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18.08.2010

„Expedition in den Kuhstall – ein Lernzirkel zum Thema Milch“

Speziell an Milchviehbetriebe, die Schulklassen auf ihre Höfe einladen, richtet sich die Broschüre "Expedition in den Kuhstall". Sie enthält konkrete Anleitungen mit Kopiervorlagen, die es den Landwirten und Landwirtinnen ermöglichen, handlungsorientierte Lernstationen zur Milchviehhaltung auf ihrem Betrieb anzubieten. >>>
 

 
18.08.2010

Mit dem Immunsystem der Maus gegen Krebs

Berliner Forscher haben in zehnjähriger Arbeit eine Maus gezüchtet, die auf ihren T-Zellen Rezeptoren gegen humane Krebszellen aufweist. Jetzt gilt es, dem menschlichen Immunsystem dieses wertvolle Arsenal zur Verfügung zu stellen. >>>
 

 
18.08.2010

Rentenbank senkt Zinsen

Landwirtschaftliche Rentenbank Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten um bis zu 0,25 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. In der günstigsten Preisklasse (A) liegt der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von 10 Jahren und 10-jähriger Zinsbindung jetzt bei effektiv 2,82 Prozent und 2,36 Prozent bei 5-jähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen z. B. in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. >>>
 

 
18.08.2010

Anbau von Leguminosen seit Jahren rückläufig

In Deutschland werden rd. 22 Mio. Tonnen Mischfutter hergestellt. Größtenteils mit regionalen Rohstoffen. Bis auf die eiweißhaltigen Rohstoffe, die z.B. in Form von Sojaschrot importiert werden müssen. Nach Angaben des DVT werden rd. 2 Mio. Tonnen für die Mischfutterproduktion importiert. Zaghafte Versuche in Bayern und Niedersachsen zeigen aber, dass auch in Deutschland ein Sojaanbau denkbar ist.
Auf der Tagung des Bundesverbandes der Regionalbewegung e. V. im August 2010 in Dasing wurde das Thema in zwei Fachforen behandelt. Demnach könnte man rd. 250.000 Tonnen Soja alleine in Bayern anbauen. Allerdings nur, wenn die Marktpreise von konkurrierenden Ackerfrüchten im Verhältnis niedrig blieben und der Preisabstand zum GVO-freien Soja aus Brasilien relativ gering sei. Und tatsächlich entwickelt sich der Anbau von Leguminosen seit Jahren rückläufig. Sie sind zu schwach im Wettbewerb mit anderen Ackerkulturen, aus Fruchtfolgegründen begrenzt und ernährungsphysiologisch limitiert. An der Tatsache, dass Deutschland kurz- und mittelfristig weiterhin auf Einfuhren aus Drittländern angewiesen ist, wird sich daher so schnell nichts ändern. (Quelle: u.a. AID)

Siehe auch: Urwaldschutz durch Sojamoratorium
 

 
18.08.2010

Öffentliche Veranstaltungen als Marketinginstrument

Im Rahmen ihrer Diplomarbeit zum Thema "Public Events als Marketing-Instrument im Destinations Management" bittet die Studentin Kathrin Hausmann von der Fachhochschule Bad-Honnef (kathrin.hausmann@fh-bad-honnef.de) um die Teilnahme an einer Online-Umfrage unter folgendem Link: http://www.surveygizmo.com/s3/351329/Public-Events-als-Marketing-Instrument-im-Destinations-Management.
Die Beantwortung der 12 Fragen dauert 3 Minuten.
"Teilnehmer können eine ausführliche Zusammenfassung der Diplom-Arbeit zum Ende des Jahres bei der Studentin anfordern.
 

 
18.08.2010

CH: Anzahl Biobetriebe sinkt

Auch vor der Schweiz macht der sog. Strukturwandel nicht Halt.
Das Bundesamt für Statistik (BFS) präsentierte am 18. Juni 2010 die Auswertung der landwirtschaftlichen Betriebszählung. Mit einem Rückgang von 1,4 Prozent der Bauernbetriebe liegt der Strukturwandel im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Jedoch zeigt sich klar eine Tendenz hin zu grösseren Bauernhöfen. Die durchschnittliche Fläche betrug 2009 rund 17,6 Hektaren und ein Drittel aller Betriebe sind grösser als 20 Hektaren.
Die Zahlen geben auch Auskunft über die Produktionsart. Hier zeigt sich, dass die Anzahl der Bio-Betriebe seit 2005 weiterhin abnehmend ist. Im vergangenen Jahr gab es 200 Höfe mit biologischem Anbau weniger als noch im Jahr 2008.(lid)
 

