Aktuelles
23.06.2010
Zuchtverbände fusionieren

Nachdem sich die Gremien des
Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg (SZV) und des
Landesverbandes Rheinischer Schweinezüchter (LRS) in den letzten Monaten intensiv mit der Frage einer Fusion der beiden Organisationen beschäftigt haben, stimmten jetzt die Mitglieder der Fusion in getrennten Versammlungen zu. Ziel der Fusion ist es, so die Verantwortlichen, die erfolgreichen Zuchtprogramme auf noch breiterer Grundlage weiter zu entwickeln und zu vereinheitlichen, den Marktauftritt überregional aufzubauen und den Kunden leistungsfähige Zuchttiere anzubieten.
Im Zusammenhang mit der Fusion wird es ab 1.7.2010 neben dem bereits etablierten Label „German Pietrain“ die neue Marke „German Hybrid“ geben.
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23.06.2010
Fachtagungen der Viehzentrale Südwest "Beurteilung von schlachtreifen Schweinen als Voraussetzung einer erfolgreichen Mast"

Der optimale Ausstallungszeitpunkt und das -gewicht sind in der Schweinemast essentiell für den Erfolg. Gesunde Organe lassen den Rückschluss zu, dass die Produktionsbedingungen für die Tiere optimal sind, Organbefunde müssen in Hinblick auf das Management überprüft werden. Beide Erfolgsfaktoren griffen die am 20. April 2010 und am 16. Juni 2010 durchgeführten Fachtagungen der Viehzentrale Südwest GmbH zur „Beurteilung von schlachtreifen
Schweinen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Schweinemast“auf.
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23.06.2010
Neue Zuchtziele für Bayerische Schweine

Das Zuchtziel 2010 für die bayerische Schweinezucht konnte nach umfangreichen Vorarbeiten und Testläufen in Kraft gesetzt werden. Bei der Vaterrasse Piétrain wurde die ökonomische Gewichtung der täglichen Zunahme und der Futterverwertung deutlich angehoben. Damit wird die Strategie „Fleisch halten, Zunahme deutlich steigern“ in die Praxis umgesetzt. Bei der Mutterrasse Deutsche Landrasse wurde der Schwerpunkt sehr stark in Richtung Verbesserung der Fruchtbarkeitsleistung verschoben.
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23.06.2010
Ernährung.NRW e.V. lebt jetzt auch juristisch
Ernährung.NRW e.V., die neue übergreifende Dachorganisation der nordrhein-westfälischen Ernährungswirtschaft, ist jetzt auch offiziell im Vereinsregister Bonn eingetragen. Der Verein hat seine Geschäftsstelle in der Bundesstadt. Ernährung.NRW e.V. ist eine unabhängige Initiative der Agrar- und Ernährungswirtschaft in NRW. Der Verein wurde Ende März dieses Jahres von rund 40 Branchenvertretern und –vereinigungen ins Leben gerufen. Seitdem wächst die Mitgliederzahl von Ernährung.NRW e.V. kontinuierlich.
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22.06.2010
Wissenschaftliche Beirat empfiehlt Streichung der Nulltoleranz für GVO bei Saatgut
Für Saatgut solle ein Kennzeichnungsschwellenwert von 0,3 Prozent festgesetzt werden, heisst es in einem am 18. Juni veröffentlichten Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik zur Koexistenz von Gentechnik in der Landwirtschaft. Damit stellen sich die Wissenschaftler gegen die derzeitige Haltung im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV), welches lediglich bei Lebens- und Futtermitteln eine Aufweichung der Nulltoleranz auf 0,1 Prozent befürwortet, es bei Saatgut jedoch ablehnt.
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22.06.2010
Udo Pollmer: das lebende Lebensmittellexikon
"Es ist ein Irrtum zu glauben, man könne beim Essen Fette oder Kalorien sparen. Der Körper misst die Kalorien- und Fettaufnahme nach und gleicht Mängel zur Not durch Heißhungerattacken aus. ....Die Hersteller haben sich den Forderungen der Medien gebeugt. Sie reduzieren den Energiegehalt ihrer Produkte durch allerlei legale Panschereien und können nun doppelt soviel Ware verkaufen", anwortete Udo Pollmer im Interview mit "das-ist-drin.de" auf die Frage "Herr Pollmer, Ihr Buch "
Food Design – Panschen erlaubt" gibt es jetzt bereits in der dritten Auflage. Haben Sie den Eindruck, dass die Menschen sich so lang-sam wieder mehr mit dem auseinandersetzen, was sie zu sich nehmen? Und hat sich auf der anderen Seite bei den angebotenen Lebensmittelsortimenten etwas verändert in den letzten Jahren?
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22.06.2010
Generalversammlung des Erzeugerrings Westfalen
„Wir haben das turbulente Jahr 2009 mit Erfolg bewältigt und ein
ordentliches Ergebnis erzielt“, wird der Geschäftsführer Ulrich
Meierfrankenfeld von den "Westfälischen Nachrichen" zitiert. Anlass war die 48. Generalversammlung des Erzeugerrings Westfalen im Hotel-Restaurant
„Clemens-August“ in Davensberg am 17.06., die vom Aufsichtsratsvorsitzenden Franz-Josef Hüppe geleitetet wurde.
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22.06.2010
Gentechnisch veränderter Pilz steigert Pflanzenwachstum
"Als
Mykorrhiza bezeichnet man eine Form der Symbiose von Pilzen und Pflanzen, bei der ein Pilz mit dem Feinwurzelsystem einer Pflanze in Kontakt ist". (
Wikipedia). Di e Pilze liefern der Pflanze Nährstoffe und werden im Gegenzug von der Pflanze ernährt.
Forschern aus der Schweiz ist es gelungen, den Pilz 'Glomus intraradices' so zu verändern, dass er mit Reispflanzen interagiert und zu einem gesteigerten Pflanzenwachstum geführt hat.
Caroline Angelard, Alexandre Colard, Hélène Niculita-Hirzel, Daniel Croll, and Ian R. Sanders.
Segregation in a Mycorrhizal Fungus Alters Rice Growth and Symbiosis-Specific Gene Transcription.
Current Biology, June 10, 2010 DOI:
10.1016/j.cub.2010.05.031
21.06.2010
Mythen um Omega-3-Fette
"Die berühmten Omega-3-Fette" sind nicht gesünder als ... Schweineschmalz. Sie können sogar gefährlich sein", fasst Elke Bodderas das aktuelle Wissen um diese Fette für "Welt am Sonntag" (Nr. 22 vom 30.05.2010) zusammen (
Das Märchen vom guten Fett).
"Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) fordert seit vergangenem Herbst Grenzwerte in Lebensmitteln und warnt davor, zu viel zu sich zu nehmen. Eine
Überdosis schwäche die Immunabwehr, sorge für Blutungen und erhöhe bei Herzpatienten die Gefahr eines plötzlichen Herztodes. Kinder könnten sich durch Extra-Rationen Omega-3 später Übergewicht und erhöhten Blutdruck einhandeln, heißt es in der Einschätzung des BfR."
Der "Renner" sind jetzt "Furanfettsäuren".
21.06.2010
Gentechnikgesetz verfassungswidrig?
©top agrar - Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts verhandelt in dieser Woche
über einen Normenkontrollantrag der Landesregierung Sachsen-Anhalt
gegen das Gentechnikgesetz. Angegriffen werden unter anderem Regelungen
zum Standortregister. Das Standortregister verletze die Verwender
gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in ihrem Grundrecht auf
informationelle Selbstbestimmung, ihrer Berufsfreiheit und dem
verfassungsrechtlichen Eigentumsschutz.
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