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17.06.2010

EU-Parlament kippt Lebensmittelampel

Dbvlogo ©DBV - Bei der heutigen Abstimmung zur Lebensmittelinformationsverordnung im Plenum des Europäischen Parlaments haben die Europaabgeordneten nach Ansicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) verantwortungsvoll den Verbraucherinteressen Rechnung getragen. „Um zu erkennen, was in den Lebensmitteln steckt, braucht es keine Bevormundung sondern klare und wahre Inhaltsangaben. Ich begrüße deshalb ausdrücklich das heutige Votum gegen die Ampel“, betont DBV-Generalsekretär Dr. Helmut Born. Zuvor hatte Born sich nochmals an die Abgeordneten gewandt, um die Nährwertampel abzulehnen. Zugleich plädierte er auch gegen eine pauschale Ausweitung der Ursprungsangabe, jedoch für eine bessere Kennzeichnung von Imitaten. >>>
 

 
17.06.2010

EGF steigert ihre Umsätze weiter

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) ©SuS - Die Erzeugergemeinschaft für Qualitätsferkel im Raum Osnabrück (EGF) konnte ihre Vermarktung im letzten Jahr erneut ausbauen. Wie Geschäftsführer Rudolf Festag auf der diesjährigen Mitgliederversammlung verdeutlichte, stieg die Zahl der vermarkteten Ferkel um 2,5 % auf knapp 520.000 Stück. Erfreulich ist auch der erwirtschaftete Jahresüberschuss von knapp 170.000 Euro im Jahr 2009. Die Zahl der Mitgliedsbetriebe blieb mit 170 nahezu konstant. >>>
 

 
17.06.2010

Steigende Wurfgröße, sinkende Geburtsgewichte = höhere Ferkelverluste?

Eine Erhöhung der Wurfgröße in Verbindung mit einem reduziertem mittlerem Geburtsgewicht der Ferkel wird als Risikofaktor für die Höhe der perinatalen Mortalität beschrieben. In einen Zuchtbetrieb des Mitteldeutschen Schweinezuchtverbandes wurden 280 Abferkelungen bei Tieren der Deutschen Landrasse zwei Jahre lang überwacht. Dabei wurden das Geburtsgewicht der Ferkel, der Zeitpunkt der Geburt, das Geschlecht der Ferkel, der Zustand der Nabelschnur und der Lebenszustand des Ferkels direkt zur Geburt dokumentiert.
Wichtige Ergebnisse: das Geburtsgewicht scheint nicht entscheidend für die Höhe der Todgeburten zu sein. Die Beobachtung, dass ab dem 13. Ferkel jedes fünfte Ferkel tot geboren wird, gibt wichtige Hinweise für die Gestaltung des Abferkelmanagements. Das Hauptaugenmerk sollte vorrangig dem Zeitabstand zwischen zwei Ferkeln gelten. Auf diese Weise scheint es möglich, durch geburtsunterstützende Maßnahmen die Verluste direkt zur Austreibung zu reduzieren.
Quelle: Schweinezucht aktuell, Ausgabe 36/2010
 

 
17.06.2010

NS: zügige Genehmigungsverfahren von Industrieanlagen Dank Online-Antragsverfahren

"Niedersachsen ist bekannt für vereinfachte und schnelle Genehmigungsverfahren von Industrieanlagen, das ist außerordentlich  wichtig für unseren Wirtschaftstandort", erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander am (heutigen) Donnerstag. Für Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) steht in Niedersachsen bereits seit Jahren ein Programm zur EDV-gestützten Erstellung der Antragsunterlagen zur Verfügung. "Im Vergleich liegen wir nach Aussagen international tätiger Unternehmen bereits vorne, mit dem neuen Programm wollen wir diese Vorreiterrolle weiter ausbauen."

Das neue Programm ermöglicht nun auch eine elektronische Übermittlung der Antragsunterlagen direkt an die zuständigen Genehmigungsbehörden über eine Virtuelle Poststelle (VPS). Die gleiche Technologie wurde bereits erfolgreich beim Zuteilungsverfahren für CO2-Zertifikate genutzt. Auf diese Weise ist eine sichere Datenübermittlung garantiert. Für einen rechtsverbindlichen Genehmigungsantrag ist zusätzlich eine Signaturkarte erforderlich. Während der Einführungsphase ist die elektronische Durchführung des Verfahrens auf Mitteilungen und Genehmigungsverfahren mit einfachen Sachverhalten beschränkt. Der Einsatz bei komplexen Genehmigungsverfahren für große Industrieanlage.

Das neue Antragstellungsprogramm steht unter www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de für Niedersächsische Betriebe kostenlos zur Verfügung.

