©DBV - Bei der heutigen Abstimmung zur Lebensmittelinformationsverordnung im Plenum des Europäischen Parlaments haben die Europaabgeordneten nach Ansicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) verantwortungsvoll den Verbraucherinteressen Rechnung getragen. „Um zu erkennen, was in den Lebensmitteln steckt, braucht es keine Bevormundung sondern klare und wahre Inhaltsangaben. Ich begrüße deshalb ausdrücklich das heutige Votum gegen die Ampel“, betont DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born. Zuvor hatte Born sich nochmals an die Abgeordneten gewandt, um die Nährwertampel abzulehnen. Zugleich plädierte er auch gegen eine pauschale Ausweitung der Ursprungsangabe, jedoch für eine bessere Kennzeichnung von Imitaten.
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©SuS - Die Erzeugergemeinschaft für Qualitätsferkel im Raum Osnabrück (EGF) konnte ihre Vermarktung im letzten Jahr erneut ausbauen. Wie Geschäftsführer Rudolf Festag auf der diesjährigen Mitgliederversammlung verdeutlichte, stieg die Zahl der vermarkteten Ferkel um 2,5 % auf knapp 520.000 Stück. Erfreulich ist auch der erwirtschaftete Jahresüberschuss von knapp 170.000 Euro im Jahr 2009. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe blieb mit 170 nahezu konstant.
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"Niedersachsen ist bekannt für vereinfachte und schnelle Genehmigungsverfahren von Industrieanlagen, das ist außerordentlich wichtig für unseren Wirtschaftstandort", erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander am (heutigen) Donnerstag. Für Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) steht in Niedersachsen bereits seit Jahren ein Programm zur EDV-gestützten Erstellung der Antragsunterlagen zur Verfügung. "Im Vergleich liegen wir nach Aussagen international tätiger Unternehmen bereits vorne, mit dem neuen Programm wollen wir diese Vorreiterrolle weiter ausbauen."
Das neue Programm ermöglicht nun auch eine elektronische Übermittlung der Antragsunterlagen direkt an die zuständigen Genehmigungsbehörden über eine Virtuelle Poststelle (VPS). Die gleiche Technologie wurde bereits erfolgreich beim Zuteilungsverfahren für CO2-Zertifikate genutzt. Auf diese Weise ist eine sichere Datenübermittlung garantiert. Für einen rechtsverbindlichen Genehmigungsantrag ist zusätzlich eine Signaturkarte erforderlich. Während der Einführungsphase ist die elektronische Durchführung des Verfahrens auf Mitteilungen und Genehmigungsverfahren mit einfachen Sachverhalten beschränkt. Der Einsatz bei komplexen Genehmigungsverfahren für große Industrieanlage.
Das neue Antragstellungsprogramm steht unter www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de für Niedersächsische Betriebe kostenlos zur Verfügung.
©ISN - Thankmar Corleis und Andre Mahnken standen aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl ins Sprecherteam. Dirk Schulze Tenkhoff bedankte sich in feierlichem Rahmen bei Thankmar Corleis und Andre Mahnken, die die Junge ISN seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 2002 begleitet hatten. In das fünfköpfige Beratungsteam wurden der 21-jährige Moritz Böckermann aus Damme (Niedersachsen) und der 22-jährige Christoph Selhorst aus Ascheberg (Nordrhein-Westfalen) neu gewählt. Insgesamt zählt die Junge ISN derzeit rund 350 Mitglieder.>>>
©FNL - Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fordern auf einer Pressekonferenz des GVO-Themenzentrums anlässlich der DLG-Feldtage durch verbindliche Schwellenwerte, Forschungsfreiheit und eine sachliche Diskussionskultur zur Grünen Gentechnik die Innovationskraft deutscher Wissenschaftler und Unternehmen zu stärken und Abwanderungen von Arbeitsplätzen und Innovation ins Ausland zu stoppen.
©SuS -In einer Mitgliederbefragung der Kreisbauernschaft Wesel hat eine
überwältigende Mehrheit von 91,55 % der teilnehmenden Landwirte ihre
Unzufriedenheit über einen wachsenden Bürokratieaufwand durch
„Aufsatteln“ immer neuer Kriterien im Rahmen von
Qualitätssicherungssystemen wie etwa QS zum Ausdruck gebracht. Dies gilt insbesondere für den Schweinebereich. Kritisiert wird die
weit über nationale Vorschriften hinaus gehende Vorgaben zur
Ferkelkastration, die ab 2011 sogar zum K.O.-Kriterium werden sollen,
die jüngste Verschärfung der Bewertungsmatrix oder überzogene
Folgeaudits. Nach Auffassung der Arbeitsgruppe „Schweine“ der
Kreisbauernschaft Wesel sind daher weitere Verschärfungen ohne
eingehende vorherige Meinungsbildung in der Praxis abzulehnen. Zudem
sollten gerade wirtschaftsgetragene Kontrollsysteme wie QS schlank und
praxisnah aufgestellt sein und das eigene System einer kritischen
Kontrolle im Hinblick auf den bürokratischen Aufwand unterziehen. Im
Vordergrund muss wieder die glaubhafte Erzeugung gesunder Lebensmittel
stehen und nicht Form und Umfang einer ausufernden Dokumentation! >>>