes Maß an Hygiene. Das gilt auch für die Wasserversorgung, wo jedes Abteil einen eigenen Wasserkreislauf hat. Durch den Neubau ist Familie Plate in der Lage, ihre Stammherde von 700 Reinzuchttieren zur Produktion von TOPIGS 20 Jungsauen komplett auf dem Hof zu halten. In weiteren Gebäuden werden zudem Reinzuchteber für die KB im In- und Ausland produziert.

 

01.02.2012

Tier- und Umweltschutz keine Frage der Stallgröße

(aid) - Große Tierhaltungsanlagen stehen im Ruf weder artgerecht zu sein, noch ausreichend Umweltauflagen zu erfüllen. Derzeit planen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine Bundesratsinitiative zur Begrenzung großer Tierhaltungsanlagen. Im Fokus stehen dabei das Landwirte-Privileg für das Bauen im Außenbereich, das Bundesimmissionsschutzgesetz und die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft.
Um für alle Beteiligten einen gemeinsamen Bewertungsrahmen zu finden, der den Bau von Ställen wieder konfliktfrei ermöglicht, hat das Kuratorium für Technik und Bauen in der Landwirtschaft (KTBL) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ein Fachgespräch durchgeführt. Demnach ist aus fachanwaltlicher Sicht die Änderung des Baugesetzbuches mit dem Einschränken des Bau-Privilegs keine Lösung für den Tierschutz oder die Akzeptanz vor Ort. Auch NEULAND e. V., Fachverband zur Förderung einer tiergerechten und umweltschonenden Nutztierhaltung, möchte den Fokus mehr auf Haltungsverfahren und Haltungssysteme legen als auf eine Größenbegrenzung.
 

01.02.2012

Bei der Wahl von Lebensmitteln steht Geschmack ganz oben

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Angaben zum Nährwert oder Kaloriengehalt ist gut gemeint, findet eine internationale Forschergruppe, die den Sinn einer Nährwertkennzeichung für Verbraucher in einem EU-finanzierten Forschungsprogramm (FLABEL = Food Labelling to Better Education for Life Advance)) mehrere Jahre lang untersucht hat. Leider würden die Informationen von den Verbrauchern kaum genutzt. Daran ändern auch gut gemeinte Labels, wie z.B. die Nährwertampel, nichts.
Insgesamt wurden von den Wissenschaftlern 7.000 Produkte aus fünf Produktkategorien untersucht. 85 % aller Produkte enthielten Nährwertangaben auf der Rückseite der Packung, und 48 % auf der Vorderseite. Die am weitesten verbreitete Kennzeichnung war eine tabellarische und nach Kaloriengehalt absteigende Auflistung der Nährwerte. Empfehlungen zur max täglichen Nährstoffaufnahme fanden sich meist auf der Vorderseite. Angaben zu den wichtigsten Nährstoffen (z.B. Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz) und Energie reichten aus, damit die Verbraucher die Lebensmittel nach gesundheitlicher Bedeutung korrekt rangierte. Ampelsysteme trugen kaum zur Verbesserung bei. Ausschlaggebend für die Wahl der Lebensmittel war aber nicht der Nährstoffgehalt oder die gesundheitliche Wirkung von Inhaltsstoffen, sondern der Geschmack.
 

01.02.2012

RLV-Präsident weist Kritik an Landfraß-Petition zurück

Mit völligem Unverständnis hat der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), Friedhelm Decker, auf die Kritik von Umweltorganisationen an der vom Deutschen Bauernverband (DBV) initiierten Petition zur Eindämmung des Flächenverbrauchs reagiert. Bei verschiedenen Umweltverbänden liegt offenbar ein eigenartiges Demokratieverständnis vor, mutmaßt Decker in einer RLV-Pressemeldung, die gestern veröffentlicht wurde. Verschiedene Umweltverbände hatten den Verdacht geäußert, dass hinter dem Anliegen, flächenfressende Baumaßnahmen zu reduzieren, der Wunsch stehe, Ausgleichsmaßnahmen für die Natur zu stoppen.
Weltweit standen 1970 jedem Erdenbürger 3 800 m² Ackerfläche zur Verfügung. Im Jahr 2050, wenn 9 Mrd. Menschen auf der Welt leben, werden es nur noch 1 800 m² sein", führte Decker aus und wies in der Diskussion sehr deutlich darauf hin, dass der Flächenverbrauch durch Siedlungen und Verkehr zu den gravierendsten Umweltproblemen unserer Zeit gehöre.
 