 

 
17.06.2010

Mitgliederversammlung Junge ISN: Moritz Böckermann und Christoph Selhorst neu im Beratungsteam

Jungeisn ©ISN - Thankmar Corleis und Andre Mahnken standen aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl ins Sprecherteam. Dirk Schulze Tenkhoff bedankte sich in feierlichem Rahmen bei Thankmar Corleis und Andre Mahnken, die die Junge ISN seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 2002 begleitet hatten. In das fünfköpfige Beratungsteam wurden der 21-jährige Moritz Böckermann aus Damme (Niedersachsen) und der 22-jährige Christoph Selhorst aus Ascheberg (Nordrhein-Westfalen) neu gewählt. Insgesamt zählt die Junge ISN derzeit rund 350 Mitglieder.>>>
 

 
17.06.2010

Warenkette fordert Umdenken! Potenziale der Grünen Gentechnik erkennen – und nutzen

Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) ©FNL - Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik fordern auf einer Pressekonferenz des GVO-Themenzentrums anlässlich der DLG-Feldtage durch verbindliche Schwellenwerte, Forschungsfreiheit und eine sachliche Diskussionskultur zur Grünen Gentechnik die Innovationskraft deutscher Wissenschaftler und Unternehmen zu stärken und Abwanderungen von Arbeitsplätzen und Innovation ins Ausland zu stoppen.
Erstmalig stellen bei den diesjährigen DLG-Feldtagen 2010 in Springe bei Hannover 26 namhafte Partner der Warenkette von der Forschung über die Züchtung bis hin zur Landwirtschaft gemeinsam  ihre Arbeit und  ihre Positionen zu modernen Züchtungstechnologien dar. Damit setzen die unabhängigen Institutionen, Organisationen und Verbände ein Zeichen für einen sachlichen Dialog zur Grünen  Gentechnik und fordern Rechtssicherheit und Vertrauen in die Wissenschaft. >>>
 

 
16.06.2010

AUS: Einzelhaltung tragender Sauen vor dem Aus

Australien folgt den europäischen Vorgaben und plant die Einführung der Gruppenhaltung für tragende Sauen ab 2014. Wie lange die Übergangsfrist dauern wird, ist nicht bekannt. In Europa endet sie Ende 2012 für Altbauten. Neubauten müssen bereits jetzt diese Haltungsanforderung erfüllen. >>>
 

 
16.06.2010

Bayern: "Der Funkstreifzug" regt wieder zum Nachdenken an

"Der Funkstreifzug, die "kritische Sendung zum Wochenende", kennt kein Tabu. Die "Macher" recherchieren Woche für Woche gesellschaftliche Vorgänge, die im Argen liegen. Sie decken Missstände auf, beleuchten Hintergründe, üben konstruktive Kritik, regen Verantwortliche zum Nachdenken an", heißt es auf der Internetseite des Bayerischen Rundfunks.
Mit ihrer Sendung vom 6. Juni 2010 zum Thema "Spione im Stall: Wie eine staatliche Untersuchungskampagne landwirtschaftlichen Großkonzernen in die Hände spielt" scheinen die Autoren allerdings etwas über das Ziel hinausgeschossen zu sein. >>>
 

 
16.06.2010

Kreisbauernschaft Wesel: QS muss schlank bleiben

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) ©SuS -In einer Mitgliederbefragung der Kreisbauernschaft Wesel hat eine überwältigende Mehrheit von 91,55 % der teilnehmenden Landwirte ihre Unzufriedenheit über einen wachsenden Bürokratieaufwand durch „Aufsatteln“ immer neuer Kriterien im Rahmen von Qualitätssicherungssystemen wie etwa QS zum Ausdruck gebracht. Dies gilt insbesondere für den Schweinebereich. Kritisiert wird die weit über nationale Vorschriften hinaus gehende Vorgaben zur Ferkelkastration, die ab 2011 sogar zum K.O.-Kriterium werden sollen, die jüngste Verschärfung der Bewertungsmatrix oder überzogene Folgeaudits. Nach Auffassung der Arbeitsgruppe „Schweine“ der Kreisbauernschaft Wesel sind daher weitere Verschärfungen ohne eingehende vorherige Meinungsbildung in der Praxis abzulehnen. Zudem sollten gerade wirtschaftsgetragene Kontrollsysteme wie QS schlank und praxisnah aufgestellt sein und das eigene System einer kritischen Kontrolle im Hinblick auf den bürokratischen Aufwand unterziehen. Im Vordergrund muss wieder die glaubhafte Erzeugung gesunder Lebensmittel stehen und nicht Form und Umfang einer ausufernden Dokumentation! >>>
 

 
16.06.2010

Umbaulösungen für die Gruppenhaltung tragender Sauen

Zu einem Info-Tag zur Gruppenhaltung tragender Sauen lud vorigen Donnerstag das Institut für Landtechnik und Tierhaltung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub bei München ein. Zunächst analysierte Andi Weiß vom Institut für Agrarökonomie in München die Ferkelerzeugung in Bayern im internationalen Wettbewerb. An einem Kalkulationsbeispiel ging er auf mögliche Investitions-Alternativen in die Gruppenhaltung eines Beispielbetriebes mit 126 Zuchtsauen ein und stellte deren ökonomische Konsequenzen vor.
Interessierte können sich die Präsentationen dieses Info-Tages sowie weiterer Veranstaltungen in Grub unter www.lfl.bayern.de/publikationen herunterladen
 

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