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Grüne Gentechnik, was machst Du mit uns?

Dr. Dirk Hesse, AgrikontaktEin Gastkommentar von Dr. Dirk Hesse


Die Aussagen über die Folgen beim Einsatz von Gentechnik reichen von
  • "Gentechnisch veränderte Pflanzen bedrohen unsere Lebensgrundlage" über
  • "Generell bin ich nicht gegen den Einsatz von verändertem Saatgut" bis zu
  • "Noch nie hat jemand wegen Genfood ein Hüstelchen gekriegt, noch nie eine Heiserkeit, noch nie ein Fieber."
Von den oben genannten Aussagen stammt eine von einem unabhängigen schweizer Wissenschaftler, eine aus höchster Ebene der EU-Politik, und eine von einer bäuerlichen Genossenschaft.
Doch welche Aussage kommt aus welcher Quelle?

Nach der Eingabe von „Grüne Gentechnik“ bietet mir Google genau 149.000 Treffer, wobei insgesamt 531 angezeigt werden, der Rest wäre diesen ähnlich.
  • Nr. 1 verweist auf Wikipedia, die freie Enzyklopedy. Dort wird u. a. ausgeführt: Etliche Produkte, die für den Menschen interessant sind (zum Beispiel Insulin, Vitamine), werden mit Hilfe gentechnisch veränderter Bakterien hergestellt. Für den medizinischen Bereich werden heute schon viele Medikamente gentechnisch produziert. In der Landwirtschaft werden Nutzpflanzen gentechnisch verändert.
  • Nr. 531 verweist auf einen Artikel der Zeitung „Der Tagesspiegel“. Dort wird u. a. ein Potsdamer Wissenschaftler mit der Aussage zitiert, dass insbesondere in Indien und China die Kleinbauern durch GV-Pflanzen viel besser da stehen.
  • Beim ZDS findet die Suche nach „Grüne Gentechnik“ insgesamt 93 Artikel mit klaren Fakten zum Thema.
Genauso klar sollte der Verbraucher in der Lage sein, zu erkennen, wie - bzw. mit wie viel Gentechnik - das Produkt erzeugt wurde, damit er das kaufen kann, was nicht nur gut, sondern auch günstig ist! Bis dahin können wir dann „eine neue Sau durchs Dorf treiben“. Die könnte z. B. „Uran im Trinkwasser“ heißen. Die Sau hat nur zwei Probleme, erstens wurden die höchsten Mengen in Baden-Württemberg und Bayern gefunden und zweitens handelt es sich nicht um ein von Menschen verursachtes Problem, sondern um „natürliches“ Uran. Ironie der Natur?

Die Auflösung zu „Welche Aussage aus welcher Quelle“ können Sie auf der Internetseite von Agri-Kontakt (www.agrikontakt.de) nachlesen




Kontakt:


Dr. Dirk Hesse
Bundesallee 50
38116 Braunschweig
Fon: 05 31 / 28 79 39 9
Fax: 05 31 / 28 79 40
http://www.agrikontakt.de
Mail: hesse@agrikontakt.de


Suchen Sie weitere Informationen zu diesem Themenbereich?
Unter folgenden Stichworten finden Sie eine Zusammenstellung der entsprechenden Meldungen aus unserem ZDS-Archiv:




Unter folgenden Internetadressen finden Sie weitere unabhängige Fachinformationen:“


Biotechnologie.de

Eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit gut verständlichen, neutralen Informationen rund um die Gentechnik.

GMO-Compass

Eine von der EU finanzierte Internetseite, die Informationen zur Gentechnik sammelt.

Transgen

Die Aufgabe von transgen.de ist es, Informationen zur Anwendung der Gentechnik im Lebensmittelbereich zu sammeln, verständlich aufzubereiten und allen Interessierten zugänglich zu machen. Die Website versteht sich als Angebot an selbstbewusste, mündige Bürgerinnen und Bürger, die sich sachkundig ein eigenes Urteil bilden wollen. Verantwortlich ist die Verbraucher Initiative e.V.
Zu den (http://www.transgen.de/home/impressum/792.doku.html redaktionellen Leitlinien].

Checkbiotech.org

Englischsprachige Seite die Informationen zu Themen wie Bioenergie und landwirtschaftliche Gentechnik sammelt.
Kommerzieller Anbieter, der u.a. von Anzeigen, passend zu den gesammelten Informationen, lebt.

Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik

Hauptanliegen des Wissenschaftlerkreises Grüne Gentechnik e.V. (WGG) ist die Information und Mitgestaltung der Meinungsbildung zum Thema Grüne Gentechnik. Der Wissenschaftlerkreis will der Öffentlichkeit Einblicke in die Grüne Gentechnik vermitteln und eine offene Diskussion über deren Potenzial aber auch zu deren möglichen Risiken führen. Im Jahre 1998 als ein loser Zusammenschluss von Wissenschaftlern mehrerer Fachrichtungen gebildet, besteht der WGG seit dem Jahre 2000 als gemeinnütziger Verein.


BMELV-Seite zur Grünen Gentechnik



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