01.02.2012

30.000-Jahre alte Resistenzgene entdeckt

Der falsche und übermäßige Einsatz von Antibiotika, die vor 70 Jahren entwickelt wurden, führt schnell zur Resistenz von Bakterien, so dass sie wirkungslos werden. Das ist eine weit verbreitete und plausible Ansicht gewesen, die sich nun aber als Mythos über die Wirkung moderner Medikamente erweisen könnte, informiert das Internetportal heise.de und beruft sich dabei auf eine Veröffentlichung der renommierten Fachzeitschrift Nature. Wissenschaftler der kanadischen McMaster University haben nämlich entdeckt, dass die Entwicklung dieser Resistenz ein natürliches Phänomen ist und mindestens 30.000 Jahre zurückreicht.

Die Länder mit den meisten MRSA/EBSL-Problemen in Krankenhäuser sind anscheinend Griechenland, Südafrika und Japan.
 

01.02.2012

Chinesen kaufen neuseeländische Milchfarmen

lid - Die neuseeländische Regierung hat der chinesischen Investorengruppe Pengxin hat grünes Licht für den Kauf von 16 neuseeländischen Milchbetrieben gegeben. Die chinesische Investorengruppe wurde von der Regierung verpflichtet, rund 8,7 Mio. Euro in die Produktionsbetriebe zu investieren.
 

01.02.2012

Tag der Schweinehaltung des VLF Meppen

LWK Niedersachsen Mit 200 Teilnehmern sehr gut besucht war der Tag der Schweinehaltung 2012 in Meppen. Die Referenten stellten klar: Die neue Schweinehaltungsverordnung wird die Landwirte vor erhebliche bauliche Probleme stellen. Wer die Rentabilität in der Mast erhöhen will, muss die Futterkosten ins Visier nehmen. Betriebszweigauswertungen bleiben ein wichtiges Steuerungsinstrument in der Schweinehaltung.
 

01.02.2012

Unterschiede zwischen biologisch und konventionell erzeugter Milch

Wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen biologisch und konventionell erzeugter Milch? Dieser Frage sind die beiden Journalisten Maria Marquart und Christian Teevs für den Spiegel (Milchhöfe im Check) nachgegangen.
Zunächst einmal eine wichtige Information vorab: egal um welches System es sich handelt - Milch ist ein biologisches Produkt. Allerdings gibt es bei den beiden verglichenen Produkten Unterschiede in der Milchrasse und der Fütterung. Betriebsgröße und Haltungstechnik sind nahezu identisch. Beide Bauern bewirtschaften ihren Familienbetrieb nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen und müssen bei schweren infektiösen Krankheiten Medikamente einsetzen.
Bei der Gegenüberstellung fehlen allerdings Informationen zur Ressourceneffizienz und den Umfang der staatlichen Förderung, um sich einen Gesamteindruck machen zu können.

Die Nachfrage nach Biomilch ist groß. Deutschland importiert 32 Prozent der Trinkmilch und 26 Prozent der Butter vor allem aus Dänemark und Österreich. Käse dürfte einen ähnlich hohen Importanteil haben. Andere Produkte wie Joghurt und Sahne dagegen kommen nahezu 100 prozentig aus Deutschland. Biomilcherzeuger produzieren rd. 600.000 t Milch. Das sind knapp 2 % der insgesamt produzierten Milch in Deutschland.
 

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