Zurück zum Sonntagsbratenbegegnet der RLV mit einem treffenden Gegenargument: Der Umstieg auf fleischlose Kost mache für das Klima so viel aus, wie eine Verringerung der Zimmertemperatur um 1°C.
Vom 17.01.2012 bis zum 20.01.2012 führen die Landwirtschaftskammer NRW und die Genossenschaft zur Förderung der Schweinehaltung eG (GFS) wieder die Vortragsveranstaltungen Tipps für die Ferkelerzeugung
mit folgenden Schwerpunktthemen durch:
Termine:
17. Januar 2012, Saerbeck/Hövels Festhalle
18. Januar 2012, Uedem-Keppeln/Bürgerbegegnungsstätte Zur Dorfschule
19. Januar 2012, Espelkamp/Hotel-Restaurant Im Loh
20. Januar 2012, Rheda-Wiedenbrück/A2 Forum
Welchen Einfluss hat die gesellschaftliche Diskussion über Themen der Landwirtschaft auf die Investitionsentscheidungen landwirtschaftlicher Betriebe?. Eine repräsentative Befragung deutscher Landwirte gibt nun Antworten darauf, wie Landwirte auf Debatten um Tierhaltung, aber auch Faktoren wie die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik oder die weltweit steigende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen in ihrer Betriebsentwicklung reagieren. Die Befragung wurde mit Unterstützung durch die AGRAVIS Raiffeisen AG und die BayWa AG von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) durchgeführt. Sie wird im Rahmen des 3. Standortgesprächs auf dem ErlebnisBauernhof auf der Internationalen Grünen Woche am Freitag, dem 20.Januar 2012 vorgestellt werden. Ein Pressetermin findet am gleichen Tag von 15.20 – 16.00 Uhr im Konferenzraum Forum ErlebnisBauernhof
in der Halle 3.2 der Messe Berlin statt.
Kontakt:
Joachim Schulz, LWK Niedersachsen
Tel. 0591/966 5 669 - 114,
Fax: 0591/966 5 669 - 125,
E-Mail: j.schulz@lwk-niedersachsen.de
In der kommenden Woche steht die westfälische Metropole Münster im Blickpunkt der Landwirte aus ganz Deutschland: Vom 10. bis 12. Januar 2012 führt die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) ihre traditionelle Wintertagung im Congress Centrum an der Halle Münsterland durch. Mit ihren zahlreichen öffentlichen Tagungen und Diskussionsrunden bringt sie eine Standortbestimmung für das neue Jahr und setzt als Zukunftsforum entscheidende Akzente für die Land- und Ernährungswirtschaft. Das Interesse an dieser ersten großen Veranstaltung der Agrarwirtschaft im Jahr 2012 ist außerordentlich hoch, die DLG rechnet mit mehr als 1.000 Teilnehmern. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme ist kostenlos.
age - Eine Abkehr vom 20 %-Flächenziel für den ökologischen Landbau hat der Vorsitzende der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG), Dr. Martin Wille , empfohlen. In seinem Editorial für die jüngste Ausgabe der ASG-ZeitschriftLändlicher Raum
begründet der frühere Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium seinen Vorschlag mit der Aussichtslosigkeit, diese Marke in absehbarer Zeit zu erreichen. Wille hatte Ende 2000 anlässlich der Einweihung des Instituts für ökologischen Landbau in Trenthorst als erstes Mitglied der Bundesregierung das Ziel20 %-Ökolandbau in zehn Jahren
ausgegeben. In seinem ASG-Artikel erinnert er jetzt daran, dass sich seither Rahmenbedingungen grundlegend verändert hätten. So sei man damals davon ausgegangen, dass nur mit Bio gentechnikfreie Produktion und Verarbeitung garantiert werde. Damit einhergegangen sei die Erwartung, das Biosiegel werde dem Wachstum des Ökolandbaus die nötigen Impulse verleihen. Inzwischen habe das Biosiegel jedoch sein Alleinstellungsmerkmal verloren. Das Siegelohne Gentechnik
habe sich etabliert, weitere Siegel könnten demnächst hinzukommen, etwa für Tierschutz oder für regionale Herkunft.Mir scheint, dass man dem Ökolandbau einen Gefallen tun würde, wenn man unter diesen veränderten Bedingungen vom 20 %-Ziel Abschied nehmen würde
, so der ASG-Vorsitzende in seinem Leitartikel.
©aho - Beim Einsatz gentechnologisch modifizierter Pflanzen in Nahrungs- und Futtermittel ist nicht mit negativen Langzeitfolgen zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommen britische und französische Wissenschaftler in einer jetzt publizierten Metastudie. Die Autoren um Frau Professor Agnes Ricroch von der Universität AgroParisTech hatten 24 Langzeit- und Mehrgenerationenstudien ausgewertet, in denen Bt-Mais, herbizidtolerante Soja und gentechnisch veränderte Kartoffeln, Triticale und Reis an Tiere verfüttert wurden. An den Versuchstieren wurden Parametern wie Wachstum, Futteraufnahme und Organgewicht gemessen. Milch und Blut wurden laboranalytisch und Organe histiologisch untersucht. Bei all diesen Studien wurden keine Hinweise auf negative Folgen durch den Verzehr von gentechnologisch modifizierten Pflanzen gefunden, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Food and Chemical Toxicology.
Arzneimittel sind nicht nur chemischen oder pflanzlichen Ursprungs. Für manche Arznei kommen auch Tiere als Lieferant infrage.Ambra
So liefern Rinder - oder Schweinelungen ein komplexes Gemisch, das als Surfactant bezeichnet wird und bei Frühgeborenen mit unreifen Lungen lebensrettend wirkt. Bauchspeicheldrüsen von Rindern und Schweinen sind das Ausgangsprodukt für Pankreaspulver. Es wirkt stärke-, fett- und eiweißspaltend und wird erfolgreich bei Verdauungstörungen eingesetzt. Andere Verdauungshelfer sind die Enzyme Persin, Chymotrypsin und Trypsin. Gelatine, bekannt als Grundmasse von Gummibärchen und Käse-Sahnetorten wird in der Pharmazie für die Herstellung von Kapselhüllen oder Zinkleim-Verbänden benötigt, die bei Störungen des Bewegungsapparates eingesetzt werden. Heparin, Bestandteil von Sportsalben oder Spritzen zur Thrombosevorbeugung kommt bei Säugetieren haupsächlich in Lungen, Leber und Darmschleimhaut vor. Schweine aus China dienes als Hauptlieferant für den Weltmarkt.
Pferde produzieren Gegengifte z.B. gegen Schlangengift oder das Botulismus-Antitoxin. Aus dem Harn trächtiger Stuten werden weibliche Hormone gewonnen, die bei Wechseljahresbeschwerden Verwendung finden. Das größte Tier, das homöopathisch genutzt wird, ist der Pottwal. Er sondert die wachsartige Substanz
ab, die z.B. bei Schlaflosigkeit eingesetzt wird.
Huhn und Schwein in der Arzneivon Apothekerin Elke Kokemoor in
Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe, 43/2011, S. 92