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19.01.2012

Kosteneinsparung durch bessere Futterverwertung

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) SuS - Die Futterkosten haben insbesondere in der Schweinemast einen hohen Anteil an den Direktkosten. Die Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein (SSB SH) hat die in puncto Futterverwertung besten 10 % der Betriebe unter die Lupe genommen. Diese Betriebe weisen zwar denselben Futteraufwand je Tier und Tag auf wie das Mittel aller Betriebe. Die bessere Futterverwertung resultiert aber aus den höheren Tageszunahmen bzw. kürzeren Mastdauer, so dass der Futteraufwand je Tier geringer ausfällt. In der Tabelle werden die Futterkosten je Tier bei unterschiedlicher Futterverwertung und -preisen aufgeführt. So konnten bei mittleren Preisen von 24,50 € je Dezitonne Mastfutter im vergangenen Wirtschaftsjahr 9 € je verkauftem Mastschwein bei einer verbesserten Futterverwertung um 0,4 eingespart werden.
 

19.01.2012

Wildschweine weiter auf dem Vormarsch

Schweinezucht und Schweinemast (SuS) SuS - Wildschweine sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch: Im Jagdjahr 2010/11 wurden nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) mehr als 585.000 Wildschweine zur Strecke gebracht; das waren fünf Mal so viele wie im Jahr 1975. Der Anstieg der Wildschweinpopulationen ist laut DJV allerdings nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern mittlerweile ein internationaler Trend.
 

19.01.2012

Big Dutchman-Gründer Jack DeWitt (100) verstorben

Big Dutchman Jack Dewitt Als Erfinder voller Esprit, als begnadeten Inspirator und Motivator, als mutigen Pionier und geselligen wie verlässlichen Partner: So wird die gesamte Big Dutchman Familie mit ihrem Hauptsitz in Vechta-Calveslage ihren Unternehmensgründer Jack DeWitt in Erinnerung behalten, der am Dreikönigstag im stolzen Alter von 100 Jahren zuhause in Zeeland (Michigan/USA) verstarb.
Als Pionier im Agrarbusiness hatte Jack DeWitt 1938 zusammen mit seinem Bruder Dick das Mutterunternehmen des heutigen Weltmarktführers für Stalleinrichtungen zur modernen Geflügel- und Schweinehaltung gegründet. Ihre damals absolut bahnbrechende Idee, die aufwändige Handfütterung auf Geflügelbetrieben mit einer automatischen Futtertransportkette effizienter zu gestalten, hat sich heute weltweit durchgesetzt.
 

19.01.2012

Die Verbraucher müssen ihr Preisverständnis ändern

DBV - Die Verbraucher müssen ihr Preisverständnis ändern. Erst dann wird sich die derzeitige Tierhaltung entscheidend verändern. Mit dieser Aussage wird Dr. Heinrich Graf von Bassewitz, Ökobeauftragter des Deutschen Bauernverbandes (DBV), in der Neuen Osnabrücker Zeitung in der Ausgabe am 19. Januar 2012 zitiert. Graf von Bassewitz ist Landwirt in Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung.
 

19.01.2012

Drittlandmärkte sichern dynamische Exportentwicklung

Exportorganisation der Deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft Die bis Oktober 2011 vorliegenden Exportzahlen für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft stimmen trotz Euro-Staatsschuldenkrise weiter optimistisch. So sind die Ausfuhren inklusive der Landtechnik in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres um 10,8% auf 51,4 Mrd. Euro gestiegen. Alle in der GEFA vertretenen Exportbranchen haben in diesem Zeitraum bei ihren Umsätzen im Ausland deutlich zugelegt.
 

19.01.2012

Geburtsüberwachung schützt Ferkel

Die Anzahl der tot geborenen Ferkel wird maßgeblich durch das Geburtsmanagement beeinflusst. Damit kommt einer sorgfältigen Geburtsüberwachung bzw. Ferkelwache insbesondere bei Sauenherkünften mit hohem Fruchtbarkeitspotenzial eine besondere Bedeutung zu. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. agr. Stefan Viebahn in seinem aktuellen Newsletter Nr. 39. Der Wissenschaftler beruft sich dabei auf ältere Ergebnisse, die im Journal of Animal Science veröffentlicht wurden.

