"Die fehlgeleitete und irrationale Klimapolitik der Bundesregierung, die absurderweise vor allem auf den Ausbau der Solarenergie setzt, kostet uns eine Menge Wohlstand und nützt dem Weltklima kein bisschen", meint Professor Hans-Werner Sinn, Leiter vom
Ifo-Institut in München. Im Interview mit Redakteuren des Manager-Magazins nahm er Stellung zu seinem neuen Buch "Das grüne Paradoxon" (
Die Gase der anderen, MM 11/2008, Seite 130).
In Deutschland aufs Auto zu verzichten, energiesparend zu wohnen oder
gar seinen Fleischverzehr zu reduzieren hält der Ökonom für Quatsch,
weil es eine festgelegte Menge an Emissionszertifikaten für Co2 gebe.
Was wir hier einsparen, emittieren andere mehr. Gleichzeitig appelliert
Prof. Sinn an die Einbeziehung aller Energieverbrauchsländer bei den
Verhandlungen zum Nachfolgeabkommen von Kioto. "Sonst subventionieren
nur diejenigen, die aktiven Klimaschutz betreiben, die Länder, die
nicht teilnehmen".
Siehe auch:
Sinn erklärt Klimapolitik für gescheitert" von Robin
Alexander (31. Oktober 2008, Welt Online).