Aktuelles
29.06.2010
Flyer "Moderne Schweinehaltung"

Die Bevölkerung ist in den Sommermonaten bundesweit auf etwa 640 landwirtschaftlichen Betrieben eingeladen, moderne landwirtschaftliche Produktionsverfahren kennen zu lernen und mit Landwirten ins Gespräch zu kommen.
Gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) hat der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion e.V. (ZDS) einen Flyer zur modernen Schweinehaltung in Deutschland entwickelt, der als „Erstinformation“ für Verbraucher gedacht ist.
Der Flyer kann von allen Landwirten und landwirtschaftlichen Organisationen für die eigene Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden. Hierfür darf das eigene Logo und ein individueller Betriebsspiegel eingedruckt werden.
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29.06.2010
Der Verzicht auf Fleischverzehr entlastet das Klima kaum
Die Reduktion des Verzehrs von Fleisch und Milchprodukten hat nur einen geringen Einfluss auf die Klimaerwärmung. Zu diesem Ergebnis kommt der Klimaexperte Frank Mitloehner, Ph.D. anlässich der Tagung der 239. Tagung der Chemischen Gesellschaft von Amerika in San Francisco. Die Behauptung, dass der Fleischverzehr ein Schlüsselfaktor der Klimaerwärmung ist, sei nicht nur falsch, sondern lenke auch von wirklichen Lösungen ab. Transport und Autoverkehr seien in den USA mit 26 Prozent die Hauptschuldigen, wohingegen die Landwirtschaft nur 3 Prozent zu Treibhausgasen beitrage.
Der Wissenschafler warnte davor, an der Forderung, weniger Fleisch zu essen, festzuhalten. Es würde die Ernährungssituation in den Entwicklungsländern negativ beeinflussen. Stattdessen appellierte der Experte an die Industrieländer, den Entwicklungsländern beim Aufbau einer effektiven, umweltschonenden Landwirtschaft zu helfen.
American Chemical Society (2010, March 22).
Eating less meat and dairy products won't have major impact on global warming, expert argues.
Weitere Informationen zur "
Klimadiskussion"
29.06.2010
Reptilien: nicht zum Verzehr geeignet
In einigen Ländern werden Schildkröten, Krokodile, Schlangen und Eidechsen als Eiweißquelle genutzt und teilweise sogar als Delikatesse vermarktet. Mittlerweile wird gefrorenes Fleisch von Krokodilen, Kaimanen, Leguanen und Pythons sogar zunehmend in die EU importiert. Diese Einfuhren stammen aus Südafrika, den USA und Simbabwe und wurden bereits in Belgien, Frankreich, Deutschland, Holland und dem Vereinigten Königreich gefunden. Dabei ist der Verzehr solchen Fleisches mit großen Risiken verbunden. Im
International Journal of Food Microbiology wurden jetzt die Risiken benannt. Sie reichen von Salmonellose bis zu Vergiftungen mit Schwermetallen und Arzneimitteln.
Magnino et al.
Biological risks associated with consumption of reptile products.
International Journal of Food Microbiology, 2009; 134 (3): 163 DOI:
10.1016/j.ijfoodmicro.2009.07.001
29.06.2010
Verzehr dunkler Schokolade senkt Blutdruck
Der Verzehr dunkler Schokolade kann deutlich den Blutdruck senken. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschafler in der Zeitschrift "
BMC Medicine" nach Ergebniskombination von 15 Studien. Verantwortlich sind in der Schokolade enthaltene
Flavone, die die Blutgefäße erweitern.
Karin Ried, Thomas Sullivan, Peter Fakler, Oliver R Frank and Nigel P Stocks. Does chocolate reduce blood pressure? A meta-analysis. BMC Medicine, 2010; DOI: 10.1186/1741-7015-8-39
28.06.2010
Tag der offenen Tür der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) führt am 11. Juli 2010 in Grub-Poing einen Tag der offenen Tür durch. Für das Fachpublikum gibt es an diesem Tag ein vielfältiges Angebot. Neben den Beiträgen zu Milch und Schwein, ist ein Ausstellungszelt zum Thema "automatisches Melken - Melkroboter" aufgebaut. Der Schwerpunkt Milch umfasst alle Bereiche der Milchviehhaltung und Milcherzeugung. Die neu eröffnete Lehrschau Bauen ist für das Fachpublikum ein zusätzlicher Anziehungspunkt. Die Schweinezüchter und- halter werden im Rahmen des Schwerpunktes Schwein mit den Bereichen Fleischqualität, moderne Fütterungssysteme sowie Praxisvorführungen zur Zerlegung angesprochen.
