Auch wenn der jüngste
Klima-Report 2008
der Organisation
foodwatch
die Landwirtschaft als einen der größten Klimasünder hinzustellen versucht, beweisen die Zahlen genau das Gegenteil. Darauf hat jetzt auch Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich,
Gerhard Wlodkowski, hingewiesen.
Die Land- und Forstwirtschaft ist der einzige Sektor der Volkswirtschaft, der über die Pflanzen und den Boden wesentlich mehr Klimagase bindet als er erzeugt. Denn Pflanzen brauchen zum Wachstum CO2 und erzeugen dabei Sauerstoff. Selbst die als
Klimasünder
viel gescholtene Kuh bilanziert positiv. Denn sie lebt nicht von fossilen, sondern von nachwachsenden Rohstoffen, wie Gras, Mais oder Getreide, und diese Pflanzen binden deutlich mehr CO2 als die Kuh an Verdauungsgasen erzeugt. Insgesamt stehen den Emissionen der Land- und Forstwirtschaft von 8 Mio. t CO2-Äquivalent im Jahr etwa eine Bindungswirkung von 58 Mio. t CO2 beziehungsweise CO2-Äquivalent gegenüber."
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