Original-Quelle: B. Holm, M. Bakken, O. Vangen und R. Rekaya (2004): Genetische Analyse von Wurfgröße, Geburtsdauer und Notwendigkeit von Geburtshilfe bei Jungsauen mit Hilfe eines Tiermodells unter Verwendung eines gemeinsamen linearen Schwellenwerts. Journal of Animal Science  82, 2528  – 2533

 

19.01.2012

Agrarhandel wichtig für Hungerbeseitigung

Für unerlässlich hält der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium eine Steigerung der weltweiten Agrarproduktion. Die verbreitete Sichtweise, der Hunger sei allein ein Verteilungsproblem, greift zu kurz, heißt es im jüngsten Gutachten, das der Beirat im Rahmen der Internationalen Grünen Woche vorgestellt hat. Die Wissenschaftler plädieren in ihrem Gutachten für eine nachhaltige Produktivitätssteigerung in der Nahrungsmittelerzeugung. Dabei gebe es keine global gültigen Patentrezepte. Vielmehr seien standortangepasste Produktionssysteme und Wertschöpfungsketten zu entwickeln, die auf eine effiziente Ressourcennutzung abzielen.
Grundsätzlich positiv bewertet der Beirat den internationalen Agrarhandel, wenn er nach fairen internationalen Regeln abläuft.
 

19.01.2012

Steigende Anforderungen an Nahrungsmittelexportländer

Bis zum Jahr 2050 werden rd. 9 Mrd. Menschen auf der Welt leben. Für die Lebensmittelexportnationen bedeutet das eine riesige Herausforderung. Derzeit sind das nur 5 bis 6 Länder, die sich auf die steigende Nachfrage vorbereiten müssen. Kanada zählt sich selber zu diesen Ländern, zumindest bei Schweinefleisch. In einer aktuellen Pressemeldung des Informationsdienstes Farmscape heißt es, dass die Schweinefleischexporte massiv ausgedehnt werden sollen.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass Exporte alleine die Nahrungsmittelversorgung nicht decken können. Dritt- und Entwicklungsländer benötigen Zugang zu modernen Techniken und Know-How, um im Falle von landwirtschaftlich günstigem Klima, selber für den Eigenbedarf produzieren zu können. Wie das funktioniert, zeigen derzeit Indien und Brasilien, die ebenfalls zum Nettoexporteuren von landwirtschaftlichen Rohstoffen geworden sind.
 

19.01.2012

Kommentar zur Antibiotika-Diskussion

Wissen unsere Mitbürger, wie sie mit manchen Organisationen dran sind, die sich das Wohl von Mensch, Tier und Natur auf die Fahne geschrieben haben? fragt sich der Detlef Steinert, Chefredakteur des dlz agrarmagazins in einem aktuellen Kommentar zu den Diskussion über den Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft. Soll hier womöglich eine moderne Tierhaltung, das Rückgrad der erfolgreichen deutschen Landwirtschaft zu Grabe getragen werden? Eine Tierhaltung, wie sie von der FAO für die Entwicklungsländer angemahnt wird?
 

19.01.2012

Seminar zu Kritik an Tierhaltung

L P D - Mit zwei Reizthemen wird sich der Niedersächsische Landfrauenverband Hannover (NLV) beschäftigen. Am 8./9. Februar setzt er sich in einem Seminar mit der Kritik an Biogasanlagen sowie der Tierhaltung auseinander und will über Konsequenzen diskutieren. Der NLV bietet die Veranstaltung gemeinsam mit der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG) an und hat Landwirte sowie Kritiker von Biogasanlagen oder Tierhaltung gleichermaßen in die Gestaltung des Seminars einbezogen. Exkursionen sollen zudem einen Einblick in die Praxis geben. Das gemeinsame Seminar von NLV und ASG findet in Bassum statt, weitere Informationen und Anmeldungen bitte über Michael Busch bei der ASG unter Telefon 0551-4970935 oder info@asg-goe.de.
 

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