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Ernährung
09.07.2010 RSS Feed

ISPA mit Studien zur Dynamik der Schweinefleischproduktion

Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA)Das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) in Vechta hat ein neues Mitteilungsheft mit dem Thema "Die Dynamik der globalen Schweinefleischproduktion und ihre Auswirkungen auf die Branche in einzelnen Ländern" herausgegeben.
Konkret befassen sich die drei Beiträge im Heft 74 mit der Entwicklung der Schweinefleischerzeugung in Dänemark, den Niederlanden und den USA. Die erste Analyse zeigt laut ISPA, wie das sogenannte „dänische Modell“ den Aufstieg des Landes zum führenden Schweinefleischexporteur ermöglichte. Daran anschließend wird dargestellt, weshalb es in den letzten Jahren zu Einbrüchen sowohl in der Produktion als auch im Export gekommen ist, so dass Dänemark seine Führungsposition an Deutschland und die USA verloren hat. Eine verstärkte Zuwendung zur Ferkelproduktion ist offensichtlich.

Der zweite Aufsatz geht laut ISPA der Frage nach, wie sich die Schweinepestausbrüche 1997/98 auf die sektoralen und regionalen Strukturen der Schweinehaltung in den Niederlanden ausgewirkt haben und welche Konsequenzen daraus für den Außenhandel erwuchsen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Entwicklung des Handels zwischen den Niederlanden und Deutschland. Dabei wird nach Darstellung des Instituts deutlich, dass es in den Niederlanden zu einer ähnlichen Entwicklung wie in Dänemark gekommen ist, nämlich zum verstärkten Export von Ferkeln und Schlachtschweinen.

Der dritte Beitrag untersucht, wie es den USA gelungen ist, von einem der wichtigsten Importländer für Schweinefleisch zu einem führenden Exporteur zu werden. Hierbei werden die sektoralen und regionalen Konzentrations- und Verlagerungsprozesse im Detail analysiert. Ein Problem ist aus amerikanischer Sicht, dass die Ausfuhren der US-Fleischkonzerne in hohem Maß von nur drei Abnehmerländern, nämlich Japan, China und Mexiko, abhängig sind.

Wer Interesse hat, kann das Mitteilungsheft Nr. 74 telefonisch unter 04441/15344 oder per E-Mail zum Preis von 2,80 Euro zzgl. Versandkosten bestellen.




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