 
17.08.2010

Gesunde Landkinder Dank Arabinogalaktan

Bochumer Forscher haben im Stallstaub den Stoff entdeckt, der Landkinder möglicherweise vor Allergien und allergischem Asthma schützt: Arabinogalaktan, ein pflanzliches Zuckermolekül, hindert das Immunsystem an überschießenden Abwehrreaktionen, wenn es im ersten Lebensjahr in hoher Konzentration eingeatmet wird. Das Molekül kommt in großen Mengen in Futterpflanzen wie dem Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis) vor,  Die Forscher aus Bochum, München und Borstel um Dr. Marcus Peters (Experimentelle Pneumologie der RUB, Prof. Dr. Albrecht Bufe) konnten experimentell nachweisen, wie das Molekül auf Zellen des Immunsystems wirkt. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des Journal of Allergy and Clinical Immunology. (Quelle: idw)

Arabinogalactan isolated from cowshed dust extract protects mice from allergic airway inflammation and sensitizatio
 

 
17.08.2010

Die acht goldenen Regeln bei der Immunprophylaxe

Umsichtige Immunprophylaxe in der Schweinehaltung Intervet - Impfstoffe sind wertvolle Hilfsmittel zur vorbeugenden Gesunderhaltung  von Schweinebeständen und besitzen auch im Hinblick auf den Verbraucherschutz größte Bedeutung, da sie es ermöglichen, den Einsatz von Antibiotika sinnvoll zu reduzieren! Die Impfung trägt dazu bei, die Tiergesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Haus- und Nutztiere zu fördern und leistet einen aktiven Beitrag zu einem umfassenden Tierschutz.
Die zunehmende Komplexität von Erkrankungen erfordert ein strategisches Vorgehen bei der Erstellung von Impfprogrammen im Bestand. Grundlage dafür ist immer die Bestandsuntersuchung und Statuserhebung.
Allgemeingültige Impfempfehlungen können und sollten auch nicht in jedem Fall gegeben werden. Grundlage für die Erstellung ist eine Bestandsdiagnostik, die eine sorgfältige klinische Untersuchung und gegebenenfalls unterstützende labordiagnostische Maßnahmen umfassen sollte.
Mit einer Broschüre zur "Umsichtigen Immunprophylaxe in der Schweinehaltung" informiert Intervet Deutschland GmbH, Unterschleißheim, über die "acht goldenen Regeln" beim Impfen. >>>
 

 
17.08.2010

Maiswurzelbohrer erstmals in NRW

Auf einem Feld in Köln ist erstmals in Nordrhein-Westfalen ein Befall mit dem Westlichen Maiswurzelbohrer festgestellt worden. Der Käfer ist der bedeutendste Mais-Schädling in Nordamerika und wurde von der Europäischen Union als Quarantäneschaderreger eingestuft.
Entsprechend greifen jetzt Vorgaben der Europäischen Union für Maßnahmen, die zum Ziel haben, den Schädling hier auszurotten. Sie werden im Befallsgebiet durch den Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen organisiert, durchgeführt und durch ein intensives Monitoring begleitet.
Um den Befallsort wird im Umkreis von einem Kilometer eine Zone ausgewiesen, die eine Fläche von 314 Hektar umfasst. Innerhalb dieser Befallszone wird zum jetzigen Zeitpunkt auf etwa 80 Hektar Mais angebaut. Dort werden in den nächsten Tagen Pflanzenschutzmittel zur direkten Bekämpfung der ausgewachsenen Schädlinge ausgebracht.
Das Mittel ist für Bienen ungefährlich, trotzdem werden vorsorglich alle Imker im betroffenen Gebiet rechtzeitig vor der Bekämpfung durch den Pflanzenschutzdienst informiert. Darüber hinaus werden Vorgaben für einen Fruchtwechsel verfügt. Das heißt, in der Befallszone darf in den nächsten zwei Jahren kein Mais angebaut werden. >>>
 

 
17.08.2010

Neue Kreisgeschäftsführerin beim Kreislandvolkverband Vechta

Die Nachfolge von Bernhard Schomaker als Kreisgeschäftsführer beim Kreislandvolkverband Vechta ist geregelt. Der Geschäftsführende Vorstand konnte Silvia Breher aus Löningen für die Leitung des Verbandes gewinnen. Sie wird ihre Arbeit voraussichtlich Anfang 2011 aufnehmen. Schomaker scheidet aus Altersgründen beim Kreislandvolkverband Ende März 2011 aus.
Breher, geboren 1973, ist derzeit selbständige Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Landwirtschafts-, Bau- und Verwaltungsrecht sowie Kauf-, Pferde-, Arbeits- und Sozial- sowie Energierecht.
 

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