Die Aus- und Fortbildung ist mit allen Angeboten der LfL zu diesem Bereich präsent, ebenso ist der VLF/VLM mit Informationsangeboten vor Ort.
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28.06.2010
Stellenausschreibungen der TiHo Hannover
Das Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, sucht für den Bereich Molekulargenetik und für den Bereich Populationsgenetik und Bioinformatik jeweils eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.
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25.06.2010
Wie wahrscheinlich sind Kriege um Wasser?
"Die Kriege des 20. Jahrhunderts werden ums Öl ausgefochten, die Kriege des 21. Jahrhunderts werden ums Wasser geführt werden" - so lautet eine der meistzitierten Prognosen, die 1995 vom damaligen Vizepräsidenten der Weltbank aufgestellt worden ist. Die Fakten indes sprechen eine andere Sprache. Wendy Barnaby, Herausgeberin des britischen Wissenschaftsmagazin "People & Science" erklärt in der Mai-Ausgabe des "Geo-Magazins" warum auch die Länder mit knappen oder erschöpften Ressourcen keine Kriege führen (müssen). Der Grund ist "virtuelles Wasser". "Wer Äpfel, Getreide oder andere Agrarprodukte auf dem Weltmarkt einkauft, importiert auch das Wasser, das für die Produktion des Lebensmittels benötigt worden ist. Für die Produktion von einem Apfel sind 70 Liter Wasser, für die Produktion von 1 kg Weizen 1.300 Liter Wasser nötig.
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25.06.2010
Die Zulassung von Stallbauten in der täglichen Praxis

"Bei landwirtschaftlichen Bauvorhaben mit offenen Karten spielen und Mut zur Transparenz zeigen!" das waren zwei Anregungen für Bauherren von Rechtsanwalt Prof. Dr. Matthias Dombert am 22. Juni vor den Mitgliedern des Veredlungssicherungsfonds in Damme.
Der
Veredlungssicherungsfonds war vor fast 14 Jahren gegründet worden. Verschiedene Erzeugergemeinschaften und Organisationen der Agrar- und Veredlungswirtschaft hatten sich damals zum Ziel gesetzt, mit finanzieller Unterstützung jenen Landwirten beizustehen, die speziell bei Stallbauten ihr Recht vor Gericht durchsetzen mussten.
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24.06.2010
Was ist eigentlich ein Umweltskandal?
"Was ist eigentlich ein Umweltskandal? Man sollte meinen, die Antwort sei klar: Wenn eine Firma oder ein Regierung aus Schlamperei oder willentlich etwas verursacht, was Pflanzen, Tieren oder Menschen schadet. Doch in Deutschland gelten andere Maßstäbe," meint der Journalist
Michael Miersch am 08. Juni in "Welt online" (
Deutsche Luxussorgen). In dem Kommentar hinterfragt Miersch die Risiken, die von einer 0,1 Prozentigen Verunreinigung von Saatgut mit gentechnisch verändertem Saatgut für Verbraucher und Umwelt ausgehen.
Probleme hat der streitbare Journalist mit den ökologischen Folgen des Biogasbooms in Deutschland, solange dafür Mais angebaut wird.
Die Zusammenhänge zwischen Wildschweinepopulation und Maisanbau entbehren allerdings wissenschaftlicher Grundlagen. Hauptgründe für die Bestandsexplosion bei Wildschweinen sind die hohen Aufzuchtraten durch milde Winter und falsche Jagdstrategien. Die Jagdstrecke ist gemessen am Zuwachs einfach zu gering. Insbesondere was Frischlinge und Läufer anbelangt.
24.06.2010
Dekoschwein-Gewinnspiel: Gewinner steht fest
Der Gewinner unseres
Gewinnspiels steht fest: Dr. Thomas Paulke, Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung, lag mit seiner Schätzung von 350 Dekoschweinen, die in einem Mazda 5 transportiert werden können, deutlich unter der tatsächlichen Anzahl, aber immer noch am nächsten von allen 793 eingegangenen Rückmeldungen.
Das versprochene Schweinchen ist unterwegs nach Brandenburg.
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