Lebensmittel: "Kann Spuren von GVO enthalten"
"Wo Gentechnik drinstecke, müsse dies in Zukunft auch draufstehen, sagte BVE-Hauptgeschäftsführer Horst der „Süddeutschen Zeitung“. „Wir sind für Transparenz.“ Die Industrie vollzieht damit einen Richtungswechsel, nachdem sie jahrelang gegen eine solche Kennzeichnung war. Der BVE repräsentiert nach eigenen Angaben 90 Prozent der Nahrungsindustrie.", berichtet "Welt-Online" (
Lebensmittelindustrie will nun doch Transparenz).
Auf Importprodukten findet man entsprechende Hinweise bereits im
Kleingedruckten.
Woher dieser Sinneswandel? Der BUND ist empört und befürchtet, dass die Lebensmittelindustrie der Gentechnik damit zum Durchbruch verhelfen will. Der LEH dagegen predigt
mehr Ehrlichkeit im Umgang mit dem Verbraucher. Schließlich stammen viele der Zutaten aus gentechnisch veränderten Bakterien, müssen aber lt. Gentechnikgesetz nicht gekennzeichnet werden.
Auch der zunehmende Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen kann zu Verunreinigungen ganzer Produktenlinien führen. Null-Risiko gibt es nicht und das soll auch so kommuniziert werden.
Ähnlich wie heute bereits auf Schokoriegeln könnte dann zukünftig auf Lebensmitteln stehen: "Kann Spuren von GVO enthalten"?
UK: LEH rudert bei "Gentechnikfreiheit" zurück